Am Dienstag000018, 18.11.2025 um 08:12 schrieb Peter Mayer:
Das Abgas ist kein Wasser, sondern feuchte Luft.
Die feuchte Luft ist 'unterkühlt' bzw. 'übersättigt' und würde eigentlich Wassertropfen bilden.
Aber das geht nicht, weil Kondensation nicht spontan abläuft, sondern etwas Zeit braucht.
Dadurch hat das Abgas mehr Volumen als als das zugeführte Gas, obwohl chemisch gesehen das gleiche Material in den Motor hineingeht wie heraus kommt.
Dieses mehr an Volumen entsteht dadurch, dass das Wasser zwar spontan verdampft, aber nicht spontan kondensieren kann.
Das liegt einfach an der für die Kondensation viel zu kurzen Zeit von etwa 4 ms.
Zum Verdampfen reicht die Zeit aber, weil die Tröpfchen extrem klein sind und sehr viel Oberfläche haben.
Das bewirkt, meiner Ansicht nach, dass der feuchten Luft nichts andere übrig bleibt als 'unterkühlt' den Motor zu verlassen.
Die fehlende Wärme holt sich die Luft dann außerhalb des Motors wieder aus der Umwelt zurück.
So lautet jedenfalls meine Theorie.
Ich weiß garnicht, was ich noch sagen soll. Jedenfalls äußerst du einfach Unfug und gehst überhaupt nicht auf den von mir geschilderten Prozess ein.
Dein Grundfehler liegt in deinem Verständnis des Begriffs 'Energie', welche du analog zu einem Stoff behandelst.
Energie ist aber kein Stoff, sondern eine skalare Größe, die eine Prozess beschreibt.
Und bevor du den eigentlichen Prozess nicht verstehst kannst du den auch nicht sinnvoll beschreiben.
'Wer heilt hat Recht' sagt man in der Medizin.
In der Physik müßte man analog sagen, was funktioniert hat Recht.
Das haut leider mit der Grammatik nicht so ganz hin, aber du verstehst sicher, was ich meine.
TH