Natriumpersulfat nur noch für berufsmäßige Verwend er?
May 14, 2012 201 Replies
R
Rupert Haselbeck
Christoph M=FCller schrieb:
eh'
em
Dann geh=F6rst du nicht zu denen, welche dein Vorredner meinte :-) Ich wundere mich allerdings auch etwas, weshalb diejenigen, welche nich= t=20 m=FCde werden, jeden Politiker, egal welcher Couleur, als im g=FCnstigs= ten Fall=20 lediglich total verbl=F6det, im Normalfall aber als eher korrupt und=20=
verbrecherisch veranlagt zu verunglimpfen, nicht zumindest den Mut=20 aufbringen, ihrer =DCberzeugung entsprechend danach zu trachten, die in= ihren=20 Augen an der Macht stehenden Versager abzul=F6sen, indem sie selber dan= ach=20 trachten, deren =C4mter und Posten zu =FCbernehmen. Man braucht sich ja= =20 lediglich w=E4hlen zu lassen, was f=FCr jeden qualifizierten Menschen=20=
hierzulande gleichermassen erreichbar ist. Es gen=FCgt dazu schliesslic= h, den=20 Menschen die eigene =FCberlegene Qualifikation zu vermitteln. Wer dann=20=
wirklich keine f=FCr seine Interessen offene Partei finden sollte, der = kann ja=20 auch selber eine solche gr=FCnden Man darf nat=FCrlich den Aufwand und die Anstrengung, welche mit derlei= =20 Ambitionen zwangsl=E4ufig verbunden sind, nicht scheuen. Das sollte abe= r von=20 eher untergeordneter Bedeutung sein, wenn es darum geht, die derzeit=20=
all=FCberall an der Spitze zu findenden Versager abzul=F6sen...
MfG Rupert
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H
Heiko Nocon
Das hat meines Wissens nach noch niemand hier behauptet. Natürlich wird es nicht besser dadurch, daß einfach nur die Piraten gewählt werden. Es wird vielleicht nur nicht _noch_ schlechter. Oder wenigstens nicht ganz so schnell noch schlechter. Und selbst das letztere wäre schon ein grandioser Erfolg...
Ich wähle Piraten, aber ich bin ziemlich sicher, daß die das nicht schaffen werden. Nicht _innerhalb_ des Systems. Das wird sie genauso auffressen, wie es einst auch die Grünen innerhalb eines Jahrzehnts gefressen hat. Im allerbesten Fall könnten sie es wenigstens schaffen, die bürgerlichen Freiheiten lange genug zu verteidigen, bis das System ersetzt ist, gegen das man sie verteidigen muß (obwohl es ja angeblich einer dessen Grundwerte ist..)
Man vergegenwärtige sich einfach mal nur, daß in den letzten 25 Jahren _nur_ die etablierten, angeblich kompetenten Parteien regiert haben. Was ist dabei rausgekommen? Ein durch und durch korrupte Legislative, Exekutive und Justiz (man erinnere sich: das sollten die drei _Säulen_ des Staates sein) und eine global knirschende Wirtschaft. Klar, morsch war das System auch schon vor 25+ Jahren, das war es immer. Aber es wurde damals durch die Existenz des Ostblocks gezähmt. Es durfte nicht sein, daß es im Kapitalismus dem einfachen Malocher schlechter ging als im realexistierenden Sozialismus. Weil: das hätte die ja auf dumme Gedanken bringen können, und die sind, verdammt noch mal, in einer beeindruckenden Mehrheit...
Das ist der Punkt: Den wirklich Herrschenden gelingt es immer wieder, nach dem Prinzip "divide et impera", Vollidioten wie dich auf ihre Seite zu bringen. Weil du irgendeinen Titel hast und drei Groschen mehr verdienst als der Mann, der deine Entwürfe zu realexistierenden Produkten macht, läßt du dich von den Leuten vereinnahmen, die ihren Reichtum sowohl aus deiner Arbeit ziehen als auch aus der des Malochers. Die selber machen nämlich ABSOLUT NIX WERTSCHÖPFENDES. Die haben nur eins: KAPITAL.
