Daten fuer alten AEG "BTY C" Thyristor?

Jan 30, 2023 Last reply: 3 years ago 224 Replies

Hi Helmut,

Klassisches Eigentor. Welche Crowbar braucht schon 2 kV? Eine Crowbar wird auf der DC-Seite gesetzt, seltenst über 50 V hinaus. Dafür oft genug mit viel Strom.

Weil man dafür keine solchen Spezialisten braucht. Ich sehe auch keine nennenswerten Vorteile durch MOSFET bei Crowbarschaltungen. Wenn überhaupt, dann sind da bipolare Transistoren oder IGBTs gefragt.

Eben, viel zu teuer für solche Anwendungen, wo man diese Spannungsfestigkeit gar nicht braucht.

Marte

Hallo Rolf,

Bei 50 Hz Anwendungen haben weder MOSFET noch IGBTs nennenswerte Vorteile, sind aber bei gleichen Strom- und Spannungsfestigkeiten teurer, von der Ansteuerung ganz zu schweigen.

Solange man nicht im Bereich mehrerer Dutzend kHz schalten muss, sind die schon gut.

Wenn wir von Netzspannung reden, sind die alle schnell.

Eben: Man nimmt die MOSFET hinzu, um schnell abschalten zu können und die andere Seite darf bei gleicher Leistung gerne billiger sein. Solange die Abwärme und Wirkungsgrade passen, und die höhere Sättigungsspannung kein Problem ist, sind die IGBTs in der Regel billiger.

Marte

Wiederholung meines Postings. Warum? Weil Du hartnäckig das Wort 'Beispiel' nicht verstehen willst!

Ich habe nicht behauptet, daß jede Crowbar die Daten der Beispiel_MOSFETs benötigt! Es kann beliebig kleiner skaliert werden - wie man es braucht. Das dürfte generell klar sein.

-----------------------------------------------------------------------------------

Es geht um Crowbar generell. Ob es dazu mittlerweile (Jahrzehnte) nicht etwas Besseres gibt.

Der Thread hat sich längst vom eng gefaßten Ursprungsthema entkoppelt! Es ist ein Sub-Thread geworden. Es wurde von Relais-Anwendung, historischen Crowbar-Anwendungen, etc. geredet.

Vollständiger Text:

------------------- |Beispiel: |SiC-Trench-MOSFET (Familie, gleiches Gehäuse TO247-4) |2000 V, 123 A kontinu., 2000 A^, 552 W, 9700 pF, 12 mOhm, tdon|tr|tdoff|tf = 16|13|50|24 ns @60A |... |2000 V, 26 A kontinu., 250 A^, 217 W, 1215 pF, 100 mOhm, tdon|tr|tdoff|tf = 2| 3|21| 5 ns @10A | |Begleitet meine Ausführung in 02/01/2023 20:24.

Die letzte Zeile zeigt auf einen Inhalt, der den Sub-Thread verdeutlicht. Vorstehend steht 'Beispiel:', und eine beispielhafte MOSFET-Familie.

formatting link
Fast alle Karbid-MOSFETs dort haben >=1200 V Spannungsfestigkeit. Das ist ein Problem! Braucht man nicht und man kann daher gar keinen solchen MOSFET auswählen!?

Solche Transistoren gibt es für 10..20 EUR, 100 A für 32 EUR.

Hi Helmut,

Du kannst das beliebig oft neu einstellen. Du beweist nur einmal mehr, dass Du gar nicht begriffen hast, wozu man eine Crowbar einsetzt und was man dazu braucht. Noch weniger hast Du begriffen, wozu man neuere MOSFET-Techniken einsetzt und dass das keine Allzweckwaffe ist, die in jeder Situation bessere Ergebnisse liefert. Bei Jörgs Eingangsbeispiel sollen nie mehr als 16 V auftauchen und Du bringst 2 kV MOSFET ins Spiel.

EOD Marte

Am 05.02.2023 um 23:24 schrieb Marte Schwarz:

Abgesehen davon, dass das Treiben von MOSFETs selten trivial ist ...

