Thomas Heger <ttt snipped-for-privacy@web.de wrote: [Leugnung der Klimakatastrophe]
Geh bitte weg, und zwar schnell.
--
---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
H
Heinz Schmitz
Sonst hast Du kein Argument zum Beweis des Klima-Problems?
Grüße, H.
M
Marc Haber
Wissenschaft ist das was auch dann gilt wenn man nicht dran glaubt.
Und nun geh weg.
--
---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402
Und was hatte die Usenetverwaltung gesagt zu Deinem Begehren, das deutschsprachige Usenet moderieren zu wollen?
--
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$. snipped-for-privacy@40tude.net]
-> das Wahrheitsministerium raet:
formatting link
<- und immer nur ARD+ZDF gucken:
formatting link
W
Wilhelm Ernst
Am Sun, 22 Dec 2024 15:50:01 +0100hat Marc Haber <mh+ snipped-for-privacy@zugschl.us geäußert:
Typischer Irrtum! Wissenschaft ist eher das ständige Suchen, Irren, Finden und Entwickeln von Kenntnissen, hier über die Natur. Und was gestern als bekannt galt (Flacherde), kann übermorgen schon als Irrlehre erkannt worden sein. Dazu bedarf es aber der Freiheit, suchen und irren und diskutieren zu dürfen, ohne dafür vernichtet zu werden...
Du auch. Willi
K
Karl Müller
Am Sun, 22 Dec 2024 16:22:00 +0100 schrieb DER GELAeUTERTE:
Ja was haben die wohl gesagt: "Geh bitte weg, und zwar schnell."
mfg
Karl
J
Johann Schmitz
Was soll der Scheiß?
"Leugnung der Klimakatastrophe" ...?
--------------------------------------------------------------------- Wer nichts weiß, ist der Wahrheit näher, als derjenige, der sein Hirn mit Unwahrheiten und Irrtümern gefüllt hat. [Thomas Jefferson]
Einfach nicht so viel Zeitung lesen und keine Tagesschau gucken! Schon hält der Winter Einzug.
h.
FUP2 <de.talk.tagesgeschehen>
R
Ralph Aichinger
Ab einem gewissen Niveau wird es absurd. Man will auch nicht geozentrisches Weltbild, Kugelgestalt der Erde, Evolutionstheorie und andere Dinge die wissenschaftlicher Konsens sind beweisen. Sich an Spinnern, die den wissenschaftlichen Konsens leugnen abarbeiten bringt niemand was.
/ralph
A
Alfred
DER GELAeUTERTE schrieb :
lol
Extra gegugelt für den Usenetverwalter:
A)
Von Fritz Vahrenholt Mi, 13. September 2023
*Indien und China setzen auf Kohle**Wissenschaft mit neuen Erkenntnissen zu globaler Erwärmung* – *BRICS-Staaten lehnen CO2-Politik total ab*
Neue Erkenntnisse zeigen weitere Ursachen des gemessenen Tempera- turanstiegs, die nicht der gestiegenen CO2-Konzentration in der Atmosphäre zuzurechnen sind. Decarbonisierungs-Politik wird von den BRICS-Staaten rundweg abgelehnt. EU und USA sind damit auf dem teuersten Irrweg der Geschichte. (...)
Der Unterschied in der Temperatur zwischen städtischen und länd- lichen Gegenden ist gravierend; werden ländliche Gegenden im Laufe der Zeit urbanisiert, so erfassen die jeweiligen loka- len Messstationen die höhere Temperatur der urbanisierten Umgebung. Dementsprechend kommt den Standorten der Mess- stationen in der Bewertung des globalen Temperaturanstiegs eine bedeutendere Rolle zu, als bisher gedacht.
*Verhältnis von Messtationen auf dem Land und in der Stadt* Grafik:
formatting link
Da sich das Verhältnis von Messtationen auf dem Land und in der Stadt aufgrund wachsender Städte um 65 Prozent zugunsten der Städte verschoben hat, hat das auch einen Einfluss auf die Ursachen der globalen Temperaturentwicklung.
