mal ganz naiv gefragt: warum nimmt der OP nicht den kleinen Betrag x und speist seine 200W ein? Finnziell gesehen ist es ja immer ncoh eine Sünde, den guten Solarstrom selbst zu verbaruchen statt einzuspeisen. Oder fressen die dann höheren Einmalkosten den Profit wieder auf?
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J
Joerg
Wenn Du das tust, wirst Du Energieerzeuger und damit Kleinunternehmer. Dann darfst Du bei Euch m.W. regelmaessig USt-Erklaerungen machen, Ueberschussrechnung und allen PiPaPo. Kein Problem, aber so einen Aufwand wegen 200 Waettchen?
Gruesse, Joerg
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P
Peter Heitzer
Als erstes würde ich mal überlegen, ob du den Verbrauch des Servers durch sparsamere Komponenten senken kannst. Sparsame MiniITX Boards existieren. Jedes eingesparte Watt macht bei 24x7 Betrieb 8kWH/a was bei 25ct/kWH 2 EUR/a ergibt. Erzähl doch mal, was du so an Serverkomponenten benutzt und welche Dienste du benötigst.
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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G
gUnther nanonüm
"Christian Lotze" schrieb im Newsbeitrag news:4858a104$0$27443$ snipped-for-privacy@newsspool4.arcor-online.net... ..
Hi, also in Honnis Führerbonker lief eine (2?) Maschine im Dauerlauf mit, netzsynchron. Das war ein Wechselstromgenerator auf gleicher Achse mit nem Gleichstromer, sobald die Drehzahl abwich, konnte der Gleichstromer einspringen. Ansonsten gibts solche USVs ja auch, etwa für hochsensible Geräte in der Medizintechnik. Da sind hier doch ein paar Spezl. Hatte mal eine echt schweizer USV, die lud per PWM aus einem Trafonblock einen dicken Block Gelakkus, und erzeugte "auf der anderen Seite", wirklich getrennt durch eine Stahlplatte, mit einem weiteren noch viel dickeren Trafo den gesamten Ausgangsstrom, sehr feine Kennlinie für soein Halbleiterdings. Dazu lief ständig ein mächtiger 25cm-Lüfter, und der Plungerschalter vorne dran war für Fußbedienung ausgelegt. In der Vorgeschichte des Teils haben mal ne Menge Kühe gemuht, eine frühe Stallcomputerisierung hat wohl besseren Strom erfordert, als der Bauer so üblicherweise hatte.
mfg,
gUnther
J
Joerg
In USA sind sie oft mit Kupplung ausgestattet. So in der Art: Generator laeuft als Motor, mit grossem Schwungrad. Wenn der Strom einbricht wird auf Generatorbetrieb gegangen, eine Kupplung drueckt an das (kleine) Schwungrad eines dicken Diesels. Eine Russwolke kommt raus, es vibriert und rumpelt, der Diesel uebernimmt.
Gruesse, Joerg
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C
Christian Lotze
Du hast gefragt: Also, das ist momentan ein normaler (inzwischen alter) Desktop mit AMD-Athlon-XP 2600+ (2083MHz), Asus-Board, 512MB Speicher, zusätzlich noch eine DVBS- und eine IDSN-Karte drin (normale PCI-Karten), d.h. Mini-ITX wird schwierig.
Drauf laufen (für Intranet, man gönnt sich ja sonst nix ;-):
Mailserver, Webserver, Faxserver, UPnP-Server (für MP3-Sammlung und Videoarchiv), News-Server, Dateifreigabe, Virenscanner, Backup (über Taskplaner auf externe Platte), FTP-Server, DVB-Viewer als VDR im Netz, ISDN-Anrufbeantworter, Haussteuerung (ELV-FS20-System, eigene Software dazu), Outlook mit Ordnerfreigabe im Netz als "Kalender/Adress-Server".
Bevor da Vorschläge kommen: ich habe keine Lust, Programme oder gar Betriebssysteme auszutauschen! Der Server läuft sehr gut, der soll eigentlich nicht ausgetauscht werden. (Dauert wieder, bis alle Kleinigkeiten angepaßt sind, den Streß kann ich mir momentan nicht antun)
Der PC allein braucht ca. 90W, wenn keine Aktionen (Virenscan/Backup/..) laufen. Dazu kommen dort im Raum noch die (vier, historisch gewachsen) externen Platten, Router, Druckserver+Drucker, Alarmanlage, Telefonanlage. Macht insgesamt etwas über 200W.
