Andreas Bockelmann schrieb:
Kurzfristig oder kurzzeitig?
Guido
Andreas Bockelmann schrieb:
Kurzfristig oder kurzzeitig?
Guido
Bei mir ist das Aufgeführte Jahrzehnte lang lagerbar und benutzbar. HHDs wie auch SSDs. Alle. Temperatur egal.
Ich kaufe ausschließlich WD 24/7 und SSD SanDisc, Transcend.
SSDs halte ich grundsätzlich für untauglich, Betriebssysteme darauf laufen zu lassen. Die werden wegen der großen Zahl von Schreibvorgängen alle nach etwa einem Jahr defekt sein.
Nee, das ist definitiv nicht so. Habe viele Rechner, alle mit SSD als primärer Platte, die älteste SSD jetzt bestimmt 8 Jahre alt oder so und immernoch bei 98% Kapazität (gerade per smartctl nachgesehen). Meine
860EVO hat ein Jahr knüppelharten Dauereinsatz hinter sich, ist bei 99% nach geschribenen 4.29 TB.Gruß, Johannes
Wie ist denn die Speicherplatzausnutzung, also wie voll?
Jo. Das Internet ist voll davon, höchste Zeit "Wear Level Balancing" zu erfinden. Ich hatte mal hierzugroups Daten meiner SSD gepostet, eine Samsung 840 EVO mit 120GB, angeschafft irgendwann in grauer Vorzeit.
SMART sagt:
[05] Reallocated Sector Count: 100/Always OK, Worst: 100 [09] Power-On Hours/Cycle Count: 98/Always OK, Worst: 98 (6662 hours / 277.6 days) [0C] Power Cycle Count: 96/Always OK, Worst: 96 (Data = 3884,0) [B1] Wear Leveling Count: 94/Always OK, Worst: 94 (Data = 68,0) [B3] Used Reserved Block Count (Total): 100/Always OK, Worst: 100 [B5] Program Fail Count (Total): 100/Always OK, Worst: 100 [B6] Erase Fail Count (Total): 100/Always OK, Worst: 100 [B7] Runtime Bad Block (Total): 100/Always OK, Worst: 100 [BB] Uncorrectable Error Count: 100/Always OK, Worst: 100 [BE] Airflow Temperature: 78/Always OK, Worst: 41 (22.0 °C) [C3] ECC Error Rate: 200/Always OK, Worst: 200 [C7] SATA CRC Error Count: 100/Always OK, Worst: 100 [EB] POR Recovery Count: 99/Always OK, Worst: 99 (Data = 15,0) [F1] Total Host Writes: 99/Always OK, Worst: 99 (Data = 942924248,3) Drive Remaining Life 94%Also kurz vorm Krepieren, das Teil.
Irrelevant, komm uns bloß nicht mit Fakten. Haupsach, Helmut Schellong hat (s)ein Bauchgefühl.
Volker
Am 16.09.2019 um 20:00 schrieb Helmut Schellong:
Gut daß meine SSDs das nicht wissen, die laufen alle schon deutlich länger. In der Firma als System-, Swap- und Entwicklungsplatte, auf die täglich GB-weise geschrieben wird.
Bernd
Guido Grohmann schrieb:
Kurzzeitig
Das hat natürlich einen Grund, warum ich das oben schrieb. Nämlich Kollegen berichteten mir über Jahre, daß alle ihre SSD, die sie für das Betriebssystem einsetzten, nach
10 bis 15 Monaten defekt gingen. Der Entwicklungsleiter sagte, daß es zwecklos sei, solche Bausteine einzusetzen, man hätte nur Ärger damit. Nachdem seine Dritte SSD defekt ging, hat er es aufgegeben.Ich habe viele Speicherkarten, die ich aber nur für Backup-Zwecke und ähnlich verwende. BAK ist höchstens 1-mal pro Tag.
