SPDIF- Beschaltung

Nov 15, 2004 51 Replies

Ach so! Nicht-optisch. Ich müßte wohl auch SPDIF am Notebook softwaremäßig aktivieren, aber:

gestern hatte ich an dem Klinkenstecker mal mit einem DVM gemessen, unter Spannung und mit Eingangssignal: keine Gleich- oder Wechselspannung und keine Frequenz messbar (DVM "mißt" bis 200kHz).

Heute habe ich (auch deshalb) die Kiste mal aufgelötet (SHF[TM]-fest):

Der Ausgang ist rein elektrisch, echt Chinch. Die Haupt- IC's sind 2x Toshiba-SMD's:

-TC9287AF (wohl ein M-Prozessor, Quarz 6,93MHz in der Nähe),

-TC9271F, an dem der Chinch- Ausgang über eine RC- Kombination dranhängt.

Dann geht's noch daneben über einen 74HC04 an die Toslink-LED. Ein IC 2072D (Firma "JRC"), DIL8, ist auch noch drauf (doch kein OPV?). Alles soll mit 5V laufen (7805).

Was stell ich jetzt an? Erstmal einen Takt suchen? Die Lötungen sehen ok aus, und der Toslink- Ausgang leuchtet (was nicht heißt daß das ein Signal ist).

Hach, wenn man immer erst probieren könnte, was man kauft :-(

Hans

Hi,

"Mart>> Diese graue Farbe bedeutet eigentlich typisch, das die entsprechende

oder daß kein Signal anliegt? Aber das Aktivieren im Audiomenue (-->Michael) ist wohl (eine) Ursache daß es nicht geht.

Hans

Hallo,

"Michael Domhardt" schrieb...

Gefunden, XP Home.

Naja, da steht "Status: Entsperren" und ein Button "Auto-Sperren". Passiert offensichtlich nix wenn ich den schalte.

Aber diese Einstellmöglichkeit muß ich mir noch intensiver ansehen. Erstmal gibt's Probleme mit diesem Adapter...

Danke!

Hans

Hallo,

"Michael Domhardt" schrieb...

Gefunden, XP Home.

Naja, da steht "Status: Entsperren" und ein Button "Auto-Sperren". Passiert offensichtlich nix wenn ich den schalte.

Aber diese Einstellmöglichkeit muß ich mir noch intensiver ansehen. Erstmal gibt's Probleme mit diesem Adapter...

Danke!

Hans

Hans Alborg schrieb:

Meinst Du den Notebook oder den A/D-Wandler? Wohl letzteres, vermute ich richtig?

CODEC (A/D-D/A Wandler)

SPDIF Sender

Signalpegel-Detektor. Könnte dazu verwendet werden, den Pegel eines Mikrofons festzustellen, damit man z.B. automatisch stummschalten kann. Hat vermutlich nichts mit dem SPDIF zu tun, keine Ahnung was das in der Kiste zu suchen hat. Vielleicht ist die Nummer auch gar nicht der Typ, ist sonst nix draufgestanden?

Ein NJM072D wäre ein Doppel-OpAmp.

Hast Du nichts anderes, was ein SPDIF Signal empfangen kann? Verstärker mit Digitaleingang, Minidisc-Recorder, DAT-Recorder, wasweißich?

Ein SPDIF-Signal (elektrisch/Cinch) hat ca. 500mV Spannungshub, und Signalfrequenzen im MHz-Bereich. Ein Oszi wäre hilfreich, hat aber nicht jeder.

Hast Du mal erwähnt, was Dein Computer denn für ein Modell ist? Wenn ja, hab ich's übersehen...

Cheers Stefan

Am Tue, 16 Nov 2004 17:29:48 +0100 schrieb Hans Alborg :

Viel zuwenig, es kommen ca. 3MHz raus. Du könntest einen einfachen Diodendetektor bauen, und schauen, ob du damit eine Gleichspannung bekommst, die dein DVM messen kann.

Martin

Hallo,

"Stefan Heinzmann" schrieb...

richtig, am Adapter hatte ich gemessen.