:)

Und noch einmal das Wort 'Beispiel' nicht verstanden! Hinzu kommen unzutreffende Behauptungen.

Für mich ist das trivial, denn ich arbeitete 15 Jahre lang in einer Firma, wo solche Entwicklungen jeden Tag eine Rolle spielten. Ich weiß davon mehr als die allermeisten hier. Insbesondere viel mehr als Du. Schon in den 1970ern habe ich mich intensiv mit den MOSFETs von RCA beschäftigt.

Ich werde bald eine Schaltung entwickeln, die eine viel bessere Alternative der Crowbar ist.

Am 06.02.2023 um 11:15 schrieb Helmut Schellong:

Ja nee, iss klar Du Spinner ...

Das haben wir ja bei Deiner MOSFET-Endstufe gesehen - haha

:)

Wirklich? Niemand hat etwas von meiner Endstufe gesehen, mit Ausnahme einiger Daten. Ich habe dazu alle Pläne nicht veröffentlicht. Das Projekt ist durchentwickelt.

Ja, mit einem MOSFET-Treiber wie für bip. Trans. - haha- und einer Slew-Rate die bei Weitem nicht ausreicht für CD-Wiedergabe weil Deine ALF16N u. ALF16P 900 pF und 1850 pF Ciss haben und Du dadran nicht einmal gedacht hast.

Dein "durchentwickeltes" Ding kannst Du wegschmeissen!

haha

Du bist ein Angeber und Spinner und Hochstapler, sehr geehrter Herr Facharbeiter.

haha

Am 06.02.2023 um 11:35 schrieb Helmut Schellong:

Ich helfe Dir in diesem Zusammenhang nochmals, zum 4. Mal:

Deine Endstufe muss eine Slew-Rate von ...

SR=fmax*2*PI*sqrt(2)*sqrt(Prms*Rl)

... auf's Pakett bringen :)

Niemand außer mir kennt den MOSFET-Treiber. Was also soll Deine erfundene Behauptung?

Slew-Rate 152 V/us, 700 kHz Bandbreite - reichen nicht für CD-Wiedergabe? Das ist Spinnerei eines notorisch unwissenden Behauptenden.

Ich wußte, daß die ALFET unterschiedliche Ciss haben, bevor ich die kaufte. Wie kommst Du dazu, zu behaupten, daß ich daran nicht dachte?!

Erzähl doch mal, wie man diesen Unterschied unwirksam macht.

Warum? - bei den Traumdaten.

Warum? Belege! - keine völlig unzutreffenden Behauptungen! Du bist paranoid.

Später hatten IBM-PCs den BRH-Reset :) Rechtsseitig hinten, mit schwarzer Kontrastumrandung Umrandung :)

Big_Red_Handel grosser roter Schalter

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Was soll ich mit dieser unpraktischen Formel?

Ich habe eine Datei 'formel.txt'. In der steht: FullPowerBandwidth = SR / (2pi*Us)

Vorstehende Formel ist jedenfalls korrekt. SR = 700000*6.28*50 * 0.7 * 10^-6 = 153.860000 V/us

Manuell habe ich aus dem Rechteck-Spannungs-Graphen 152 V/us herausgelesen.

Am Di.,31.01.23 um 01:10 schrieb Joerg:

Ich habe mal in die Datenblätter von 50A Netzspannungssicherungen gesehen. Die Schmelzintegrale liegen im Bereich 6000-25000 A²s. (25A

1500-4000A²s, 10A 250-700A²s, da könnten also mehrere parallele Sicherungen besser sein). Ist was zur Autosicherung bekannt? Auch wenn es der dicke Thyristor bei genügend Zündstrom können sollte, wäre es nicht einfacher statt dem Akku die Solarzellen kurzzuschließen? Da ist der Strom begrenzt und die Akkuspannung kann dann nicht mehr ansteigen. Wie sind die Solardaten, V, A, kW? Ein billiger Milliohm-Mosfet sollte dauerkurzgeschlossen <<1V bleiben, da ist dann kaum Kühlung nötig. Notfalls eine Sicherung zur MPP Seite, falls dieser im Versagensfall, um den es ja geht, rückwärts durchlässt.

