Einen 26650 hätte ich hier auch noch... allerdings LFP.. mal
> tiefentladen in einem 3S3P-Pack und hat nun eine gewisse
> Selbstentladungstendenz... geht demnächst in den Breisgau;-)
:-)
Wie kann man eigentlich halbwegs simpel und zuverlässig laden - reicht Spannungsbegrenzug auf 4 V und Laden von Einzelzellen?
Ich denke, wenn puff, dann puff.
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H
Hergen Lehmann
Am 08.02.26 um 13:57 schrieb Martin Τrautmann:
Es gibt diverse fertige ICs für den Zweck. Der Chinamann verkauft diese für sehr wenig Geld als bastlerfreundliches Modul mit USB-Buchse, Ladeanzeige sowie optional Buck/Bosst-Wandler zur Anpassung der variablen Zellenspannung an den Bedarf der angeschlossenen Schaltung. Selbermachen lohnt nicht wirklich.
Wenn es unbedingt sein soll: 4.2V Konstantspannung mit Strombegrenzung gelten für die gängigen Varianten von Li-Akkus als sichere Basis.
Nicht umsonst wird empfohlen, Akkus nur unter Aufsicht zu laden. "In einem feuer- und explosionssicheren Behälter" muss man nach den hier geschilderten Erfahrungen wohl noch ergänzen...
M
Martin D. Bartsch
Ich denke aktuell darüber nach, den alten (den neuen Feinstaubvorschriften zum Opfer gewordenen) Ofen als Ladestation umzurüsten...
A
Axel Berger
Meine Testläufe mit drei Zyklen laufen hier schon einmal 48 h. So lange kann ich nicht dabeisitzen.
Ich verwende:
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mit Adaptern für andere Zelltypen über die vorhandenen Schraubklemmen. Lade- und Entladestrom sind bei dem Gerät fest (aber nicht konstant) und einstellbar ist nur die Entladeschlußspannung.
A
Axel Berger
Doch, einiges. Ich habe hier den Akku eines alten Nokia vermessen. In den ersten Zyklus kam er vollgeladen aus dem Telephon, die beiden nächsten gingen bis 4.2 V. Im ersten war die Kapazität 10 oder 20 % höher, reproduzierbar. Ich vermute im Gerät eine Endspannung von 4.35 V oder mehr. Die kleinen Chips vom Ali machen 4.2.
V
Volker Bartheld
Jup. Immer wieder gerne. Bin erst gestern über...
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gestolpert, leider etwas elegisch (vorscrollen hilft), aber die Computertomografien durchaus aufschlussreich. Hier noch ein kleines Promo-Video:
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, Derek von Veritasium hat sich mit der Chemie auch schon befasst:
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Sozusagen. Leider stand bei "eine 26650 Rundzelle" nicht die Marke dabei, mir hat es noch keine Rund- oder Pouchzelle zerrissen, ich kaufe aber auch nicht Noname mit Fantastillionen Wh zum Dumpingpreis, sondern am liebsten die Originalware des Herstellers, oder, wo das nicht mehr geht, z. B. Patona.
Negativbeispiel war der Green Cell PA3788U-1BRS PABAS223 Akku für einen Toshiba Tecra, der hat die Ladung nicht gehalten, Maßhaltigkeit war auch Kacke. Aber den Vogel hat der Hubei 10.95V 31WH AP31-1008HA AP32-1008HA Laptop Akku für einen Asus EeePC 1008HA abgeschossen. Nach ca. drei Zyklen kriegte der in der Aktentasche meiner besseren Hälfte so dicke Backen, dass es die Tastatur abgesprengt hat. Mit durchaus merklicher Erwärmung.
Nur beherztes Eingreifen konnte Schlimmeres verhindern, ich hab das Ding dann auf den Balkon in einen Blumentopf aus Keramik gefeuert.
Also, nö, Lithiumakkus lade ich prinzipiell nicht unbeaufsichtigt.
Ah. Klasse. Echte Qualitätsware!
Volker
V
Volker Bartheld
Mei, ist Deine Sache, wie Du mit Risiken umgehen willst. Lad das Ding halt auf einem Keramikteller in der Küche, idealerweise mit Abdeckung und nicht grad auf dem Nachtkästchen, während Du daneben pennst, wie vermutlich 95% der Bevölkerung mit Smartphone.
Die Waschmaschine ist im Keller, da hält sich mein Ehrgeiz in recht überschaubaren Grenzen.
Meine Geschirrspölmaschine ist glücklicherweise noch ein Modell aus der Pre- A++++-Ära, die pritschelt also nicht einen halben Tag lang auf meinem Geschirr herum. Die gut eine Stunde jede Woche kann ich mir dann doch noch einrichten, Wasserschaden in Abwesenheit wäre ja schon auch blöd. Da muss das Ding gar nicht abrauchen.
Volker
A
Arno Welzel
Olaf Schultz, 2/8/26 13:53:
LiIon
[...]
Ich hatte den Akku schlicht darin vergessen und zu unrecht darauf vertraut, dass das Ding abschaltet.
[...]
Hatte das Ladegerät angeblich.
Werde ich künftig ebenso handhaben. Noch besser kompletter Schutz mit Haube drumherum und harter Zeitabschaltung zur Sicherheit.
