Hallo und erholsames langes Wochenende,
Ich hab mich jetzt mal durch eure Kommentare bezüglich TVS-Diode gearbeitet und schlage mal diesen Aufbau für eine akzeptable Sicherung der Versorgungseingänge vor.
Schönen Abend,
Jörg
Hallo und erholsames langes Wochenende,
Ich hab mich jetzt mal durch eure Kommentare bezüglich TVS-Diode gearbeitet und schlage mal diesen Aufbau für eine akzeptable Sicherung der Versorgungseingänge vor.
Schönen Abend,
Jörg
Am 01.05.2025 um 17:55 schrieb Jörg Barres:
Ein 7805 geht wohl nur bis 30...40 V, danach ist er hin/geschädigt. Ohne Transientenschutz wird er das wohl nicht lange überleben, dann wird er ev niederohmig.
Kurt
Hast Wu WLAN/BT an?
Ein ESP32 im Empfangsmodus braucht 80mA aufwärts, beim Senden eher >200mA (bei 3.3V). Im "modem sleep"-Mode sind es dagegen nur noch 20mA. Wobei sich dann die Frage stellt, wieso Du einen ESP32 nimmst ...
Bei 100mA hast Du mit einem 7805 ständig 0.7W Verluste. Das ist bei ausreichender Kühlung des 7805 machbar, wenn Du genug Energie hast.
Aber: was soll das Ganze eigentlich? Die Batterie vor Tiefentladung schützen?
So, wie gezeichnet, nuckelt der ESP mit >20mA weiter die Batterie leer, wenn die Last abgeschaltet ist.
Ich würde sas so haben wollen, daß sich die Schaltung bei niedriger Batteriespannung so abtrennt, daß kein (relevanter) Strom mehr fliesst.
cu Michael
Hi Jörg,
Du solltest Dich zuerst mal damit auseinandersetzen, was da an Störungen auf Dich zukommen kann.
Ziemlich sicher nicht.
Wenn Du dann Deine Anforderungen an Dein System konkret benennen würdest, könnte man Dir vielleicht spezifischer helfen.
Marte
Antike Linearregler wie den 7805 würde ich nicht mehr nehmen, zumindest bei allem, was irgendwie signifikant Strom zieht und ein paar Störungen eines Schaltreglers abkann. Schon wenn alles gutgeht und die Betriebsspannung brav bei
12V bleibt, mußt Du an 7V Spannungsabfall ein paar zehn oder gar hundert Milliampere verbraten. Außerdem wird der 7805 mit etwa 5-10mA Ruhestrom spezifiziert. Ist bei einer 50Ah-Bleibatterie fürs Auto vielleicht nicht relevant, trotzdem wollte ich sowas Stand 2025 nicht haben wollen.Wenn es partout ein Linearregler sein muß und Du mit 100mA Maximalstrom auskommst, könnte evtl. der
Volker
Hallo Michael,
nein WLAN geht nur nach Tastendruck an und nach Nichtbenutzung auch wieder aus. Dient nur zum Konfigurieren über eine primitive Webseite.
Danke für die BT Erinnerung. Das muss ich im Code noch abschalten, nutze ich nicht.
Grund 1: Konventionelle (bezahlbare) Batteriewächter schalten bei Unterschreiten der Spannung ab. Blöd, wenn man den abgeschalteten Strang aber zum Starten braucht. Abschalten ist ja ok, es muss aber manuell wieder aktivierbar sein (gibt es, teuer) und das dann auch für eine Zeit x bleiben, bis die Karre halt läuft (nicht bezahlbar gefunden).
Grund 2: Endlich mal ein sinnvoller Grund, ein wenig in die ESP-Programmierung einzusteigen und wieder mal etwas zu "Basteln" :-)
20mA sind natürlich blöd. Kann der ESP nicht auch so einen DeepSleep? Dann müsste ich die Taster vermutlich als Interrupt programmieren, aber eine Messung der Batterie alle 30 Sekunden reicht völlig aus.Wie viel Verlust hat den so ein Buck-Converter? Ich habe noch keine Strommessungen vorgenommen, wird aber langsam Zeit.
