Schaltregler filtern

Jun 12, 2004 5 Replies

Hallo,



Ich habe jetzt mit dem MC34063 einen Schaltregler 5V-12V aufgebaut. Funktionierte auf Anhieb recht gut... Die Ausgangsspannung sowie auf der Masse habe ich jetzt noch massive Störungen von ca. 50-100mV. Durch Siebkondensatoren bekomme ich sie nicht mehr viel kleiner, was meiner Meinug nach daran liegt, dass die gleiche Störung auch auf der Masse zu finden ist.



Was kann ich da noch machen? In Masse und Ausgangsspannung eine Spule schalten? Der Wechselstromwiderstand der Spule sollte ja bei steigender Frequenz immer mehr zunehmen.... Der Schaltregler läuft mit 80kHz... Was für eine Spule soll ich da nehmen? Einfach selber wickeln? Habe leider keine Spulen mehr daheim...



Totaler Quatsch? Was gibt es sonst nochfür Methoden die Ausgangsspannung zu glätten?



Gruß Sebastian


Sebastian Kraft schrieb im Beitrag ...

Welche Form von Stoerungen ? Dreieckfoermige mit der Schaltfrequenz ? -> ESR von Elkos und Leiterbahn Nadelimpulse bei Spitze und Tal des Dreieicks ? -> Streuinduktivitaet Langsames Schwanken ueber ein Dutzend der Schaltreglerimpulse ? -> Regelschleife Sinusformige mit hoeherer Freq als der Schaltreglertakt ? -> klingeln (eventuell erst beim Anschliessen eines Oszilloskops) Wenn die Stoerungen auch auf Masse sind, klingt das nach einem Platinenlayoutproblem. Siehe Platinenvorschlaege fuer MC34063 im OnSemi Datenblatt.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Die sind es ungefähr... Habe einfache Drosselspulen von Reichelt genommen. Wie gut kommt man mit Selberwickeln ohne Messgerät hin? Was wären bessere Spulen?

Mhm... ich habe die Platine gefädelt... Scheint nicht so ideal zu sein... was muss ich da beachten? Hätte nicht gedacht, dass das mit den Störungen so extrem wird...

Sebastian

Sebastian Kraft schrieb im Beitrag ...

Keramikkondensatoren von unten zwischen die Pins der Elkos loeten.

Ringkern ? Oder 09P die hoechstens fuer kleine Leistung durchgehen.

Schaltregler interessiert die Induktivitaet nicht so besonders, also satt ausreichend.

Extra fuer Step-Up Schaltregler Einsatz von den ueblichen Verdaechtigen gefertigte ?

Na ja, laeuft ja offenbar. Bei dem Aufbau mehr zu erwarten waere vermessen. Lochraster wird vermutlich besser als faedeln. Direkt zusammenloten der Bauteile waere noch besser. Platine mit ordentlicher Masseflaeche ist aber sicher der beste Weg zum stoerungsarmen Schaltregler.

Duenner Draht = hoher Widerstand, hohe Streuinduktivitaet.

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Falls es mehrere Spulen sind, sollten sie möglichst nie in einer Richtung stehen (Trafo-Wirkung)

-Auch dicke Masseleitung könnte helfen.

-Auch Drähte zum Elko haben einen (geringen) Widerstand! Deshalb zu siebende Spannung möglichst direkt am Elko vorbei führen.

Abschimung=?

HTH Gerd Keine PM, ich lese News.

Hallo Sebastian,

| mehr viel kleiner, was meiner Meinug nach daran liegt, dass die | gleiche Störung auch auf der Masse zu finden ist.

lies Deinen Satz doch nochmal langsam durch und dann denke über Deinen Messaufbau nach... Dann nimm ein anderen Punkt, wo Du Deine Masse definierst. Wenn Dein Oszi bei kurzgeschkossener Messspitze immer noch Störungen zeigt, dann liegt das offensichtlich am verhehrenden Abstrahlverhalten der Drossel. In dem Fall würde sich eine Ringkerndrossel anbieten oder auch ein bischen Blech drum herum...

MArtin

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