Re: was tun mit alten Ansmann-Akkus. e-bike

Jun 06, 2024 Last reply: vor 2 Jahren 50 Replies

Und ein, eher 4 Ladegeräte, mit denen man Vor-Balancen-kann. Das Punktschweißgerät muss auch ein dickes sein. Die üblichen 2 Lipo-Zellen und 8 Mosfet-Teile um 60,- packen die dicken Links nicht.

Falk D.

Am Tue, 11 Jun 2024 01:02:22 +0200 schrieb Falk Dµebbert snipped-for-privacy@duebbert.com:

Bei manchen Problemen bin ich froh, dass man die mit Fahrrädern nicht hat.

Ein Ebike oder germanilateinisiert Pedelec war bei mir wesentlicher Faktor in 2023 wieder auf die Füße zu kommen. Der Motor fängt die Spitzenlasten weg und sorgt dafür, dass Du Dich im Grunde nicht übernehmen kannst.

Die Gesamtkalorienmenge und Durchschnittsleistung ist mit dem E-MTB sogar höher als mit dem AM oder Freerider.

Falk D.

Irgendwie bin ich ganz froh, das Problem Fahrrad gar nicht zu haben ;-).

Am Tue, 11 Jun 2024 15:11:23 +0200 schrieb Eric Bruecklmeier snipped-for-privacy@5i7.de:

Fahrrad ist nicht das Problem, sondern die Lösung. Und zwar für einige Probleme, bei denen _ich_ mich freue, sie nicht zu haben. YMMV.

Am Tue, 11 Jun 2024 14:45:21 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:

Manch einer baut sich sogar Probleme ein, die man mit einem Fahrrad nicht haben muss (Hint: elektrische Schaltung[1])

Aber jede Jeck ist eben anders :-)

mfg

Karl

[1] Es ist immer wieder lustig die Pedelec-Fahrer mit dem Spruch zu hören: "Ich habe noch zwei Striche, das schaffe ich noch nach Hause". Das eine App im Handy den Rennradfahrer mit "Accu low" verunsichert ist mir allerdings noch nicht aufgefallen

Am 11.06.2024 um 15:38 schrieb Wolfgang Strobl:

yes, it does.

Nie mehr Schaltung einstellungen müssen ist ein Vorteil, den man nicht wieder hergeben möchte, wenn man ihn mal hatte. Im Rennen kann man einfach den neuen Laufradsatz einbauen und die Schaltung stellt sich sofort passend.

Falk D.

Am Tue, 11 Jun 2024 17:52:01 +0200 schrieb Falk Dµebbert snipped-for-privacy@duebbert.com:

Karl weiß es nicht besser und trollt nur. Das kann man ignorieren.

Ich hatte letzten Sonntag nach einer 80km-Runde über die örtlichen Hügel den Reserveakku eingewechselt, der eh' immer in der Oberrohrtasche mitkommt (wiegt so viel wie ein kleiner Müsliriegel, nimmt aber weniger Platz weg) und bei der Gelegenheit aufgeschrieben, wie lange der durchgehalten hatte: etwa tausend Kilometer. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass die Restkapazität noch für ein- bis zweihundert Kilometer gereicht hätte. Die "Verunsicherung" angesichts einer Restkapazitätsanzeige hat sich Carolus Trollus aus den Fingern gesaugt.

Die Akkuleuchten, das Mobiltelefon und das Navi muss ich erheblich häufiger aufladen. Damit verglichen ist der Akku im Schaltwerk eine vernachlässigbare Größe.

So ist es.

Die SRAM-Funkschaltung, die ich Anfang letzten Jahr verbaut hatte, muss man zwar nach der Montage einstellen und kann die 32 verfügbaren Mikroschritte auch nachträglich dazu nutzen, die Schaltung an veränderte Gegebenheiten oder für eine eventuelle Feinjustage anzupassen, bei Bedarf sogar während der Fahrt, wahlweise über die Taster an den Bremsgriffen oder über die App. Ich hab' das jedoch in den vergangenen

1.5 Jahren nicht gebraucht. Es gibt ja keine Züge mehr, die im Gebrauch verschleißen und sich in der Länge verändern können.