Siehe oben Grund 1
Da hast du recht. Ich muss also erst mal rauskriegen, wie ich den in einen DeepSleep kriege :-) Wobei, 20mA sind immer noch acht Mal besser als die aktuellen 160mA. Und ich hab schon viel abgeklemmt.
I'll try
Danke für die Anregungen, Jörg
Am 02.05.25 um 08:51 schrieb Marte Schwarz:
Hallo Marte,
vielen Dank für die schönen Folien. Das KFZ-Elektrik tricky ist, weiß ich seit meinem 72'er Käfer, möge er in Frieden auf leeren Landstraßen dahintuckern.
Hab ein bißchen Mitleid mit mir, ich habe nie wirklich Elektronik gelernt, eine Amateutfunk-AG in der Schule, TTL-ICs in meinem ZX81/Apple II, das Maximum waren dann GALs im Hardwarepraktikum an der Uni.
Von daher bin ich schlicht begeistert, mit wie wenig Aufwand sich mit diesen kleinen Dingern auch "komplexe" Projekte umsetzen lassen.
Und da ich (leider) nicht genug Zeit habe, um mir die Theorie vorab ausgiebig anzueignen, bastel ich halt lieber drauf los.
Learning bei Doing, sozusagen. Aber ganz modern agil. ;-)
Es muss aber doch möglich sein, eine brauchbare Entstörung einfach und preiswert hinzukriegen, sonst würden ja Autoradios, Navis, etc. allesamt ständig abrauchen.
Da ist der Tenor ja eher, kein 78er.
Siehe Antwort zu Micheal
Jörg
Braucht nicht heutzutage die ganze Fahrzeugelektronik nicht sowieso soviel Strom aus der Batterie, daß 20 mA nicht mehr ins Gewicht fallen? AFAIR konnte man früher den Stromverbrauch auf 0 bringen; mit elektrischem Schloss usw. mittlerweile nicht mehr.
Am 02.05.25 um 11:28 schrieb Jörg Barres:
Der Starter hängt üblicherweise über ein ziemlich direktes Kabel an der Batterie, schlicht weil es der mit Abstand größte Verbraucher ist. Das sollte man tunlichst sowieso nicht schalten.
Bei modernen Fahrzeugen geht aber ohne Strom sowieso nichts mehr. Keine Chance, die an zu bekommen. Wenn man viel Glück hat, geht die Tür noch auf. Aber dann muss man eine Notversorgung aktivieren. Dafür gibt es AFAIK im Kotflügel Einspeiseanschlüsse.
Naja, ein handelsüblicher Bypass-Schalter, und gut.
Ack. Sind halt ~3½ Ah, die pro Woche weg sind, zusätzlich zum Rest der Fahrzeugelektronik. Wenn das Fahrzeug nicht regelmäßig länger fährt, ist Stand-By Verbrauch durchaus ein Thema. Leider geben sich auch die Hersteller in der Disziplin nicht immer Mühe.
Eben.
Wenn er 24/7 läuft womöglich mehr. Jedenfalls wenn man von einer Implementierung aus geht, die den Prozessor immer nur sehr kurz aktiviert.
Statt 7805 könnte man auch den sparsameren 78L05 nehmen. Der hat weniger Eigenverbrauch. Natürlich kann der die Verlustleistung nicht ab, aber wenn man einen pnp Transistor als Verstärker drüber hängt, der ab einigen mA einspringt, passt das.
+-------E C-----------+ | \ / | | --B-- | | | +-----+ |---*---RRR---*---|78L05|---*--- +-----+ |
Da solltest du mal suchen. Wir hatten einmal einen Fall bei einem Golf
4, wo ein defekter Kondensator im Autoradio Leckstrom hatte.Letztlich löst aber auch das das Problem nicht, denn die Batterie ist immer noch dauernd so gut wie leer.
Marcel
Am 02.05.2025 um 11:43 schrieb Jörg Barres:
Es gibt für KFZ spezielle Längsregler, die können hohe Spitzen sowohl pos aus auch neg ab.
