Schlanke E14-Lampen

Jan 13, 2025 Last reply: 1 year ago 137 Replies

Am 16.01.25 um 16:08 schrieb Thomas Prufer:

Ja, korrekt. Erst wenn der Zwischenkreiselko der LED auf eine sehr niedrige Spannung gefallen ist, reicht dessen Ladestrom wieder, um den Dimmer bei Laune zu halten. Aber das bisschen Energie in dem Kondensator ist halt auch schnell wieder verbraucht. Nur kann die LED den Kondensator nicht vollständig entleeren. Der Rest geht dann deutlich langsamer über den Anlaufwiderstand.

Die Reaktionen darauf sind sehr unterschiedlich. Theoretisch ist sogar ein Lampendefekt denkbar, weil ein Regler, der eine zu geringe Spannung auszuregeln versucht, notwendigerweise den Strom hochdreht. Und das kann auf Dauer zu viel für das auf Kante genähte Netzteil sein.

Marcel

Stimme ich vollkommen zu. Wußte erst nicht, was R7s sind - aber das sind ja die Halogenstäbe, die in den typischen 100W-200W-500W-Baustrahlern verwendet werden, wie man sie aus chinesischer Fertigung für extrem kleines Geld bei jedem Baumarkt kriegte.

Die Kühlung von Retrofits ist dort wegen der Keramiksockel ein Alptraum, die Ausgabe von 10+€ für eine Umrüstung buchstäblich verbranntes Geld. Von diesem

100W-Strahler hier:
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habe ich zwei Stück, sie sind wegen der spartanisch ausgelegten Leistungsfaktorkorrekturfilter und der geclusterten Ansteuerung der LEDs (L1020 Mehrkanal-Konstantstrom-Linearregler, DB 207S Brückengleichrichter, 9 N-Kanal-MOSFETs 2N60C, Winzkondensatoren) leider nicht flimmerfrei, aber wenigstens gut hell und schmelzen auch nicht sofort.

Der LEDvance-Fluter in 150W-Ausführung

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flimmerfrei sein, kann ich aber eigentlich nicht guten Gewissens empfehlen. Einerseits wegen LEDvance und andererseits wegen der Kunststoffabdeckung, die es im Außeneinsatz einfach nicht bringt.

Wenn der Weiterbetrieb der Halogenstäbe zu teuer und flimmernde LED-Fluter inakzeptabel sind, bin ich geneigt, industrielle Beleuchtung für Sportplätze, Stadien, Straßen und Wege zu empfehlen. Also sowas hier:

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Da ist davon auszugehen oder wird sogar explizit angegeben, daß das Licht flimmerfrei ist. Bei der Farbwiedergabe wären gewisse Abstriche hinzunehmen. Und, ja, die abgerufenen Preise könnten Konsumenten verunsichern. Es gibt halt kein Freibier. Nirgends.

Genau. Den 230V-Phasenan-/abschnittdimmer raus, entweder auf die Funktionalität komplett verzichten, irgendwas mit Bluetooth/KNX-RF/DALI fummeln oder an geeigneter Stelle einen dimmbaren LED-Treiber einbauen. Meanwell hat da reichlich Angebot, mit KNX-Interface, 10V-Steuerspannung oder Anschlußmöglichkeit für Poti. CC, CV, CC-CV, alle Leistungsklassen.

Den Treiber in eine UP-Dose zu quetschen und die abgehenden Kabel auf Kleinspannung umzurüsten, wird wohl nur bei sehr bescheidenen Leistungsansprüchen klappen, hat doch schon das 25W starke Meanwell LCM-25 ein

105*68*23mm³ großes Gehäuse und dimmt nur per PWM.

Außerdem müßte man den existierenden Dimmer für UP-Montage schlachten und zumindest dessen Poti, UP-Rahmen und Krallen behalten, falls die Redneckmethode mit durchbohrtem Blinddeckel und Potentiometer für Zentrallochmontage bei der Regierung nicht ankommt.

Mir wäre das zuviel Gefrickel, insbesondere, da diese Halogenfluter und ihre LED-Abkömmlinge ja sowieso kein besonderer Augenschmaus sind. Da würde ich auf die Dimmfunktion einfach komplett verzichten und mich über ziemlich hohe Lichtströme bei moderater Hitzeentwicklung freuen. An den anachronistischen Baustrahlern sind mir bei Autoschrauberei in der Garage nicht nur einmal Jacke oder Kunststoffteile geschmolzen.

