Schalterprellen?

Servus,

hat jemand von euch Erfahrung über die Dauer des Prellens, bei solchen Fußtastern für Musikereffektgeräte?

Eric.

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Eric Brücklmeier
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Am 16.12.2013 10:58, schrieb Eric Brücklmeier:

Schalter prellen üblicherweise je nach Typ zwischen 2 und 10 ms. Aber konkret diese Fußschalter? keine Ahnung.

Wolfgang

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Wolfgang Schmidt

Am 16.12.2013 11:17, schrieb Wolfgang Schmidt:

Ich dachte, da hier auch auch ein paar Musiker unterwegs sind, könnte das jemand wissen. Die Dinger sind ja mechanisch recht solide, vielleicht wirkt sich das irgendwie aufs Prellen aus?

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Eric Brücklmeier

Eric Brücklmeier schrieb:

n

Gibt es da nicht Tricksereien mit Flipflop-Schaltungen, die unabhängig

von der Dauer des Prellens das Schalterprellen unterdrücken? Ich meine, da mal etwas mit RS-FF aus zwei NAND-Schaltungen gesehen zu haben.

Holger

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Holger

Holger schrieb:

Hallo,

gibt es, eine uralte Standardschaltung zum Entprellen, erfordert einen Umschaltkontakt, zwei Pull Up Widerstände und zwei Nands mit je zwei Eingängen. Mit einem Kontakt alleine geht das nicht.

Bye

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Uwe Hercksen

Am 16.12.2013 11:38, schrieb Holger:

Ja klar geht das, hier soll aber in Software entprellt werden...

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Eric Brücklmeier

Eric Brücklmeier schrieb:

Hallo,

wenn ich mir das Prellen bei manchen Handy Tasten so ansehe habe ich den Verdacht das die Prellzeiten der untersuchten Muster von den Schaltern der Serie nicht eingehalten werden, besonders nach einiger Zeit der Benutzung.

Bye

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Uwe Hercksen

Am 16.12.2013 12:02, schrieb Uwe Hercksen:

Es muß halt auf einen Kompromiss zwischen sicherem Entprellen und Bedienbarkeit rauslaufen...

Bei Mobiltelefonen werden es auch keine richtigen Schalter, sondern irgendwelche Folien oder Gummimatten sein...

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Eric Brücklmeier

Eric Brücklmeier schrieb:

Bei den "Tretminen" der Gitarristen hab' ich frueher(TM) RC-Glieder mit 470Ohm...1k mit 22nF verwendet. Bei hartnaeckigen Patienten wurden's dann schon auch 100nF. Wenn R im Ohm-Bereich sein musste, dann kamen entsprechend Elkos (oft auch gegenpolig in Serie) zum Einsatz.

hth fritz

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Fritz Schoerghuber

Am 16.12.2013 12:58, schrieb Fritz Schoerghuber:

Ja, genau um die geht es...

Ja, schonmal eine Hausnummer...

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Eric Brücklmeier

Am 16.12.2013 12:38, schrieb Eric Brücklmeier:

Dito bei meinem Schnurlosen. ;)

Wie bitte? Kannst du vielleicht in 20ms mehr als einmal tippen?

Das sehe ich nicht so. Bei meinem klickt's ganz deutlich. ;)

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Hartmut Kraus

Am 16.12.2013 10:58, schrieb Eric Brücklmeier:

Was Schalterprellen angeht, bin ich kein Experte. Auch sonst in vielen Dingen nicht. Aber ich lese derzeit u. A. das Datenblatt zum ATmega168, daher würde ich so ein Problem mit diesem µC lösen.

Außerdem gibt?s den NE555, mit dem man auch entprellen kann.

Es geht bestimmt noch umständlicher ? aber wie gesagt: Ich bin kein Experte.

SCNR

Gregor

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Gregor Szaktilla

Am 16.12.2013 14:25, schrieb Gregor Szaktilla:

ich hab keinen Schimmer, was daran so witzig sein soll. Die Schaltung steht, das ganze wird in Software gelöst. Es ging mir lediglich um die Zeiten, denn ich habe noch kein Muster des Schalters, weil dafür jemand anders zuständig ist.