Sicherung Drossel Kondensator Supressordiode, das müsste dann wohl reichen.
Wichtig ist die richtige Masseführung, sonst hilft das alles nichts.
Kurt
.
Ist eine Frage der Definition von "heutzutage" und ob man selbst unnötigerweise mit Stromverbrauch rumsauen sollte, nur weil es alle anderen tun. Außerdem war die Ruhestromaufnahme nur ein Kriterium gegen so olles Zeugs wie den 7805, der damals, vor 40 Jahren beim Sinclair ZX Spectrum schon für Ärger sorgte. Sowas in ein modernes Auto einzubauen mit all den Störungen auf dem Bordnetz, ist schon fast grob fahrlässig.
Gut, daß Du nicht als Endoymbiont der Automobilindustrie unterwegs bist. Denn dann würdest Du vom Glauben abfallen, was da an Stromverbrauchern mittlererweile unterwegs ist und welche geradezu grotesken Anstrengungen unternommen werden, ihn zu drücken. Aber die kundenerlebbare Ambientebeleuchtung wird natürlich auf gar keinen Fall dem Rotstift geopfert. Und das peinliche Spektakel, das heutzutage unter dem Euphemismus "Begrüßungslicht" firmiert.
Volker
Dafür hast Du ja Taster. Es gibt keinen Grund, warum das Ding sich nicht bei niedriger Batteriespannung komplett von der Batterie trennen kann auf nahe 0 Ruhestrom. Schau' mal hier:
Wie war das: Wenn man nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus? ;-)
Für die Anwendung wäre ein sparsamer Controller, z.B. ein Attiny deutlich sinnvoller. Der kann im Sleepmode einmal pro Sekunde oder so aufwachen, die Spannung messen und sich wieder schlafen legen, dann braucht der im Mittel deutlich unter 1mA.
Ka, kann er. Wenn Du (wie ich) ein nacktes ESP-Modul nimmst: vielleicht. Auf einem Devboard montiert wohl kaum, da steckt ja noch ein USB-Seriell-Wandler und anderes Zeugs, das ständig Strom braucht. Von Deinem
7805 mal ganz abgesehen.Kommt drauf an welcher und in welchem Lastfall. Ich mag den TPS560200, der ist aber nicht extrem auf ultra-low-power standby optimiert - bei 12V->1.0V sagen die Kurven im Datenblatt 50% Wirkungsgrad bei 1mA und 73% bei 10mA. Der Eingangsspannungsbereich reicht aber nicht für 12V-Bordnetz, da brauchst Du was anderes.
Die Kombination "sparsam bei niedriger Last", "Eingang >>12V" und "Ausgangsstrom >250mA" (wegen des überdimensionierten ESP32) schränkt die Auswahl deutlich ein.
cu Michael
Wo ist das Problem? Die dicke Leitung mit mehreren hundert Ampere zum Startermotor wirst Du nicht geschaltet haben. Es reicht ein simpler, handelsüblicher manueller Schalter am Ausschaltrelais vorbei. Oder statt Schalter ein selbsthaltendes kleines Relais mit Spulenmasse an die Hilfsdioden des Generators. Wenn der Motor anläuft liegt da Spanung und das Relais fällt ab.
Kein Problem. Du versorgst ihn einfach vom Ausgang Deiner Schaltung her. Eine Diode in diese Versorgung und eine zweite von der Hilfsspannung des Generators, dann hast Du ein geordnetes Wiedereinschalten. Hoffen wir, Deine Dauerverbraucher sind deutlich größer als der Eigenverbrauch Deiner Kontrollschaltung, sonst schießt Du Dir ins Knie ohne Nutzen zu ziehen.
Horrorromane gibt es auch von anderen Autoren. Ich habe über mehrere 100 Mm in verschiedenen Fahrzeugen eine Transistorzündung verwendet, bei der ein CMOS 4049 ohne jede Schutzschaltung direkt am Bordnetz lag.
Vor allem hat er unzureichende interne Schutzschaltungen und schlägt im Fehlerfall leitend durch. Bei mir gibt es nur noch 317. Der ist unzerstörbar.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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