kleine Batterie mit hohem KS-Strom

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Servus!

ich suche Batterien in der Größe wie Knopfzellen (2430, 24mm Durchmesser,
3mm hoch), die zwischen 1V und 4V Leerlauf-Spannung haben, min 200maH
Kapazität haben und kurzfristig Ströme bis 40mA liefern können. Es können im
Zweifel auch Akkus sein. Der Preis spielt erstmal keine Rolle.Hat jemand
eine Idee, wo ich sowas bekommen könnte?

Vielen Dank im Voraus

Jan



Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Hallo Jan
Für hohe (Lade- und Entlade-) Ströme wären hochkapazitive Elkos eine
Alternative: günstig, fast keinen Memmoryeffekt, ...

Epcos bietet Elkos mit mehreren F (hast richtig gesehen Farad) an.

Gruss Martin


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im



Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Danke! ich werd mal dannach suchen!

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mfg
Jan



Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
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Wenn du normale Elkos meinst dass würde das sogar stimmen. Aber die
Teile haben im Farad-Bereich eher Grösse eines 10 Liter Eimers.
Die kleinen 1F Kondensatoren sind Gold-Caps und die haben einen
erheblichen Innenwiderstand. Für genaue Angaben muss man sich aber
ein Datenblatt holen.
Ich würde mal NiCd-Akkus in der Baugrösse checken, bei denen könnte
der Innenwiderstand klein genug sein.

Georg

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Georg Seegerer schrieb:

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Er meint Epcos UltraCaps, die haben einen erheblich geringeren ESR als
GoldCaps, schau einfach mal bei Epcos nach.


Gruß Dieter

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Hi!

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1F ist auch viel zu wenig. Ich bräuchte für ähnliche Laufzeiten wie bei den
Li-Zellen schon fast hunderte F.
Ich habe halt das Problem, daß ich eine Anwendung habe, die lange mit 26µA
läuft und dann kurzfristig (ca. 5 sekunden) auch mal 10-30mA zieht. Mir
bricht da natürlich bei den Li-Zellen, sobald die mehr als ein paar Tage alt
sind die Spannung aufgrund des hohen Innenwiderstands ein. Normale C's
passen nur schlecht noch ins Gehäuse.

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Kennst du eine Firma, die so kleine NiCd-Akkus herstellt oder verkauft? Bei
Reichelt, Conrad, etc.. gibts nur welche, die zu dick sind. Mehr als 4mm
bekomme ich nicht unter.

mfg
Jan



Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Jan Stumpf schrieb:

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55x34x3mm^3 geeignet? Gibts als LiPoly-Akku.


Gruß Dieter

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Dieter Wiedmann schrieb:
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Es gibt ja auch NiCd Knopfzellen.

Aber wo bekommt man einzelne LiPoly Akkuzellen? In den üblichen
Katalogen RS, Farnell habe ich das nicht gefunden. OK, Conrad hat div.
Ersatzakkus für alles mögliche, aber das meinte ich jetzt nicht.

Martin

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Martin Lenz schrieb:


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Kleinstmenge? www.batt-mann.de


Gruß Dieter

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Hi!

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von der Höher her schon. allerdings ist das Gehäuse rund mit nem Durchmesser
von 30mm :(
Wo kann man denn den Akku kaufen?

Danke Jan



Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Jan Stumpf schrieb:

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Tja, das wäre dann wohl was Kundenspezifisches.


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www.batt-mann.de


Gruß Dieter

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Jan Stumpf schrieb:

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Ergänzung: Die Akkus von Kokam dürften mittlerweile einige Händler
führen, Google hat da gleich eine ganze Latte an Links ausgespuckt,
schau mal selber.


Gruß Dieter

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
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Nein. Ich habe an die Akku-Knopfzellen von denen gedacht als ich den Tip
geschrieben habe. 4mm max Höhe ist aber schon extrem klein.
Li Batterien haben auch einen recht hohen Innenwiderstand. Der sollte
bei Alkali-Batterien kleiner sein, vielleicht gibt es die in der kleinen
Bauform.

Georg

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
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Hallo Jan,
wie lange fliessen denn Deine 30mA? Normalerweise nimmt man da die Li-Zellen
für die Dauerbelastung und Goldcaps für die Kurzzeitbelastung. Diese werden
dann über Widerstände wieder  von den Li-Zellen aufgeladen. Bei sehr kurzer
Belastung kann man auch Elkos verwenden. Typische Anwendung für dieses Prinzip
sind z.B. Infrarot-Fernbedienungen.
Gruss
Harald

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Hi!

