Wechselrichter

May 12, 2026 Last reply: 2 months ago 12 Replies

Ich suche mich schon länger blöd und glaube langsam, das gibt es wirklich nicht. Ich suche einen netzgekoppelten Wechselrichter für Batteriebetrieb, dem ich über eine dokumentierte Schnittstelle die Ausgangsleistung vorgeben kann.



Daneben brauche ich einen Akkulader vom Netz und einen Wechselrichter für Inselbetrieb. Die beiden letzeren gibt es, wobei Lader mit steuerbarer Ladeleistung auch schwierig sind. Ideal und vermutlich preisgünstiger wäre alles drei in einem Gerät.



In der Akkuspanung bin ich noch völlig frei, aber bei separaten Einzelgeräten muß es natürlich für alle dieselbe sein.



Hat jemand einen Vorschlag, wo so etwas vielleicht zu finden wäre?



Für das Speichern des jetzt weggeworfenen Photvoltaiküberschusses sind Akkus noch zu teuer, aber wenn der Notbetrieb mit Aufladen vom Benzinaggregat (1.5 kW mit akzeptablem Wirkungsgrad, viel weniger und vermutlich auch mehr mit grottenschlechtem) dazukommt könnte es sich vielleicht doch schon lohnen. (Viele behaupten, ihr Akku lohne sich. Mit nachvollziehbaren Werten untermauern konnte es bisher keiner. Glaubensbekenntnisse kenne ich aus der Kirche.)



Danke Axel



Am 12.05.2026 um 18:00 schrieb Axel Berger:

Beim laden aus dem Netz kann ich dir keine sichere Antwort geben, aber ein Wechselrichter, der seine Leistung auf Nulleinspeisung* regelt bzw. regeln kann, prinzipiell einen Anschluss für einen Akku hat und Inselbetrieb kann (Insel ohne wenigstens kleinen Akku ist wenig sinnvoll, eine Wolke und bei Last > Erzeugung schaltet er ab) sind praktisch alle Hybridwechselrichter, die ohne großes Zubehör einen Ersatzstromkreis zur Verfügung stellen.

Den Krempel, den ich hier von SMA und BYD stehen habe, kann und macht das alles, nur bei der Möglichkeit Akkuladung übers Netz bin ich mir nicht sicher, das könnte eine Konfigurationsfrage sein.

Du könntest nur den "Backupausgang" nutzen und hättest sofort bei Netzabschaltung eine Insel. Wenn das Netz da ist, arbeitet dieser Netz-parallel.

Schnittstelle für alles mögliche wäre bei meiner Anlage Modbus TCP, meine Solarüberschußladung (evcc) nutzt diese um Werte vom Wechselrichter, dem Akku und dem Leistungsmesser abzufragen bzw. einstellen.

*) Nulleinspeisung erfordert natürlich einen mit dem Wechselrichter kompatiblen Leistungsmesser im Einspeisepunkt kundenseitig nach dem Zähler, habe ich hier auch, sonst funktioniert eine PV Anlage mit Akku nicht so wie man/ich es will.

Eine kleinere Variante, auch ohne PV, wären größere Powerstation wie von Ecoflow o.ä., die können das prinzipiell auch alles, Energiemesser (AFAIK können die das nur 1phasig) ist auch da nötig.

Schau mal bei Victron Multiplus 2, der kann so ziemlich alles

Du hast die Frage nicht verstanden. Ich will keinen Chef, dem ich die Meßwerte anliefere, natürlich in genau der Form, wie sie ihm genehm sind, und der, oder sein chinesischer Server, dann entscheidet, wieviel Leistung er meint, daß sie gut für mich wäre. Die kenne ich und will sie nicht. Ich will einen Angestellten, dem ich sage, wieviel Leistung ich gerade abgegeben sehen möchte, und der meine Aufträge, natürlich innerhalb bestimmter, festgelegter Grenzwerte, dann ausführt.

Eben, der Chef befragt mich und entscheidet dann. Meine einzige Einflußmöglichkeit wäre, ihn zu belügen.

Eben. Der Chef weist an und Du lieferst wie gewünscht.

Habe ich und werte ich aus. Ich will dem Wechselrichter sagen "jetzt bitte 473 W" und er soll das liefern, ohne dumme Fragen zu stellen.

So wird das wohl sein.

Das Beispiel von dem ich sprach (SMA) ist aus Deutschland. Die Messwerte werden lokal im Haus erzeugt und verarbeitet, die Anbindung der SMA Cloud ist möglich, aber für diese Funktion weder erforderlich noch sinnvoll. Es ist eine rein lokale Regelschleife.

, dann entscheidet, wieviel

Viel Erfolg Chef!

Am 12.05.2026 um 18:16 schrieb Thomas Einzel:

Das kann der auch, immerhin macht er im Winter ja eigenständig die Erhaltungsladung der Akkus aus dem Netz (und BYD kommt mit der Zeit mit dem Management durcheinander, so sind dann im Frühjahr als das erste Mal wieder Sonne kam, nur wenige kWh in den Akku geflossen, dann sprang er auf 100%, der vom BMS geschätzte Füllstand war also viel zu niedrig bzw. die geschätzte Selbstentladung zu hoch), IIRC kann über Modbus auch dieser Parameter angesteuert werden.

Bernd

Danke. Ist ursprünglich für Inseln mit Generator gemacht aber scheint alles zu können. Die Website ist ziemlich unübersichtlich und die Manuals auch.

Akkuseitig ist er vor allem für Blei gedacht. Unter "Kompatibilität" findet man nichts als eine Liste von Herstellern und Typbezeichnungen. Irgendwo steht in einem Nebensatz "Li-Ion" aber nirgends auch nur eine Silbe über LiFePO3. Das werde ich ich herausfinden müssen und ein paar andere verschwiegene Details auch.

Aber der Tip scheint ein guter zu sein, Danke

Ich habe hier einen Smartsolar MPPT 100/20 seit 2018... für ein

12V-"Insel"netz:

-das Teil tut es wunderbar,

-bezieht immer noch Updates.

-Ist seriell/USB auslesbar..

-es gibt eine rege Community..

-mit LFP ist es keine Problem, Blei würde ich mir heute echt nicht mehr antun.

Vor drei Jahren wäre es auch was von VE in groß geworden... nur habe ich damals keine 3-Phasen WR gefunden und wir haben hier eine arg zerstückelte Dachfläche mit unterschiedlichen Winkeln... da kam dann was anderes.

Viele Grüße, Olaf

Bleiakku brennt nicht, nur Belüftung wegen Knallgas nötich.

w.

500 Zyklen Lebensdauer -- bei guter und optimaler Behandlung.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Für sehr zerstückelte Flächen gibt es Module die den MPP bereits eingebaut haben.

Grüße Marc

Am 15.05.26 um 09:24 schrieb Helmut Wabnig:

LFP auch nicht. Und der "noname" LFP hier hält seit 5 Jahren... bei erhöhtem Umsatz, Der DeepCycle-Solar-Blei war nach 2-3 Jahren tot.

Viele Grüße, Olaf

Hallo Helmut,

Du schriebst am Fri, 15 May 2026 09:24:17 +0200:

'ne Knallgasexplosion ist auch "in klein" u.U. recht effektvoll. LFP (LiFePO4) als Akku-Chemie brennt auch äußerst selten, der einzige Fall, von dem ich weiß, ist höchstwahrscheinlich eine Fahlzuordnung, ein Auto- Brand eines BYD-Fahrzeugs in China, angeblich mit LFP-Akkus. (BYD HAN EV Blade Battery Caught fire and exploded

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