Mutterbrett-Reparatur

Dec 16, 2013 14 Replies

Liebe Leute,



beim Auseinanderbau eines meiner Rechner habe ich mir das ASRock-Mainboard mal etwas genauer angesehen. Drei schwangere Elkos, die



ich noch austauschen konnte. Dann: Die USB-Buchsen hatten keine 5 Volt mehr. Das habe ich mit einem Kupferlackdraht nachgefädelt. Dann: Am



Prozessor ist das Board wegen des Anpreßdrucks durch den Kühler etwas ausgebeult. Board funktioniert aber noch.



Die Sache mit dem Kupferlackdraht halte ich für eine Notlösung. Gerne würde ich wissen, wo genau der vorangegangene Kurzschluß die



5-Volt-Leitung gekillt hat. Ich vermute, eine SMD-Sicherung könnte d er Übeltäter sein. Ich fand aber nichts, keine Spuren der Zerst rung, gar nichts. Frage also: Einfach so lassen?

Viele Grüße, Holger


Am 16.12.2013 13:10 schrieb Holger:

Als erstes: Jumper prüfen, bei manchen Boards kann man die Versorgung umjumpern zwischen Hauptnetzteil und Standby-Netzteil.

In der Preisklasse, in der sich ASRock typischerweise bewegt, würde ich bestenfalls Polyswitches erwarten, typische Bauformen:

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(Links bitte evtl. zusammenbasteln)

Ich hatte auch schon Boards, wo gar keine Sicherungen drauf waren (vertraut der Hersteller auf chinesische USB-Kabel zur Strombegrenzung?!).

Theoretisch kann man das natürlich auch elektronisch lösen, scheint aber leider nicht so verbreitet zu sein.

Irgendeine Art Sicherung ist schon sinnvoll, PC-Netzteile sind recht ergiebig auf der 5V-Schiene.

Markus

Wenn sinnvoll verlegt könnte hauchdünner Fädeldraht den Zweck hinreichend erfüllen.

Axel

Am 16.12.2013 13:10, schrieb Holger:

Könnte auch ein SMD-Wiederstand gewesen sein. Habe hier ein (ASRock-) Board, wo sich für die USB-Anschlüsse selbiger fand. (Ein Tropfen Leitlack hat dann das Problem gelöst, ist aber nicht besser als dein Kupferdraht.) Ist nicht leicht zu erkennen, selbst wenn der abgeraucht ist. Er lag zwischen dem Jumper (5V/5VSB) und der USB-Pfostenleiste. Eventuell hilft der (vorsichtige) Einsatz eines Wiederstandmessgerätes, um den Übeltäter zu finden.

Zumindest würde ich einen Wiederstand (1 Ohm, 0,125 W) als "Sicherung" in den Draht einbauen, denn PC-Netzteile haben ordentliches "Abrauchpotential". ;-)

Tschüß GERD

Gerd Belo G.Belo@BAFAS.de

Hallo Gerd,

Du schriebst am Mon, 16 Dec 2013 14:52:49 +0100:

) ^ Tombstone? Also ein Widerstand, der wieder aufgestanden ist? Sowas hatte auch mal bei einem USB-Port, den ich versehentlich "etwas" überlastet hatte...

g" ^ Da solltest Du lieber etewas sorgfältiger löten, so daß der nicht wieder aufsteht. Und 1 Ohm ist viel zu viel - auf den üblichen Boards wird da für gerne ein möglichst kleiner _0_-Öhmer benutzt. Das sorgt zum eine n dafür, daß die 5V dahinter noch halbwegs ausreichen, um die angeschlossenen G eräte zu versorgen (1 Ohm* 0,5A = =,5V Spannungsverlust, d.h. ca. 0,5V zuviel) und zum anderen dafür, daß der Pfad bei wirklich zu hoher Üb erlast unterbrochen wird, bevor ein Feuerwehreinsatz ansteht.

Naja, eigentlich nicht übermäßig, aber bei mir hat's auch ma l dazu gereicht, daß sich sämtliche Spannungsregler für eine CPU au sgelötet haben...

-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------

Nicht wirklich.

Cu wird beim Durchschmelzen schon sehr heiß. Das ist riskant. Und man sollte auch nicht unterschätzen, wie viel Strom die Fädeldrähtchen aushalten. Ein paar Ampere gehen da locker durch.

Marcel

Es ging mir auch nicht um die Unterscheidung zwischen normgerechten 500 und normwidrigen 510 mA, zumal etliche externe Platten gern mal 1000 mA und mehr ziehen zumindest im Anlauf, sondern das rechtzeitige

Stelle etwas wegbrennt

Sieghard Schicktanz meinte...

Wiederstand ist bei Gerd Standart!

Falk D.

Leiterbahnen waren definitiv schneller weg als der Draht. Damit so ein

erst mal hin kommen.

Marcel

500

mA

unangenehmerer

muss man

Martin Gerdes schrieb:

Der Schmelzpunkt spielt aber beim "Abbrennen" einer Leiterbahn

Millisekunden den Schmelzpunkt von Kupfer.

wirklich zu schmelzen. Dazu braucht man Stromquellen in der Klasse von

liegt selber noch als dunkelgrauer Rest darin. Beim Wegschmelzen ist das

Heiko Nocon schrieb:

muss man

Das stand nicht zur Debatte.

Luftsauerstoff.

Nur

Aha. Und das passiert (bei gleicher Strombelastung) nur bei der

Wieder was gelernt.

an seinem Querschnitt, das scheint aber bei Leiterbahnen und

Labornetzteil.

4.5A war er recht schnell durch. Das eine Ende ist leicht verdickt, das andere hat eine breite Metallperle - ist also wohl aufgeschmolzen.

Anforderung "

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