Hallo,
Ich benutze die Vero Fädeltechnik und brauche Verdrahtungskämme. Conrad ist da sündhaft teuer. wo kriege ich die billiger her? Danke,
Werner S.
Hallo,
Ich benutze die Vero Fädeltechnik und brauche Verdrahtungskämme. Conrad ist da sündhaft teuer. wo kriege ich die billiger her? Danke,
Werner S.
Werner Scharnhorst schrieb im Beitrag ...
Du brauchst keine Verdrahtungskaemme... ohne ist die Schaltung viel besser (Isolation, Uebersprechen, Stoerungen). Und auch als Draht geht jeder CuL-Draht.
Hallo, ich bin auch der Meinung das Du die Verdrahtungskämme nicht brauchst. Bei Conrad gibt es Cu Lackdraht damit geht das super. Bei 415°C mit der Lötspitze den Draht am Cu berühren und die Isolation rollt sich 2-3mm nach hinten und der reine Draht liegt frei. Bei mir sehen die Platinen dann so aus.
Gruß Tobias
"Werner Scharnhorst" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Klingt interessant. Aber ich frage mich bei wie viel Grad man nun Löten soll. Evt. kann MaWin das auch mal in die FAQ schreiben.
In den Datenblättern steht zwar oft was drinn aber ich löte ja nicht 10s an einem Bein rum. Kann ich jetzt kürzer und wärmer? Gibt es da Richtwerte?
Danke Martin L.
"Martin Laabs" schrieb im Newsbeitrag news:blu8h1$gbths$ snipped-for-privacy@uni-berlin.de...
Vero gibt für deren Fädeldraht eine Löttemperatur von 390 Grad an. Selbst
380 Grad bedeutet damit schon ein Problem, denn man brät ewig rum, bis der Lack ab ist. Aber Obacht! Wenn du den Draht direkt anlöten möchtest (also nicht erst wie oben beschrieben abisolieren und dann löten), dann solltest du ein Lötzinn mit wenig Lötmittel (Kolophonium) verwenden oder ein spezielles Lötzinn für höhere Temperaturen. Ansonsten kriegst du sehr unansehnliche Lötstellen mit schwarzen Rückständen und matten Lot. Bei diesen hohen Temperaturen verbrennt das Lötmittel beinahe sofort und das Lot oxidiert.Andreas
Hallo,
ich löte bei einer Temperatur von 415°C. Man muß natürlich darauf achten nicht ewig auf der Platine rumzubraten. Mit einer ordentlichen Lötspitze geht das abisolieren und anlöten des Drahtes in einem Arbeitsgang. Erst den Draht an die Lötspitze halten danach kurz in Löthonig tauchen (ganz wenig) und anschließend am vorher verzinnten Pin anlöten. Mit einer feinen spitzen Pinzette wird der Draht dann in seine Position gebracht und am anderen Ende verlötet. Bei Leitungen die etwas länger und somit nicht so willig sind in der Position zu bleiben wie man es gern hätte ziehe ich vorübergehende Schlaufen durch offene Löcher der Rasterplatine und halte sie somit fest. Zum Schluß wird die ganze Platine mit einem lötbaren Lack überzogen. Wenn dieser dann trocken ist werden auch die Schlaufen wieder entfernt. Und nicht gleich aufgeben wenn es auf anhieb nicht gleich so leicht geht wie hier beschrieben. Man braucht schon etwas Übung damit es schnell geht und anschließend auch noch ordentlich aussieht.
Gruß Tobias
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