USB-Profi gesucht

Jul 17, 2006 34 Replies

Jo :-)

Allerdings.

Mit dem kürzeren Kabel geht es auch.

Kam mir auch so vor.

Das ist für "unseren" Part (also ohne mainboard) gegeben. Aber das kann ich ausschließen, siehe unten.

Habe hier mit dem Tek TDS7154B und der diff. probe die Leitung im Blick, sieht gut aus.

1.5GHz default, 1.7GHz max, das Gerät macht 1.5GHz, 20GS/sec.

Eben.

So, dann man zum aktuellen Stand der Forschung. Ich konnte das Verhalten mit einem 5m-Kabel und anderen USB-devices reproduzieren. Es muß nicht die Meßeinheit am Ende hängen, es kann ein USB-Stick, eine Kamera oder sonstwas sein. Dann tritt der gleiche Effekt auf, das device am langen Kabel funktioniert nicht, ein Device direkt an einem gänzlich anderen port angesteckt dagegen funktioniert dann nicht mehr. Dabei spielt es keine Rolle, wie lang das Kabel des anderen device ist, auch die Reihenfolge des Einsteckens ist egal, das ggf. zuerst eingesteckte Gerät ist dann eben nicht mehr ansprechbar.

Das Komische ist einfach nach wie vor, daß auf dem langen Pfad die KOmmunikation einwandfrei funktioniert und auch anscheinend nicht kurzzeitig unterbrochen wird; dennoch wird auf dem kurzen Pfad die Kommunikation verhindert. Komplett anderer Ausgang aus dem Chip, eigentlich sollte und dürfte sich da nix beeinflussen.

Interessant auch, daß bei Aktivität auf dem einen port das DSO auch auf dem anderen port Aktivität anzeigt. Es war uns aber zu müßig, die bits rauszuzählen und zu eruieren, was da genau abgeht, bei der Hitze kann man eh nimmer denken.

Fakt ist, irgendwas Komisches passiert im PC, unser externer Krempel ist in Ordnung (puuh, Glück gehabt!!), und wir werden uns evtl. zum Einen von dem HErsteller/Importeur der mainboards die USB2.0-Erfüllung zusichern lassen und dann im Gegenzug so ein Teil überprüfen lassen, ob dies wirklich auch zutrifft.

Danke für alle Tips an alle Mitleser - mal sehen, was noch so alles rauskommt bei der Sache.

Viele Grüße

Ralph.

Das l=E4=DFt mich spontan an =DCbersprechen und den dadurch verursachten Schmutzeffekten denken. Sowas mu=DF sich bei "normalem" Gebrauch nicht unbedingt st=F6rend bemerk= bar machen.

--=20 gru=DF hdw

|> Interessant auch, daß bei Aktivität auf dem einen port das DSO auch |> auf dem anderen port Aktivität anzeigt. Es war uns aber zu müßig, die |> bits rauszuzählen und zu eruieren, was da genau abgeht, bei der Hitze |> kann man eh nimmer denken.

Anderer Port, aber selber Hostcontroller? Das ist normal, das B steht ja für Bus ;-)

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

Eigentlich nicht, das Einzige, was da dran ein Bus ist, ist das B im Namen :) Ansonsten ist das ja sternförmige Verkabelung, und sollen mehr Geräte an eine Strippe, dann nur mit zusätzlicher Logik in Form eines hubs.

Nein, es sind normgerechte wirkende Signale, kein unklares Gespratzel.

Bus

Doch, physikalisch ist es ein Bus mit ein paar Treibern zur Isolation. Zumindest bei Signalen vom Root-Hub aus sehen alle Geräte an allen Ports dasselbe. Die Hubs sind ja eben keine Switches, die wissen, welche USB-Adresse an welchen Ports liegt. Bei USB2 ist das leicht anders, weil die Hubs da die High-Speed nach Full-Speed Konvertierung machen. Das wird dann aber nur anhand des angeschlossenen Gerätetyps gemacht und braucht auch noch SW-Support, sonst geht es nicht.

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

Hubs

Hmmm...das stelle ich mit dem DSO nur dann fest, wenn eben neue Geräte angeschlossen werden, die normale Kommunikation geht dann zielgerichtet nur über den Port, für den es auch bestimmt ist.

Ich habe in dem mainboard die Konstellation, daß die sechs ports von drei UHCI controllers bedient werden, aber bei 480 mbit/sec dann ein EHCI controller für alle sechs ports zuständig ist. Warum auch immer...

