Induktivität eines Kupferdrahtes

Jun 08, 2004 20 Replies

Hallo,



Wie berechne ich die Induktivität einer einfachen geraden Kupferleitung?


Wolfgang Horejsi

Wolfgang Horejsi schrieb:

Je nach Dicke des Drahtes 6-10nH/cm, wenns genauer sein soll kann ich dir einen Scan schicken.

Gruß Dieter

"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...

Wieviel hat ein Draht mit 5mm Durchmesser und 20cm Länge?

Wolfgang Horejsi

Wolfgang Horejsi schrieb:

Googelst Du nach "Induktivitaetsbelag", findest Du z.B.:

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dort Formel 4.260

Beantwortet dies Deine Frage? Mir scheint, Du solltest mal verraten, was Du so vorhast.

mfg

Wolfgang

Dir geht es also nicht um die Formel?

- mit Skin-Effekt: 173 nH

- ohne Skin-Effekt: 163 nH

Gru=DF, Stephan

Wolfgang Horejsi schrieb in Nachricht ...

Kupferleitung?

Einfacher Leiter? Oder Doppelleitung? Oder...?

Ohne die Geometrie zu kennen, eine so genaue Angabe?

Also doch: Ein einzelner Draht? Wenn ja: Dessen Induktivität ist unendlich, weil sich sein Magnetfeld bis ins Unendliche erstreckt.

Vereinfacht gesagt: Induktivitäten kann man nur angeben, wenn man geschlossene Stromkreise betrachtet; Induktivitäts_beläge_ bei Kabeln _müssen_ zwangsläufig den Rückleiter berücksichtigen.

Also: Welche Geometrie besitzt Dein Kabel?

Grüße, Jochen

Jochen schrieb:

^^^^^^^ Das klingt aber sehr abenteuerlich!

Michael Redmann

So ein Unsinn. Keine Ahnung von Physik.

Georg

"Wolfgang Scheinecker" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@scheinecker.de...

Die hat Stephan schon beantwortet.

Nichts. Ich wollte das nur wissen.

Wolfgang Horejsi

Nein, so würde ich das nicht mehr nennen. Das klingt nach absolutem Schwachsinn!

Gruß Lars

Hallo,

_ich_ hätte gern die Formel, bzw. viel lieber noch die Quelle.

Thiemo

Wenn Du es genau wissen willst: Google "Induktivit=E4t eines geraden Leiters".

Oder die Hilfe-Datei der Software "mini Ringkern-Rechner"

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bzw. die Software selbst.

Gru=DF, Stephan

War neulich schon recht langsam, scheint jetzt tot. Googeln nach dem Programm brachte mich auf

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wo noch andere nette Links zu finden sind.

Gruß Lars

Der Link funktioniert bei mir einwandfrei!

Werde ich mal reinschauen...

Gru=DF, Stephan

Stephan Heidrich schrieb:

[Draht D=5mm l=20cm mit Skin-Effekt: 173 nH, ohne 163 nH]

"Mit Skin-Effekt" ohne Berücksichtigung der Frequenz? Seltsam.

So genau geht das ohnehin nicht, weil man die Geometrie des gesamten Aufbaus berücksichtigen muß. Ein gerader Draht läßt sich halt nicht zu einem Stromkreis schließen, und der Rückleiter hat einen Einfluß auf die Induktivität.

Für die Abschätzung der Induktivität eines geraden Drahtes reicht m.E. ein die grobe Angabe "ca. 10nH/m" vollkommen aus, solange der Draht nicht besonders dick oder dünn (im Verhältnis zu seiner Länge) ist.

BTW: die anderen Angaben in der Hilfe-Datei sind mir auch zu ungenau. Z.B. wird nicht erwähnt, daß die Formeln nur für einlagige Spulen gelten. Der "Korrekturfaktor" für kurze Spulen bleibt ohne nähere Beschreibung. Und die versprochene Genauigkeit von 1% ist unrealistisch.

COIL02 von

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scheint mir wesentlich fundierter zu sein.

Servus

Oliver

Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)

Jetzt ist immer so eine momentane Angelegenheit. :-) Inzwischen geht es wieder, aber zumindest von hieraus nicht sehr schnell. Ein Bild zu laden, dauert nun schon so lange, wie ich den Text hier schreibe.

Gruß Lars

10nH/m? Da m=FC=DFte ich erst einmal genauer recherchieren (im www), weil ich in meiner Literatur kaum etwas gefunden habe. Lediglich die Aussage (Karl H. Hille): D=3D 1mm, l=3D1m, L=3D1,5 =B5H, was mit der=

von mir genannten Software wieder =FCbereinstimmen w=FCrde.

Sie sind sp=E4rlich.

Das d=FCrfte dem Anwender (AFU) aber klar sein.

Sprich doch mal mit dem Autor, der wartet auf Resonanz!

Werde ich mir mal anschauen.

Gru=DF, Stephan

Mich interessierte speziell _Deine_ Quelle.

Die Software werde ich mir mal ansehen.

Ich habe übrigens 1.25uH/m für den Draht (d=5mm) herausgerechnet. Numerisch nach der Teilleitermethode. Das ist jedoch nur eine Teilwahrheit, der Wert gibt die sog. innere Induktivität an. Also das, was rein rechnerisch ohne Rückleiter übrigbleibt. Das ist aber in den meisten Fällen so sinnvoll, wie das weglassen des Rückleiters in einer beliebigen Schaltung :) .

Thiemo

Sorry, ich hab Dich verwechselt. Ich wollte die Quelle von dem, was Dieter Wiedmann schrieb.

Danke trotzdem für Deine Antwort, war sehr interessant.

Thiemo

Stephan Heidrich schrieb:

Hallo,

wie schaffst Du das ohne die Frequenz zu kennen?

Bye

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