Natürlich könnte ich diverse Komponenten zusammenfassen/austauschen usw. wird aber keine 100W Ersparnis bringen und wird aber mehrere 100 Euro kosten, rechnet sich also auch nicht besonders und mach Arbeit bei der Konfiguration/Installation...
Gruß, Christian
U
Uwe Hercksen
Christian Lotze schrieb:
Hallo,
irgendwie Wind reicht nicht, mit einem Lüftchen das nur 25 % der Nenn-Windgeschwindigkeit für das Windrad hat bekommst Du nur 1,56 % der Nennleistung, bei 30 % halt 2,7 %, bei 50 % immerhin stolze 12,5 %, willst Du 50 % der Nennleistung brauchst Du mehr als 79 % der Nennwindgeschwindigkeit. Soweit zum brauchbaren Standort.
Bye
P
Peter Heitzer
[Liste diverser Dienste] Beim Drucker sehe ich am leichtesten eine Sparmöglichkeit, indem der Drucker nur dann eingeschaltet wird, wenn ein Druckjob ansteht.
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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G
gUnther nanonüm
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:f6h6k.5912$ snipped-for-privacy@nlpi069.nbdc.sbc.com... ..
Hi, selbst wenn der Diesel dazu vorgeheizt wird, nicht immer klappt das, siehe Forsmark. Und in Honnis Bonker erwartete man zeitgleich ein paar mehr Erschütterungen, da sind große schwingende Massen nicht so prickelnd.
mfg,
gUnther
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Läßt sich auf ca. 18 W idle drücken mit einem mini-ITX-board, und PCI gibt es über extender. Den Stromverbrauch dieser Karten und der Festplatten mußt DU natürlich addieren.
Danke, Extender für die Boards waren mir nicht geläufig, ich kannte die nur mit einem Steckplatz. Muß mich wohl doch nochmal damit beschäftigen. Bauch sagt, daß ich auf 50..60W runterkommen müßte, wären schon ein paar Euro/Jahr.
Gruß, Christian
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Um den Dreh bin ich mit allem Gerödel zusammen, DSL, Telephonanlage, WLAN, server. Mag das noch optimieren, indem ich alles an ein einziges Netzteil hänge, kein Schaltnetzteil, sondern hochwertigen Ringkerntrafo, Gleichrichter, Elko, so bemessen, daß ca. 12V 'rauskommen, und gut. Die Feinregelung ist ohnehin in den Geräten.
ISDN-Faxmodems gibt es auch als externe Lösung (seriell oder mit USB). Meines Wissens auch welche mit Speicher, sie können also Faxe auch ohne eingeschalteten Rechner annehmen (habe damit keine pers. Erfahrungen).
Ich würde die Hardware aufteilen, in die, die ständig laufen muss/soll, und die, die man nur bei Bedarf einschaltet. In die erste Gruppe kämen bei mir Mail-, News-, Faxserver, u.ä., dafür braucht man aber keinen
2GHz-Rechner, dafür reicht ein sparsames Notebook, o.ä. Anwendungen, die nur zeitweise laufen (Videoserver, Backupserver), können weiterhin auf dem großen Rechner laufen, der ansonsten ausgeschaltet ist.
Das scheint mir aber dennoch die sinnvollste Lösung zu sein. Bedenke, dass eine Windkraftanlage auch Folgekosten durch Wartung, Reparaturen, Akkutausch, usw. verursacht.
Es gibt inzwischen sehr sparsame Hardware. Für Leute, die nicht basteln wollen, wäre z.B. der OLPC wegen seiner geringen Leistungsaufnahme von nur 2,5 Watt im Betrieb interessant:
Der Prozessor ist nicht der stärkste, sollte aber für Mailserver, usw. ausreichen, wenn man den größten Müll schon beim Provider ausfiltern lässt.
W
Wolfgang Allinger
Heisst IMHO Schwungradgenerator.
Den fettesten davon, genauer 2, hatte ich in Ende der 70ern in den Mönchsberggaragen in Salzburg. (Parkhausautomatisation)
Oller Uboot-Diesel, Kupplung (wurde mit E-Magnet offen gehalten), Schwungrad, DS-Motor am ext. Netz, DS-Generator ab ins interne Netz. Der ganze Motor-Generator wetzte immer mit 3000RPM. Der Ubootdiesel wurde vorgeheizt, ansonsten stand er.