Erst wenn auch der letzte Vollidiot begreift, daß das System erst gerecht sein kann, wenn die wirklichen Schöpfer der Werte auch die Nutznießer der Mehrwerte sind, dann kann das System dauerhaft funktionieren. Alles andere führt zu dem, was wir derzeit haben: Dauerkrise. Wenn aus Geldanlagen mehr Geld zu schöpfen ist als aus der Produktion materieller Werte kann das nur zum Untergang führen. Das kann doch nicht so schwer zu begreifen sein?!
Ich finde es immer wieder erstaunlich, daß Leute mit akademischer Bildung so komplett unfähig sind, sich das selber auszurechnen. Könnten solche Schmalspuridioten nichtmal wenigstens versuchen, "Das Kapital" zu lesen und zu verstehen? Die Formeln sind doch verglichen mit denen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich wirklich extrem simpel und einfach nachzuvollziehen. Und die gesellschaftliche Entwicklung der letzten 150 Jahre liefert obendrein genug Faktenmaterial, um die Gültigkeit jeder einzelnen zu verifizieren.
Und _noch_ hat man die Freiheit, "Das Kapital" zu kaufen und zu lesen. Die Piraten stehen u.a. dafür, daß es so bleibt...
W
Werner Holtfreter
Am Tue, 15 May 2012 19:30:01 +0200 schrieb Rupert Haselbeck:
Vor 10 min hast du noch schwadroniert von "Aussagen von Leuten mit akademischem Hintergrund" und hier nun Unsinn in dreifacher Hinsicht:
- Der Kopp-Verlag, den du offenbar meinst, ist keine Nazi-Verlag.
- Das Buch stammt aus dem Holzinger-Verlag, wie oben geschrieben.
- Im Gegensatz zum Sozialismus, der viel mit dem National-Sozialismus gemein hat, ist die von Prof. Hoppe vertretene libertäre Gesellschaft das Gegenteil zu *jeder* Form des Sozialismus.
Gruß Werner
H
Horst-D.Winzler
Die Wirklichkeit zeigt das durch offen Grenzen vorhanden Unterschiede verstärkt werden. Abgefangen wird das durch staatliche Transferzahlungen. Die diversen EU-Fonds sind ein Beispiel dafür.
Transferzahlungen sind auch ein Mittel Teile von Bevölkerungen "ruhig" zu halten. Ein wesentlicher Grund dürfte aber Korruption sein.
mfg hdw
H
Horst-D.Winzler
Am 15.05.2012 11:43, schrieb Albrecht Mehl:
Ohne die genauen Umstände zu kennen, würde ich mich sehr wundern, wenn es nicht wieder nach Schema F liefe also die eigenen Klientel schonen und die Anderen schröpfen. Für diese "verlogen" Spiel hat der immer wieder gescholtene Stammtisch ein feines Gespür.
Es ist wohl eher so, das die CDU es Frau Kraft geradezu leicht gemacht hat.
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Die Wirklichkeit ist wesentlich differenzierter. Sie passt nicht (mehr) in das obige Schema.
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Ausgerechnet die FDP, die Klientelpartei überhaupt. ;-)))
mfg hdw
H
Hilmar Bunjes
Am 15.05.2012 10:19, schrieb Matthias Weingart:
War ich auch sehr überrascht von, wobei es da ja eher um die Ausdünstungen zu gehen scheint. Alternativ hat Pattex auch Bauschaum im Angebot, der frei verkäuflich ist.
Gruß Hilmar
http://www.cambiro.de - Gewohnheiten ändern
M
Michael Baeuerle
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Sorry, aber so wirst du niemand von gar nichts ueberzeugen. Das geht einfach in die Schublade "Beleidigung" und ist inhaltlich nicht mehr relevant.
BTW: Ist nicht gerade der Umgang der etablierten Politiker untereinander (Immer nur gegen die anderen, oft auch frech und unfair) ein Hauptgrund des Erfolgs der Piratenpartei?
Micha
M
Matthias Weingart
Hilmar Bunjes :
Es geht um das Isocyanat, das nicht so unbedenklich ist. Ich denke mal das ist auch eine Folge der REACH (EU-Chemikalienverordnung - sowas wie ROHS nur für ne andere Branche).
