Quarzoszillator

Apr 19, 2011 30 Replies

Michael Koch schrieb:

Nein, leider nicht. Ist ein "historisches" Gerät, die Frequenz geht direkt an einen Z80-DART zur Baudrategenerierung. Wird wohl auf eine Bastellösung herauslaufen.

Mit freundlichen Grüßen Andreas Graebe --. .-. .- . -... . .--.-. -... .... - -....- -... . .-. .-.. .. -. .-.-.- -.. .

Joerg :

Laut Datenblatt und mit einem guten 3V3 Regler für Vcc kriegt man da über den Temperaturbereich schon 2,5% hin - ausreichend für RS232. Und ohne da selbst was einmessen zu müssen und alles spezifiziert. Relativiert gut. :-) M.

Wenn man den On-Chip Temp-Sensor ausliest koennte sich noch mehr rausknirzen lassen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Ja klar, das ginge schon. Macht aber das Programm doch eine Winzigkeit komplexer und ist auch nicht gerade gut für die Qualität des erzeugten Taktes. Der Oszillator läßt sich ja leider nicht in beliebig feinen Schritten nachkalibrieren, sondern nur in relativ groben Abstufungen.

Sowas ist OK, um auch ohne Quarz eine über einen längeren Zeitraum halbwegs konstante Zeitbasis zu kriegen, aber für einen Taktgenerator... Ich mag's nicht.

Wie wär's mit LTC1799?

Thomas

Wie wäre es mit einem LTC1799?

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Wenn ich das jetzt richtig überfliege, schafft der 2% Genauigkeit von

0..70°C. Plus Vcc, plus Toleranz des Widerstands ... bei einem etwas geringeren Temperaturbereich könnte das reichen, sonst müßte man trimmen.

Mechanisch sollte das problemlos auf ein kleines Adapterplatinchen passen, das unten Pins für den DIP-Sockel hat.

cu Michael

Joerg :

Braucht man ja nicht, das ist so jetzt sehr bequem für RS232. Früher brauchte man einen externen Quarz, den kann man jetzt weglassen. Lediglich zwei Register mit zwei Werten aus dem EEPROM-Bereich laden und fertig ist die Laube :-). Was lange währt wird gut. Kann mich erinnern, wie wir genau dieses Thema vor

8 Jahren oder so in der MSP430-Yahoogruppe diskutiert hatten, dito mit dem VLO (12kHz RC Oscillator mit sehr geringem Stromverbrauch) und auch mit dem Transceiverchip mit integriertem MSP430; vieles ist wahr geworden. Das gefällt mir an TI. Die hören zu...

M.

Michael Schwingen schrieb:

Ohne Frage ein interessantes Teil. Werde ich mal im Hinterkopf behalten. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen Andreas Graebe --. .-. .- . -... . .--.-. -... .... - -....- -... . .-. .-.. .. -. .-.-.- -.. .

Michael Schwingen schrieb:

Hallo,

wobei die 2 % zu einem grossen Teil Exemplarstreungen sind, die reine Temperaturabhängigkeit ist nur etwa +- 0,25 % im Bereich 0 bis 70 °C. Getrimmt mit einem stabilen Widerstand sollte es reichen.

Bye

Ja, und genau das ist z.B. bei chinesischen Firmen der Grund warum die oft im Billigsegment haengen bleiben. Sie hoeren nicht zu. Viel Zeit haben sie nicht mehr das zu lernen.

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Falls es noch von Interesse ist: ich habe eine interessante Bausteinfamile gefunden, Dallas DS1065 bis DS1077. In der 133MHz-Ausführung, und mit einem Teiler von 217 programmiert, sollte letzterer ziemlich genau die gewünschten 614,4 KHz erzeugen. Fragt sich nur, wie die Liefersituation ist. Hier gibt es eine Platine:

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Einzeln habe ich den Baustein noch nicht gefunden. Eventuell tut es auch der 1065, für "Grobmotoriker" besser zu montieren.

Mit freundlichen Grüßen Andreas Graebe --. .-. .- . -... . .--.-. -... .... - -....- -... . .-. .-.. .. -. .-.-.- -.. .

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