Daher ist ein Teil der Erwärmung der letzten 150 Jahre in Europa, USA und vor allen Dingen China der Veränderung der Umgebung ge- schuldet und nicht allein der steigenden CO2-Konzentration. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass der Effekt 0,34 Grad Celsius pro Jahrhundert beträgt. Damit ist das CO2 nicht freigesprochen, aber der Erwärmungsgrad an Land wäre ohne den Wärmeinseleffekt um nahezu 40 Prozent geringer. (...)
*Zum Einfluss der solaren Strahlung*
Der Einfluss der sich ändernden Solareinstrahlung auf die Erder- wärmung wird vom IPCC mit nahe Null angegeben. Ich hatte schon im letzten August-Newsletter auf meine Veröffentlichung ver- wiesen, wonach gerade in den letzten 20 Jahren der Einfluss der solaren Strahlung durch Verdünnung der Wolken von größerer Bedeutung war als der sogenannte Treibhauseffekt.
Auch für die Zeit davor kommt die Studie der 37 Wissenschaftler zu einem größeren solaren Einfluss: danach sind bis zu 70 Prozent der Erwärmung auf solare Einstrahlungsbedingungen zurückzuführen.
Warum sind die Ergebnisse im Vergleich zu denen des IPPC unter- schiedlich? Das IPCC stützt sich bei der Rekonstruktion der Solarzyklen auf die Daten des physikalisch-meteorologischen Observatorium in Davos (PMOD). Die o.g. Studie stützt sich bei der Rekonstruktion der Solarzyklen auf die Daten des Californian Institute of Technology (ACRIM) . (...)
Während die Wissenschaftler „ihren Job machen“, handelt die Po- litik so, als ob CO2 der Alleinverursacher von Klimaänderungen ist. Die Politik verfolgt unter dem Narrativ der „Klimarettung“ ihre ganz eigenen gesellschaftspolitischen Ziele, koste es die Gesellschaft, was es wolle.
*Wichtige G20-Staaten lehnen CO2-Minderung ab*
Die USA und einige europäische Staaten haben beim G20-Gipfel in Indien vom 9. bis 10. September 2023 versucht, andere Staaten wie China, Indien, Russland, Saudi Arabien und Brasilien dazu zu bewegen, einer CO2-Reduktion von 60 Prozent bis
2035 zuzustimmen. Der Versuch scheiterte, da keiner der BRICS-Staaten dem Westen folgte.
Nimmt man die Emission der westlichen Staaten (USA, Europa, Japan, Süd-Korea, Kanada und Australien) zusammen, kommt man auf 27,1 Prozent der globalen Emissionen. (...)
Doch schon, wenn wir nur die Halbierung der CO2-Emissionen an- streben, können wir auf den größten Schwachsinn der Energie- wende verzichten : Wärmepumpe bei alten Häusern, Verbot von Diesel und Benzinmotoren, Belastung der Industrie durch CO2- Kosten, die sie aus dem Land treibt. Die Deindustrialisierung könnte gestoppt werden und Millionen Bürger müssten keine zer- störerische Wertvernichtung ihrer Immobilie als Altersvorsorge erdulden.
Warum führt aber die Politik den selbstmörderischen Kurs ohne Rücksicht bis zum bitteren Ende, so dass schon ausländische Zeitungen wie der britische Telegraph titeln: How Olaf Scholz turned Germany into the sick man of the world.
Warum sperrt sich die Politik gegen den Weiterbetrieb von Kohle- kraftwerken mit CO2-Abscheidung, verzichtet ohne Not auf Kern- energie oder Schiefergasförderung? Sie glaubt, diese „Regierung ist die letzte, die noch aktiv Einfluss auf die Klimakrise neh- men kann“ (Baerbock). Diesen Glaubenskrieg gegen die eigenen Bürger, Unternehmen, Arbeitnehmer wird sie nicht durchhalten können.