Auf der anderen Seite: wenn man mal gelernt hat, mit mechanischen Schaltungen umzugehen, von der zickigen 2x5-Schaltung mit Unterrohrhebeln bis hin zur ausgereizten 3 x 10, verliert sich das nicht so schnell. Aber es gibt keinen Grund, den Komfort einer Funkschaltung nicht zu nutzen, wenn man ihn zur Verfügung hat. Meine Frau schwört darauf und hat damit Anstiege bewältigt, an denen sie vorher verzweifelt war. Wenn man sich an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit einen Hügel hocharbeitet, kann ein Schaltfehler bedeuten, dass man den Rest schiebt. Z.B. bei einem 12%-Anstieg auf einem vergleichsweise schmalen Weg anfahren ist nämlich noch etwas anspruchsvoller als dann weiterzufahren.

Wir fahren keine Rennen und wechseln die Laufräder höchstens mal zwischen den beiden Rädern (eher nicht ...), ich sehe bei der SRAM GX Eagle AXS aber keine automatischen Anpassung an unterschiedliche Laufräder, weder was die verbaute Kassette angeht, noch was deren Position relativ zum Rahmen angeht. Welche elektronische Schaltung bietet denn so ein Feature und wie funktioniert das?

Am Tue, 11 Jun 2024 15:02:51 +0200 schrieb Falk Dµebbert snipped-for-privacy@duebbert.com:

Meine Kritik richtet sich nicht gegen Hilfsmittel, die bei Krankheiten oder Behinderungen eingesetzt werden (müssen), um die Leute wieder auf die Füße zu bekommen, egal ob das Rollstühle mit oder ohne Motor sind, oder andere Mobilitätsprothesen.

Im Gegenteil: ich kritisiere, dass man (noch) gesunde Menschen dazu verleitet, sich ohne Notwendigkeit vom Gebrauch ihrer Füße vorzeitig und umfänglich zu verabschieden und sich stattdessen i.W. von einem kräftigen Motor ziehen zu lassen, der ein Vielfaches dessen leistet, was sie selbst aufbringen (müssen) - und das faktisch wie ein Mofa benutzte motorisierte Vehikel dann beschönigend "Fahrrad" nennt.

Die Werbung vergriff sich schon zu Covid-Zeiten ziemlich offensiv auch an Kindern:

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Auch daran habe ich begründete Zweifel, auch aufgrund eigener praktischer Versuche und nicht zuletzt, weil ein recht lautstarker Teil der Pro-Pedelec-Fraktion nicht müde wird, faktisch das Gegenteil zu behaupten.

Aber das ist eine separate Diskussion, die man separat führen sollte.

Ich weiß nicht, was ein AM oder ein Freerider ist, bezweifele aber, dass diese Behauptung generell für gesunde Personen und den tatsächlichen Gebrauch von Pedelec gilt und nicht nur für einzelne ungewöhnliche Umstände. Um mal eine etwas platte Analogie zu verwenden: es gibt kaum eine süchtig machende und bei Dauergebrauch gefährliche Droge, für die es nicht Fälle zu berichten gibt, in denen sie medizinisch geboten und hilfreich ist.

Die Dura Ace Di2 stellen sich nach. Soweit ich weiß schaut die Logik nur, wie lange der Schaltvorgang dauert.

Falk D.

Axel Berger, 2024-06-06 20:41:

Es ging aber nicht um "Fahrrad" sondern um einen *Akku* und dessen Reparatur. Dass der Akku an einem Fahrrad-artigen Fahrzeug genutzt wird, ändert daran exakt *nichts*.

Volker Bartheld, 2024-06-07 19:10:

Das hat nichts mit "Animosität" zu tun - mir ist persönlich egal, ob jemand ein Pedelec fährt oder nicht. Aber die Frage nach der Reparatur eines Akkus hat halt nichts mit Fahrradtechnik zu tun.

Thomas Heger, 2024-06-09 07:55:

[...]

"Akku" und "Fahrrad" eher nicht - und darum ging es. Die Frage war ja nicht, wie man ein *Fahrrad*-spezifisches Teil an dem E-Bike reparieren kann, sondern es ging *nur* um den Akku.

