CIA-Geheimwaffe ist FakeNews?

Apr 10, 2026 Last reply: 1 month ago 156 Replies

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Daher die Umrüstung zu Pumpspeichern. :-) Das braucht ein unteres Reservoir, das nicht bei jeder Talsperre natürlicherweise vorhanden ist. Die Anlage so eines unteren Reservoirs, zum Beispiel mit einer weiteren, kleinen Talsperre ist dann Teil des Aufwands zur Umrüstung.

---<)kaimartin(>---

Ja gut, wenn man unbedingt Leute vom Verteidigungs^WKriegsministerium in der Schaltzentrale des Solarkraftwerks haben will ... "Energie per Laser/Mikrowellen aus dem Orbit auf die Erde schicken" hat sehr offentliche Eignung als Waffensystem, selbst bei nur wenigen kw/m².

Man liest sich, Alex.

Ja gut, wenn man unbedingt Leute vom Verteidigungs^WKriegsministerium in der Schaltzentrale des Solarkraftwerks haben will ... "Energie per Laser/Mikrowellen aus dem Orbit auf die Erde schicken" hat sehr offensichtliche Eignung als Waffensystem, selbst bei nur wenigen kw/m².

Man liest sich, Alex.

IBTD.

Das erwähnte System soll offenbar IR-Laser und das atmosphärische Fenster nutzen.

Für ein SBSP-System denkt man typischerweise an geostationäre Orbits (~36 000 km). Eine aktuell technisch machbare Halbwinkel-Divergenz von θ ≈ 0,9° ≈ 0,0157 rad erzeugt einen Strahlradius am Boden: r ≈ θ⋅L ≈ 5,6⋅10⁵ m, also ein diffuser Fleck von 560 km Radius. Bei einem durchaus enormen 5-GW-Laser wären das ≈ 0,005 W/m². Im Vergleich: Sonnenstrahlung am Boden: ~1000 W/m². Kannst die Schutzbrille also zu Hause lassen.

Würde man die Divergenz wirklich in den angestrebten Bereich von ≈ 0,001° drücken und sauber im atmosphärischen Fenster (typisch ~1-2 µm oder 8-13 µm) arbeiten, bekäme man einen Spotradius von ca. 1 km. Bei 5 GW am Boden(!), wären das 4000 W/m², also 4x die Sonnenintensität und durchaus ein Problem für Glotzer, da bei IR der Lidschlussreflex nicht funktioniert.

Gefährlich? Ja. Eine Waffe? