Was ist das für eine USB-Buchse?

Nov 24, 2022 Last reply: 3 years ago 47 Replies

Am 24.11.22 um 20:50 schrieb Sieghard Schicktanz:

ah - danke,

nach dem posten hatte ich auch überlegt ob das doch passt wenn man eine Hälfte freilässt.

Ein USB-3-Kabel ist aber nicht zwingend notwendig, ein USB-2-Kabel reicht.

Bernd Mayer

Am 24.11.22 um 22:34 schrieb Bernd Mayer:

Hallo,

jetzt kommen doch wieder Zweifel hoch:

Zum einen vom optischen her.

Und dann habe ich noch das hier gefunden:

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"Ein USB 3.0 B-Stecker passt physisch nicht in eine USB 2.0 B-Buchse."

Ich habe leider kein USB-3 Typ B Standard-Kabel hier zum Testen.

Bernd Mayer

Das ist korrekt. Der Stecker hat im Vergleich zum 1.0/2.0-Standard noch so einen lustigen Buckel obendrauf:

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Andersrum gehts. Mechanisch und elektrisch.

Volker

Das braucht man nicht zum Testen.

Das wurde längst erklärt, mittels der entsprechenden Wikipedia-Seite. Und nun wurde das wieder falsch erzählt.

Bis 24.11.22 um 23:17 schrieben viele:

Was mir gerade einfällt: Hieß es nicht mal, USB würde mit dem Kabel-/Stecker-Gewirr aufräumen? So wie „digital“ mal etwas „Gutes“ verhieß?

Oder sage ich damit womöglich fast schon Jehova?!

Gruß

Gregor

Am 24.11.2022 um 23:13 schrieb Bernd Mayer:

Man muß nicht alles glauben was im Usenet abgesondert wird... USB3-Standard-B-Stecker passen definitiv nicht in USB-2-Standard-B-Buchsen, außer man sägt etwas ab.

Siehe auch die Matrix unter:

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Bernd

Am 24.11.2022 um 23:17 schrieb Volker Bartheld:

Wobei die Matrix der passenden Stecker/Buchsen auch lustig ist: Für powered USB-3 wird Downstream ja ein USB-B-Stecker-Buchse-Paar gefordert. Das angesteuerte Gerät sollte also eine powerempfängliche USB-3-B-Buchse haben. Dort passt laut der unaussprechlichen ein unpowered USB-3-B-Stecker elektrisch wie mechanisch rein (das Gerät funktioniert ohne Strom dann einfach nicht), umgekehrt geht es aber nicht, d.h. ein Gerät welches Selbstversorger ist kann ggf. angebotene Stromversorgung über USB nicht einfach ignorieren, es passt mechanisch nicht.

Bernd

Am Thu, 24 Nov 2022 20:42:48 +0100 schrieb Sieghard Schicktanz:

Ich bezweifele, dass ein USB 3 Typ B in eine USB 2 Typ B Buchse passt.

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USB 2 Typ B in USB 3 Typ B geht m.W. da bleibt der untere Teil der Buchse unbenutzt, aber USB 3 Kabel in USB 2 Buchse geht nur mit Typ A Seite.

Peter

Peter Heirich schrieb:

Ich nicht, ich weiß es. ;-)

Als ich diesen Steckertyp das erste Mal gesehen habe, dachte ich, ich bin im falschen Film. Mal davon abgesehen, daß das optische Erscheinungsbild durchaus Geschmackssache ist, sind die außenliegenden Kontakte ungünstig.

Guido

Am 24.11.22 um 23:49 schrieb Gregor Szaktilla:

Hallo,

hier gibt es eine "USB Connector Compatibility Chart":

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Bernd Mayer

Ja, so hieß es im WDR-Computerclub in den 1990ern. Wegen der heutigen Vielfalt bei den Steckverbindern gilt das leider nur noch abgeschwächt. Bis zu 256 USB-Geräte konnten laut Wolfgang Rudolph angeschlossen werden.

Seriell. SATA folgte - ebenfalls seriell.

Nein, definitiv nicht - beim USB3-B-Stecker sind die zusätzlichen Kontakte in dem Buckel, der passt nicht in eine USB2-B-Buchse.

