Ich habe ein paar nette Sachen mit diesem Relais gemacht:
Danke Axel
Ich habe ein paar nette Sachen mit diesem Relais gemacht:
Danke Axel
Der "übliche Verdächtige" für solche Chinamodule, AZ-Delivery, liefert scheinbar baugleiche, mit einem Breakout-Board
Wenn man bei ESPHome sucht, dann findet man auch zu den diversen Relaisboards was glaub ich, zumindest in den Foren.
/ralph -- wie es der Zufall will, hab ich mir gestern auch genau diese Module angesehen, der Formfaktor scheint auch für Lochraster sehr brauchbar aus
Scheinbar haben die das mit diesem E-Book-Bullshit aufgegeben, und verlinken die PDFs jetzt direkt:
Ich denke, Axel sucht nicht die Doku zum ESP-Modul, sondern zur der Relaisplatine, die vom ESP mit unbekanntem Protokoll angesteuert wird.
Theoretisch hätte das ESP-Modul 4 GPIOs, mit denen man die Relais direkt ansteuern könnte, aber die toggeln beim booten - daher sitzt hier wohl ein unbekannter Protokollumsetzer zwischen ESP und den Relais.
Axel: eine Anfrage per email an den Ali-Verkäufer bringt manchmal erstaunlich ergiebige Doku.
Ansonsten bleibt nur - Logicanalyzer anklemmen und das Gerät mit der Originalsoftware ansteuern, um das Protokoll zu analysieren - Adapterchip auslöten und die ESP-GPIOs direkt auf die Treibertransistoren für die Relais fädeln
cu Michael
Wie meinst du das? Die 8 Pins die rausgeführt sind, sind ja in der Doku, und da sind nur 2 reine GPIO-Pins dabei, die anderen sind anderweitig belegt.
Wäre natürlich möglich, nur IIRC war das eine 2-Relais-Platine, und da gibt es wenig Sinn bei 2 freien GPIO-Ausgängen was umzusetzen.
/ralph
Am 22.12.2024 um 00:29 schrieb Axel Berger:
Hmm, steht ja auch eigentlich genau so in der Beschreibung:
"Onboard-Prozessor: stm8s103 und ESP-01WIFI modul"
Andere Frage: Warum baust Du dir sowas nicht einfach selbst, z.B. auf Basis eines W1 (Klons)?
Genau das war meine Überlegung vor dem Kauf. Bei dem Einfachrelais vom anderen Anbieter war es so, hier nicht. Auf der Platine sitzt ein STM8S103, warum auch immer.
N.B: Den von Michael angesprochenen Aufwand werde ich ganz sicher nicht treiben. Es gibt diese Relaisboards ja auch mit ganz einfachen low-aktiven Eingängen. Der bereits vorhandene Esp-Sockel zusammen mit der 3.3 V Versorgung dafür ist einfach reizvoll. Leider gibt es von dem Einfachrelais keine Zweifach- und Vierfachvarianten.
Richtig, ich hätte es erkennen können, habe bloß nicht.
Meinst Du "D1"? Relais, fertige Plaine, Sockel für Esp und fertige 3.3. V Versorgung von der Relaisspannung aus, das alles für 4 Euro. Da komme ich selbst nicht einmal in die Nähe.
So ist es. Den Esp01 kenne ich, genau deshalb schien mir das Modul auf den ersten Blick so reizvoll.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
Ja, ich meinte einen Wemos D1 Clone - Freudscher Verschreiber.
Aus Deinen Beiträgen ging nicht hervor, das der Preis ein Kriterium wäre. Ich dachte es ging um eine technisch gute Lösung.
Am 22.12.2024 um 00:29 schrieb Axel Berger:
Ich habe so eine ähnliche Platine in Betrieb, die Relais werden per Uart geschaltet. In Tasmota gibts dafür AFAIR ne Vorlage, ansonsten findest Du hier die Kommandos:
Ich könnte mir vorstellen dass es bei Dir genauso geht.
Nicht das einzige, technisch gut ist wichtiger. D1 liegen hier fast ein Dutzend bereit. Dann ein Relais, Treibertransistor und Schutzschaltung, Stromversorgung und alles noch verdrahtet und irgendwie mechanisch befestigt.
Da ist mir eine fertige Platine weit weit lieber, die den Controller entweder eingelötet hat (mit herausgeführten Programmierpins) oder einen Steckplatz dafür. Das oben zitierte Einfachrelais ist perfekt. Ich habe bei mehreren Esp01 die Pins ausgelötet und durch lange ersetzt, die auf der Oberseite herausstehen. Der Controller kann ja weit mehr als nur den einen I/O Pin.
Ja Danke. Genau dieselbe knappe und kryptische Information liefert mein Verkäufer auch. Er sagt nicht einmal klar, daß die serielle Schnittstelle verwendet wird und auch sonst nichts brauchbares. Modbus ist es offenbar nicht, sondern etwas selbstgestricktes.
