Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP - Page 2

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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP
On Mon, 28 Jul 2003 21:11:34 +0000 (UTC), snipped-for-privacy@pentax.boerde.de

Hi..

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In den 245 kann man wohl einfach per 8Bit parallel anlegen und Strobe
ziehen reinpumpen, bis er sagt, daß er voll ist. Um letzteres auch
noch abzufangen, würd ich zwei Rams parallel dazwischenschalten und
immer abwechselnd vom Controller in eins schreiben und währenenddessen
vom anderen über FPGA oder AVR in den 245 pumpen. Über solche Sachen
hab ich schon öfters fies asynchrone Prozesse verknüpft, sogar in glue
logic. War quick&dirty, besonders dirty, wenn ich write-Leitungen über
Multiplexer geführt habe, das hat beim Umschalten schonmal witzige
Effekte gegeben :-)

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Bilddatenerfassung und -analyse. Gleiche Pixel verschiedener Bilder
addieren und subtrahieren und Ergebnis rüberschieben. Sollte fürn DSP
kein Problem sein, vielleicht gehts sogar mit AVR, wenn die
Datenschiebereien davor und dahinter seperat laufen.

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Schau ich mir auch mal an.

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2 statische Rams je 512k x8 fürn 5er bei Reichelt und ein bissl Logik
sollte eigentlich kein Problem sein, und leichter zu beschaffen als
FIFOs entsprechender Größe.

Gruß,
Michael.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP
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8Mbit/s?
Du hast das Datenblatt gelesen?
Wenn dann macht das der FT245BM. Aber ob das wirklich dauerhaft zu erreichen
ist?



--
Matthias Weißer
snipped-for-privacy@matwei.de
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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP
On Mon, 28 Jul 2003 19:56:14 +0200, "Ben Becker"

Hi!

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Schon nicht schlecht, der ft8u245am will 1MByte/s können, mit 8bit
parallel interface. Und die Beschaltung ist wirklich simpelst
(hoffentlich klappt das auch auf der Gegenseite).

Wie sind die Prognosen zur tatsächlich erreichbaren Datenrate?

Gruß,
Michael.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP


 >Wie sind die Prognosen zur tatsächlich erreichbaren Datenrate?

So aus dem Bauch raus bist du verdaechtig nahe an der Grenze von
USB1.0. Da kommt schliesslich noch ein bisschen overhead zu. Und dann
kann es ja auch noch passieren das jemand der deine Schaltung benutzt
auch noch etwas anderes am USB-Port haengen hat oder?
Was sind das eigentlich fuer Daten? Ich meine kann man die vielleicht
vor dem Versand packen?
Vielleicht solltest ueber USB2.0 nachdenken. Ich haette jedenfalls
bedenken ein neues Design zu starten und mich gleich so nahe an den
Grenzen zu bewegen.

BTW: Fuer USB2.0 habe ich IMHO in Japan im Elektronikladen schon einen
Einplatinenrechner rumliegen sehen. Und auch fuer TCP-IP. War IMHO H8
basiert. Muesste ich mir eigentlich mal mitbringen...

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

Hi!

[245 will 1MByte/s schaffen]

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Jetzt seh ich grad, das Ding ist "USB 1.1 and USB 2.0" compatible.
Bedeutet das, daß das Teil:
- an USB 2.0 nicht abstürzt, aber trotzdem mit 1.1-Geschwindigkeit
trödelt und dabei genausoviel Buszeit frisst wie am 1.1 Bus?
ODER
- an USB 2.0 zwar auf Dauer auch nicht mehr Daten rüberbekommt, die
aber in kurzen, schnellen Paketen schickt, so daß genug Ressourcen
übrigbleiben?

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Eigentlich weniger. Ist halt ein Messsystem, das es so wohl genau 1x
geben wird.


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Verrechnete Bilddaten...


...und zudem chaotisch. Und Reduktion kommt nicht in Frage.

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Nu frag ich mich, ob ich das mit dem 245 schon tu oder nicht. Obwohl -
480MBit/s aus 24MHz internem Takt - das wars wohl nicht.

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Oder mir! :-)

Also eigentlich wär ja zu erwarten, daß die dann irgendwann eine
Version des 245 mit echtem 2.0 hinterherschieben. Obwohl das stark
nach HF riecht. Aber wenn, dann könnte man das Design vielleicht mit
vertretbarem Aufwand anpassen.