*Die Vernunft wird sich durchsetzen*. mehr, mit Links:
formatting link
B)
Das deckt sich mit den Aussagen von Nobelpreisträgern: *CO2 und Temperatur korrelieren, aber falsch herum* !
DOKU "Climate: The Movie" (The Cold Truth) ENG/ DE UT 21.3.2024
formatting link
(ab 36:37 - Nobelpreisträgern und Eisbohrkerne)
"Das Problem ist, dass es falsch herum ist. CO2 und Temperatur korrelieren, aber wenn CO2 der Treiber wäre, müsste es sich zuerst verändern, und die Temperatur müsste sich danach verändern.
Wenn man sich die Daten ansieht, die Temperatur beginnt zuerst zu steigen, und dann, in etwa einem oder zwei Jahrhunderte später, beginnt man einen Anstieg des CO2 festzustellen.
Es ist lange bekannt, dass die Temperatur sich tatsächlich zuerst bewegt. Also, steigt die Temperatur, steigt das CO2 danach."
Der Betrug vom "menschengemachten" Klimawandel" der CO2-Fake "Climate: The Movie" (The Cold Truth) ENG/ DE UT 21.3.2024,
Der Film enthält Interviews mit einer Reihe sehr prominenter Wissenschaftler, darunter Professor Steven Koonin (Autor von "Unsettled", ehemaliger Rektor und Vizepräsident von Caltech), Professor Dick Lindzen (ehemaliger Professor für Meteorologie in Harvard und am MIT), Professor Will Happer (Professor für Physik in Princeton), Dr. John Clauser (Nobelpreisträger für Physik im Jahr 2022), Professor Nir Shaviv (Racah Institute of Physics), Professor Ross McKitrick (University of Guelph), Willie Soon und einige andere. (...) _hier_ :
formatting link
Bzw. die gesamte Doku: "Climate The Movie"
formatting link
T
Thomas Heger
Das hatte ich überhaupt nicht getan.
Ich hatte nur den angenommenen Mechanismus 'CO2' in Frage gestellt.
Meiner Meinung nach liegt der Klimawandel zum Teil an den Zyklen der Sonne und zum Teil an der Abholzung der Wälder durch die Menschen, dem Bau von Städten, der allg. Umweltverschmutzung und der Landwirtschaft.
Dadurch würden sie 'andropogen' auf die Wolkenbildung (negativ) einwirken und so das Wetter wärmer und trockener machen.
Das ist sozusagen der gleiche Klimawandel, aber ein anderer Grund.
Und Maßnahmen gegen Katastrophen wirken nur dann vorbeugend, wenn sie das zu Grunde liegende Problem angehen und nicht irgendwas anderes.
Es ist also von entscheidender Bedeutung, woran der Klimawandel eigentlich liegt, weil alle Maßnahmen sinnlos sind, die sich nicht mit den eigentlichen Gründen beschäftigen.
Ich benutze meist den gleichen Ort zum Schreiben, weswegen 'weggehen' nicht das passende Verb wäre.
Aber weggehen werde ich dennoch demnächst, (allerdings komme ich ja bald wieder....)
TH
T
Thomas Heger
Am Montag000023, 23.12.2024 um 10:25 schrieb Carla Schneider: ...
???
Die Wolken isolieren natürlich in beiden Richtungen und halten sozusagen warm.
Das war aber überhaupt nicht das Thema, sondern das war die Herkunft des Klimawandels.
Ich hatte behauptet, dass CO2 damit nichts zu tun hätte, sondern dass der Klimawandel in den betroffenen Gebieten daran liegt, dass zu wenig Wasser in der Luft ist und sich deshalb keine Wolken bilden.
