Klirrfaktor realer Übertrager

Nov 03, 2019 Last reply: 6 years ago 1141 Replies

Marte Schwarz schrieb:

Dem Hersteller, dem Händler und dem Käufer. Letzterem natürlich nur des guten Gefühls wegen und zum Angeben...

Eben

MfG Rupert

Helmut Schellong schrieb:

ROTFL Das wird dann ein Gerät in der Art deiner Shell?! Zwar zu nichts zu gebrauchen, aber immerhin ein Mensch auf dieser Welt lebt in der Überzeugung, er habe das Nonplusultra erschaffen :->

Gut so

MfG Rupert

Ob das originale Musikinstrument 40 Watt Ausgangsleistung hat? Ein Dudelsack z.B. ist für ein Wohnzimmer mit 45 qm völlig ausreichend (manche mögen "viel zu viel" sagen), ob der 40 Watt Ausgangsleistung hat...

Thomas Prufer

Es gibt allerdings auch Jazzclubs die kaum größer sind als ein größeres Wohnzimmer, und wenn da der Drummer richtig aufdreht, dann kann man das nicht in Originallautstärke mit 20W reproduzieren. Die Frage ist, ob man das überhaupt will.

/ralph

Ein Schlagzeug pur, ohne Amp, könnte einer Leistung von

500 Watt entsprechen. Gewöhnliche HiFi-Anlagen können nicht mal einen Trommelwirbel an das Original angenähert reproduzieren. Ich rede hier nicht von Lautstärke, sondern daß das Schallsignal des Live-Schlagzeugs nahezu unverfälscht aus den Lautsprechern einer HiFi-Anlage kommt.

Am 06.11.2019 um 18:50 schrieb Rupert Haselbeck:

Davon gibts (auch hier) schon noch ein paar mehr...

Die Lautstärke ist dabei weniger wichtig als der Klang. An der präzisen Klangwiedergabe scheitert es.

Eine Band kann einen ganzen Saal ausreichend mit Schall füllen. Auch ohne unnötige Verstärker. Man denke an eine Trompete - wie laut die sein kann.

Am 06.11.2019 um 19:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Für so manchen ist das eben der Sinn des Lebens.

Am 06.11.2019 um 19:59 schrieb Helmut Schellong:

Und eine Luftschutzsirene erst.

Du glaubst das, was der Rupert sagt?

Das besagte Shell-Programm habe ich etwa 20 Jahre lang erfolgreich in der Industrie verwendet. Das Shell-Programm wurde in das svn-Repository aufgenommen.

Das hört sich anders an, als 'zu nichts zu gebrauchen'.

Hallo Peter,

Du schriebst am Wed, 6 Nov 2019 17:46:58 +0100:

...

Hier wird doch gerade diskutiert, welche Leistung nötig ist, um den Einfluß der Wiedergaberaumakustik unterdrücken zu können. Irgendwann werden dann zwar auch die Nichtlinearitäten der Raumluft und der Einrichtungsgegenstände (inkl. Boxen und - soweit nicht extern plaziert - des Verstärkers) relevant werden und Verzerrungen produzieren, allerdings könnte es auch passieren, daß da schon viel früher die Wände 'rausfliegen oder wenigstens zerbröckeln...

(War da nicht auch was in der Art in der Bibel?)

Eric Bruecklmeier schrieb:

Hmm, da hast du natürlich recht. Die Einen schaffen das Nonplusultra, die Andern wissen ganz genau, dass dies oder jenes, woran andere arbeiten, niemals nicht funktionieren kann...

MfG Rupert

Helmut Schellong schrieb:

wenn du es nicht verstehst, dann solltest du die Finger davon lassen. Du wirst dich auch hier grandios blamieren

Ja, das steht zu befürchten

Das ist natürlich blanker Unsinn

Du hast davon offenbar ebensowenig Ahnung wie von Shellprogrammierung... Ein guter Bekannter, ein pensionierter Physiker hat das genaue Gegenteil deiner Behauptung in Hardware realisiert. Ein hochwertiger, batteriebetriebener Verstärker mit etwa 2x1 Watt Ausgangsleistung an allerdings sehr großen Boxen (3-Wege, Volumen insgesamt etwa 150l) ist einer

3000€ Anlage merkbar überlegen. Selbstverständlich kommt der Gute nicht auf die Schnapsidee, seine Geräte auf absurde Frequenzen bis hin zu 50 oder gar noch mehr kHz auszulegen. Angesichts der organischen Aufnahmemechanismen der Hörer (und auch im Hinblick auf die verfügbaren Quellen) sind solche Frequenzgänge zwar für Esoteriker (und evtl. andere Leute mit zuviel Geld) interessant, nicht aber für die möglichst originalgetreue Musikwiedergabe

MfG Rupert

Nee, aber du strotzt von gesundem Halbwissen.