M.
M
Matthias Weingart
"MaWin" :
Es läuft ja anders. Der Staat greift einfach indirekt das Sparvermögen der Bevölkerung an. Schon im Mittelalter gab es die Erkenntnis, dass "Geld auf die hohe Kante legen und Zinsen dafür verlangen" nicht wirklich funktioniert. Damals erfand man die Brackteaten - die nur 6 Monate gültig waren. Neues Geld bekam man nur mit Verlust für altes Geld. Dadurch war Geldvermögen uninteressant und das Geld war mehr im Umlauf - für die Wirtschaft gut.
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Heutzutage geht man halt den anderen Weg - Geld drucken ohne Ende....
M.
M
MaWin
"Matthias Weingart" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@penthouse.boerde.de...
Ja,
aber Geld (zur Bezahlung von Arbeitsleistung)
ist eben nicht dasselbe wie Arbeit(sleistung).
Geld kann man beliebig vermehren.
Arbeitsleistung jedoch nicht.
Wenn man mehr Geld (zur Bezahlung von Arbeitsleistung) hat als dem Arbeitsleistung gegenübersteht, wird der einzelne Arbeitende einfach mehr verlangen - Inflation.
So bald du Geld inflationsbereinigt zählst, hast du aber genau das Problem, daß, wenn du dich HEUTE durch Schulden verpflichtest, in Zukunft mehr zu zahlen (von deinem Arbeitslohn, also durch deine zukünftige Arbeitsleistung erbracht), dann musst du dann auch mehr arbeiten.
Kannst du (bzw. das ganze Volk als Summe) aber nicht.
Daher funktioniert einfaches Gelddrucken nicht.
Am einfachsten ist das bei einem Staat (mit eigener Währung) zu sehen, der sich (mit harter Auslandswährung) verschuldet. Er kann zwar Geld drucken, die Schulden werden aber nicht geringer, denn der Wechselkurs ändert sich einfach mit der Inflation. Er (bzw. seine Bevölkerung) muß einfach ebenso mehr arbeiten, um die Auslandsschulden aufzubringen, wie vorher.
Kann er nicht (bzw. will er das nicht) kommt eben die Staatspleite, wie nun in Griechenland und vorher in Argentinien.
Braktatengeld ist keine wirkliche Lösung, man kauft dann eben Gold.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
H
Heinz Schmitz
Das kann man wohl so nicht halten. Wenn die Transfer-Zahlungen für Investitionen genutzt werden, welche die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Landes erhöhen, sind sie sinnvoll. Wenn sie nur Komfort oder Wohlleben erhöhen, sind sie verschwendet - und lassen sich, wie wir bei Griechen und Hartz-4-Empfängern sehen, auch kaum wieder reduzieren.
Die diversen linken Experten in de.soc.politik.misc konnten bisher nur einen einzigen plausiblen Grund dafür geben, warum Sozialtransfers zu leisten seien: "Wenn Ihr es nicht gebt, dann nehmen wir es uns".
Grüße, H.
M
MaWin
"Horst-D.Winzler" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Nein.
Die USA haben sehr unterschiedlich leistungsfähige Staaten, dazwischen offenen Grenzen und eine gemeinsame Währung, und es ist offenbar kein Problem, das dort passend zu organisieren.
Nur in Europa glaubt man, es nicht hinzubekommen.
Europapolitiker sind halt ein Haufen von Vollidioten.
Transferzahlungen sind normal.
Eine stabile Gesellschaft (2 Erwachsene haben 2 Kinder zur Erhaltung der Art) benötigt Arbeitsleistung zur Erziehung der Kinder im ALter von 0-20 Jahren, das macht dann traditionelle die 20-40 Jahre alte Mutter, und die 60-80 jahre alten Rentner benötigen die Pflege der dann 40-60 jahre alten Tochter, also können von 4 Personen nur 2 arbeiten (die anderen beiden sind sowieso von Transfer abhängig) und von diesen beiden arbeiett eine im unbezahlten häuslichen Bereich, also bleibt von 4 Personen nur eine die Tauschgeld einbringt durch einen Job ausserhalb der Hausgemeinschaft.