Das haben die Menschen dort durchaus auch selber bewirkt, aber nicht in Form von CO2-Erzeugung, sondern durch den Bau von Städten (und anderen Bauwerken), durch die Landwirtschaft, durch Wasserbaumaßnahmen, durch Umweltverschmutzung und durch das Abholzen von Wäldern.
Diese menschlichen Aktivitäten bewirken dann einen Klimawandel in den betroffenen Gebieten, welcher an der Verringerung der Wolken liegt.
Dadurch wird der Boden wärmer (weil die Sonne ungebremst drauf scheinen kann) und es gibt einen Klimawandel.
...
TH
W
Werner Dominikowski
Am 28.12.24 um 10:59 schrieb Thomas Heger:
"Nimmt die Feuchtigkeit der Luft zu, dann absorbieren die zusätzlichen Wassermoleküle noch mehr infrarote Strahlung, welche von der Erdoberfläche nach oben ausgestrahlt wird."
C
Carla Schneider
Der Klimawandel wirkt sich am staerksten in den Polargebieten im Winter aus, d.h. dort ist der temperaturanstieg am hoechsten. Aber sicher nicht aus dem Grund den du im folgenden angibst, denn das wuerde genau das Gegenteil bewirken:
Das aendert nur das lokale Klima an solchen Orten. Wenn z.B. der Amazonas-Regenwald weg ist wird es dort um ein paar Grad waermer. Dieser Wald umfasste 6Mio Quadratkilometer, das ist nur knapp ueber 1% der Erdoberflaeche.
--------- 510072000 km2 Land: 148940000 km2 Water: 361132000 km2
----------
H
Hartmut Kraus
Bist du dir da ganz sicher?
Das schon, aber wie kommt "man" dazu:
Reine Panikmache?
formatting link
Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen. (Konfuzius)
formatting link
T
Thomas Heger
Das Wort 'Klima' bezieht sich auch auf den jeweiligen Ort und das dortige Geschehen in der Atmosphäre.
Klima meint also etwas lokales.
Sowas wie 'Weltwetter', das implizit im 'Klimawandel' vorkommt, das ist Quatsch mit Soße.
Der Wald ist ja auch lokal nötig.
Das beruht auf einem Effekt, welcher meiner Ansicht nach das lokale Wetter bestimmt.
Dieser geht so:
die Erde ist zu gut 70% mit Ozeanen bedeckt. Dort verdunstet ständig Wasser und erhöht so die Luftfeuchtigkeit über dem Meer.
Über dem Meer gibt es daher viele Wolken und es regnet oft.
Aber wir waren ja beim Klimawandel an Land und müssen daher schauen, wie der Regen über Land zustande kommt.
Die Feuchtigkeit vom Meer weht nun an Land und kann u.U. dort direkt abregnen.
Aber u.U. geht das nicht, etwa weil die feuchte Luft vom Meer zwar feucht ist, aber den Taupunkt trotzdem nicht erreicht.
Das geht nur, wenn noch etwas Feuchtigkeit an Land hinzukommt. Diese steigt dann rasch auf, weil Wasser als Gas sehr leicht ist.
Dann wird in einer erreichbaren Höhe über Land die Luft so kühl, dass der dortige Taupunkt unterschritten wird und sich Wolken bilden.
Dann regnet es (manchmal) auch und zwar an Land.
Wenn die Menschen nun den Wald roden, die Landschaft voll stellen mit Gewächshäusern, Städte bauen oder sonst wie in den Wasserkreislauf eingreifen, dann fehlt die Verdunstung an Land und die Wolken vom Meer ziehen ungenutzt weiter oder lösen sich ganz auf.
Fertig ist der Klimawandel.
Der ist, logischerweise, nur lokal wirksam, denn Klima ist nun mal etwas, das an einem Ort passiert.
Wenn man über alle Orte Mittelwerte von Klimadaten bildet, dann erscheint in den Mittelwerten auch sowas wie Klimawandel, was aber auf lokalen Klimadaten basiert und keineswegs ein Weltwetter meint. ...
