Wald- und Wiesen-Bastlertransistoren: BC547/BC548/...

Oct 20, 2019 Last reply: 6 years ago 162 Replies

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Bei den Bauteilen mit TO5/TO39 Gehäuse.

Also doch nicht alle. Darauf wollte ich hinaus.

Nicht generell. Beispiel:

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Das hätte dann möglicherweise ursprünglich ein Fototransistor werden sollen.

"Incidentally, there was an official phototransistor available - the OCP71 - which was filled with a clear silicon grease to allow maximum light transfer. The regular transistors were treated to a more opaque filling (as seen above) - apparently, if you scrape off the paint from a transistor to find a clear filling, it was probably a rejected phototransistor that was tested to see if it could be sold as a regular OC-seried transistor."

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Hanno

Sind schon recht alt - das ist der Transistor für den Schaltwandler aus dem ZX Spectrum (1982).

Hanno

Ich staunte nicht schlecht, als ich 1985 (!) das Tabellenbuch von Ferranti las. Hauptsächlich die 200⁰C im Plastik-Gehäuse, wo gewöhnlich

150⁰C zu lesen ist, sind erstaunlich. Ferranti gibt bei sonstigen Plastik-Transistoren (auch SOT23) überall 175⁰C an (statt 150⁰C) - als Betriebstemperatur.

Der ZTX653 oben hat übrigens 2,5W @ Tc=25⁰C. Bei Tc=150⁰C verträgt der noch 0,75W oben drauf!

Ferranti wurde von ZETEX übernommen. Dann wurde ZETEX von Diodes übernommen.

Die Briten haben noch weitere Leistungen zu bieten: TTelectronics-Semelab ALFET ALF16N20W + ALF16P20W Audio-MOSFET Komplementär TO264 200V 16A 250W

Am 21.10.19 um 08:23 schrieb Eric Bruecklmeier:

Nee, nee, an sowas erinnere ich mich auch noch, Beispiele:

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Am 24.10.19 um 20:40 schrieb Hartmut Kraus:

AC 187 / 188 war lange Zeit der "Standard" für kleine Komplementärendstufen. ;)

snipped-for-privacy@web.de (Hartmut Kraus) am 24.10.19 um 20:45:

"K" ;-)

Rainer

-- Und wenn mein fotografisches Können irgendwann so gut ist, dass die Ausrüstung die Qualität der Ergebnisse begrenzt, dann werde ich mich nach einer anderen Ausrüstung umsehen - vorher wohl eher nicht. (Robert Hecht in de.rec.fotografie)

Schräg, ich denke daqs die dennoch nur eine Sorte Füllmatierial verwendet haben, ist sicherlich immernoch billiger als doppelte Lagerhaltung und dann die Nichtverwendbarkeit als OCP71..von dem ich das erste Mal höre..will nix heißen.

Ich glaube hier in der DDR gabs gar keine Fototransistoren aus Eigenproduktion, hier gab es Germaniumfotodioden GP121,122,123. Eine davon hatte ich mal in einen BNC Stecker geprömpelt..Quickcheck für IR Fernbedienungen am Oszi...

Selbst die Transistoren im Glasgehäuse hier waren wohl Alle Import.

Gruß, Holm

Am 25.10.19 um 10:26 schrieb Rainer Knaepper:

Klar, "K" wie "Kühlklotz". ;)

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Die sind aber abgekündigt... :-(

Gruß, Holm

Am 25.10.19 um 15:43 schrieb Holm Tiffe:

Die gab's schon.

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(Zeile 84 ... 103)

Ja, ich habe aber vorher genügend bei Farnell gekauft.

Am 24.10.2019 um 09:36 schrieb Holm Tiffe:

Da frage ich mich nach dem Verfahren, mit dem die Glasgehäuse geschlossen wurden. Aus dem Schrott hatte ich seinerzeit Glasröhrchen gezogen, an deren einem Ende ein Pfropfen mit Transistorkristall eingeschmolzen war. Vermutlich sind diese Dinger aus der Produktion geflogen, bevor das andere Ende zugeschmolzen wurden. Wie könnte so ein Röhrchen zugeschmolzen werden, nachdem es mit einer Flüssigkeit befüllt war?

Im Nachhinein frage ich mich allerdings, ob/warum nicht von vornherein einseitig geschlossene Glaskolben verwendet wurden, in die nur noch der Pfropfen mit dem Kristall eingeschmolzen werden muß.

DoDi

Am 25.10.19 um 17:03 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Hallo,

Glas leitet Wärme sehr schlecht!

Als Kind habe ich mir öfter mal die Finger verbrannt beim Biegen von Glasrohren für meine chemischen Experimente. Ein Zentimeter weiter hat man überraschend hohe Temperatur obwohl man beim Test nur Zimmertemperatur empfunden hat.

Möglicherweise erklärt das, daß die Germaniumtranistoren wie OC71 u.Ä. relativ hoch waren.

Bernd Mayer

Bist du sicher das Transistoren in Glasgehäuse jemals mit Silikonfett gefüllt waren? Ich kenne eine Füllung nur bei Metallgehäusen. Es gab min. zwei Substanzen. Die eine war wie Öl, die anderen hatten eine weiße (Fett?) Füllung. Diese Füllungen scheinen über die Zeit zu schrumpfen, so jedenfalls sah es aus. Bei einigen Valvo Transistoren der AF Reihe soll es durch die Füllung Ausfälle geben. So die Berichte von Leuten die alte Geräte wieder in Gang setzen.

Am 25.10.19 um 18:57 schrieb horst-d.winzler:

Hallo,

es gibt auch Berylliumoxid in Transistoren, das ist weiß. Das hat recht gute Werte bei Isolation und Wärmeleitung, ist aber giftig.

IIRC war das hauptsächlich in HF-Leistungstransistoren enthalten.

Bernd Mayer

...

Das "edaboard.de", das diese Newsgroup räubert, behauptet, ich hätte hier am 8.1.2011 geschrieben:

"Und ich sitze auf einem Widerstands"sortiment" mit 5000 SMD-Widerständen.

Das waren ca, 4.000 der universell einsetzbaren 930Ohm-Widerstände, ein paar hundert SMS-160 Schottky-Wider^WDioden und ein paar hundert 470k Widerstände. (Werte können anders gewesen sein) "

Falk

Es kann gut sein, daß ich _dieses_ Material gesintert als transparente weißliche Paste in einem TO3 sah. Es isoliert und ist gut wärmeleitend.

Ungiftige Ersatzstoffe sind Bornitrid und Aluminiumnitrid.

Am 25.10.2019 um 15:43 schrieb Holm Tiffe:

Mit dem Spruch, "mach mal die Kamera von deinem Handy an" kann man immer noch Leute verblüffen :-)

Butzo

Dann gibt es noch den 2N3055H wie hometaxial. Heute ist mindestens die dritte Generation von Chip in diesem Gehäuse. Die JEDEC-Bezeichnung sagt nur, dass gewisse Eckwerte eingehalten werden, die Pro Electron- Bezeichnung normt, AFAIK, den Typ selber. Als Entwicklungsingenieur hast du sicher Bob Peases Troubleshooting Analog Circuits unter dem Kopfkissen, dort wird das alles diskutiert. Erster Ansatz wäre Wikipedia unter "2N3055".

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