Merkwürdige Trafoschaltung

Feb 25, 2008 5 Replies

Hallo, ich bin mir nicht sicher, ob ich das nicht schonmal gefragt habe (google spuckt nix aus)



Ich habe hier einen alten Trafo, etwa 10kg schwer. Der war in einem Gerät verbaut, das schon teilweise als Organspender diente, also nichtmehr komplett war. Primär 220Volt, sekundär etliche Spannungen um 4-15Volt AC. Dann noch sekundär eine Wicklung die direkt an einen Kondensator 4µF / 660V angeschlossen war. Hm, Kondensator an Wechselspannungswicklung schließt die doch kurz.... Den habe ich abgelötet und an dieser Wicklung ca. 450V AC gemessen. An den anderen Wicklungen sank die Spannung von z.B. 12 auf 8,5V AC und der Trafo brummt leiser. Der Leerlaufstrom (primär)des Trafos stieg aber merklich an.



Kann es sein, dass dieser Kondensator den Trafo in Resonaz bringen soll? Er hat auch noch zwischen Primär- und Sekundärwicklung (getrennte Kammern) Kernbleche eingebaut die quasi einen magnetischen Kurzschluss (zumindest Nebenschluss) bewirken. Sowas kenne ich von Schweisstrafos um den Strom weicher zu machen. Die ursprüngliche Verwendung dieser Geräteleiche ist nichtmehr nachzuvollziehen. Guido


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Und? Dadurch geht ja keine Energie fl=C3=B6ten. Die landet im Kondensator und "hilft mit", wenn die Wechselspannung in die andere Richtung schwingt.

Sozusagen. H=C3=B6rt sich f=C3=BCr mich verdammt nach Blindstromkompensation an.

Wolfgang Draxinger

--=20 E-Mail address works, Jabber: snipped-for-privacy@jabber.org, ICQ: 134682867

Guido Speer schrieb:

Hallo,

evtl. Transduktor oder magnetischer Spannungskonstanter?

Bernd Mayer

Schäuble, wenns Dir hier nicht gefällt, dann geh doch nach drüben!

Das kann nur ein magnetischer Spannungskonstanthalter sein!

Rudi

/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach / /__ /__ / pvs@watschel.bb.bawue.de / / / \/ Der Berg ruft: ................ \/

Hmm, die haben doch aber wohl sehr selten so viele verschiedene Ausgangsspannungen (die dazu noch getrennt). Ich kenne Spannungskonstanthalter noch aus der Röhrenfernseher-Zeit. Da waren entweder

2 Trafos drin oder nur einer in Sparschaltung. Beide hatten dann aber ca. 220Volt Ausgangsspannung, mein Trafo dagegen von ca. 4 bis 15V mit getrennten Wicklungen. Klar, kann trotzdem zur Stabilisierung gewesen sein.... Was (besser wie) bewirken dann der Kondensator, bzw. die Kurzschlussblechpakete? Guido

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Guido Speer schrieb:

Ja. Ich kann Rudi nur zustimmen. Magnetischer Konstanter und Netztrafo in einem. Selbst Computer (PDP9) hatten diese Dinger im Netzteil, der Rechner war dann in DTL-Logik, die konnte einige Schwankungen in der Versorgung wegstecken. Ich kann mich allerdings noch an ein Hochlastpoti irgendwo im Netzteil erinnern. Ansonsten nur Gleichrichter und Elko, keine aktive Regelung.

mfg Rolf Bombach

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