Volker

Am 17.01.25 um 14:56 schrieb Volker Bartheld:

Die Meanwell waren leider alle zu groß, um sie unauffällig unterzubringen. Deckenfluter haben halt zumeist einen Schukostecker und einen Schnurdimmer.

Eben. Wobei PWM bei Meanwell zumindest deutlich im kHz Bereich liegt, was für ein Wohnzimmer ausreichen kann.

25-30W LED Treiber in einer (geschlossenen) UP-Dose halte ich für nahezu unmöglich. Auch so ein Treiber braucht etwas Kühlung. Gerade bei so Mini-Zeug würde ich durchaus mit um die 4W Abwärme bei Volldampf rechnen. Zumindest meine spielen in der Größenordnung. OK, ich habe auch alte Übertrager aus alten TVs oder Netzteilen verwendet. Und Flyback ist auch nicht das Optimum, aber halt betriebssicher und extrem leicht zu regeln.

Und dann ist die Dose schon halb voll.

Warum? Wenn's halbwegs gemütlich sein soll, 3000K COB rein und gut. Indirekte Beleuchtung hat mit Abstand am wenigsten Blendwirkung.

Glockenhell will man halt auch nicht immer. Klar, zum Puzzle machen schon, aber zum TV gucken definitiv nicht.

Marcel

Marcel Mueller hat geschrieben:

Die meisten Dimmerschalter sind vom Dreh-Drück-Typ und einbautechnisch nahezu identisch. Dafür gibt es in fast allen ernsthaften Schalterprogrammen Blenden.

Ein Sonderfall ist die Dreh-Wipp-Bauweise von Kopp – auf einer Schaltwippe befindet sich ein Drehknauf. Da gibt es meines Wissens nur die Geräte von Kopp und ins LED-Zeitalter ist Kopp damit nicht gegangen. Ich kaufte, was erhältlich war, und probierte herum.

Für 230-V-LED-Leuchtmittel bietet sich der Phasenabschnittsdimmer an. Daran funktionieren die meisten von mir getesteten Lampen, aber sie flackern – nicht bei niedriger, sondern bei sehr hoher Helligkeit. Man kann es problemlos von unten auf gefühltermaßen 90% Helligkeit drehen; darüber beginnt es entweder sofort oder nach einer Weile zu flackern. Angesichts der angeschriebenen Mindestlast von 20 W ist das ein erfreuliches Ergebnis. Ich bräuchte nur noch eine Begrenzung auf 90%.

Optimal funktionieren hier Kleinspannungs-LED-Lampen mit einem traditionellen Trafo hinter einem Phasenanschnittsdimmer, Mindestlast

40 W. Die dort eingesetzten Lampen sind allerdings kein Konsumentenveralberungskram, sondern Osram Parathom von vor ein paar Jahren, sogar in Deutschland hergestellt.

Mit für LED gemachten Dimmern hat man es natürlich besser. Das hiesige Kopp-System hat aber die Hölzernheit für sich. Nach Abschleifen des dicken Lacks und Ölen – farblos und rußschwarz – ist das sehr angenehm.

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Inzwischen bietet Kopp dazu gewöhnliche Dreh-Drück-Dimmer an, allerdings nur aus Thermoplast weiß und stahlfarben.

Immerhin ist solch ein Umbau kategorisch weniger eingriffig als Wandaufschneiden usw.

Nein. Phasenabschnittsdimmer bieten sich für keinerlei LED-Leuchtmittel an, aus der Vielzahl der hier schon genannten Gründe. Das kann klappen, vielleicht sogar etwas länger, meine Erfahrungen sehen anders aus. Alle LEDs verreckt, Austausch der Dimmer gegen Wippschalter.

Ah. Der Maximaleinsatz von Geriatronik, der die Nachteile veralteter Technik mit den Nachteilen von Innovationen in idealer Weise verbindet!

Muß man halt mögen. Unter den Voraussetzungen sind die Optionen eingeschränkt. Mit genug DIY wirst Du schon irgendwas Dimmbares hinkriegen.