Ich habe bei BAK (per rsync) festgestellt, daß eine Speicherkarte (die neueste, SDXC) im Lauf der Zeit immer langsamer geworden ist. Sie hat nur etwa 40% der ursprünglichen Geschwindigkeit. Es wurde bisher vielleicht nur 400-mal etwas darauf geschrieben.
Ich muß mal das Dateisystem darauf raw FF-en und neu anlegen. Das müßte die Geschwindigkeit zurückbringen. Falls nicht, kann man die Karte nach 400-mal Schreiben wegwerfen.
Meine BAK-Karten sind sehr voll. Ich vermute, das Wear Levelling funktioniert fast nicht, wenn der Speicherplatz auf SSD stark ausgenutzt ist.
Oh, die am jämmerlich verreckteste (2.) SSD war ne 2 Monate alte SanDisk!
Die Samsung lief 6mon ohne jegliche Probleme als W7 C: dann auf die SanDisk kopiert und in den Schrank (das war der große Fehler), der größte Fehler war dann aber die SanDisk, die innert 2mon anfing zu spinnen.
Die Samsung (EVO850PRO) hat 5a Garantie davon 8mon im Einsatz und 2mon im Schrank. Von der Sandisk habe ich Modell und Garantie vergessen, war aber nicht die billigste Variante.
Rücksendung von PY -> USA kostet mich 55$+/Paket, also ein Totalschaden.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on /dev/mapper/crypt-root 3,6T 2,1T 1,4T 62% /
Gruß, Johannes
Am 16.09.2019 um 21:19 schrieb Volker Bartheld:
Bei mir Faktor 1.5 bei einer OCZ Vertex3 120GB. War damals fast erschwinglich, dürfte so 2012/2013 gewesen sein. Ist halt nur abends ein wenig an.
Blocks oder was sind das? Blocks wären dann knapp 500GB, niedlich. Ich biete
8TByte total bytes written. Der ganze Crap der ohnehin keine Geschwindigkeit braucht (Filme etc.) landet hier auf Dreheisen, SSD für OS, Swap, Hibernate, Programme und den ganzen Kleinkram.In $4MA habe ich vor gut einem Jahr einen neuen Rechner erhalten Sandisk X400
256GB mit Hardware-Verschlüsselung. Die hat jetzt knapp 5TB TBW, das macht knapp 20GB TBW pro Arbeitstag. Spezifiziert sind 80TB TBW und 5a Garantie.Bernd
Eben. Nach ähnlichen Nutzungszeiten sind mir diverse Drehplatten schon längst abgeraucht. Und ich rede _nicht_ von den IBM DeathStar.
Keine Ahung. Halt das, was
Keine Ahung, ich erlaube mir da keine Prognose. Fakt ist, daß ich die o. g. Platte regelmäßig mit temporären Dateien vollschreibe und die dann wieder lösche. Und es läuft regelmäßig ein Partitionsbackup, 10-20 Restores werde ich schon auch gehabt haben, denn VirtualBox kann eben nicht alles reißen.
Ich habe eine 120GB SSD fürs OS, eine 500GB SSD für relevante Daten und ein
10TB NetGear-NAS am GBit-LAN nebst gleichgroßen, externen USB-Platten für die Langzeitspeicherung. Das hat ein paar Euro gekostet, schont aber die Nerven.Dann ist die SSD natürlich in vier Jahren tot! Hättste mal lieber eine Drehplatte genommen. Das ist so eine Art "FSK 6" für Daten
Volker
Am 17.09.2019 um 10:32 schrieb Volker Bartheld:
Hmm, das spuckt bei mir komische Werte aus. Demnach auch nur 744GB, das passt nicht. Und es wirft mir aus, daß die SSD erst 33h in Betrieb ist.
Ich habe CrystalDiskInfo benutzt, dort werden die F1-Werte als Hex-Rohdaten ausgegeben und das passt mit den ermittelten Werten für TBW, die ich für plausibel halte.