Auspuffrohre ca. 50cm Durchmesser und bestimmt 50m lang. Ende direkt über dem Eingang zum Festspielhaus. Die Moppel sprangen bei x-zig Versuchen über mehrere Monate, nie an. Spannung ging in die Knie, meine Rechner flippten jedesmal aus. hp2100 noch mit echtem Kernspeicher und echtem PWdn-IR. Wenns Netz wiederkam, liefen sie halt wieder an. Das waren noch gusseiserne(tm) Rechner.
Es kam, wie es kommen musste. Am Tag der Festpieleröffnung, während dem Aufmarsch der haute-volaute, hörte ich nur die ASR390 losrattern: -Netz G1
Riesenmenge schwarzer Qualm, zentnerweise Russ und alles über die Festspielgäste, Kleider, Autos... alles eingesaut :-))
Irgendwelche Honoratioren kamen wutschnaubend in meinen Rechnerraum und wollten mich lynchen ;-) Ich hab alle Schuld von mir gewiesen: 1. haben die Schanis die Moppels in Eigenregie zusammengebaut, nix Teutsche Ingenieure (wenn man mal vom Uboot Diesel und den Komponenten absieht),
sind die noch nie angesprungen, wenn sie sollten, 3. die Wartung und Betrieb war auch voll in Schani Hand...
Die Rohre sind dann später nach oben verlängert worden, ob die jemals gereinigt wurden? Keine Ahnung.
Doch, *grosse Massen* sind in dem Umfeld sehr begehrt, was die an Energie aufnehmen, landet nicht im Genick der Mannschaften... Ob die Masse eines Schwungrades... da in der Bilanz auftaucht, glaub ich eher nicht.
Sowas verstehe ich nicht. Wenn mein selbstfahrendes 7kW-Aggregat in kaltem Zustand nicht nach sechs Umdrehungen läuft, stimmt etwas nicht.
Auch der U-Boot-Diesel im Sender Langenberg lief völlig problemlos an. ...
Mein Lieblingsmotorstart:
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Falk
M
Matthias Weingart
Christian Lotze :
Der richtige Weg wäre eher, den Stromverbrauch der Technik zu senken. Z.B. läuft ein Server auch auf einem Notebook. Meins hier braucht nur
25W und steht einem Server in nichts nach. So nen Schnulli wie Raid usw kann man dann zwar nicht machen. Brauch man auch nicht, dafür reicht ja das rsync zu nem andren Server (der im Prinzip dann nur für das Backup an sein müsste).
M.
H
Henning Paul
Verwechselt da wieder jemand Backup mit RAID?
Gruß Henning (der ein Soft-RAID mit 2 Notebookplatten auf einem ITX-Board laufen hat)
J
Joerg
Die Ersatzteilversorgung duerfte aber nicht trivial gewesen sein. Obwohl wir hier fuer die DC-3 auch noch neu gefertigte Teile bekommen, theoretisch also moeglich. Aber nur, wenn es genug dieser U-Boot Motoren gibt.
Haben die in Oesterreich nicht auch Burggraeben zum Eintunken solcher "Architekten"?
Was sind denn Schani?
Gruesse, Joerg
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G
gUnther nanonüm
"Wolfgang Allinger" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@allinger-307049.user.uni-berlin... ..
Hi, das Problem ist nicht die Masse, sondern das Lagern drehender "Massen" bei starken Belastungen. Dein Diesel als Generator kuppelt vielleicht nur ungern ein, wenn seine Kurbelwelle gerade einen Knick bekam. Ein kurzer, massiver Gleichstrommotor dagegen hat nur 2 Lager und kann sich nur wenig verwinden. Zuviele Teile eines Diesels haben ein Massenträgheitsmoment, nicht ganz zu vernachlässigen ist der Sprit in den Leitungen, die noch stehende Ansaugluft, die Schmierung der Gleitlager in Ventilen und Pleuellagern...nur ein laufender Diesel hat auch ständig Leistung, bis zum stabilen Lauf unter Nennlast vergehen wohl stets einige (viele) Halbwellen vom Netzstrom, was meinst Du?
mfg,
gUnther
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