Gruß,
Michael.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Das bedeutet, daß mal wieder die Freunde aus der Marketingabteilung
am Werke waren. USB 2.0 ohne Zusatz ist nur ein neuer Name für USB 1.1.
Wenn Du echtes USB 2.0 haben willst, mußt Du auf den Zusatz "USB 2.0
Highspeed" achten.

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USB wird doch heute fast nur als Punkt-zu-Punkt Verbindung genutzt.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

E-Mail: snipped-for-privacy@linuxhaven.de
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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Mhh, naja sobald da ein USB-Hub dahinterhängt, dann teilt sich ja
der Verkehr auf die Geräte die da dran hängen auf (sofern die in
betrieb sind). Und meistens sind auch 2 USB-Verbinder auf dem
Motherboard einem USB-Controller zugeordnet, also 2 Geräte
nebeneinander angesteckt teilen sich ebenfalls die Bandbreite. Zum
Glueck haben moderne Chipsätze gleich 2..3 USB-Hosts onchip. So das das
mit der Punkt-Punkt Verbindung fast stimmt. Man (DAU) muss nur drauf
achten, da er seine Geräte so verteilt ansteckt, das jedes die max.
Bandbreite bekommen kann ...

M.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Das ist gut, da Latenz z.B. bei USB ein echtes Problem ist (mind.
1ms).

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Nimm doch einfach einen 8051 Controller mit USB Core. Wir setzen in
der Firma davon zwei ein:

 *) TI TUSB 3210

 *) Cypress EZ-USB (gibt es für USB 1.1 und USB 2.0).

Datendurchsatz liegt bei knapp unter 1 MByte/s. Der TI ist ein relativ
simpler Controller, der TI typisch absolut unbrauchbar dokumentiert ist.
Der EZ-USB ist der Standard-Controller für diese Anwendung und hat
div. nette Features wie DMA und Hardware FIFOs.

Beide Controller können vom PC via USB oder aus einem I2C EEPROM
gebootet werden.

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TCP/IP würde ich nur machen, wenn man das wirklich benötigt. Die USB
Controller lassen sich easy in C programmieren und der Aufwand ist
relativ klein.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

E-Mail: snipped-for-privacy@linuxhaven.de
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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Zu dem gibt es übrigens eine eigene Mailing Liste.

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Scheint aber gerade bei TI typisch zu sein. Es ist mir z.B. nach
der Doku nicht gelungen, den IC in den USB Stromsparmodus zu
versetzen. Den Support von TI kann man auch vergessen.
Würde ich zukünftig nicht unbedingt einsetzen.

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Sind halt alles 8051er und der Standard ist dort der kommerzielle
Keil C Compiler. Gibt aber wohl auch OpenSource Geschichten,
siehe vermutlich freshmeat.net.

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Ja, ist außerdem der Standard USB Controller überhaupt.

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Ja.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP


Michael Eggert schrieb:
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Schaltplan ist eigentlich banal, einfach einen z.B. CS8900 an
den Bus gehängt, für den gibt es genogend Applikationen.

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Möglich, aber wie sieht es dann mit Deiner Applikation aus, braucht man
die dann noch in der heutigen Form?

TCP hat ausserdem den Nachteil dass die Übertragung auf der Leitung
nicht unbedingt geährleistet ist...

Gerald


Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP
On 28 Jul 2003 14:49:56 -0700, snipped-for-privacy@gmx.net (Christian Baldern)

Hi..

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USB 2.0 und 1.1 Kompatibel
für High Speed 480Mbs USB Bus
kompatiebel zu Full Speed 12Mbs USB Bus
       ^

Mal abgesehen davon, daß das weh tut.. genauso wehtut wie dieses
schöne Balkendiagramm zum Geschwindigkeitsvergleich im Datenblatt,
das mich irgendwie an die ESCOM-Kataloge aus meiner Jugend erinnert...

...macht der denn echtes USB2.0, oder ist der so kompatibel wie der
ftdi 245?

Gruß,
Michael.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP
Hallo Michael,

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ja, der Chip ist für echtes USB 2.0 High-Speed gebaut. Netterweise
hat Cypress gleich ein wenig programmierbare Logik eingebaut, damit
der Chip die hohen Transferraten auch erreichen kann. Das FIFO-
Interface läuft maximal mit 48 MHz / 16 Bit.

