Gesucht: TVS-Diode 1.5KE5.0A

Apr 29, 2025 Last reply: 1 year ago 57 Replies

Hallo zusammen,



aus gegebenem Bastelprojektanlass möchte ich einen ESP32 im Auto einsetzen. Dort soll er (natürlich) auch die Bordspannung mesen.



Spannungsteiler ist klar (30k - 6k8), ChatGPT schlägt jetzt eine TVS-Diode mit 5V als Absicherung für den ADC-Eingang vor, ich hätte zu einer Zener mit 3.6V tendiert.



Die TVS finde ich aber nirgends. Jede Menge, aber halt nix mit 5V.



Dann noch 100nF für irgendwelchen Frequenz-Kram vom ADC-Eingang an Masse, auch klar.



Wie seht ihr das? Reicht die Zener nicht auch? Und warum schlägt ChatGPT da ein 5V-Teil vor? Da ist doch der ADC schon längst gegrillt, der geht nur bis 3.3V. Fragen über Fragen.



Und ChatGPT sagt, ich soll einen Account kaufen :-(



Danke für Hinweise und einen schönen Nachmittag.



Jörg


Ein Freud, der mir immer wieder zu dieser Methode rät, ist jetzt Prof an einer FH und unterrichtet Studenten über IoT. Ich halte trotzdem nichts davon.

Ich würde eher die 30 k aufteilen und die Ableitung dazwischen setzen. Dazu eine Diode vom Eingang zur 3.3. V Versorgung. Dann kannst Du eine normale Z-Diode mit hinreichend hoher Nennspannung wählen, um im Betrieb den parasitären Strom klein genug zu halten.

Transientenzeug scheint mir hier ungeeignet.

Tu das.

Am 29.04.2025 um 15:31 schrieb Jörg Barres:

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Rial 87.890 :)

Am 29.04.2025 um 15:31 schrieb Jörg Barres:

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Am 29.04.2025 um 17:00 schrieb Leo Baumann:

Das ist aber eher eine 6V8.

Wenn es das auch sein darf, kannst Du alles nehmen, was mit PESD5V0 oder PRTR5V0 beginnt - da könnte auch noch was von mir dabei sein ;-)

Am 29.04.2025 um 17:04 schrieb Eric Bruecklmeier:

2 Antiseriell sind eine 1.5KE5.0A

Am 29.04.2025 um 17:09 schrieb Leo Baumann:

Dem OP waren aber doch Uz = 5V schon zuviel. Die von Dir gezeigte hat aber eher 6,8V...

Am 29.04.2025 um 17:38 schrieb Eric Bruecklmeier:

Nee, die von mir gezeigte ist eine CB421, 5V

Am 29.04.2025 um 17:41 schrieb Leo Baumann:

ja, eben. VRM = 5V -> UZ um die 6V - 7V...

Am 29.04.2025 um 17:50 schrieb Eric Bruecklmeier:

Altär, so'n Scheiß auch! - Also im Iran bestellen :)

Am 29.04.2025 um 18:02 schrieb Leo Baumann:

???

In jeder 5.0V TVS steckt eine 6.8V Z-Diode - wie sollte das sonst auch funktionieren?

Am 29.04.2025 um 18:02 schrieb Eric Bruecklmeier:

Magie?

Dann ist die gesuchte 1.5KE5.0A auch nicht besser als 2 antiserielle CB421

Am 29.04.2025 um 18:07 schrieb Leo Baumann:

Als 1.5KE gibt es auch den Typ 6.8 V

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Am Tue, 29 Apr 2025 15:31:44 +0200 schrieb Jörg Barres:

Das wäre mir viel zu kompliziert. Ich würde den Spannungsteiler mit drei Widerständen bauen und mittels zweier billiger aber schneller Dioden die Eingangsspannung begrenzen. Beispiel:

Vcc | - ^ Diode | +--------+ | +--------+ ADC_in )--o-----+ R2 +------o-------+ R1 +---------( Uin | +--------+ | +--------+ | | | | | - | ^ Diode | | | +--------+ | +-----+ R3 +------o +--------+ | | GND

Dimensionierung der Widerstände nach Gegebenheiten. Wenn es eine Vcc von

5V gibt, sollte der Knotenpunkt R1-R2 auf 5,7V bei voller Eingangsspannung Uin dimensioniert werden, am Knoten R2-R3 sollte dann die maximale ADC_in anliegen. Die zweite Diode klemmt negative Spitzen.

Am 29.04.2025 um 15:31 schrieb Jörg Barres:

Wie wäre es mit einer Schottky vom Analogeingang zur 3,3V-Betriebsspannung? Und dann noch eine von Masse zum Analogeingang. Gegen negative Spitzen.

Natürlich! Und warum habe ich Depp etwas ähnliches dreimal so kompliziert vorgeschlagen? Danke. Natürlich hast Du recht und natürlich hätte ich da auch drauf kommen müssen.

Hallo Andreas,

Warum so niederohmig?

ChatGPT ist kein Ersatz für Intelligenz im Kopf. Es ist eine Sprachmaschine, die hervorragend labern kann.

Was willst Du mit R3 erreichen? Ich würde R2 aufteilen und dazwischen mit einer Z-Diode, die zur Hand ist, die Überspannung schon mal begrenzen. Danach kann man ruhigen Herzens mit zwei Schottkydioden gegen VCC und GND ableiten. Den Strom, den Du dahin schickst, solltest Du aber soweit begrenzen, dass die VCC das auch verträgt. Es wäre nicht der erste Ausfall dadurch, dass sich durch eine Störung am Eingang auf diesem Pfad die Schaltung verabschiedet hat.

Marte

Ist eine Z-Diode dafür nicht etwas langsam? TVS-Dioden werden doch damit beworben, daß sie extrem schnell reagieren. Ich hab für Leitungen mit 5V gerne die P6KE6.8 verwendet.

Gerrit

Da ist (fast immer) genau das selbe drin...

Am Wed, 30 Apr 2025 07:59:53 +0200 schrieb Marte Schwarz:

Diese Dimensionierung hatte der OP vorgeschlagen.

Da gebe ich Dir absolut Recht, ich käme niemals auf die Idee, dieses oder ähnliches zu benutzen. Selber denken rules!

R3 bildet mit R2 einen Spannungsteiler, der dafür sorgt, daß bei leitender oberer Diode die maximale Eingangsspannung des ADC nicht überschritten wird. (Klemmschaltung)

Wenn R1 in der Größenordnung 30 KOhm liegt, und am Eingang Spannungen mit Peek 300V ankommen, sind das maximal 10mA, die über die Diode nach Vcc abgeleitet werden. Das kann im Bereich der Stromaufnahme der Schaltung liegen, wenn dem nicht so ist, kann man natürlich Vcc mittels einer (langsamen) Z-Diode begrenzen. Die kurzen Spitzen bleiben eh an den im Allgemeinen reichlich vorhandenen Abblockkondensatoren hängen.

Eventuell hast Du auch übersehen, daß links der ADC und rechts der Eingang der Meßschaltung angeschlossen werden.

Meiner Erfahrung nach sind Z-Dioden und dergleichen in derlei Meßschaltungen ungünstig, da deren Kennlinien nicht hinreichend steil sind.

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