Bei Modbus und bei Esp-Home mit direkter Nutzung der Schaltpins kann ich den Zustand (zyklisch) abfragen. Der muß, z.B. nach kurzer Stromunterbrechung, ja keineswegs derselbe sein wie nach dem letzten Schaltbefehl. Eine Rückmeldung "verstanden und ausgeführt" gibt es hier anscheinend auch nicht.
Vier I/O Pins und maximal vier Relais, es könnte so einfach sein. Warum gibt der Hersteller Geld aus und treibt Aufwand, nur um eine Sache zu verschlechtern? Den Tip mit der Frage an den Anbieter habe ich gerade befolgt. Viel erhoffe ich mir davon nicht, aber warten wir es ab.
Hi Axel,
Das wäre mir ein Grund, nicht die fertigen Platinen zu nutzen. Schau Dir mal die Leiterbahnführung dieser Relais an. Mit Trennstrecke sieht es da üblicherweise sehr dünn aus. Das hängt mit der Pinbelegung des Mittenkontaktes zusammen, der hier einfach mitten zwischen die Spulenpins gezogen wurde. Eine vernünftige Trennung bekommt man da nicht wirklich gut hin.
Marte
Hi Axel,
Solche Sonderwünsche solltest Du an ein solches Prrodukt aus der China-2-3 € Klasse Nicht stellen. Im Idealfall kannst Du das durch eigene Programmierung nachholen. Die aufgespielte SW ist aber entweder ein Arduino-Beispielcode oder ein Github-Projekt, das geklaut wurde.
Ui, solche Wünsche darf man schon haben ...
Besondere Wünsche erfordern besondere Maßnahmen ...
Du meinst den µC neben dem ESP01? Das ist einfach: Der ist billig und kann UART. Der µC braucht also nur noch einen UART und dann los. Da da anscheinend Hardwarekosten so gut wie nicht existent sind, ist minimale Entwicklungsarbeit maßgebend.
Marte
In der Regel sind da Schlitze eingefräst. Genau bei denen, um die es hier geht, aber nicht. Bei meinen Anwendungen ist die Kleinspannungsseite entweder vollkommen berührungssicher im Kunststoffgehäuse oder geerdet. Als schutzisoliert darf man so etwas ganz sicher nicht betrachten.
Das ist bei so etwas ohnhin der Normalfall. Das bessere der Relais wird unprogrammiert angeboten. Esp-Home hat das in der Library schon eingebaut. Bei Stromausfall fällt das Relais (natürlich) ab, bleibt aus und der Home Assistant bekommt das nach Wiederherstellen der Verbindung auch mit. Bei anderen Anwendungen (Arduino, Modmus) muß ich mich selbst darum kümmern, wird es mir aber auch leicht gemacht.
Genau das verstehe ich nicht. Warum ein zweiter MP mit aufwendiger serieller Kommunikation dazwischen, wenn der Esp ohnehin schon I/O hat und den Transistor der Relaisansteuerung direkt versorgen könnte? Es sieht mir sehr danach aus, als hätten sie an eine vorhandene Fertiglösung mit seriellem Eingang den Esp nachträglich drangestrickt. Einfach war das nicht, die Platine mußte in dem Bereich komplett neu gezeichnet werden.
Hi Axel,
Weil das in der Makerszene so gemacht wird. Man steckt einzelne Module zusammen und hackt Codeschnipsel zusammen. Die Chinesen nehmen oft nur Schaltungen aus Appnotes oder Makerprojekten, die sie in den Tiefen des Netzes gefunden haben, klatschen ein Layout zusammen und ab gehts in die Produktion. Anscheinend macht man sich oft noch nicht einmal die Mühe zu testen, ob es wirklich geht.
Marte
Weil dann die Relais beim Einschalten flattern können. Möglicherweise auch, weil die das gleiche Design & Protokoll für 2-8 Ausgänge benutzen.
Keine Ahnung, ob das hier das Designkriterium war, aber die direkte Verbindung erfordert GPIOs, die nach Reset einen definierten Zustand haben und nicht mit einer anderen Funktion (Bootmodus) doppelbelegt sind.
Beim ESP8266 hast Du auf GPIO0, GPIO2 und MTDO den Bootmodus, und ich bin nicht sicher, ob man die Bootmeldungen auf TXD komplett abgewürgt bekommt.
Wenn man eines der größeren ESP-Module nimmt, wäre das OK, aber dieses ESP-01 ist halt leider relativ beschränkt in den IO-Optionen.
cu Michael
Das kann ich so nicht nachvollziehen: Hardware sind variable Kosten: je mehr Produkte hergestellt werden, um so teurer wird's in Summe. Software sind Fixkosten (für den Chinesen, der das Produkt verkauft und danach nix mehr damit zu tun haben wird) und unabhängig von der Anzahl hergestellter Produkte.
Ich habe zwar nicht bei Chinaman gearbeitet sondern bei einer deutsch-japanischen Computerhersteller und da war die Devise: die Hardware muß so billig wie möglich sein, die Defizite muß dann die Software ausgleichen.
Natürlich: ein ernsthafter, seriöser Hersteller wird die Software-Entwicklungskosten auf das einzelne Produke umlegen und entscheiden, ob es billiger für ihn ist, das in Hardware zu machen.
Josef
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