Ein USB2-B-Stecker passt in eine USB3-B-Buchse.

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hat Bilder der Stecker (Zeile "Tybe B connector", da sieht man das ganz gut.

cu Michael

Tastatur, Maus, Gameport, Drucker, teilweise serielle Schnittstellen, diverse portable Massenspeicher, Scanner, usw. Alle mit ihren eigenen, teils ungenormten Schnittstellen - ich sage nur "Busmaus".

Vor allem wurden diese Schnittstellen mit USB erstmals hotplug-fähig.

Ja, man hat viele der alten Schnittstellen in der Praxis auch im Betrieb umgesteckt, obwohl sie nicht dafür gebaut waren. Gelegentlich gab das Tränen.

Hallo Bernd,

Du schriebst am Thu, 24 Nov 2022 23:13:50 +0100:

...

Ja, das stimmt leider doch. Wäre ja ein richtig dummes Versehen der Standardiseure gewesen, wenn man das bidirektional kompatibel gehalten hätte...

Hallo Gregor,

Du schriebst am Thu, 24 Nov 2022 23:49:51 +0100:

Das kommt doch grade auf, mit USB-C. Das kann doch sogar unabhängig von der Orientierung eingesteckt werden, und es gibt - äh, war das nicht so, daß es da auch eine Art "A" und "B"-Version gibt? Für "Initiatoren" und "Datenendgeräte" oder so? Aber macht nix, es gibt doch auch noch den Donnerbolzen (Thunderbolt), da gibt's keine Imkompatibilität mehr, den gibt's sowieso nur von einem Hersteller? ...

Neenee, passt schon.

Ich hab hier irgendwo noch so ein Tentakelwunder mit Steckern für: Nokia (dünn, koaxial), Motorola (breit vielpolig), noch so'n koaxial in "dick", Siemens (auch breit vielpolig), Playstation (?), und Nintendo (?)...

Und de war noch ne Schublade mit -zig Netzteilen von 3,6 (NC-Akkus?) bis 24 Volt, AC, DC, gleichgerichtet ungeglättet, teilweise mit mehreren Spannungen an einem mehrpoligen, alles wild durcheinander.

Da ist USB A, B, C, Micro, Mini noch überschaubar, schon weil 5 Volt da immer geht (irgendwelche Power-Schnelllade-Optionen ausgenommen).

Thomas Prufer

Bei USB-C liegt der Haken bei den Kabeln. Ein Kabel was wirklich alles kann ist recht dick und kostet nicht gerade wenig. Die billigen Kabel hingegen sind meist auf USB2 limitiert und haben hin und wieder sogar eine Begrenzung beim Strom (also keine 5A).

Du hast also nur noch einen Typ beim Anschluss, aber wo ist jetzt das korrekte Kabel für die fragliche Anwendung hingekommen?

Gerrit

Jürgen Jänicke schrieb:

Ich hab nur wenige Geräte mit diesem "USB-Gerätestecker" der ersten Generation. Aber mit den Verbindungskabeln dazu, die sich so angesammelt haben, könnte ich einen Penny bazar durchführen. Mich wundert schon, dass da kein Kabel auffindbar sein sollte.

Gregor Szaktilla schrieb:

Das ist doch "normal", im Sinne von normaler Wahnsinn. "Es herrscht ein Wirrwarr an Standards, jetzt schaffen wir zur Vereinfachung einen neuen."

Oder: Wir haben viel zu viele Forschungsprojekte/Themen. Also schafft man Schwerpunktprojekte/Themen. Natürlich dazu. Ohne was anderes abzustellen...

Christian Weisgerber schrieb:

Eigentlich sollten die diversen RS-232 hotplug-fähig sein. Die sündhaft teuren DEC-Monitore hatten an den Anschlüssen keine einzige Schutzdiode oder dergleichen. Direkt in einen komplizierteren Chip rein. Ich glaub, beide Geräte ausschalten, über Nacht warten, sicher sein, dass beide geerdet sind, an der gleichen Erde, und dann beten und schliesslich verbinden gab wenigstens eine Chance, dass das gut geht.

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