Innenleben TDA7233

Jan 21, 2008 15 Replies

Hallo Experten!



Ich bastele gerade mit dem TDA7233 rum. Im Datenblatt schweigt man sich allerdings zum Innenleben aus. Nun frage ich mich, was die Anschlüsse



-INPUT und SVR genau machen? Haben sicherlich was mit Schleifenkompensation und internem VREF-Regler Bypass zu tun.



Irgendwer eine Idee? Gibt es vielleicht ein IC aus der gleichen Baureihe, bei dem das Datenblatt offensiver ist?



Habe hier zwei Versionen des Datenblatts abgelegt. Die neuere scheint keine Änderungen zu haben, dafür größer :-)



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Danke!



- Henry



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Sieh mal hier, da gibts noch eins mit 870 kB, 8 Seiten:

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Sieh mal hier, da findest Du einen eingebaut (Audio player evaluation board based on ST7Lite)

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Grüße, H.

Da scheint leider nix neues drinnen zu stehen.

Ist im Prinzip so wie bei mir.

Jedenfalls verzerrt das Teil kräftig und die Verstärkung ist zu groß.

- Henry

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Hallo Henry,

Henry Kiefer schrieb:

Ah, jetzt erfahren wir, welches Problemchen vorliegt :-)

Also SVR steht wohl für Supply Voltage Rejection, diese Beschaltung würde ich beibehalten.

Um das Verzerrungsproblem in den Griff zu bekommen, kann man wohl nur 2 Sachen tun, denn die Closed-Loop Verstärkung liegt bei fast 40dB.

  1. Eingangsspannung herunterteilen
  2. Mit Gegenkopplung vom Output auf Input- experimentieren

HTH Wolfgang

From-address is Spam trap Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at

Wolfgang Mahringer schrieb:

Ja, habe in der Zwischenzeit alles überprüft.

Der Aberwitz dabei ist, daß ich die 40dB gar nicht brauche. Daneben tickt ein Controller. Das stört ungemein.

Daher meine Eingangsfrage nach der genauen Funktion.

Die Verzerrungen kann ich mir nicht erklären. Scheint eine Mimose zu sein. Der Eingang ist extrem hochohmig -> liebt jedwede Störung aus dem Umfeld.

Ich befürchte dieser Chip fliegt wieder raus. Obwohl er billig ist, kräftig am Ausgang und einen echten High-Z Ausgang hat.

- Henry

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Henry Kiefer schrieb:

Hier ein Ausschnitt (neuerdings Zitat genannt), den ich in einem TV fand:

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Offensichtlich wissen da manche Entwickler erheblich mehr als im Datenblatt steht.

- Henry

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Hi Henry,

Henry Kiefer schrieb:

Aha, da ist ja die Gegenkopplung, so wie ich Dir das vorschlug :-) Was gefällt Dir daran nicht?

Wenn Du genügend Stück des Chips abnimmst, bekommst Du auch diese internen Infos :-)

vg, Wolfgang

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Wolfgang Mahringer schrieb:

Ah, ein Bait für Joerg.

Gruß Dieter

Hi Dieter,

Dieter Wiedmann schrieb:

LOL :-)

TDA7233 gips wohl nicht als 2nd-source....für den Joerg also total uninteressant :-)

vg, Wolfgang

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Wolfgang Mahringer schrieb:

Das ich sie nicht verstehe im Sinne des Datenblatts. Schau dir mal den dicken Elko direkt ins IC über Pin 7 an! Etwas ungewöhnlich.

Inwieweit er die externe Gegenkopplung zur Minimierung des Klirrfaktors brauch, weiß ich noch nicht. Verdächtig ist auch der R zwischen Pin 6 und 8.

Dann laß ich mir gleich meinen Wunschchip herstellen.

Denke mal, das war wieder mal ein Abfallprodukt von Grundig&Co. Gezimmert nach den Wünschen, weitergeheimst in der Kundenschulung vor Ort. Eigentlich dachte ich ja, daß Leute aus dem TV-Bereich mir hätten Antwort geben können. Nun ja, die sterben ja aus oder verticken nur noch Paletten...

- Henry

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Wolfgang Mahringer schrieb:

Gibts überhaupt solche Audio-Teile irgendwo als 2nd Source? Mir ist da aus dem Kopf kein Typ bekannt. Vielleicht der Grufti TBA820?

- Henry

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Hi Henry,

Henry Kiefer schrieb:

Das ist ganz normal so! Gut, etwas ungewöhnlich gezeichnet, das geb ich zu :-) Die Gleichspannungspegel werden ja unterspiedlich sein, daher die Abtrennung mit dem Elko.

Ich nehme an, dass intern die Gegenkopplung auf 39db eingestellt ist. braucht man weniger, muss man selbst ran.

Weil Du den Verstärker übersteuerst?

Das ist natürlich möglich.

Wie wahr...

vg, Wolfgang

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Wolfgang Mahringer schrieb:

Wenn der Elko so fett ist, muß das Ding ziemlich niederohmig am Eingang sein. Was soll das für eine Grundschaltung sein? Etwa gar Current-Feedback-Amp? Würde zum durchaus guten ft passen.

Das habe ich ja auf die harte Tour gerade gelernt. Die wollen ihr IC partout nicht verkaufen.

Nö, ändert nix. Kann man absenken bis man nur noch Störungen aufgrund Controller, Scope, Programmieradapter über USB und PC hat/sieht. Muß ich aber nochmal mit einem cleanen Sinus aus der Retorte nachmessen. Mein momentaner vorsitzender Generator hat einige Oberwellen. Man erinnert sich, der 1,5-Bit Wandler.

- Henry

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Digikey hat immerhin 2307 Stueck vom TBA820.

Aber es stimmt, ich nehme solche Chips nicht. Hand aufs Herz, wie oft haben wir hier schon gelesen "Wer weiss, wo ich TCA..., TDA..., TBA... bekommen kann?" Oft genug war die Antwort, es entweder irgendwo zum Wucherpreis zu besorgen oder was anderes reinzufrickeln. Beides in der Industrie undenkbar.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Manchmal auch nicht. Letztens bei einem Regler passiert, der sich explosiv verhielt. Spice Modell rueckten sie nicht raus, meine Chose dort simulieren wollten sie auch nicht, da habe ich das Dingen eben achtkantig rausgeworfen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Ist nicht für eine Massenanwendung. Notfalls legt man sich die Stangen ins Regal und wenn sie nicht gebraucht werden, kommen sie dann später zu Wucherpreisen wieder weg :-)

Es ist echt nervig. Steinmetzarbeiten sind da befriedigender.

- Henry

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