Hallo zusammen,
Ich hatte an dieser Stelle vor ein paar Wochen einige gute Tips zu LiIon-Akkus bekommen. Vielen Dank nochmals dafür!
Inzwischen bin ich ein gutes Stück weitergekommen. Die Pollin-Akkus wurden geliefert; laut Aufdruck sind sie schon knapp vier Jahre alt. Erwartungsgemäß erreichen sie auch nicht mehr die volle Kapaziät, aber für meine Zwecke genügt es völlig.
Durch weitere Tests habe ich ermittelt, dass die eingebaute Schutzschaltung bei 2,5 Volt abschaltet. Das Ladegerät benötigt dann ein paar Sekunden, bevor es den Akku erkennt, beginnt dann aber brav, ihn wieder aufzuladen. Das Handy, für das die Akkus eigentlich gedacht sind, schaltet schon viel früher ab; wohl aus gutem Grund. Daher habe ich mir zusätzlich die kleinen Schutzschaltungen von Conrad besorgt, die bereits bei 3,0 V abschalten.
So weit, so gut ... Aber jetzt habe ich eine Beobachtung gemacht, die mich etwas beunruhigt.
Ich habe das Modellfahrzeug auf einem Rund-Parcour laufen lassen und gleichzeitig die Stromaufnahme gemessen. Auf gerader Strecke sind es rund 30 mA, an Steigungen geht es bis ca. 70 mA herauf. Also nicht viel. Aber: Wenn es ein Gefälle herabgeht, zeigt mein Multimeter kurzzeitig eine negative Stromstärke an. Offenbar arbeite der Motor in dem Fall als Generator. Ich vermute, dass das auf Dauer nicht so gut für die LiIon-Akkus ist, oder?
Genügt es als Schutz, eine Diode (1N4001 oder so) in den Stromkreis einzusetzen? Allerdings verliere ich dann rund
1 Volt Spannung, was blöd ist. Gibt es auch eine andere Möglichkeit, die nicht zu aufwendig ist?
Nochmal zur Erinnerung: Es geht um einen kleinen Motor in einem Modellfahrzeug, der eigentlich für eine 9V-Batterie gedacht ist. Ich möchte ihn stattdessen mit 2 Stück LiIon- Akkus betreiben (7,2 Volt). Mit einer Diode hätte ich dann nur noch 6,2 bis 6,5 Volt; dann ist das Fahrzeug schon arg langsam.
Hat jemand 'ne Idee?
Viele Grüße Oliver