Klirrfaktor realer Übertrager

Nov 03, 2019 Last reply: 6 years ago 1141 Replies

Ich sagte vor Tagen, daß ich die Endstufe meiner Wahl noch nicht in LTspice simuliert habe. Ich habe sehr viel Anderes zu tun.

Nun habe ich sie simuliert, mit bisher glänzenden Ergebnissen!

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300 kHz bei voller Amplitude und Last sind Kleinigkeiten für den Amp. SR = 56 V/us; könnte erhöht werden, was aber unnötig ist. Gate-Strom Peak etwa 6 mA. Große Stabilität, vom Eindruck her. Eine ganz saubere Angelegenheit.

Am 23.11.2019 um 21:08 schrieb Helmut Schellong:

Gib' für den Rechteck 'mal eine Flankensteilheit von 1 ns vor.-

Gate-Strom Peak 6 mA - du träumst oder das ist eine Schnecke in der Slew Rate :) - lol

Ist alles zwecklos - Du verstehst einfach nichts. Alle Kabel ihre Impedanz - auch bei 0,1 Hz! Ein 50-Ohm-Kabel ist bei jeder Frequenz ein 50-Ohm-Kabel!

Am 23.11.2019 um 21:12 schrieb Helmut Schellong:

WELLENWIDERSTAND - das ist nicht die Impedanz an Anfang und Ende - Bei NF erscheint bei den üblicherweise gebräuchlichen Leitungslängen DIE Eingangsimpedanz am AUSGANG. Darum brauchst Du auch nicht anpassen.

Wozu poste ich eigentlich Bilder, die alles dies zeigen? Der Rechteck 'PULS' hat '1n 1n'.

Spinnst Du jetzt voll?! Die Stromskala ist doch im Bild zu sehen! Seid ihr alle blind?!

ICH HABE ES DOCH GESAGT - SEIT TAGEN! Die Berechnungen der AlFet-Leute (5,3 mA Limit) und meine sind korrekt.

Und wenn ich einen realen Lautsprecher (mit L) simuliere, geht der Gate-Strom auf 0,35 mA zurück! Du willst offenbar einfach nicht die Ladungsphysik akzeptieren.

Ich sagte von Anfang an, daß mir diese Schaltung analytisch gefällt. Und ich habe das sogar mehrfach begründet! Die Reaktion waren negative Behauptungen - ohne Begründung - daß diese Schaltung nicht funktionieren kann, u.s.w.

Und meine Einschätzung ist von LTspice bestätigt worden!

Ich habe den Begriff von Hartmut Kraus übernommen. Irgendwo hatte ich ergänzend 'Wellenwiderstand' geschrieben. Wird nur beharrlich vergessen. Ich schrieb auch mehrmals, daß Serien-Widerstände auch aus anderen Gründen als Anpassung an den Wellenwiderstand empfohlen werden - und sie werden empfohlen (Thema für Profis).

Meine Leitungslänge ist maximal 18 m. Das ist sicher viel mehr als üblich.

Hä? Die blaue Kurve ist deine Ausgangsspannung? Bei Sinus am Eingang? Sag' mal, träumst du - das ist ein Klirrfaktor von gefühlten 1000% ;)

Am 23.11.19 um 21:06 schrieb Leo Baumann:

Umpf, das musst du mir mal erklären. Aber möglichst einfach.

Wie kann ein Kabel bei NF eine nennenswerte Impedanz haben (wenn's nicht gerade 100m lang ist und der folgende Eingang im MOhm- Bereich) - da spielen doch weder Induktivität noch Kapazität eine Rolle. Sorry, alles praxiserprobt.

Z.B. an meinem guten alten Plattenspieler: Da hab' ich mich ja gewundert

- direkt angeschlossen (also das Kabel vom (keramischen) Wandler bis zum Ampeingang) brachte der wider Erwarten kristallklare Höhen, aber schwache Bässe. Hast du eine Erklärung parat? Üblicherweise sollte man erwarten, dass die Kabelkapazität die Höhen dämpft. ;)

Aber ein kleiner Vorverstärker im Plattenspieler hat's dann gebracht. Auf den ersten Blick nichts als ein Impedanzwandler, aber nur auf den ersten Blick. ;) Ganz nebenbei bringt der mit dem kermaischen Wandler an

1Meg Eingangsimpedanz noch eine perfekte Enzerrerkennlinie mit. ;)

Am 23.11.19 um 21:23 schrieb Leo Baumann:

Eben, eben. Danke, alles klar. Also wer behauptet da, 50Ohm gelten für jede Frequenz?

Ja klar - und welchen Wellenwiderstand hat ein Kabel "normaler" Länge bei NF, bittschön (hatten wir gerade)?

Kannste bei NF auch vergessen.

Klar, baue doch deinen Serienwiderstand von 0Ohm ein. Aber vorher trimme mal deinen Vorverstärker auf 50 Ohm Ausgangsimpedanz (bei NF) - auch nicht so einfach. ;)

Nicht böse sein, du spinnst.

Geschenkt bei Ausgangsimpedanz des Preamps von 600Ohm(?) und Eingangsimpedanz der Endstufe von 20k (oder so). Sage ich dir, ohne nachzurechnen.

Am 23.11.19 um 22:02 schrieb Hartmut Kraus:

Aber einem Perfektionisten sei noch empfohlen: Eingangsimpedanz der folgenden Stufe >10*Ausgangsimpedanz der "treibenden" Stufe. Darfst wieder mal überlegen, warum - aber dieses Mal bitte richtig! ;)

Der "600-Ohm-Standard" stammt nämlich noch aus der Ära der Röhrengeräte unseligen Andenkens, als HiFi höchstens in den kühnsten Träumen vorkam. ;)

... wenn es lang genug ist relativ zur gerade relevanten Wellenlänge.

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Du bist ein Spinner und Blindfisch sondergleichen!

Was steht denn da zu/in blau? I(R24). Das ist doch nicht der Ausgang!

Natürlich gelten 50 Ohm Wellenwiderstand für jede Frequenz! Das ist das übliche Koaxial-Meßkabel.

Impedanz ist ein komplexer Widerstand Z.

Der Wellenwiderstand ist unabhängig von der Frequenz und von der Länge!

Du bist ein Spinner ohnegleichen!

Der Vorverstärker hat einen Widerstand von 0,1 Ohm. Da braucht man nur einen Widerstand in Reihe schalten. Einfacher geht es nicht.

Diese Angaben sind ja auch wieder völlig falsch! Rout = 0,1 Ohm, ohne Anpassung. Rin = 600 Ohm.

Warum erzählst Du hier Dinge, die ich hier schon mehrfach beschrieb und die ich seit den 1970ern kenne?!

'600 Ohm' spielt auch heute noch eine Rolle. Mit Röhren hat das heute nichts zu tun.

Blödsinn. Lies' mal, was Leo gerade dazu geschrieben hat. Vorher brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.

Das wil ich sehen. Sowas bringen höchstens fette Endstufen zustande. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

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