Das machst Du in eine Mietwohnung garantiert nicht und im Eigentum-Altbau überlegst Du nicht zweimal, sondern 100x. BTDT.

Volker

Natürlich. Vielleicht kann man dem uC noch eine "Ruhestromemulation" beibringen. Meist geht es ja nicht darum, am LED-Leuchtmittel noch 50% Leistungsaufnahme zu sparen, sondern man will 50% weniger hell. Vielleicht noch etwas KI drüber, Möglichkeit zum OTA-Update und die Sache wird engültig vollkommen grotesk.

Ich habe auch nichts anderes behauptet.

Trotzdem fand ein mir namentlich bekannter, professionell arbeitender Ekeltricksermeister es eine gute Idee, KNX-Dimmaktoren bei einer Bestandssanierung mit Smarthomeambition im Sicherungskasten einzubauen. Darfst raten, wie die funktionieren. Mir sind förmlich die Augen rausgefallen. Solche Leute darf man keinen Handgriff eigenmächtig erledigen lassen, ist schlimmer wie auf dem Kindergeburtstag.

Volker

In meinem persönlichen Umfeld exakt so passiert. Mehrmals. Einmal sogar unter Entweichung des magischen Rauchs.

Volker

Ich habe sie vor allem in diesen traditionellen Schwenklampen am Schreibtisch "maximal 60 W". Vorher waren da mindestens 100 W drin, manchmal 150 W, auch mal 200 W. Die LED werden zwar grenzwertig warm, aber erträglich. Am Lötplatz steckt in derselben Weise eine 11 W. Diese Temperatur möchte ich nicht überall dauerhaft haben.

An anderen Stellen habe ich schon für Glühlampen auf sie maximal freistellende Leuchten geachtet. Dort nicht wegen der Thermik sondern wegen des Lichtverlustes.

Hi Volker,

Das könnte man auch mit Triacs machen. Bei den Strömen lohnen sich aber IGBT noch nicht, da nimmt man MOSFETs oder Bipolares.

Marte

Das ist wohl so humoristisch beschreibbar, die Entstehungsgeschichte aber durchaus vernünftiger.

Das Kleinspannungs-Halogen-Ding war bei Mietbeginn da. Sowas mag ich nicht sonderlich, aber es erfüllte erstmal seinen Zweck und dann fand ich es akzeptabel und hatte überhaupt keine Lust aufs Ersetzen durch irgendeine andere Leuchte. Nach ein paar Jahren fielen die Halogenlampen der Reihe nach aus. Ersatz fand ich in den genannten Osram-Teilen. Die sind nebenbei dimmbar.

Irgendwann reichte es mir in einem anderen Zimmer mit dem vorhandenen kaputten Dimmer, der irgendein Sonderteil war. Und der Schalter vor dem Kleinspannungs-Ding hatte Brüche in den Abdeckungen, so lange ich ihn kannte. Vom Vermieter hätte ich nach Hinweis irgendwas anderes eingebaut gekriegt, denn das hauptsächlich vorhandene Gira-Programm gab es nicht mehr neu. Lieber wollte ich etwas aus Holz ausprobieren. Also tat ich das, an allem in der Wohnung, was alltags gesehen und angefasst wird, mit Kopp Milano (≙ HK02).

Vor das Kleinspannungsding nahm ich einen Dimmschalter. Dann würden die eh vorhandenen LED-Lampen mal ihre Dimmmöglichkeit zeigen können. Einen Versuch war das wert – ein einfacher Trafo leitet den Phasenschnitt doch durch. Es funktionierte und seither, seit drei Jahren, ist es eben so.

Die noch brauchbaren alten Gira-Teile habe ich dann auf Kleinanzeigen.de angeboten. Nach einigen Monaten hat irgendjemand in Süddeutschland sich gefreut, seine Installation ausbessern zu können.

Niemals würde ich empfehlen, sich zwecks helligkeitsregulierbarer Beleuchtung eine Trafo-Halogenleuchte, Retrofit-LED-Lampen und einen Phasenabschnittsdimmer zu besorgen. Wenn man im LED-Zeitalter etwas von Grund auf gestaltet, dann gehört das Dimmsignal auf definierte Weise bis zur Leuchtmittelversorgung geführt und nicht mit einem Phasenschnitttrick.