Es ist also vollkommen normal, daß jemand von seinem Erarbeiteten nur 25% behält und 75% an andeer abgibt. Allerdings haben das unsere Ellbogenegoisten komplett vergessen, die haben leider nie das Prinzip einer Gesellschaft verstanden. Ob die Transfers nun innerhalöb einer Grossfamilie erfolgen, oder gesellschaftsübergreifend durch Sozialsysteme und eben Transferzahlungen staatlich verteilt nur statistisch 1 für 4 arbeitet, ist dabei egal. Jeder, der mehr als
25% von seinem Erarbeiteten selbst behält, enthält in seinem Geiz anderen was vor.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
H
Heinz Schmitz
Es geht nicht um "aufdrängen", sondern um Zuhören, Lernen und ÜBERZEUGEN LERNEN. Wie ja Demokratie nicht nur heißt, reden zu dürfen, sondern vor allem, andere zu überzeugen.
Das Schlagwort-Gequatsche finden wir in öffentlichen "Diskussionen". Intern geht es wohl mehr zur Sache - oder sollte es jedenfalls.
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
"Im Wahlkampf" reicht bei unserer Öffentlichkeit kaum noch. Da ziehen solche blöden Sprüche wie "Wir lassen kein Kind zurück". Welche SPD-Infamie, zu unterstellen, früher wäre irgendein Kind vorsätzlich zurückgelassen worden. Mir konnte übrigens noch niemand erklären, was der Spruch in der Praxis bedeutet. Soll zukünftig die Habilitationsurkunde schon in den Kinderwagen gelegt werden?
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Jein :-).
Bitte bedenke, daß nach Deiner Rechnung der abzugebende Teil an die Eltern geht, die selber Leistung für die Abgebenden erbracht haben, und an die Kinder, die später Leistungen für die Abgebenden erbringen.
Richtig. Mit der "sozialen Gerechtigkeit" ist nämlich der Glaube aufgekommen, man könne die 75 Prozent einsacken, OHNE als Eltern oder Kinder - oder ohne überhaupt - für die Abgebenden etwas leisten zu müssen. Das Analogon dazu findest Du bei den linken Griechen, die zwar das Euro-Geld haben wollen, aber nix zurückzahlen möchten.
Jeder der meint, einsacken zu können ohne dafür etwas zu leisten oder gleistet zu haben (sofern er nicht schicksalhaft behindert ist), parasitiert an unserer Gemeinschaft.
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Da hast Du einen Kurzschluß in Deiner Platine. Bisher klappte das nämlich ganz prima: Die Kreditsumme blieb konstant, wurde aber durch Inflation im realen Wert immer geringer, während Dein Lohn stets (bei gleicher Arbeitsleistung) mit anstieg. Ein Problem hatte nur der, welcher sich auf variable Zinssätze einließ, seine Stelle verlor, oder einen zu hohen Kredit nahm.
Grüße, H.
A
Axel Berger
MaWin wrote on Wed, 12-05-16 11:28:
Im normalen Sprachgebrauch ist das Geld, das meine Tochter als Schülerin und im Studium verbraucht, aber genau das, das ich vorher "für mich selbst" behalten habe. Wenn ich erst dem Staat und dann der Familie 75 % abgebe, dann bleiben mir nur gut sieben. Und vor allem kann eine Wirtschaft, in der ein Elektriker mehr als vier Stunden arbeiten muß um eine Stunde des Installateurs zu bezahlen (und umgekehrt natürlich genauso) nicht gesund sein. Damit kann der Dilettant dreimal so lange herumpfuschen und sieht immer noch Gewinn. So etwas tötet jedes Handwerk und erzwingt die Konsum-und Wegwerfgesellschaft.
C
Christoph Müller
Theoretisch ja. Praktisch bin ich immer wieder überrascht, dass die Kandidaten gerade in Wahlkampfzeiten ihre eigene Meinung an den Nagel hängen und nur noch gekaufte Werbeagenturen ihre Slogans unter das Volk werfen. Die Kandidaten geben dann scheinbar nur noch Glattgeschliffenes von sich. Die Bürger wollen aber doch Menschen aus Fleisch und Blut mit ihren Ecken und Kanten wählen und nicht stattdessen irgendwelche Werbeagenturen. Tatsächlich werden nach meinem Eindruck aber nur noch Werbeagenturen gewählt. Die, die ihr Produkt (also den Kandidaten) am Besten anpreisen kann, fährt den Sieg ein. Was danach kommt - egal. Der Job ist ja erledigt.