Sieht hier ähnlich aus, aber nicht ganz so groß. Und damals[TM] wollte ich mit
500GB SSD nicht leisten, deshalb das Dreheisen.Das ist mir ehrlich gesagt egal. Zum einen glaube ich da wegen der bisher ermittelten Nutzung noch nicht dran, zum anderen wird der Rechner vermutlich sowieso vorher ersetzt. Und die "Platten" dürfen wegen Sicherheizbestimmungen die 4ma nicht verlassen.
Bernd
Ja, könnte man auch. Ist aber doch müßig. Die These war, daß SSDs mit der OS-Partition in Nullkommanix kaputtgeschrieben werden. Und die ist erwiesenermaßen vollkommener Quatsch, egal was für potentiell debattierbare Argumente zur Widerlegung wir auch vorbringen. Man kann das alles im Internet recherchieren und stößt dann z. B. auf [1], was weit weniger Anlaß zur Hysterie bietet.
Daß man bei SSDs das Thema "Datensicherung" komplett ad Acta legen kann, hat wohl nie jemand ernsthaft behauptet. Irgendwann wird es bei mir Sector-Reallocations hageln und das ist eben dann der Moment, wo ich die Platte außer Betrieb nehme und durch eine neue ersetze. Daß das signifikant früher geschähe als mit Drehplatten, würde mich schon sehr wundern. Und falls bis dahin nicht sowieso schon der Rechner das Zeitliche segnet.
Na gut. Überzeugt. Dann schaue ich das bei nächster Gelegenheit mal nach. ;-)
War jetzt ein bisserl ironisch von meiner Seite her.
Volker
[1]Am 17.09.2019 um 15:14 schrieb Volker Bartheld:
Mach mal. Ich habe das Standard-Werkzeug smartmontools (Ieh, Kommandozeile!) auf die SSD losgelassen und CrystalDiskInfo zeigt zumindest die gleichen Werte in bunt an.
Ach?! Ach was!
Bernd
Je nach Plattentyp und smartmontools-version können die Werte schon mal etwas eigenwillig sein. Ich weiß gerade nicht, ob ich schon mal bei ner SSD die verbleibende Lebensdauer irgendwo mal hab vernünftig ablesen können - andererseits benutze ich eher selten aktuelle Hardware.
Hanno
SMART ist auch eine ekelhaft spezifierte Geschichte. Die Rohdaten auslesen ist das eine, aber die Interpretation unterscheidet sich teilweise zwischen Generationen der selben Platte. Dementsprechend grauenvoll sieht auch der smartmontools Code aus. Hatte ich mal angesehen, weil ich dachte, das kann ja nicht so schwer sein, das nachzubauen und maschinenlesbaren Output zu produzieren. Denkste.
Da finden sich dann solche Diamanten:
Andererseits gibt es durchaus SSDs, die (mit entsprechend neuer smartmontools-Version) eben einen "Lifetime" Indikator in % angeben (z.B. bei meiner so, die steht bei 99%). Das ist also schon simpel abzulesen.
Viele Grüße, Johannes
Das ist unkritisch für WearLeveling, da noch viel freier Platz.
Ich bin generell skeptisch, WearLeveling gegenüber:
Wenn ich ein Dateisystem vollfülle, und diesen Inhalt in etwa immer wieder dorthin schreibe, kann Wear Leveling nicht mehr wirken. Und nach einigen 1000[0] Schreibvorgängen ist das Flash zerstört.
Es kann nur eine gewisse Anzahl von reservierten Blöcken eingesetzt werden, was aber kein WearLeveling ist.
Wenn ein Flash 10⁶ Blöcke hat, und 1000 x 10⁶ = 10⁹ geänderte Blöcke geschrieben werden, und ein WearLeveling perfekt verteilt, ist das ganze Flash am Ende seiner Lebensdauer. Ich hätte aber gerne mindestens 10¹⁸ Schreibvorgänge!