Falk Dµebbert, 2024-06-11 17:52:

Ja, wenn man Rennen fährt und ständig Laufradsätze wechseln muss, dann mag das ein Vorteil sein. Ansonsten sind Schaltungen mit elektronischer Steuerung an Fahrrädern eher überflüssig. Erst recht, wenn man ein Schaltgetriebe wie Pinion nutzt ;-)

Das gilt so für praktisch jedes Bauelement *am* Fahrrad. Es gab mal eine Zeit, da hatten Räder keine Gangschaltung, kein elektrisches Licht und keine Felgenbremsen. Angenehmerweise gab es da auch noch kein Usenet, in dem jemand bei der Einführung und den naturgemäß aufkommenden Fragen "off topic" schreien konnte.

Axel Berger, 2024-06-16 08:41:

Gangschaltungen, Scheinwerfer und Felgenbremsen wurden aber in der jeweiligen Ausführung speziell für Fahrräder entwickelt und wurden damit zu einem festen Bestandteil von Fahrrädern.

Ein Akku mit Lithiumzellen ist aber ein universelles Bauteil, was *auch* bei E-Bikes und Pedelecs verwendet wird. Die Frage nach der Reparatur dieses Bauteils sehe ich daher in einer Gruppe, wo es um Fahrräder geht, nicht wirklich on-topic, weil es woanders viel eher Leute gibt, die genau dieses Problem besser beurteilen können.

Fragen zu Softwarproblemen mit einem am Fahrrad betriebenen GPS-Navi, würde ich in de.rec.fahrrad als ebenso Off-Topic sehen. Denn nur, weil irgendein Teil an einem Fahrrad benutzt wird, ist es nicht ein "Fahrrad-Thema".

So wie die Reparatur oder der Austausch einer Servopumpe nichts mit Autos zu tun hat. Das gehört nach de.ing.mechanik.hersteller.metzger.hydraulik.lenkung. SCNR.

Einfach weiter so mit der rigiden Durchsetzng der Satzung vom Kaninchenzüchterverein, dann können wir das Usenet noch schneller zu Grabe tragen, weil kein normaldenkender Mensch Lust hat, mit sturen alten Männern zu spielen anstatt binnen dreier Sätze seine Frage beantwortet zu kriegen, auch wenn sie evtl. ein Mü offtopic ist.

Und weil mich alter Mann das ebenfalls ermüdet: *plonk*

Volker

Am Sun, 16 Jun 2024 09:13:24 +0200 schrieb Arno Welzel snipped-for-privacy@arnowelzel.de:

Drehmomentschlüssel hingegen gibt es sowohl in einer speziell für Fahrräder entwickelten Form

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als auch als universelles Werkzeug ohne spezielle Zielgruppe. Ich benutze nur letztere Varianten, jedoch ausschließlich zum Herumschrauben an Fahrrädern. Ich glaube nicht, dass diese Kategorisierung so hilft. Aber s.w.u.

Das zäumt das Pferd von hinten auf. Alles, was an Fahrrädern in einem nachvollziehbaren Zusammenhang mit ihrer Nutzung als Fahrrad in Gebrauch ist, ist in einer Fahrradgruppe On-Topic.

Es gibt Leute, die beim Radfahren rauchen. Eine Diskussion darüber, ob es eine gute Idee ist, ggfs. einen brennenden Glimmstengel ins trockene Unterholz werfen zu müssen, um für eine Notbremsung den Lenker festhalten zu können, wäre in einer Fahrradgruppe durchaus On-Topic, unabhängig davon, ob es auch anderswo On-Topic wäre. Eine Nachfrage, wem welcher Tabak besser schmeckt hingegen wäre es gewiß nicht, auch nicht, wenn das mit "beim Radfahren" verbrämt wird.

Ein Auto-Navi mit Fahrrad-Modus ist in der Fahrradgruppe selbst dann On-Topic, wenn der Kern eines Postings auf die Erkenntnis abzielt, dass man bisweilen besser bedient ist, damit im Auto- oder Motorradmodus zu fahren und nur das (Geschwindigkeits-)Profil anzupassen. Denn es geht spezifisch um seine Nutzung auf dem Fahrrad.

Ein spezifisch für das Radfahren konstruiertes und dabei umfänglich nutzbares Navi ist in einer Fahrradgruppe selbstverständlich erst recht On-Topic.