Aber wenn es sich durch sowieso notwendige Komponententausche ergibt und ein Totalumbau eh nicht in Frage kommt, dann hat man am Ende eben so eine sonderbare, aber problemlos funktionierende Kombination.

Sollte man mal etwas wollen, was es im System nicht gibt, kann man ein geeignetes Einbaugerät nehmen und sich eine Holzabdeckung CAD-modellieren und in einer Hobby-Holzwerkstatt fräsen lassen. Mit etwas anderem habe ich das schon gemacht – durchaus praktikabel.

Es gibt auch Leute, die das unabhängig von eigentlichen E-Material-Herstellern kommerziell tun, siehe

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, was auf Busch-Jaeger-Basis geht. Abgesehen von den Preisen gefällt mir die Formgebung nicht. Aber möglich ist sowas.

Letzteres freilich nicht, früher aber schon, zu Zeiten der zentralen Wohnraumzuteilung, also in der DDR. Meine Eltern bekamen glücklicherweise eine nicht ganz kleine Wohnung zugeteilt. Die konnten sie dann selber ausbauen. Dann baute man da ziemlich frei, was man wollte und konnte. Die kommunale Gebäudewirtschaft freute sich, dass sich jemand kümmert.

Schon klar. Aber was hättest du gemacht: LED-R7s in der Hand, neben einem Deckenfluter stehend, wen wer fragt "geht die da drin?"

Ich meine gesagt zu haben "ziemlich sicher nicht", aber "ausprobieren" war ja ne Sache von Sekunden.

Irgendwo hab ich eine dimmbare Maiskolbenlampe in einem Deckenfluter drin. Dimmt sich spürbar nichtlinear,also erst nix, dann ganz viel, die Lichtqualität ist mau, dafür leuchtet es ohne den gelegentlichen Geruch von verbrennendem Insekt.

Thomas Prufer

Ich werde eine verstellbare Irisblende erfinden, zum Vorschalten vor ein LED-Leuchtmittel.

0-100% Helligkeit! flackerfrei! Lichtfarbe bleibt über den Dimmbereich gleich! Zukunftssicher!

Eine Blende ist jetzt auch nicht seltsamer als eine dimmbare Philips 10 Watt GU5,35 Lampe im plastikgehäuse, in der leise sirrend ein Lüfter für Kühlung sorgt.

Thomas Prufer

Ich habe einen R/s in "Tageslicht" und einen in "Warmweiß" bestellt, und beide in das Feld von 10 Leuten eingebaut. Der Helligkeitsunterschied zu irgendwelchen älteren (Glaskolben innen schon angeschwärzt) ECO-Halogen mit weniger Watt war nicht auffällig. Das ist auch immer ein paar Meter dazwischen. "Gut genug" reicht hier.

Thomas

Denkmalgeschützte Raumdecke, Sporthalle. Deshalb kommt das Licht von einem unter der 6+ Meter hohen Gewölbe abgespanntem Seilsystem mit teuren italienischen Design-Leuchten, Stromversorgung über die Seile. Daran ein Mix aus vielen Leuchtstoffröhren-Leuchten mit EVGs, Halogenleuchtenfassungen, und drei PAR-Lampen-Strahler. Und gegen die Leuchten fliegt schon mal ein Ball, auch deshalb LED-Halogenstabretrofit.

Und die 100 oder 150 Watt der Halogenstäbe haben bisher den Staub und Fliegen an der Lampenabdeckung gegrillt, und mal schnell wegmachen ist nicht wegen der Höhe. Und sofern die LED-Leuchtmittel über 100 Stunden halten amortisiert sich das schon in den in den Stromkosten...

Thomas Prufer

Ja -- aber R und Diodenkette flackert an zu geringer Spannung nicht, auch bei angeschnittenem Sinus. In Bild vom Link oben sieht man sechs dunkle Punkte, die könnten Rs sein.

Ich mein Marcels Erklärung ist plausibel: der Dimmer lückt bei Unterlast, dan noch die steile Kennlinie der Dioden, fertig ist das Stroboskop.

