Lebensdauer Funkwetterstation

May 28, 2012 40 Replies

Hallo NG,



geht es nur mir so oder haben auch andere Erfahrungen dass die Lebensdauer einer durchschnittlichen Funkwetterstation nur bis zum ersten Batteriewechsels des Funk-Außentemperatursensors beträgt?



Das sich die Außensensoren mit der Schutzklasse von max. IP44 nicht wirklich für den Außeneinsatz geignet sind, OK, das war Lektion Nummer 1, die Sensor muss unter ein Dach, etc.



Dennoch habe ich inzwischen 3 Funkwetterstationen, die ich lediglich noch als Uhr benutzen kann, ansonsten, "Funkstille". Alle Sensoren geben zwar noch vor zu Funktionieren (LED, LCD zeigen nach wie vor Tätigkeit), einen Funkverbindung kommt aber nicht zustande. In den Sensoren befindet sich natürlich nur ein verklekster Chip, d.h die Einflussmöglichkeiten sind begrenzt.



Das Nachbestellen eines neuen Temperaturfühlers, wenn denn möglich, kostet mehr als eine neue Wetterstation.



Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Hat das ganz System, haben die Dinger eine eingebaute Lebensdauer?



Hat jemand andere Erfahrungen? Dann möge er mir diese mitteilen, ich suche eine Funkwetterstation die ich nicht nach etwas über einem Jahr der Verwertung zuführen muss.



Gruß Arne


Ich hab 2 davon im Einsatz... Sie funktionieren seit über 10 Jahren bei ca. jährlichem Batteriewechsel.

Wobei man beim Batteriewechsel beide Seiten resetten muss damit sie sich wieder finden. Dafür hat es einen versenkten Reset-Knopf.

Meine sind von 'Oregon Scientific'.

Gerrit

Moin,

Am 28.05.2012 09:32, schrieb Arne Pagel:

Ich verwende Akkus. Habe in der Außeneinheit einen Satz Eneloops. Seit Dezember 2011 ist die Wetterstation in Betrieb.

Ich habe noch keine Probleme damit. Sieht auch alles aus, wie am ersten Tag.

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Die Außeneinheit gibt es auch getrennt.

Es gibt dann natürlich noch die hochpreisigen Systeme, z.B. von Peet.

Die WX-2008 ist gerade im Angebot, ich bin mit dem Teil ganz zufrieden. Das sieht zwar auch alles etwas "billig" aus, aber funktioniert ganz gut. Daten und Montageort sind hier zu betrachten:

  1. Versuch:
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Endgültige Position:

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Die Daten werden mit wview (OSS für Linux,

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) ausgelesen und im lokalen Netz abgelegt. Alle paar Minuten erfolgt eine Synchronisation zum öffentlichen Webserver:
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wview ist nicht besonders schick, funktioniert aber. Letztendlich ist es HTML und das kann man anpassen, wenn man möchte und Zeit hat.

73, Tom
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de https://twitter.com/#!/dl7bj Do you know http://www.radiocaroline.co.uk?

Arne Pagel schrieb:

einer durchschnittlichen

Funk-Außentemperatursensors beträgt?

Sowas habe ich noch nie erlebt. Und habe selbst mehrere davon

für den Außeneinsatz

etc.

Meine hängen oben am Fensterrahmen und sind nur bedingt wassergeschützt. Es regenet also nicht direkt drauf.

Uhr benutzen kann,

(LED, LCD zeigen nach

Sensoren befindet sich

begrenzt.

Vielleicht lernst du sie mal neu an. Die Dinger muss man nämlich meist nach Batteriewechsel wieder an der Basisstation anmelden.

mehr als eine neue

ACK - :-(

Ja - keine Probleme damit

nicht nach etwas über

Meine "Kleinen" sind bzw. waren fast alle vom ALDI. Hersteller ?

Oder von "Oregon Scrientific" (Hersteller) - Verkäufer überall Die läuft jetzt schon 10 Jahre bei mir. Der Sensor ist schon ganz verblichen - geht aber immer noch einwandfrei.

Gerrit Heitsch schrieb:

Aber i.d.R. nur am Empfänger. Die Sender braucht man normalerweise nicht resetten. Das passiert durch den Batteriewechsel von alleine.

Und wenn man die Batterien blitzschnell wechselt, verlieren die meist nicht mal ihre Zuordnungskennung. Voraussgesetzt sie hatten noch eine.

Tja - etwas besser kostet halt meist etwas mehr. Aber man keine Probleme damit.

"Arne Pagel" schrieb im Newsbeitrag news:jpv9ml$leq$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...

Aussensensoren müssen für eine korrekte Temperaturerfassung sowieso im Schatten untergebracht sein, aber vollständig durchlüftet, also in dem was man so als Klimahütte kennt

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Da reicht IP44, und die Messwerte stimmen zur Abwechslung auch mal.