Will Politik ernst genommen werden, muss sie Menschen mit ihren Stärken und Schwächen erlauben und darf sie nicht durch glattgeschliffene Produkte irgendwelcher Werbeagenturen ersetzen.
Wie sollte ich je Grube (DB-Vorstand) überzeugen können, Individualverkehr auf die Schiene zu bringen, damit das Unternehmen trotz fahrerloser Autos überleben kann? Da ist schon am Vorzimmer vom Vorzimmer das Ende der Fahnenstange erreicht.
Jetzt müssen wir untercheiden zwischen "öffentlich" und "interaktiv". Als öffentliche Diskussion wird doch bezeichnet, wenn sich eine Hand voll Leute vor Kameras miteinander unterhält. Bürgerwille wird damit jedenfalls nicht berücksichtigt. Und wenn doch, dann nur äußerst rudimentär.
Eine interaktive ist sowas wie das, was wir hier in der Newsgroup machen. Da kann sich wirklich jeder Gehör verschaffen und niemand kann einem ins Wort fallen und damit die Leute nervös machen und einschüchtern, bis sie gar nichts mehr von sich geben. Eine interaktive Diskussion läuft also auf einem völlig anderen Niveau als das, was man gemeinhin unter einer "öffentlichen Diskussion" versteht.
Mit Medien wie diesem hier könnte es auch öffentlich zur Sache gehen. Damit das funktioniert, muss man aber lernen, auf persönliche Angriffe möglichst garnicht zu reagieren. Das kann sehr schwer sein und erfordert deshalb auch eine entsprechende Kultur im Umfeld, die auch versteht, wenn auf bestimmte Äußerungen keine Reaktion erfolgt.
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
H
Horst-D.Winzler
Am 16.05.2012 14:28, schrieb Axel Berger:
Sicher das ein zB Elektroinstallateur nur 4h benötigt um sich eine Stunde von seiner Firma zu kaufen?
Er wird über 10h arbeiten müssen um soviel gespart zu haben, um sich selbst 1h leisten zu können. Normale Ausgaben wie Miete, Heizung und Kleidung etc eingerechnet. Händi und Internet gehören heute mit dazu, sind aber bei weitem nicht die Kostenverursacher.
Warum können sich immer weniger Normalverdiener die Arbeit von Handwerkern leisten?
Preisfrage, warum haben die Baumärkte wohl einen so hohen Zuspruch?
mfg hdw
H
Horst-D.Winzler
Dazu muß man erst mal Bereiche haben wo es sinnvoll ist, zu investieren. Von den meißten von der Politik angeleierten Investitionsmaßnahmen endeten in einer Bauchlandung etc.
Derzeit laufen zwei "Experimente" deren Ausgang offen ist. Das eine ist die VR-China, das Andere ist Indien. Welche Gesellschaft es schafft die derzeitigen und zukünftigen Problem am Besten zu lösen, wird man sehen.
Man vergleiche mal Südkorea und Ägypten ab etwa 1950. Das Eine gehört inzwischen zu den industriellen Spitzenwirtschaften das andere sackte in die Liga der Schwellenländer ab. Man kann über die Gründe raten.
Derzeit investieren immer mehr Griechische Unternehmen in Bulgarien. Nicht nur weil sich dort billiger produzieren läßt....
Etwa 50% der Sozialleistungen die der Staat für Hartz IV aufwendet gehen in die Fortbildung. Diesen Bereich teilen sich Arbeitgeber und Gewerkschaften paritätisch.
Auch sollte nicht übersehen werden, das der Staat große Firmen wie Siemens, BMW etc "unterstützt". Gerade wurde ja bekannt, das Aldi für die Arbeitnehmerfortbildung über Jahre erhebliche Beträge vom Staat kassiert hat.
mfg hdw
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