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Li-Zellen
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werden
kurzer
Prinzip
Ja, daß hatte ich auch schon überlegt. Ich muss hat max. 4 Blaue und 6 rote
Leds gepulst ansteuern ( ca. 1 khz duty Cylce ca.50%). Das ist gepulst schon
einiges. Bei ca. 1000µF tuts das ganz gut und auch laut Oszi ohne größere
Spnannugseinbrüche. Mal sehen wo ich kleine 1000µF-Goldcaps mit 5.5 Volt
finde.

mfg
Jan



Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Jan Stumpf schrieb:
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So kleine Gold Caps gibt es nicht, unter 0,1F (100000µF) kenne ich nur
normale Elkos.

Martin

Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom

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Klingt wie ein voellig falscher Ansatz.

Was willst du eigentlich machen ?

Wozu gepulst ? Wozu so viele LEDs ? Warum so wenig Volt ?
Wie gross/schwer/sonstwie muss die Schaltung denn sein ?
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Hi!

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rote
ja, ist es eigentlich auch;) Rein schaltungstechnisch ist das ziemlicher
Mist. Aber es ist die günstigste, kleinste, und stromsparenste
Möglichkeit....

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... eine Binäruhr zu bauen. (foto und Simulator : www.erop.de/binaer.zip)

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Gepulst, weil stromsparender, und weniger Platz als mit Vorwiderstand. so
viele Leds, weil man die braucht um die Zeit/Datum/etc. anzuzeigen.
Als µC ist der PIC16F84 drin. der pulst die Leds nebenbei in Software, was
recht aufwendig ist.

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Muss in ein Uhrengehäuse Durchmesser 30mm, Höhe 8mm rein.

Die funktioniert soweit ganz gut. Das einzige Problem ist halt die Batterie,
weil die Leds kurzfristig doch zu viel Strom brauchen und deswegen zu
schnell zu leer sind um das Reset-Niveau des Pics trotz Strom zu halten.
Ich habe jetzt allerdings bei Farnell nen Mini-Coldcap für knapp 2EUR
gefunden der 0.2F in 6,8mm Durchmesser mit 1.6mm höhe quetcht. Vieleicht
gehts ja mit dem, obwohl auch der nen hohen Innenwiderstand hat (15mA von
Coldcap+ 20mA KS-Strom von der Batterie sollten aber reichen).

so jetzt ists raus ;)

mfg
Jan

p.s.: die Uhr gibts auch bei mir und einem Kommolitonen (Daniel Gurdan)
nicht kommerziell zum Selbstkostenpreis.;)



Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom

Ach, die Uhr, die gabs hier dich schon mal.

Dann sollten wir doch erst mal mit den Ammenmaerchen aufraeumen:

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Quatsch. Unsinn. Bloedsinn. Eine LED ist genau so hell, wie der
*Mittelwert* des durchfliessenden Stroms, sogar mit leichten
Nachteilen bei gepulstem Betrieb.
Du haettest es vielleicht vorher ausprobieren sollen.

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Kruder Mist. Jeder Stromverbraucher braucht einen Vorwiderstand,
sonst saugt er so viel Strom bis die Versorgungsspannung so weit
zusammengebrochen ist (offebar ist genau das dein Problem) wie
er diktiert (also ca. 2.1V bei hellroter LED). Da hilft dann auch
kein dicker Kondensator, die Verluste durch den Kurzschlusstrom
werden dadurch bloss groesser.

Zwar haben uC-Ausgaenge auch einen inneren Widerstand, aber der
ist dermassen temperatur- und fertigungsstreuungs- und
versorgungsspannungsabhaengig, das das nicht zu gebrauchen ist.

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Fette Uhr.

Du nimmst derzeit 4mA pro LED ? Nimm lieber superhelle 20mA SMD-LEDs wie
Conrad 176750. Die erzeugt bei 20mA 418mcd, also bei 2mA 42mcd und bei
200uA immer noch 4mcd (wohl ausreichend fuer die Uhr) und damit sparst
du mehr Strom, als auf jede andere Art. Leider hat Conrad die nicht in
rot (und deren blaue ist dunkler). Frag mal bei
http://sander-electronic.de/be00048.html (C930KRKTund C930KGKT koennten
interessant sein)
http://www.roithner-laser.com/LED_cross.htm (die haben zumindest rohe
Chips 1.5cd/rot im Katalog, ja ja, nicht zu verarbeiten).
http://www.osram-os.com/products/index.html

Und 200uA pro LED sind schon nur noch 2mA statt 40mA, also die 20-fache
Batterielaufzeit.