Ja und - das ist ein Lautstärkeunterschied, den man gerade mal hört. Als "halb so laut" wird ~ 1/10 der Leistung empfunden. Das hieße -10dB.

Am 06.11.19 um 22:20 schrieb Rupert Haselbeck:

Richtig. Seine Meinung "für ordentlichen Sound mindestens 500W" noch blankerer. Wie gesagt: Ich habe ihn gewarnt. Beim ersten Ton mit auch nur annähernd Vollaussteuerung dürfte sei Haus zusammenfallen wie seinerzeit die Mauern von Jericho.

Nachvollziehbar.

Am 05.11.19 um 11:00 schrieb Hanno Foest:

Ja, weil sie üblicherweise eine relativ geringe Verstärkung und keine Gegenkopplung haben.

Das "Geheimnis" der (analogen) HiFi - Transen ist ihre hohe offene Verstärkung und dementsprechend starke Gegenkopplung. TIM - Verzerrungen traten auf, wenn versäumt wurde, auf geringe zeitliche Verzögerung in der Gegenkopplung zu achten. Also Pegelsprünge -> kurzzeitige, aber hörbare starke Verzerrungen.

Am 05.11.19 um 17:15 schrieb Bernd Mayer:

Dann war das Renomme dieses "Toningenieurs" wohl besser als seine Kenntnisse. ;)

Am 06.11.19 um 22:20 schrieb Rupert Haselbeck:

Einer meiner Kumpels hat mir mal seine neueste Kreation vorgeführt. Bassreflex mit 2 Chassis à 48 cm oder so, in einer passend großen Immobilie aus richtig dickem Holz. Mehrlagig mit verschiedener Schallgeschwindigkeit. Das Ding war als Bandfilter mit flat-top berechnet, mit Reflextunneln von ziemlich großem Querschnitt, damit das mit Federwirkung und Luftmasse im Tunnel hinkommt. Die Einzelheiten hab ich vergessen. Das Ding war einfach brutal. Mit 1 Watt aus dem Generator konnte man bei der richtigen Frequenz die Fenster des Raumes "atmen" sehen & hören.

Mein einziges Experiment in dieser Richtung war eine Aktiv-Box nach St°al. Die pfeift auf Wirkungsgrad. Der Verstärker braucht negative Ausgangsimpedanz um den R der Schwingspule zu nullen, dann kann man die TS-Parameter praktisch elektronisch diktieren. Ich habe aufgegeben als ich gemerkt habe, dass der Widerstand der Schwingspule ein sehr bewegliches Ziel ist. D.h. ein Schlag auf die Kesselpauke und er ist eine Zeit lang viel größer, bis die Spule sich wieder abgekühlt hat. Mit DSP-Technik könnte man das heute wieder ausgraben.

Ich bin dann bei B&W 804 und einem fetten 19" 4HE Krell gelandet. Den Krell hab' ich günstig als halbtot geschossen und repariert. Die B&Ws haben zwar vorübergehend weh getan, aber wenn ich überlege, was ich da an Entwicklungszeit eingespart habe.. Und besser wäre es auch nicht geworden.

Gruß, Gerhard

Wiederum korrekt.

Nicht immer und überall. ;)

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Damit muss ich also meine Aussage zur "halben Lautstärke" auch relativieren. ;)

Am 06.11.19 um 12:26 schrieb Helmut Schellong:

Rausgeschmissenes Geld. Es sei denn, du kannst sie gewinnbringend verkaufen. ;)

Ich wage zu behaupten: Der Unterschied zwischen (guten) HiFi- und "Hig End" - Amps ist messbar, aber nicht hörbar.

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