Also die CTRL-Taste kriege ich noch gerade so gedrueckt selbst wenn die Maus mal links steht, sind ja zwei von auf dem Keyboard :-)
Ist bei anderen Programmen das gleiche.
Also die CTRL-Taste kriege ich noch gerade so gedrueckt selbst wenn die Maus mal links steht, sind ja zwei von auf dem Keyboard :-)
Ist bei anderen Programmen das gleiche.
das ist einfach Software. Da wird hochverstärkt was geht und dann in Software alles, was irgendwie nach Rauschen aussieht, entfernt.
Ack. Wir haben eine ältere Samsung mit APS-C. Bis 800 halbwegs brauchbar, aber 1600 will man nicht wirklich. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die offensichtliche Verbesserung neuerer Kameras wirklich den Sensoren oder doch nur der besseren, adaptiven Entrauschungssoftware zuzurechnen ist.
Marcel
Wobei wir doch eigentlich wissen das dies garnicht geht und deshalb gleich alle Pickel, Falten und sonstige Texturen mitentfernt werden. Weshalb die Gesichter dann aussehen wie rosa Smileys.
Olaf
Marcel Müller schrieb am 04.10.2011 19:44:
Wenn es wirklich rauscht, kann man es nur schwierig entfernen, vor allem bei nicht homogenen Bildteilen. In der Regel wird kaschiert, "hübsch gemacht". Die durch das Rauschen verloren gegangenen Bildinformationen kann man - AFAIK :-) - nicht wieder herstellen.
Die Software ist sicher behilflich, aber viel mehr auch nicht. Die Sensoren sind wirklich besser geworden, mit aktuellen Kleinbild-großen Sensoren moderater Auflösung kann man Sachen machen, die mit kaufbaren Filmen AFAIK nicht möglich waren. Ich habe aber auch nur KB/2, bin ja kein Fotograf.
auf die schnelle nur etwas mit ISO1600 und wenig Licht gefunden: Bild 34 von/auf
Wie auch immer, LEDs sind für Blitze IMO noch nicht wirklich geeignet, als Notbehelf für die Telefon-Kamera sind sie ja schon o.k.
Thomas
Ich meine mich auch daran zu erinnern das der Prof in der Uebertragungstechnikvorlesung genau das gesagt hat. Aber was weiss so jemand schon von den Moeglichkeiten einer Marketingabteilung. :-)
Olaf
Ich finde, durch Rauschverminderung, -unterdrückung, -übermalung oder was auch immer geht viel mehr Information verloren. Siehe auch neue "digitale" Bildübertragungstechniken. Lieber verrauscht als verklötzelt.
Im verlinkten hochaufgelösten Bild bleibt trotz grossem Rauschanteil in dunklen Bildteilen die Schärfe erhalten. So kann man über ein mögliches Nebeneinkommen des Apartmentvermieters gemäss nomen est omen philosophieren.
Hallo Thomas,
Jein. Bis vor kurzem hätte ich Dir recht gegeben, bis ich gesehen habe, was mittlerweile mit Wavelets und Co machbar ist. Wenn man das Rauschen charakterisieren kann, kann man vieles in der Tat retten, aber natürlich bei Weitem nicht alles.
Marte
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Hi, jaja, und auch das onadinges nur beidhändig...wozu hat man da die Hand verkabelt, wenn mans nicht nutzt? Geht viel fixiger. Mit der anderen kann man ja die Buddel halten...
Marte Schwarz schrieb:
Hast Du dazu zufällig ein genaueres Stichwort oder gar einen Link mit (beeindruckenden) Beispielen?
Christian
Marte Schwarz schrieb am 04.10.2011 22:06:
Ich übe mich da eher in Zurückhaltung und genauerer Betrachtung. Bei Licht betrachtet sieht man leider in der Regel dass das Marketing nur mit der menschlichen Psyche gespielt hat. Rauschen also solches ist ja nun einmal zufällig verteilt, daran ändern auch Hoch- oder Tiefpässe nicht viel. Wenn das Rauschen einer Funktion folgt, ist es keins. Man kann Rauschen auf dem Übertragungsweg vermindern, in dem man mit dem noch nicht verrauschte Signal etwas macht und hinterher wieder rückgängig macht (aka Dolby A/B/C), aber wenn das Originalsignal erst einmal verrauscht ist, kann man das Rauschen nur verdecken, kaschieren, interpolieren dem menschlichen Sinn "aufhübschen". Wie andere schon schrieben geht bei einer solchen Aktion allerdings auch etwas von der Restinformation des Signals verloren. Wenn es möglich wäre Rauschen durch Algorithmen tatsächlich zu entfernen
- sage es bitte den Astronomen. ;-) Ach ja, weniger Rauschen heißt auch größere Dynamik bzw. größere Übertragungsbandbreite - es gäbe da noch mehr Interessenten.