Eine gängige Anwendung dieses Chips sind die neuen USB-Videokarten,
wo dieser Chip unkomprimiertes D1-Video(20 Mb/s) schaufelt.

1 Mb/s sollte damit also realisierbar sein. Das Teil will allerdings,
im Gegensatz zum ftdi 245, der nur USB 2.0 Full Speed schafft, auch
programmiert sein...


Gruß,
Robin Adams
robin@adams-online.de


Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP
On Tue, 29 Jul 2003 09:42:48 +0200, Robin Adams

Hi!

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Das ist gut.

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Das klingt gut.

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                                        ^^^ 1.1 ?

Ja, leider. Das gesamte USB-gedöns ist aber schon in Hardware drin,
oder? Das heißt, ich muss die Daten nur in irgendwelche Register
pumpen und gut ist? Dann könnte ich ja noch ein bissl was nützliches
rein programmieren. FIFO für 500k auf externem Ram zum Beispiel. Oder
gar ein paar Berechnungen drauf laufen lassen. Ich werd mir das mal
genauer anschauen.

Gruß,
Michael.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Ja, vermutlich als ROM-Code.

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Diese ICs haben meistens zwei 64 Byte große USB-Buffer, die
man wechselseitig beschreibt und an den Chip signalisiert.

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Wirklich verarbeiten können diese ICs schon den Datenstrom
von USB 1.1 (also ca. 1 MByte/s) nicht. Eine if-Abfrage
pro Datenbyte kann da schon zuviel sein.

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Das mit den Berechnungen kannst Du vergessen.

cu, Marco

--
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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP
On Tue, 29 Jul 2003 20:21:05 +0200, Marco Budde

Hi!

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Bei 48MHz clock? Is ja ekelhaft!
Sind die so mies, oder verbraucht der echte Rechenzeit fürs USB?

Gruß,
Michael.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Frage lieber nicht, wieviele Takte die pro Assembler Befehl
brauchen. Der TI liegt bei ca. 1 MIPS Rechenleistung.
Kannst Dir ja leicht ausrechnen, wieviel Befehle Du pro
Byte bei dem Zieldurchsatz hast.

Der Cypress ist etwas schneller (Faktor 4?).

Also viel anfangen kann man mit dem 8051 Core nicht. Ist
also eher ein schlauer Port IO nach USB Converter.

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Naja, 8051 ist ja nicht gerade eine tolle Geschichte.
Ein ARM oder MIPS Core wäre natürlich schöner :).

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Nö.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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USB2 erlaubt Endpointgrössen > 64 Byte.

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Falls sich das auf den FX2 bezieht:
Dank des GPIF-Interfaces (eine in Hardware realisierte konfigurierbare
Statemachine) kann er wie gesagt 1:1 die Daten ohne die CPU zu
belasten Daten zwischen Endpoint(s) und dem Parallelbus transferieren.
Meiner Erfahrung nach liegt eine realistische Datenrate (PC <-> GPIF)
bei ca. 20 MByte/s.

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Das ist wohl wahr...

weil es bedeuten würde Datenbytes einzeln zu übertragen. Damit wäre
der zwar schon optimierte 8051'er Kern schon stark überfordert -
wenigstens bei höheren Datenraten.

viele Grüsse,

Christian
--

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Mag sein, wir arbeiten in der Firma bisher nur mit USB 1.1
Systemen :).

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Nö, auf den normalen EZ-USB.

cu, Marco

--
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Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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Ist schliesslich nur ein guter alter 8051 (beim Ezusb) der
lediglich den USB-Verkehr "steuern" soll. Naja wie auch immer,
64 kbit/s (eine kleine INT-Pipe) habe ich schon per Interruptroutine
(also Software im 8051) füllen können. Sehr viel mehr ist aber nicht
drin.

M.

Re: Datenuebertragung Mikrocontroller -> PC per USB oder TCP/IP

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;-)

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Was für ein Balkendiagramm?

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Sicher macht der echtes USB2.0. Das ganze basiert auf dem
FX2-Controller von Cypress, der ein ECHTER usb2.0 Controller ist...

viele Grüsse,

Christian
--

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