Den Zuendimpuls kann ich mit etwas Elektronik schoen zackig machen :-)

Ok, aber dann kommt er immer wieder. Der Haltestrom kann unterschritten werden, wenn die Sonne nicht mehr viel liefert. Wenn der Thyristor dann immer wieder neu zuendet, ist die Verlustleistung gering. Das ganze soll an 12V angeschlossene Elektronik vor Schaden bewahren, wenn der MPPT Regler Laengsschluss bekommt und dann notgedrungen nach einigen Stunden das BMS wegen Ueberladung den Akku wegschaltet.

Da koennte ich was flinkeres einbauen. Wobei die Sicherung bei Oefnung des Akku-BMS gar nicht mehr ausloesen wuerde, denn dann fliesst zu wenig Strom. Nur der in die Geraete.

Die Solarzellen koennen maximal 75V liefern und maximal 16A. Ab er der Ausgang des MPPT Reglers hat Elkos und die liefern natuerlich kurzfristig weit mehr als 16A. Wobei ich ein Stueck Kabel zwischen MPPT Ausgang und Crowbar setzen kann, damit das wenigstens nicht zu weit ueber 100A Spitze oder so rausgeht. Denn zum Schutz reicht es, wenn der Thyristor (oder eine andere Schaltung) bei diesen 16A alles unter 12V haelt. Nur kann man das nicht per Shunt-Regler machen, weil dann viel abgeheizt werden muesste. "Bockreiten" zwischen 16V und 1V wie im Thyristor-Fall sollten die angeschlossenen Geraete notfalls aushalten, auch wenn sie dabei etwas spinnen werden.

Wenn ich das so hinkriege, dass der Thyristor kurz vor dem Wegschalten des BMS kommt, koennte ich die Sicherung per Stromspitze aus dem Akku ausloesen. Was danach mit der Crowbar oder dem MPPT-Regler geschieht, waere fast egal, die sind nicht teuer.

Danke fuer die Info, dann kann ich ja 1A draufbraten, kein Problem.

Gepulst passt in diesem Fall.

Ja, so hatte ich das nach dieser Diskussion auch vor. Oder sogar mit TL431 plus Transistor, damit es noch praeziser wird und ich kurz vor BMS-Abschaltung zuenden und damit die Sicherung schiessen kann. Das ist auch besser fuer den Akku, das LiFePO4 eine Ueberladung nicht sehr moegen.

Ok, wobei der Strom aufgrund des ESR der MPPT-Ausgangselkos und des danach in Serie befindlichen Kabels nicht weit ueber 100A rausgehen sollte und das muesste so ein Kawenzmann aushalten.

Macht nichts, da die Ausgangselkos im MPPT-Regler nicht beliebig schnell nachtanken, denn die Solarzellen koennen laut Datenblatt nicht mehr als

16A liefern.

Aber nicht die Elkos im MPPT Regler. Ich habe schon moderne Thyristoren (ok, waren Triacs) gesehen, wo dabei einfach ein TO220 Beinchen verdampft ist.

Da faengt die Schaltung an, komplex zu werden. I want to keep it simple.

Normalerweise wird er bei 13.6V liegen, ausser beim Runternuckeln im Stromausfall.

Es handelt sich aber um richtige Module fuer PV Anlagen mit 39V Voc.

Das hat nichts mit falscher Dimensionierung oder Herkunftsland zu tun. MPPT-Regler fuer Akkuladung sind i.d.R. in Buck-Architektur ausgelegt. Legiert der FET durch, dann werden Eingangsspannung und -strom ungeregelt 1:1 an den Ausgang durchgereicht. Die Spannung wird auf die Akkuspannung zusammenbrechen. Aber nur, bis nach einigen Stunden dessen BMS genug hat und abschaltet ...

Die Akkus haben ein BMS und gute Akkus wie meiner halten bei abgeschaltetem BMS recht viel aus. M.W. 60V im Normalfall, aber abs max ist hoeher. Der Akku geht also nicht kaputt. Die angeschlossenen Geraete jedoch schon und die sind weit teurer als der Akku.

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