Also kein Prozessor. Ist auch nicht mein Ding.

Doch. Die obligate Nummer. Im Ganzen:

2072D JRC 1015D

Daß JRC die Firma ist sehe ich daran, daß die Buchstaben auch auf dem 7805 sind. Pegeldetektor könnte sein, liegt aber in der Nähe des Toslink- Ausgangs.

Ich sehe hier keine negative Spannung, also wohl kein OPV.

Leider nicht, aber was mit Toslink. Da muß ich allerdings Möbelrücken :-(

Also die mV sollte das DVM doch anzeigen? Wenigstens was anderes als 0.00?

Ein Clevo (Kapok) 5xx irgendwas, aber es geht ja um den Adapter.

Werde mal die große Lupe rausholen und einen Durchgangsprüfer. Den Toslink- Ausgang könnte ich auch probieren, er scheint ja irgendwo mittendrin sein Signal herzubekommen.

G'Nacht

Hans

Am Wed, 17 Nov 2004 00:22:38 +0100 hat Hans Alborg geschrieben:

Japan Radio Company oder so -> haben auch datenblätter, sind aber manchmal schwer zu finden.

Das sagt gar nix, ich verbaue OPVs auch meist ohne neg. Spannung - zu umständlich.

Nein, genau 0,00, wenn du nicht 50Hz Einstreuungen hast (auch Modellabhängig). Ist halt kein HF-Voltmeter und DC soll auf dem Ausgang auch keiner sein.

Martin

Deswegen auch der Plural...

Wer braucht 24bit? Interessanter wäre es standardkonform im Userbit noch Audio zu übertragen. Z.B. Kommentare, Anweisungen etc. 2bit/22kHz oder 4bit/11kHz reicht für Sprache doch komplett aus. Das einzig Dumme: die Speichermedien speichern das nicht. Deswegen Mal weiterspinnen: die beiden LSBs von den 24bit mißbrauchen für hidden Audiotracks? Vielleicht noch verwürfeln, dann braucht man's nichtmal auszufiltern.

"Hans Alborg" schrieb:

Hi!

Die Angabe um was für einen Laptop es sich genau handelt, wäre auch hilfreich. Evtl. hilft auch eine Suche bei Google. Wobei ich nicht genau weiß ob die Belegung dieser 4pol. Klinkenbuchsen genormt sind.

Des weiteren habe ich aus den anderen Postings gelesen, das Du Dir nicht sicher bist ob es überhaupt ein Eingang ist und dieser dann optischer bzw. elektrisch ist.

Beim Hersteller müßte zumindest das raus zu bekommen sein.

Gruß Jürgen

Mailadress: klein AT ek-p DOT de Advertisement to this mail address is prohibited! MyEbay: http://members.ebay.de/aboutme/do1pjk/

Hi,

"Martin" schrieb...

Was? 3 Mhz??? Aus dem Klinkenstecker? Das stellt ja schon eine Antenne dar! _Darf_ man sowas denn bauen?

Ich meinte daß mein DVM einen Meßbereich "200 kHz" hat, war schlecht ausgedrückt. Was die AC-Bereiche bei 3 Mhz machen weiß ich auch nicht.

Mit der Diodenbeschaltung ist eine gute Idee. Werde aber erstmal den Toslink- Ausgang des Adapters testen. Geht der, ist wenigstens der bis dahin gemeinsame Signalweg ok.

Hans

"Martin Lenz" schrieb...

Ich hab nebenan schon was mit ca. 3Mhz gelesen, das wird ja immer toller! Ich rechnete halt mit etwa 44 kHz :-(

Wenn Zeit ist checke ich erstmal den Toslink- Kanal des Adapters. Tief in der Schrankwand ist so eine Leitung irgendwo schon verbaut und die kann ich zum testen nehmen.

Hans

"Juergen Klein" schrieb...

Ich hab langsam den Eindruck, "Norm" ist nur ein Werbemittel. Der Laptop ist Marke Clevo 5hundertirgendwas. Ich hab ihn jetzt sogar im "C"- Katalog zum konfigurieren entdeckt.