Dies gilt auch ohne den expliziten Hinweis auf seine Zusatzfunktionen als Fitness-Tracker, der Puls, Leistung, Trittfrequenz, Drehmomentverteilung bei der Pedalumdrehung etc. pp. aufzeichnen und auswerten kann, was bei einem Fahrzeug, das ausschließlich von Muskelkraft angetrieben wird, als Mittel der Optimierung enorm hilfreich sein kann. Wenn man sich weder über-, noch unterfordert und sich auch nicht verfährt, kommt man weiter bzw. braucht weniger Zeit.

Dass man ein solches GPS-Navi mit anderen Profilen auch auf E-Bikes bzw. E-Mofas verwenden kann, wo solche Möglichkeiten der Leistungskontrolle des Muskelmotors kaum auf Interesse stoßen, oder etwas umständlich sogar beim Laufen oder im Auto, spielt in dem Zusammenhang keine Rolle und macht jedenfalls Diskussionen darüber, wie man Navis im Auto nutzt, in der Fahrradgruppe genau so wenig On-Topic wie Akkus, die in motorisierten Zweirädern die Energie für den hauptsächlich als Antrieb genutzen Elektromotor liefern.

Dass man theoretisch manche motorisierte Zweiräder auch ganz ohne den Motor durch Pedalieren fortbewegen könnte, wie das schon bei den seinerzeitigen Benzin-Mofas der Fall war, ist kein ernstzunehmender Einwand, denn in dem Fall wäre der besagte große und schwere Akku überflüssig und nur totes Gewicht.

All die Vorkehrungen und das Wissen, welches man bei der Pflege, Wartung und der Reparatur von großen Akkus für E-Fahrzeugen braucht, die inzwischen nahezu eine Kilowattstunde fassen, werden bei Umgang mit muskelbetriebenen Fahrrädern schlicht und einfach nicht gebraucht und wären dort auch kaum hilfreich.

Wenn jemand fragt, wie er oder sie den Sattel seines "Fahrrades" einstellen soll und sich dann erst nachträglich heraussstellt, dass es um ein E-Bike geht, ist das bisweilen ärgerlich. Denn wenn die Antriebsenergie überwiegend vom Motor aufgebracht wird, oder durch eine sog. "Anfahrhilfe" anfangs sogar vollständig, ergibt sich dabei oft eine Körperhaltung, die so nicht mal bei langsam gefahrenen Hollandrädern zu beobachten ist, sondern eher der ähnelt, die man von auf E-Scootern stehenden Leuten kennt. Ratschläge, wie man ein Fahrrad bzw. die eingenommene Haltung und damit auch die Satteleinstellungen passend für zügiges, aber nicht angestrengtes Fahren bis hin zur der auf Rennrädern eingenommenen aerodynamischen Haltung passend konfiguriert, sind für eine Zielgruppe wenig hilfreich oder sogar kontraproduktiv, die einer solchen Optimierung nicht bedarf und die sich das E-Fahrzeug exakt dafür gekauft hat, um dergl. zu vermeiden.

Im Zweifel wird man diesbezüglich im Web in einem der vielen Pedelec-Foren bessere Empfehlungen bekommen, was zu tun ist, ob das nun auf möglichst bequemes Sitzen optimierte Sättel sind, Reparaturanleitungen für E-Bike-Akkus oder Anregungen, wie man die Fahrzeugelektronik bescheißt, wenn einem die eh schon homöopathisch dosierte Zugabe von Eigenleistung immer noch zu viel ist.

Um wieder etwas mehr On-Topic jenseits von de.rec.fahrrad zu werden: Selbst waschechte Elektronik-Foren liefern mehr Infos zu Pedelec, als man in einer Fahrradgruppe erwarten kann. Dieser Thread hier läuft seit bald zehn Jahren:

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Dem Titel nach geht es um den "Bosch E-Bike Antrieb Geschwindigkeitssensor". Haben wir gelacht.

(Auch kein Fup-To, bitte je nach Fokus setzen)

Die Bauformen von Lithiumakkus sind wenn überhaupt spezuieller und vielfältiger als Scheinwerfer für genormete Glühlampen und weniger austauschbar, also erst recht "speziell entwickelt".

Gerade da ist es imho besonders eindeutig. Dur wirst auf dem Rad nicht über Autobahnen gelenkt werden wollen aber Feldwege sind Dir erlaubt. Gerade bei Navis gibt Anpassungen für Radfahrer und folglich auch Fragen dazu.

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