TH
K
Klaus H.
Am 28.12.24 um 10:59 schrieb Thomas Heger:
'Isolieren' heißt genau das Gegenteil: auf der einen Seite ist es wärmer als auf der anderen bzw. auf der anderen Seite kälter als auf der einen.
Mit 'Wolken' läßt sich deshalb alles herleiten. Beispiel Polargebiete:
Fall a): irgendwas an der atmosphärischen Zirkulation bewirkt, daß sich Bewölkung gleichmäßig übers Jahr verteilt Fall b): irgendwas bewirkt, daß sich Bewölkung vor allem im Winter und fast nie im Sommer bildet Fall c): irgendwas bewirkt, daß sich Bewölkung allem im Sommer und fast nie im Winter bildet
Im Fall a) hätten 'die Wolken' wenig Einfluß auf die gemittelte Temperatur, egal welche Art von Wolken es sind. Im Fall b) würden sie gegenüber dem Fall a) die die gemittelte Temperatur der Region und damit deren Beitrag zur weltweiten Mitteltemperatur) anheben. Im Fall c) würden sie ihn gegenüber a) senken.
Die Kritik, daß solche Elemente in Klimamodellen weitgehend ebenso ignoriert werden wie historische Klimaschwankungen, ist berechtigt. Das ist aber nicht ohne weiteres ein Beleg für das Gegenteil des Modellresultats (tatsächlich sind die Verhältnisse noch komplizierter; Höhe und Dicke von Wolken(schichten) spielen ebenfalls eine Rolle, vielleicht auch die 'Lebensdauer' von Wolkentypen und -schichten).
Auf die wissenschaftliche Debatte um 'Klima' paßt nicht schlecht die folgende (im Original allerdings auf die 'Corona'debatte zielende) Einschätzung als
"fatale Überreaktion einer intellektuell und nervlich zerrütteten spätkapitalistischen Gesellschaft".
formatting link
E
Erika Ciesla
Am 29.12.24 um 09:18 Uhr Thomas Heger schrieb:
Ja, das gehört auch dazu, ist aber nur ein Teil des Problems.
Den anderen Teil leugnest Du. Und damit gehörst Du leider zu den »nützlichen Idioten« (TM!) der Ölwirtschaft.
👋️😁️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪
C
Carla Schneider
Ja ohne den Regenwald regnet es dort seltener und dadurch wird es waermer.
Es gibt genug sinnvolle Gruende den Amazonas-Regenwald zu erhalten, aber Klima haelt man eben fuer eine besonders gute Propaganda.
Geht nur wenn man das als "Kippelement" sieht.
V
Volker Staben
Am 29.12.2024 um 11:58 schrieb Klaus H.:
... zum Thema Wolken und Klima:
Das ist völliger Unsinn. Selbstverständlich wird in aktuellen Klimamodellen der Einfluss der Bewölkung in Bezug auf solare Einstrahlung und Albedo berücksichtigt. Genauso werden historische Klimadaten nicht ignoriert - die werden bspw. eingesetzt, um ein Modell zu validieren.
Die Behauptung, dass "solche Elemente in Klimamodellen weitgehend [...] ignoriert werden", ist falsch, wird aber dennoch regelmäßig von Personen aufgestellt, die Klimamodelle nicht verstehen können oder wollen. Und von Personen und Gruppierungen, die u.a. damit Unsicherheit und Misstrauen in wissenschaftliche Methoden verbreiten.
Ja, das passt tatsächlich nicht schlecht - vermutlich aber anders, als Du meinst. Zu diesem Thema kursiert eine vergleichbar gigantische Menge von Unsinn, der immer wieder von Personen mit einer der obigen ähnlichen Intention verbreitet wird. Dein Zitat
liefert ein perfektes Beispiel dafür. In einer wissenschaftlichen Newsgruppe hat das so wenig zu suchen wie braune Haufen auf der Straße.