Daß das SPDIF- Loch vorne ein Ausgang ist wäre auch möglich. In den Einstellungen der Soundkarte steht sowohl was von SPDIF- Eingang als auch -ausgang. Wobei ich sicher bin daß es nur eines davon gibt, es sei denn der digitale Port (DVI out) hat SPDIF mit drin oder das Klinkenloch läßt sich intern umschalten. Es gibt aber eine "durchschleif- Option" SPDIF in/out in der Software.

Naja, der 4-polige Klinkenstecker ging zumindest ganz rein, aber lieber erstmal platonisch.

Also optisch glaube ich nicht. DAS würde sich doch werbemäßig gut machen ("Optical Digital Audio Superycyxd gfdzn....").

Hans

ThomasT schrieb:

Im AES/EBU-Standard ist vorgesehen, die 4 Aux-Bits für einen zweiten Tonkanal geringerer Qualität zu nutzen, dann bleiben noch 20 Bit für den Hauptkanal, was in vielen Fällen auch reichen dürfte. Ich kenne aber keinen Fall wo das wirklich ausgenutzt würde. Entsprechend wenig Hardware gibt es, die den Aux-Kanal passend auskoppeln könnte.

Die Bitrate eines Userbit-Kanals würde wohl reichen für psychoakustisch komprimiertes Audio mäßiger Qualität (vielleicht Qualitätsniveau Internetradio). Ob's für sowas Bedarf gäbe?

Cheers Stefan

Hi!

44100 Samples / Kanal

  • 2 für Stereo

  • 16 für 16 Bit/Sample Audiodaten
  • 2 für weitere 16 Bit pro Sample (Synchronisation, Parity, Daten...)

-----

2,8 MHz

Gruß, Michael.

Es sind erstmal 2,8Mbit/s. Das wird dann noch Biphase-mark codiert. Daraus ergibt sich ein Spektrum, dessen Grundwelle (ohne Oberwellen, die theoretisch bis ins Unendliche gehen) von 0 bis 5,6MHz reicht, mit einem Maximum bei 2,8MHz. Mit anderen Worten, die Leitung sollte eine Bandbreite von knapp 6MHz haben.

Cheers Stefan

256 * fs mit fs = 44.1kHz ergibt 11.29MHz. 256 * fs ist der interne Quarztakt. 128 * fs die höchste Frequenz bei SPDIF also 5.64Mhz. 32bit (je Audiosample) * 2 (Stereo) * 2 (biphasecodierung) = 128

Nein. Sonst gäbe es das schon. Es werden ja nichtmal in den CDs die Titelnamen oder gar Songtexte eingebaut. Nichtmal subindizes werden benutzt. Zumindest sehr sehr selten. Und es gibt kaum Player die das auswerten.

"Hans Alborg" schrieb:

Wenn die Buchse wirklich 4pol. ist. Vermute ich das dort S/P-DIF in und out anliegt. Wobei eigentlich 3pol. reichen würden.

Das müßtest Du evtl. sogar messen können. Mit einem Multimeter mit Durchgangsprüfer kannst Du bei ausgeschaltetem Rechner erst mal versuchen GND zu finden.

Multimeter auf Durchgangsprüfer/Diodentester stellen und dann ein Kabel an GND vom Com Port und dann die 4 Pole durchklingeln.

Dann die restlichen bei eingeschaltetem Rechner und laufender Musik durchmessen. Da wo keine Spannung drauf ist, müßte der Eingang sein.

Gruß Jürgen

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Aber hallo, Biphase-Mark erhöht die Grund-Frequenz doch nicht, oder verstehe ich da was jetzt falsch? Bei einer Bitrate von 2.8Mbit ist die maximale (Rechteck-)Frequenz, die man erreichen kann, 1.4MHz (schneller als 01 geht ja nicht). Der 1-Übergang in der Mitte der Bitzelle bei Biphase-Mark kann das verdoppeln, also wieder 2.8Mhz... Das wars dann aber auch.

Georg Acher, acher@in.tum.de http://wwwbode.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

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