Thomas
Da musst Du nur einen Investment-Banker fragen. Die erledigen sowas spielend :-)
Ich dachte die Idee/Definition von Rauschen ist das man es nicht charakterisieren kann. Mein Eindruck ist eher das man den Nutzdaten ein gewisses Muster zuordnet. Und wenn die sich nicht dran halten dann sieht es merkwuerdig aus.
Olaf
Oberst Manfred von Holstein haette jetzt gesagt dass alles charakterisierbar ist, zumindest deutsches Rauschen. Man nimmt sich die Zentrale Dienstvorschrift, liest nach, und dann weiss man es :-)
Am 04.10.2011 22:00, schrieb Rolf Bombach:
Diese digitale Eigenschaft soll besonders das Fußvolk der Sicherungskräfte "erfreuen", welches bereits supermodern mit TETRA in gebirgiger Topografie arbeiten muß.
Erinnert mich an einen Aprilscherz-Artikel in einer Elektronik- Zeitschrift. Einfach eine identische Rauschquelle aufbauen und das Signal gegenphasig mit dem gestörten Signal mischen.
XL
Naja, 'ne Verteilungdichte und ne Autokorrelationsfunktion kann immer angeben.
Gruß Henning
Das erinnert mich an den Studenten, der fragte, warum man das auf dem Übertragungskanal hinzugekommene Rauschen nicht einfach am Empfänger wieder abzieht. In Matlab funktioniere das doch.
Gruß Henning
On 04.10.11 20.29, Thomas Einzel wrote: [Rauschen]
Das meine ich.
Ack. Ich habe mal vor einigen Jahren jemand in einer Disco mit einer Digiknipse gesehen, und zwar ohne Blitz! AFAIR irgedwas von Sony, keine DSLR, aber ordentlicher Objektivdurchmesser.
Das war halt auch schon ein Gebrauchtwagen. Mal schaun, wo die Reise noch hin geht. Der Megapixel-Wahn scheint ja für's erste gestoppt.
So schauts. Zumal der Wirkungsgrad der LEDs beim Pulsen in den Keller geht.
Marcel
Hi Christian,
Das mit Stichwort ist einfach : Tante Google findet mit Wavelet denoising eine ganze Menge. Ein Link kann ich ad hoc nicht liefern, war bei einem Kunden, der sich mit optischer Messtechnik beschäftigt und mit sehr wenig Licht noch was spektral messen will. Ich hab ihm immer gesagt, dass wo nichts mehr reinkomt auch nichts mehr zu messen sei und hab auf ein rauschärmeres Design plädiert. Er wollte den Aufbau so belassen und das in Software lösen. Ich hab mich ernsthaft gewundert, was da rauszuholen war. Im Prinzip hat er durch Ruhemessung festgestellt, wie der Frequenzgang vom Rauschteppich ist und den zieht er via Wavelettransformation aus dem Signal ab. Den Rest transformiert er weider zurück. Das war jetzt wohl ein bischen zu knapp formuliert, ich habs auch lang nicht geglaubt, dass da was sinnvolles bei rüberkommt, aber er kann sein SNR damit anscheinend enorm verbessern. und bekommt aus einem sehr verrauscheten Signal eines extrahiert, welches ihm erlaubt, mit dem dafür vorgesehenen Algorithmus das zu messen, was er wollte.
Marte
Ich würde das "Matched Filter für farbiges Rauschen" nennen, und das muss man nicht unbedingt mit Wavelets machen. Ich habe übrigens mal mitbekommen, dass das in der Sprachsignalverarbeitung auch so gemacht wird, auch ohne Wavelets.
Gruß Henning
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