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Eric Brücklmeier

Wie schon jemand anderes schrieb um die 10-50ms. Da bei den meisten "Tretminen" die Betätigungsfrequenz eher gering ist, sollte eine Softwareentprellung mit 100ms für den Anwender kein Problem darstellen.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de 
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Peter Heitzer

Am 16.12.2013 15:25, schrieb Eric Brücklmeier:

Mach Dir nichts draus.

Das mit der Software habe ich dann wohl überlesen. Diese Info hätte gut ins OP gepasst.

Gruß

Gregor

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Gregor Szaktilla

Danke für alle konstruktiven Beiträge.

Hier soll mit dem Taster ein Modus ausgewählt werden können - insofern wird die Frequenz etwas höher liegen. Ich werde jetzt erstmal mit 150ms rangehen und dann schauen, was die Muster der Taster dazu sagen...

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Eric Brücklmeier

Am 16.12.2013 16:33, schrieb Gregor Szaktilla: [...]

Was hat die Art der Entprellung für einen Einfluß auf die Prellzeit?

Reply to
Eric Brücklmeier

Je nach Schalter recht viel. Wenn man Prellen durch C oder RC unterdrueckt, reissen sehr kurze "Nachpreller" den Logikpegel nicht mehr weit genug bis zur Schaltschwelle. Ohne Hardware schon.

Bei den Musiker-Tretpilzen kommt es auf das Fabrikat an und bei manchen auch, wer drauftritt. Zierliche Saengerin barfuss ist was anderes als Punkband mit Springerstiefeln.

--
Gruesse, Joerg 

http://www.analogconsultants.com/
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Joerg

Nunja, ohne nähere Angaben zu verwendeter Spannung und Logik ist das aber auch nur Kaffeesatzleserei.

Daher meine Frage, ob es hier Erfahrung gibt.

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Eric Brücklmeier

Hallo Eric,

Du schriebst am Mon, 16 Dec 2013 11:53:21 +0100:

lchen

ngig

Die _Dauer_ des Prellens ist da doch reichlich uninterressant - für das Entprellen (insbes. per Software) ist die Dauer der Einzelimpulse relevant, und der Hauptzweck ist dann auch mehr die Störunterdrückung und d as Vermeiden von Fehlauslösungen bei harten Stößen gegen das Ge rät.

Das Vorgehen zum Entprellen wird dann relativ einfach: Das Schaltersignal wird zyklisch mit einer Preiode von ein paar ms abgetastet. Ist es über eine Anzahl von Perioden (3 sind da eine sinnv olle Mindestanzahl) gleichgeblieben, wird je nach Wert ein- oder ausgeschaltet. Wackelt noch was, bleibt der Zustand so wie zuletzt gesetzt. Fertig.

Je nach gewünschter Reaktionszeit oder geforderter Sicherheit gegen Fehlauslösungen sind die Parameter Zyklusdauer und Vergleichwerteanzahl anpassbar - ein paar bis ein paar 10ms Zyklusdauer und 3 bis (viele) Vergleichswerte. (Für einen einzelnen Schalter bietet sich evtl. an, 4 oder 8 Vergleichswerte zu benutzen und die sukzessive als Bits in ein Byte zu schieben. Sind alle benutzten Bits gleich, wird geschaltet. Wenn schon ein und neu ein (oder aus) ist schließlich egal - ändert sich ja nix. Flankenerkennung, so nötig, muß eh extra laufen.)

(Ich hatte mal mit einem Schalter zu tun, der sich als Stimmgabelanwär ter gefühlt haben muß, mit weit über 100ms Prelldauer. Aber auch der war zu zähmen... Aktuelle Schalter, auch die größten "Mikroschalter" mit langz ngigen Schnappfedern, haben eher Prellzeiten von < 10ms bis höchstens 50ms, Reedrelais liegen meistens unter 1ms, je kleiner, desto weiter. Federkontaktrelais brauchen um 10..20ms, große Leistungsschütze s chaffen schon auch mal > 50ms, bleiben aber praktisch immer gut unter 100ms. Da steht das aber oft auch im Datenblatt.)

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Sieghard Schicktanz

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