V.
V
Volker Bartheld
Außerdem werden Klimamodelle auch retrospektiv validiert, d. h. man schaut, wie gut es bei umgekehrter Zeitachse trifft. Denn Prognosen über die Vergangenheit sind einfach, das weiß das Klimamodell aber nicht. Natürlich wird auch hier sofort der Einwand angeführt, man könne sich quasi jedes beliebige Verhalten der Vergangenheit ohne jegliche Bedeutung für die Zukunft zusammenlügen (so, wie man die Zahlenkette 1-2-3-4-5-6-7-8-9 mit jeder beliebigen anderen Zahl fortsetzen kann), aber da redet der Herr Ockham schon noch ein Wörtchen mit. Vollkommen bescheuert sind die Klima- und Infektions(s. u.)modellierer eben auch nicht.
Und selbst wenn "solche Elemente in Klimamodellen weitgehend [...] ignoriert werden" (würden), dann hielte ich es genauso, wie Jie Li, Bruce M. Boghosian, Chengli Li in ihrem "Affine Wealth Model" [1].
Dort geht es um einen neuen Ansatz von Physikern und Mathematikern, der darauf hinweist, daß die ungerechte Situation in unserem Wirtschaftssystem unausweichlich sei: Sie entstünde durch einfache arithmetische Gesetzmäßigkeiten.
Kurz zusammengefaßt: Spieltheorie. Bei einem Spiel mit (geringem) positiven Erwartungswert muß man lange dabeibleiben. Das können sich bei gleichem Ausgangsvermögen nur Spieler leisten, die am Anfang Glück gehabt haben. Läßt man Agenten miteinander spielen und legt gewisse sinnvolle Randbedingungen fest (das Spiel ist symmetrisch, hat einen positiven Erwartungswert und der Spieleinsatz ist ein Bruchteil des Vermögens der ärmeren Partei), endet das Spiel zwangsläufig mit einem einzigen Oligarchen, der so gut wie das ganze Geld besitzt.
Mißt man gewisse Parameter real existierender kapitalistischer Gesellschaften (Gini-Koeffizient, Lorenzkurve), so ergibt sich - z. B. durch staatliche Umverteilungsmaßnahmen wie Steuern, Sozialhilfe, usw. - stets ein gewisses Verhältnis zwischen Reichen und Armen das vom o. g. affinen Vermögensmodell recht gut reproduziert wird.
Der Gini-Koeffizient stieg in den USA (kapitalistischer Spitzenreiter) zwischen 1989 und 2020 deutlich an, was darauf hinweist, daß sich parallel die finanzielle/soziale Ungleichheit erhöhte.
S. auch den deutschen Artikel im SdW [2] (Paywall).
Wenn sich also die Marktwirtschaft aller kapitalistischen Länder durch wenige, einfache Parameter nahezu perfekt modellieren läßt, dann brauche ich mit "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", "Reichtum eine natürliche Folge von Leistung und Intelligenz", usw. doch gar nicht erst anfangen. Und wenn ich das Großklima der letzten 100'000 Jahre allein über den CO2-Anteil in der Atmosphäre abbilden kann und zum Schluß komme, daß eine Konzentration von 4000-6000ppm überhaupt nicht cool sind und schon 1000ppm recht unangenehm, dann reicht mir das.
Ist für klimawandelleugnende, querdenkende, impfskeptische, reaktionäre, verschwörungstheoretische Wirrköpfe aber ungemein wohlfeil. Ich hahe noch nie gehört, daß solch hanebüchene Argumente irgendwann mal verwendet worden wären, um vom Status Quo, in dem sich sehr angenehm leben läßt, abrücken zu dürfen. Diese Asymmetrie ist mir Beweis genug für die eigentlichen Beweggründe.
Volker
[1]
formatting link
formatting link
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.