Wenn du die Platte dann und wann brauchst, lass sie doch einfach drin. Stell sie so ein, dass sie nach x minuten ausgeschalten wird, und gut ist. Regelmäßiges Rumbasteln an der Festplatte ist kein bequemer Ersatz für Powermanagment, und wenn die Platte nicht schon Anzeichen von Altersschwäche zeigt, würde ich sie einfach drin lassen.
Thomas
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R
Rainer Zocholl
(Le Filou) 19.12.04 in /de/sci/electronics:
Da die Massepins alle auf der einen Pinreihe sitzen und der Stecker sehr locker in der Wanne steckt ist das kein Problem diesen schräg abzuziehen.
Aber auch wenn man das nicht hinbekommt:
Es ist beim Abziehen (von 5V Elektronik) wurscht, da die Elkos der Elektronik etc. schon aufgeladen sind. (Bei 230V-Geräten sollte man natürlich sicherstellen, das kein Potentialunterschied an den Eingängen entstehen kann. Das gilt aber generell und meistens sind die Stecker an 230V Geräten schon so gebaut, sieht mn mal von Sub-D ab...)
Was tötet denn den Chip beim Flachkabel?
Zum tödlichen "latchup"(*) kommt es, wenn die Spannung an den Eingängen grösser sind als die aktuell an den Chips des Geräte anliegende Versorgungsspannung. Obendrein werden die Schutzdioden leitend und das Gerät versucht seine Versorgungsspannung auf diesem Weg aufzubauen... Das dauert für die winzigen Schutzdioden u.U. ein paar 10ms zu lang und sie sterben den Wärmetod. Beim "Einstecken" ist es regelmässig der Fall das die Chips noch
0V Versorgungsspannung haben, wenn man nicht dafür sorgt, das zuerst die Versorgungsspanung anliegt. Also aller höchste Gefahr für die Chips.
Beim Abziehen ist es wurscht, da die Versorgungsspannung durch deutlich dickere Kondensatoren gepuffert wird und daher länger anliegt (und schon defintions definitions mässig garantiert höher ist) als die paar pF die an den Eingängen liegen.
Es ist also für "hotplugging" keineswegs ausreichend das nur die Masse voreilt! Die macht man trozdem gerne voreilend, damit og. Potentialunterschiede sich unschädlich über die sehr niederohmigen Massen ausgleichen können oder damit der Personenschutz gewährleistet ist.
Das generell das Abziehen von Geräten unter Spannung die nicht dafür gedacht sind unterbleiben sollte ist klar. Aber manchmal bleibt einem nix andesübrig. Nur sollte man sich nicht zu dem Fehlschluss verleiten lassen: Da das das Gerät das Abziehen heil überstanden hat, wird es auch das Einstecken überleben...
HTH.
Rainer
(*) dieser "latchup" zündet einen parasitären Thyristor derbei korrekter Spannungsreihenfolge in Sperrrichtung betrieben würde. Dieser gezündete Thyristor sorgt dafür das der Chip später nicht ein paar uA aus der "offiziellen" versorgunsgsspannung zieht, sondern als "beinahe Kurzschluss" u.U. einige Ampere. das der Chip so nicht arbeiten kann ist klar. Und das die Bonddrähte damit überfordert sein können auch.
W
Wolfgang Horejsi
"RA Dr.M.Michael König" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Ein paar Tropfen Öl auf den Stecker und er geht wesentlich leichter zu stecken.
Wolfgang Horejsi
G
Gerrit Heitsch
PATA-Wechselrahmen sind _nicht_ hotplugfaehig. Zum Einbau und Entfernen der Platte muss der Rechner abgeschaltet werden.
Schick sie in den Standby (Spindel abschalten usw...), dann braucht sie nicht mehr viel Strom und hat keinen relevanten Verschleiss. Das geht per Software.
Gerrit
L
Le Filou
Aua ...!