Lebensdauer ; Schreibvorgänge je Zelle: 1.000 (TLC in 21-nm-Fertigung) 3.000 (MLC in 25-nm-Fertigung) 5.000 (MLC in 34-nm-Fertigung) 10.000 (MLC in 50-nm-Fertigung) 100.000 (SLC in 50-nm-Fertigung) bis zu 5 Mio. (selektierte SLC-Chips)
Ein Ausweg ist intel-Optane-Speicher, der etwa
1000-fach länger hält als NAND/NOR-Flash.Mein aktueller PC ist von 2006, mit HDD 500 GB + 1 TB. Mein nächster PC wird 3 x WD Ultrastar 10 TB und einen Optane >100 GB als M.2 haben.
.......................................................
Ich hatte angekündigt, auf einer Speicherkarte zu löschen und das Dateisystem neu anzulegen, weil die Geschwindigkeit der Karte von 100% auf nur etwa 40% gesunken ist, durch nur etwa 400 Schreibvorgänge.
Das tat ich heute. Es brachte nichts!
Ich habe zwei BAK-Karten: CF 8 GB, 2006, 102% belegt, 6.5 MB/s, peak 11 MB/s (früher 12) SDXC 128 GB, 2014, 32% belegt, 9.5 MB/s, peak 12 MB/s (früher 26) HDD , 2006, , 22 MB/s, peak 37 MB/s (früher 37)
Die SDXC ist massiv langsamer geworden. Die hatte mal einen Peak von 26 MB/s! Es können mehrere Gründe ursächlich sein.
Das ist allerdings nicht die normale Anwendung. Typischerweise werden die meisten Daten selten bis gar nicht überschrieben wenn du die SSD nicht gerade als Cache nimmst.
Wenn du hingegen immer nur ein paar Dateien überschreibst, dann kommt das Wearleveling schon zum Tragen. Intern sortiert die SSD dann Blöcke um. Nach aussen ist Block 123456 immer unter dieser Nummer zu finden. Intern geht er aber auf Wanderschaft. Dein OS weiss davon nichts und braucht es auch nicht wissen.
Die kannst du aber nicht mit einer SSD vergleichen, das Wearleveling ist deutlich weniger komplex.
Gerrit
Bei mir steht da:
---------------------------------------------------------------------------- (1) Samsung SSD 840 EVO 120GB
---------------------------------------------------------------------------- Model : Samsung SSD 840 EVO 120GB Firmware : EXT0BB0Q Disk Size : 120,0 GB (8,4/120,0/120,0/----) # of Sectors : 234441648 Transfer Mode : SATA/300 | SATA/600 Power On Hours : 6662 hours Power On Count : 3886 count Host Writes : 6594 GB Wear Level Count : 68 Health Status : Good (100 %) Features : S.M.A.R.T., 48bit LBA, NCQ, TRIM Drive Letter : C:
-- S.M.A.R.T.
-------------------------------------------------------------- ID Cur Wor Thr RawValues(6) Attribute Name
05 100 100 _10 000000000000 Reallocated Sector Count 09 _98 _98 __0 000000001A06 Power-on Hours 0C _96 _96 __0 000000000F2E Power-on Count B1 _94 _94 __0 000000000044 Wear Leveling Count B3 100 100 _10 000000000000 Used Reserved Block Count (Total) B5 100 100 _10 000000000000 Program Fail Count (Total) B6 100 100 _10 000000000000 Erase Fail Count (Total) B7 100 100 _10 000000000000 Runtime Bad Block (Total) BB 100 100 __0 000000000000 Uncorrectable Error Count BE _73 _41 __0 00000000001B Airflow Temperature C3 200 200 __0 000000000000 ECC Error Rate C7 100 100 __0 000000000000 CRC Error Count EB _99 _99 __0 00000000000F POR Recovery Count F1 _99 _99 __0 00033851AF9B Total LBAs WrittenDas Ding habe ich wohl irgendwann anno 2012-2013 gekauft.
Ciao, Volker
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