Wenn ich nur in den vermaledeiten specs bissl mehr Informationen finden würde, wie die Zusammenhänge zwischen mehreren ports sind. Irgendwie scheint da immer nur ein port isoliert betrachtet zu werden, oder ich bin zu doof, in dem Wust an Informationen das Richtige herauszupicken.

Wir sind inzwischen aufgrund von Vergleichen mit normalen PCs und notebooks so weit, daß es definitiv am mainboard liegt, dennoch bin ich nicht damit zufrieden, wenn ich nicht weiß, woran es liegt bzw. wie der ganze Sch*#* zusammenhängt :-)

Ralph.

Die heilige Kuh der Abwärtskompatibilität.

Gruß Henning

Zumindest

Hubs

Mag an der High/Full-Speed-Trennung liegen. Die Controltransfers zur Erkennung eines Geräts laufen AFAIR nur Fullspeed, bevor EHCI übernimmt.

Das liegt am Prinzip der High/Fullspeed-Steuerung. Im Hostcontroller steckt tatsächlich eine Art Signalschalter, der das auf UHCI oder EHCI verteilt, je nachdem was dranhängt. EHCI kann *nur* Highspeed und beherrscht den ganzen Schnickschnack dazu (Microframes, etc.). Ein Full/Lowspeed-Gerät direkt am Roothub wird vom UHCI angesprochen, an einem Hub-Port übernimmt der Hub die Geschwindigkeitskonvertierung. Neben der Kompatibilität zu nur Fullspeed-HC-Treibern erreicht man damit auch eine Entkoppelung der Bandbreiten. Ein Fullspeed-Gerät bremst den Highspeed-Bus nicht runter (wie es zB. bei Full vs. Low-Speed ist).

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

Ralph A. Schmid, DK5RAS schrub:

Schonmal mit Linux gegengetestet? Da sind die Logs idR aussagekräftiger...

Ansgar

PS: Prinzipiell hat unsere Firma hier auch prima Know-How im Embedded-Bereich, allerdings nicht speziell mit USB i.V.m. PC-Hardware. Bei generellem Interesse Mail an mich privat: stargar at gmx de - vielleicht können wir euch ja etwas "pauschaler" bedienen ;) .

Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht! Gültige Adresse gibt's bei Bedarf! Mails to the given address may or may not reach me - valid return address will be given when required!

Nein, mangels Zeit des Menschen, der entspr. know-how besitzt.

Momentan sieht es einfach so aus, als wäre das mainboard schuld, und wir werden dem Hersteller einfach mal eine Erklärung abverlangen, es sei voll USB2.0-kompatibel. Gibt er diese ab, dann werden wir das prüfen lassen...

Moin,

wer sich noch an mein USB-problem erinnert...wir konnten es definitiv auf den Chipsatz oder evtl. noch dessen Treiber eingrenzen, wie bereits befürchtet bzw. vermutet.

Mir ist nämlich eingefallen, daß mein altes notebook den gleichen chipset (speziell den 82801DB bzw. 82801DBM) verwendet, also flugs dort die Situation nachgestellt, und siehe da, das gleiche Problem, zwei highspeed-Geräte behindern sich gegenseitig, obwohl sie an unterschiedlichen ports hängen. Ich werde dann heute Abend daheim noch die Kiste von einer linux-live-CD booten, um zu sehen, ob es evtl. doch eine Treibersache ist, doch zumindest die Verwendung verschiedener Treiber von Intel und Microsoft brachte unter WinXP keine Änderung.

Momentan werden wir noch bei Intel das Problem einkippen, ob es irgendwo insgeheim doch schon bekannt ist, da die neueren chipüsets in dieser Hinsicht anscheinend einwandfrei arbeiten, auch werden wir die MS-knowledgebase durchforsten, vielleicht gibt es ja irgendwo ganz versteckt einen Würgaround-patch.

Ansonsten steht ein ziemlich umfangreiches redesign an, neues board, neue Mechanik, viel Neues hinsichtlich Treibern :( *grmbl*

Viele Grüße

Ralph.

Ist das ein neues Un-Wort für "Bugliste" ?

MfG JRD

Rafael Deliano schrub:

Die Knowledge-Base ist AFAIK nur eine Liste der Bugs, für die es wenigstens den Ansatz einer Lösung oder eines Würgarounds gibt.

Ansgar

Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht! Gültige Adresse gibt's bei Bedarf! Mails to the given address may or may not reach me - valid return address will be given when required!

Ja, und sie ist oft ein Quell großer Hilfe; leider werden viele patches gar nicht durch die automatischen updates abgekippt, sondern man muß sie sich manuell suchen und installieren.

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