Thomas Prufer

Ich werde tagtäglich mit solchen Situationen konfrontiert und immer haben die Proponenten durchaus vernünftige Gründe. Solange sie die sich unweigerlich einstellenden Probleme nicht zu den meinen machen, ist das auch vollkommen akzeptabel. In diesem Sinne: Viel Erfolg!

Volker

Das hängt stark davon ab, wer fragt. Nur für wenige Menschen in meinem engeren Bekanntenkreis investiere ich die Mühe einer Erklärung, was es mit LED-Retrofits auf sich hat. Hierzugroups hoffe ich auf ein wenig mehr Hebelwirkung, das erklärt den Unterschied.

Im gegebenen Fall hätte ich wohl gesagt: "Versuch macht kluch.".

Weitere positive Effekte ergeben sich, wenn man die Lichtquelle ganz ausschaltet. Ich hatte angenommen, es gäbe einen Grund, warum diese Lampe und ein Leuchtmittel mit diesen Specs an dieser Stelle eingebaut wäre. Wenn Dich die Abstriche nicht stören, paßts ja.

Volker

Da sind aber wohl keine R7s drin, oder? Die Kombination aus "teure italienische Designleuchten" und "Sporthalle" klingt super. Was kann da schon schiefgehen?

Könnte man die dimensionsgleiche LED-Leuchten ersetzen, oder es lassen.

Könnte man - je nach Helligkeitsanforderungen und Fassung durch LED-Retrofits ersetzen, es lassen oder ab Nichtverfügbarkeit der originalen Leuchtmittel eben die komplette Lampe tauschen.

Wenn man davon weg will, wird es wohl auf einen Lampentausch rauslaufen. Denkmalgeschützt? Mei. Im Zweifel wirds dann eben dunkel im Denkmal.

Und mal schnell austauschen (nach 1000 oder eher weniger Betriebsstunden) ist auch nicht, wegen der Höhe. Genau da gäbe es Gründe, nicht halbarschige LED- Retrofits einzubauen, die dann sterben, wie die Fliegen. Sondern Lampen, die für den Betrieb designt sind. Natürlich auch nichts von der Baumarkt-Grabbeltheke.

Da klappt "mal schnell austauschen" dann schon? Mei. Ist Deine Entscheidung, bzw. die Entscheidung des Betreibers. Wer wäre ich, da Vorschriften zu machen?

Volker

Schau es Dir halt einfach mal am Scope an und berichte bitte hier!

Doch.

Ehemaliges Mitglied hatten 'nen Edel-Lampenladen. Einbau und Projektierung vom Profi-Elektriker. Es sieht gut aus.

"teure italienisch Designleuchte" = je Röhre 4 fiese Mikroblechschräubchen in Kunststoff gedreht lösen, um an jedem Ende der Fassung ne Plastikkappe abzunehmen, um die Röhre ausbauen zu können. Dann wieder rein und hoffen der Kunststoff hält. Meine Freude dabei ist grenzenlos.

Wenigstens halten die Röhren mit EVG in diesen Leuchten sehr, sehr lange.

Nein, meine Entscheidung:-)

Denn der Wandschalter, ein normaler Serienschalter wurde regelmäßig gegrillt. Der projektierende Elektriker hat den Schalter öfters mal ausgetauscht, und auch mal "nach einem stärkeren Schalter" gesucht. Nachdem der Schalter sich immer noch regelmäßig grillt, weil es ein 08/15 Bush-Jäger Wippschalter ist und Stromstoßrelais, Taster, Schüte, Einschaltstrombegrenzer oder sonstwas noch erfunden werden müssen, hab ich nen Hunni vom Vereinsgeld in LEDs und nem neuen Schalter angelegt. Das entspricht grob einer Anfahrt.

Mal sehen ob die LEDs in der Anwendung überleben.

Die LED-PAR-Strahler halten, einige Jahre mindestens. Die hab ich rein nachdem der Elektriker 75-Watt PAR Birnen lieferte, weil die Glühfäden auch keine Bälle vertragen, und "solche in LED gibt es nicht". Die Fassungen (Design komma italienisch) mit der Aufschrift "max. 60 Watt" waren angeschmolzen.

Nicht nur du hast einen Profi-Elektriker!

Thomas Prufer

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