(Bei meiner Tante waren es auch oft über 40 GradC, zumindest mittags wenn die Sonne auf das Thermometer schien...)

Mein Aussenfühler ist ca. 12 Jahre alt. Er bruacht natürlich hin und weider frische Batterien. Am sinnvollsten wären Lithium-3V-Batterien.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst. Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

Thus spoke Arne Pagel:

Kann ich nicht bestätigen. Wir haben hier zwei Anlagen: Eine Mini-"Wetterstation" (Innen- und Außentemperatur) von Conrad und einen Funkuhr-Wecker ebenfalls mit Innen- und Außentemperatur- anzeige unbekannter Provenienz. Die dürften beide schon mindestens 5 Jahre - eher 10 - auf dem Buckel haben und haben auch beide schon diverse Batteriewechsel mitgemacht. Beim Vorläufer der Wetterstation hat in der Tat mal der Außenfühler das Zeitliche gesegnet, allerdings auch erst nach mehreren Batterielebensdauern.

Tschüs,

Sebastian

Ich WEISS was ich tue ;-) Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich mich in den Hintern treten sollte ;-) [Michael Buchholz in d.s.e]

Thomas 'tom' Malkus schrieb:

Dann hast du noch keinerlei verwertbare Erfahung damit. Und Akkus sind für so eine Aussenstation schlicht unsinnig. Speziell, wenn es kalt wird. Ausserdem ist die Selbstentladung bei normalen Akkus höher als die Nutzbelastung. D.h. wo eine normale Batterie 2 bis 3 Jahre hält ist ein Akku schon nach 6 Monaten leer. Wenn er überhaupt solange hält. Die Billigakkus vom Discounter jedenfalls halten da nicht durch.

Ein halbes Jahr ist ja auch keine verwertbare Vergleichszeit!

Und was soll dieser Link? Nur beweisen, daß die Einzelsensoren unverschämt teuer sind?

Wobei bei diesem Angebot ja der Preis von 48 EUR nicht vergleichbar ist zu den üblichen "kleinen" Wetterstationen bzw. deren Sensoren, die man schon ab 10 EUR bekommt.

Oder nennst du auch Ferrariepreise wenn man über einen VW diskutiert?

Na und? Wieso gibst du einen Tip zu einer speziellen Sache, wenn du gar nicht weisst, was der OP für eine Station hat? Aber Hauptsache man hat seinen Senf abgegeben. Ober er passt oder nicht. :-(

Es gibt auch Ferraries

Am 28.05.2012 11:00, schrieb Jens Fittig:

Gerber, Du kannst mich doch gar nicht lesen, ich stecke doch seit Jahren in Deinem Filter. Halte einfach Deine Klappe und gut ist.

DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de https://twitter.com/#!/dl7bj Do you know http://www.radiocaroline.co.uk?

Am 28.05.2012 09:32 schrieb Arne Pagel:

Meine Station (von einem Discounter) hat im Inneren einzelne Module für DCF und Aussensensorempfang, die auf der Hauptplatine sitzen. Am Ausgang des Aussensensor-Empfangsmoduls sehe ich mit dem Oszilloskop die Telegramme eintreffen. Trotzdem meint das Ding regelmässig für einige Tage, keinen Sensor empfangen zu können.

Da hilft ein Neukauf dann auch nicht wirklich weiter.

Ack. Sowas wie "Markenprodukte" muss es doch hier auch geben. Oder ist das wieder eins der Geschäftsfelder, wo die seriösen Hersteller mittlerweile alle von uns gegangen sind?

Patrick

Das ist halt alles auf Kante genäht, da braucht nur die Batteriespannung geringfügig abzuweichen oder die Hintergrundstrahlung etwas stärker ausfallen ;-) und schon funktioniert die Schaltung nicht mehr.

Da gibt es zwei Marktsegmente: Kinderspielzeug von Uhrenherstellern beim Discounter oder blauen Klaus und professionelles Equipment für den DWD preislich um mehrere Größenordnungen darüber. Dazwischen ist nichts.

ciao, Joseph

Am 28.05.2012 11:20, schrieb Patrick Schaefer:

"Was lange hält, bringt uns kein Geld" - was soll denn daran unserioös sein? Besonders, wenn's um Firlefanz geht, den kein Mensch wirklich braucht.

Meine Oma sagte mal zu mir: "Heute hören wir die Eisenbahn aus S.? Dann gibt's morgen Regen." Und der kam prompt.

Am 28.05.2012, 09:32 Uhr, schrieb Arne Pagel:

Ja, ich, mit einem 9,99=A4-Teil aus dem Drogeriemarkt. Funktioniert seit= 10 =

Jahren einwandfrei. Lediglich die Funkuhr sucht sich gelegentlich mal nen Wolf, aber das =

machen alle Funkuhren hier im Haus. Wohl miese Empfangslage f=FCr lange = =

Wellen hier.

Gru=DF G.O.

