Schaltungsvorschlag Stromquelle 100kHz/1A?

Nov 09, 2005 5 Replies

Hi!



Ich möchte eine Strom- bzw. Spannungsquelle (für ohmsche Last) bauen, mit folgenden Parametern: Frequenz = 100kHz, Signal kommt von extern Strom einstellbar von ca. 0,05A bis 1A peak Bipolar, d.h. plus und minus gegen Masse, kein DC-Anteil notwendig Last = 3,3 Ohm gegen Masse keine Ansprüche bzgl. Verzerrung des Ausgangssignals Versorgung +-15Vdc steht zur Verfügung



Ich habe an den Schaltungsvorschlag im Tietze/Schenk Ausgabe 11 auf Seite



826 gedacht. (OP mit Widerständen in den Versorgungsleitungen, von da auf OP in Impedanzwandlerschaltung, dessen Ausgang auf Gate eines MOSFETs, MOSFETs jeweils über (kleinen) Widerstand gegen Versorgungsspannung geschaltet, symmetrischer Aufbau, Drains zusammengeschaltet bilden Ausgang der Schaltung) Problem dabei ist, dass der Leerlauf-Versorgungsstrom des ersten OPs (ca.
2mA?) die OPs der zweiten Stufe schon zum "Aufsteuern" bringt, und dadurch hohe Verluste entstehen, bzw. der verlangte Maximalstrom nicht erreicht werden kann.

Hat jemand einen anderen, besseren Schaltungsvorschlag?



TIA



Manfred W.


Ich bin dafür, die Dinge soweit wie möglich zu vereinfachen. Aber nicht weiter. [Einstein]

"Manfred W." schrieb:

Audioverstärker? Die 100kHz sollten kein Problem sein.

Gruß Dieter

Den TDA2003 (IIRC) hat mir schon jemand als Tip genannt. Ich brauche das Signal allerdings als reines AC-Signal.

Manfred W.

Ich bin dafür, die Dinge soweit wie möglich zu vereinfachen. Aber nicht weiter. [Einstein]

"Manfred W." schrieb:

Und? Kondensator dazwischen und gut ists.

Gruß Dieter

In der 12. Auflage auf Seite 803...

Dann musst Du für den ersten OPV einen mit geringerem Versorgungsstrom verwenden. Falls der dann nicht genügend Output-Power hat, sollte eine Gegentaktendstufe aus zwei bipolaren Transitoren an den Ausgang helfen. Die Strombilanz würde ja gleich bleiben.

Sowas ist da drin? Na dann bin ich mit meiner 10. Auflage ja gut bedient :) OP, Widerstände in die V-Leitungen, bipolare Transistoren darüber ansteuern. Richtwert: Ruhestrom verursacht 400mV Spg.-Abfall. Habe so eine Endstufe gerade für 1A bis 1MHz aufgebaut und bin hinreichend zufrieden. Um kapazitive und induktive Lasten stabil treiben zu können, hängt noch ein RC-Glied (15 Ohm und 2.2nF, einigermassen empirisch ermittelt) parallel zum Ausgang, der OP musste etwas kompensiert werden und hat einen C über die Versorgungsanschlüsse bekommen, um die Oberwellen etwas zu unterdrücken. Ausserdem ist das ganze Gedöns an den Emittern der Endtransitoren gut entkoppelt.

Stefan

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