R
Rainer Zocholl
(Le Filou) 20.12.04 in /de/sci/electronics:
Wieso, er hat doch recht, der Stecker geht leichter raus.
Rainer
M
Martin Lenz
Am 20 Dec 2004 23:14:00 +0100 hat Rainer Zocholl geschrieben:
Schon, aber auf elektrische Kontakte gehört doch unbedingt Polfett :-)
Martin
R
RA Dr.M.Michael König
Am Mon, 20 Dec 2004 17:44:45 +0100, meinte Gerrit Heitsch :
Wäre eine Lösung ... welche Software macht das? Über das Power-Management von Win98 wird das nichts - die Platten hängen an einem separten UDMA-Controller (das Motherboard ist nicht mehr ganz taufrisch) und werden, wie es den Anschein hat, nur gemeinsam schlafen geschickt.
Beste Grüße
Dr. Michael König
RA Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-65929 Frankfurt a.M. * Dalbergstraße 4
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] * www.drkoenig.de
G
Gerrit Heitsch
Puh... Windows benutze ich zu selten als das ich das wuesste... Da kann dir sicher Onkel Google oder jemand hier weiterhelfen.
Gerrit
O
Oliver Fromme
Gerrit Heitsch wrote: > "RA Dr.M.Michael König" wrote: > > Nee, großartige Umbauten kommen nicht in Betracht. Irgendwann > > (nächstes Jahr) kommt ein Wechselplatteneinschub rein, dann ist das > > wohl in warmen Tüchern. > > PATA-Wechselrahmen sind _nicht_ hotplugfaehig. Zum Einbau und > Entfernen der Platte muss der Rechner abgeschaltet werden.
Die _billigen_ PATA-Wechselrahmen sind nicht hotplugfähig. Aber es gibt durchaus welche, die es sind. (Allerdings muß der Wechselrahmen das einzige Gerät an diesem ATA-Channel sein, d.h. es darf kein Slave am selben Kabel hängen.)
In meinem Fileserver daheim (ein alter Pentium) habe ich so einen Wechselrahmen, den ich seit Jahren zur Datensicherung verwende: Platte einschieben, Backup starten, irgendwann später Platte wieder herausholen und in den Schrank stellen. Ja, alles im laufenden Betrieb ohne Ausschalten oder Reboot.
Gruß Olli
Oliver Fromme, Konrad-Celtis-Str. 72, 81369 Munich, Germany
``All that we see or seem is just a dream within a dream.''
(E. A. Poe)
G
Gerrit Heitsch
Oh? Woran erkennt man die? Die ganze Signalisierung bei IDE ist nicht fuer Hot-Plug vorgesehen. Da hilft auch ein Wechselrahmen nicht weiter.
Da hast du Glueck.
Gerrit
O
Oliver Fromme
Gerrit Heitsch wrote: > Oliver Fromme wrote: > > Die _billigen_ PATA-Wechselrahmen sind nicht hotplugfähig. > > Aber es gibt durchaus welche, die es sind. > > Oh? Woran erkennt man die?
Daran, daß der Hersteller es in der Produktbeschreibung hervorhebt. :-)
Wie gesagt: Die billigen, die keine eigene Elektronik ha- ben und einfach nur eine mechanische Verbindung herstellen, sind natürlich nicht für sowas geeignet. Es gibt aber Wechselrahmen mit einem Hot-Swap Controller drauf, der dafür sorgt, daß das funktioniert.
Nö, das funktioniert in meinem Fall regulär. Anderenfalls wäre es ein Gewährleistungsfall gewesen.
Natürlich muß auch das Betriebssystem Hot-Swap bei IDE bzw. ATA unterstützten. Ob und wie Windows das kann, weiß ich nicht; in meinem Fall (FreeBSD) gibt es dafür das Kommando »atacontrol«.
Gruß Olli
Oliver Fromme, Konrad-Celtis-Str. 72, 81369 Munich, Germany
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(E. A. Poe)
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