Anderen Kanal versuchen (so einstellbar), kann durchaus sein, daß bei dir irgendwas auf demselben Band (433 MHz?) stört. Auch ist der Empfänger normalerweise nicht durchgehend eingeschaltet (sonst würden 2x AA kaum 1 Jahr halten) sondern immer nur zu bestimmten Zeiten. Die müssen mit den Sendezeiten des Aussenfühlers zusammenpassen. Daher wohl auch der Reset beim Batteriewechsel.

Die Marke 'Oregon Scientific' gibts noch. Was deren aktuelle Produkte taugen kann ich aber nicht sagen.

Gerrit

Am 28.05.2012 09:32, schrieb Gerrit Heitsch:

Hier auch. Senden tun die noch, aber die Aussensensoren sind Mist:

- Der Regenmesser verdreckt dauernd und zählt dann nicht mehr, ausserdem scheint das ein ideales Spinnenzuchtgerät zu sein

- Beim Windmesser schlägt das "Lager" aus und quietscht dann bei Wind erbärmlich :)

Bernd

Mich interessiert eigentlich nur die Aussentemperatur und die liefert der Sensor einwandfrei. Ob es regnet oder nicht sehe ich selbst und auch Wind kann man durch einen Blick aus dem Fenster erkennen.

Gerrit

Am 28.05.2012 11:20, schrieb Patrick Schaefer:

Das gibt es auch in teurer: Meine Vaillant-Therme meint auch immer, daß kein DCF-Empfang möglich sei. Am Anschluß der Ausseneinheit in der Steuerung kann man alles problemlos mitlesen und dekodieren.

ACK. Wobei meine Wetterstation eigentlich nur dann keinen Empfang der Sensoren mehr ausweist, wenn deren Batterie leer ist. Also regelmäßig im Winter :)

Bernd

Und so sprach Arne Pagel:

Nö. Alle bisher billigst gekauften Wetterstationen tun hervorragend seit etlichen Batteriesätzen.

Das hätte dir, sofern du die Nummern nicht auswendig kennst, ein Blick in Wikipedia zur angegebenen Schutzklasse auch gesagt. IP-Nummern ...

Nö.

Ja.

Als kleiner Denkanstoß: Auch die "Profis" setzen ihre Temperatur und Luftdrucksensoren nicht ungeschützt der Witterung aus, sondern verstecken sie in kleinen nur luftdurchlässigen Häuschen auf Stützen.

Roland

Dann mussu die langen Wellen eben mit einer Wellenaxt kürzen :) Praktische Hackadapter soll es in Kugelgrill Bauform geben.

SCNR

Saludos Wolfgang

Wolfgang Allinger 15h00..21h00 MEZ: SKYPE:wolfgang.allinger Paraguay mailer: CrossPoint XP 3.20 (XP2) in WinXPprof DOSbox Meine 7 Sinne: reply Adresse gesetzt! Unsinn, Schwachsinn, Bloedsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Loetzinn.

Hallo,

Am 28.05.2012 09:32, schrieb Arne Pagel:

...[...]...

Ich habe mit diesen Wetterstationen keine Erfahrungen, obwohl ich Diplom Meteorologe bin.

IP44 ist doch Innenraum und/oder überdachte Außenwelt? Das Stichwort bei den echten Wetterstationen ist auch Wetterhütte. Örghs! Der DWD ist da leider eine unhandliche Quelle. Ich verweise deshalb *hüstel* auf Wikipedia und hoffe auf Nachsicht. Die machen aus der Wetterhütte (bzw "Englischen Hütte") dann eine profane Thermometerhütte:

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Die Thermometerhütte ist ein weiß lackierter Lamellen-Kasten, meist aus Holz, und dient dem Schutz der darin befindlichen meteorologischen Messgeräte vor störenden oder gar schädigenden Umwelt- und Wetterein- flüssen ? .....................................................................

D.h. das ist ein kleines Häuschen mit Lamellen zur verbesserten Luftzirkulation. Immer dran denken: Die µ-Hütte sollten weiß sein, um Aufheizung durch Sonnenlicht zu verhindern.

Ja, das ist auch ein bekanntes Problem. Auch verkleckste Batzen können Wasser ziehen, aber sie trocknen nur sehr schlecht, Dadurch kommt Wasser ins Innere des Batzen und die Gehäuse der Halbleiter ziehen dieses Wasser und gehen kaputt. Das Problem zieht sich durch die gesamte Elektronik durch, so war das massenhafte Ausfall von Digitalkameras mit Sonysensoren ab dem Produktionsjahr 2002 auch u.A. eine Folge diesen Effekts.

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Ja, das Problem ist bekannt. Kaufen für die Müllhalde. Die echten Wetterstationenn sind für einen Hobbyisten unbezahlbar. Bau Dir eine Wetterhütte für die Außenstation. Vielleicht kannst Du ein altes Vogelhäuschen zweckentfremden.

MfG

Uwe Borchert

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