Danke. Die Wand ist wieder halbwegs restauriert und der neue Tisch steht auch. eine alte Tastatur und Maus hatte ich auch noch übrig.
O
Olaf Schultz
Am 08.02.26 um 18:36 schrieb Arno Welzel:
Wobei gegen Ladenende die Ladeleistung runter geht und damit auch die Temperatur... das dürfte dann ein anderer Effekt gewesen sein.. und ob dann reines Ladespannungsabschalten noch was bringt?
Die passende Tischplatte war IIRC in Staffel 1, Folge 5 von "Die Ringe der Macht zu sehen"... Lisa freute sich sicherlich über Durins Flunkerei gegenüber den Elben;-)
Viele Grüße, Olaf
H
Hergen Lehmann
Am 08.02.26 um 17:04 schrieb Martin Τrautmann:
Mindestens mal Spannungs- und Strombegrenzung sowie Ladeanzeige mittels LEDs (Lädt, Voll). Ebenfalls häufig auf solchen Modulen integriert ist ein Zellenschutz (Tiefentladung, Überladung).
Alles weitere ist optional und geht bis zum kompletten BMS mit Balancing mehrerer Zellen uvm.
Du musst ja nicht zwingend daneben sitzen. Es genügt, wenn du dich in einer Entfernung aufhältst, in der du den hoffentlich vorhandenen Rauchmelder hörst oder den Qualm bemerkst, bevor die ganze Bude abgefackelt ist.
Und C/10 macht bei Li-Akkus niemand. Eher C/4 bis C/2.
Dann aber nicht über den Wasserschaden wundern, wenn das Ding leckt (bei Plastik-Innereien nicht sooo unwahrscheinlich) und du erst viele Stunden später nachschauen kommst.
V
Volker Bartheld
Ich habe mal (m)eine Spülmaschine zerlegt, weil sie kein Wasser mehr holen konnte/wollte und sich deswegen beschwerte. Stellte sich heraus, dass die sog. "Wassertasche" versifft war. Schon bei diesem Modell gibt es 1.001 Möglichkeiten einer Leckage.
Die unter Cost-Down-Gesichtspunkten hergestellten, aktuellen A+++-Modelle mit Wärmetauscher sind nochmal eine Größenordnung anfälliger. Aber inzwischen sind die ja alle IO(S)T-vernetzt, da kannst Du dann unterweg per App feststellen, dass Deine Wohnung überflutet wird.
Volker
A
Axel Berger
Spülmaschine habe ich nicht und will ich nicht. Aber die Waschmaschine steht im Keller in der Waschküche mit Bodenablauf. Einen Ausfall hatte ich in meinem schon länger nicht mehr kurzen Leben erst einmal, aber das waren 5 m3.
In der neuen Wohnung dürfen es keine Mehrfachfehler sein. Unser Keller liegt unter dem Straßenkanal und hat eine Hebeanlage, die auch schon ausgefallen ist. Die Grube, in der sie steht hat nur 2 m3.
M
Marcel Mueller
Am 08.02.26 um 18:16 schrieb Volker Bartheld:
Das hat man halt gar nicht immer in der Hand. Ich meine, wenn ein Funktelefon Li-Akku hat, darf man es a nicht mehr auf die Basis stellen. Staubsaugerroboter und Robo-Mäher sind dann auch Tabu. Naja, und beim Laptop-, Handy- und Kamera-Laden immer daneben zu sitzen, ist auch nur mäßig praktikabel.
Marcel
A
Andreas Oehler
Am 08.02.26 13:16, schrieb Arno Welzel:
Ich würde brutales Überladen vermuten.
Ist das Ladegerät denn noch nutzbar? Hast Du dessen Ladeendspannung jetzt mal nachgemessen?
Andreas
H
Hergen Lehmann
Am 09.02.26 um 20:09 schrieb Andreas Oehler:
Unwahrscheinlich bei einem guten Ladegerät.
Sehr viel wahrscheinlicher sind Fertigungsfehler im Akku. Häufig sind z.B. unsaubere Folienwickel, bei denen die Elektroden am Rand nicht wirklich zuverlässig durch die Dielektrikum-Folie getrennt sind. Dazu ein paar Jahre mechanisches Arbeiten, und es kommt zu einem punktuellen Kontakt der Elektroden, welcher dann den thermischen Runaway auslöst.
V
Volker Bartheld
Genau den Verdacht hatte ich auch. Die Zelle "atmet" je nach Ladungszustand, hinzu kommt Dendritenwachstum. Bei nicht ausreichenden Toleranzen und wenn das Notentgasungsventil eingespart wurde oder versagt, macht es irgendwann Poff.
So eine Raketenwissenschaft ist die korrekte Ladung von Lithiumakkus nun auch wieder nicht - ein hinreichend genaues Labornetzteil mit Strombegrenzung reicht. Dauert ggfs. länger und wird nicht zu 100% voll. Temperaturüberwachung kann man sich unterhalb 0.5C bei einem gesunden Akku eigentlich schenken und bei einem beschädigten Akku taugt sie vielleicht noch als Indikator, dass es gleich lustig wird.
Volker
A
Arno Welzel
Andreas Oehler, 2026-02-09 20:09:
Das hatte ich zusammen mit allen anderen Dingen vom Schreibtisch als Sondermüll entsorgt, weil wirklich alles komplett mit einem feinen Siff überzogen war, der nicht zu beseitigen war.
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