Sicher verwendet man eine Lithium-Zelle, sicher einen stromsparenden
kleinen uC (du hast PIC16F84 in SO-Gehaeuse ? Warum nicht MSP430 in
TQFP ?) aber erst mal brauchst du genug konstante Spannung fuer die
blauen (oder gruenen) Leuchtdioden, denn so eine Lithium-Zelle wird
auch leerer und damit sinkt auch deren Spannung - fuer den uC egal,
fuer die blaue LED ein deutlicher Helligkeitsverlust, und du wolltest
doch sicher den Strom durch die LED so kauserig wie nur irgend moeglich
einstellen damit deren Helligkeit identisch zu den roten LEDs wird.
Ein LT1303CS8-5 muss ran. Mir ist klar, das das Platz kostet, aber
einen TPS61027 willst du nicht wirklich einloeten. Klein ist also
keine Frage der Schaltung, sondern der Fertigungsfaehigkeiten. So
schlecht scheinst du da aber nicht zu sein. Die Spule so eines
Schaltregler ist bei 2mA auch winzig (SMCC oder so), auch die
Keramikkondensatoren. Und ja: Jede Menge 0603 Widerstaende.
Und natuerlich eine ganz duenne Platine.
Leider faellt mir auch nichts anderes ein als 5V und Vorwiderstand
fuer jede LED, denn man kann an der Quelle keinen konstanten Strom
regeln wenn abwechselnd viele LEDs eingeschaltet werden.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: kleine Batterie mit hohem KS-Strom
Hi MaWin!

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Aha? Von wem?

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richtig, aber harte Worte ;)

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hmm, ja. Wie gesagt. Schaltungstechnisch weis ich was abläuft und das das
eigentlich nicht so toll ist. Aber funktionieren tuts ganz gut. Das mit den
Vorwiderständen werde ich bei der nächsten Version allerdings
berücksichtigen.

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das tuts eigentlich über den Innenwiderstand des Pics ganz gut. Die Spannung
bricht ja auch nur dann ein, wenn die Batterie 2-3 Wochen alt ist. Aßerdem
ist da das Problem eher die steigende Verbrauch durch den Max1723, der die
blauen leds mit anständiger Spannung (3.3V) versorgt. In der alten Version
hatte ich keinen Spawa drin. Da wars zwar Glück, ob die Leds ähnlich hell
waren, aber die Batterie hielt bis zu nem 3/4 Jahr. Mit grün/roten Leds
sogar länger. Die Probleme haben mit den blauen Leds angefangen. Erstmal
mussten irgendwie nen anständigen Batteriehalter bauen. Löten ist bei
Knopfzellen quasi unmöglich. Das Problem mit der ungleichmäßigen Helligkeit
und die Probleme blaue Leds zu bekommen, die überhaupt bei 3V leuchten,
führten dann zum Max1723.


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ist (bzw. war ) ne normale Digitaluhr, können auch 7mm Höhe sein, habs nicht
gemessen, sind aber mehr als 5


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ist ne sehr gute Idee. Leider habe ich schon die Platinen fertig. Das kann
ich wegen dem Vorwiderstand erst in der nächsten Version
berücksichtigen.Oder ich fädele, und da hab ich keinen Bock drauf.

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die leds brennen ja nur nach Knopfdruck. Die Laufzeit der Uhr wird durch die
Standbyberbrauchs des Pics bestimmt (ca. 25-35µA).

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Ja!

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Hab ich noch nicht in Betracht gezogen. Werd ich mir mal angucken. Ich hatte
mal den At-Mega8 im ganz kleinen Gehäuse überlegt. Nur der verbraucht
erheblich mehr Strom als der Pic.

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nein, klein macht mir nichts aus, solang die Platine > 8mil geroutet werden
kann. Bei Bauelemente löt ich alles, wo ich die Pins noch ohne Lupe
auseinanderhalten kann ;-)

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0.8er Platine hab ich. und nen Max1723 Step-Up auf 3.3V der im Standby 1.5µA
verbraucht. Tuts wunderbar und ist saumäßig klein ;)

Ich hoffe, daß ich mit dem Goldcap von Farnell diese Revision zum Laufen
bewegen kann. ich habe halt schon die Platinen und alle Teile. In der
nächsten wird einiges anders (stand sowieso vorher fest). Die OTP-Pics
nerven sowieso.

Danke für die Tips!

mfg
Jan



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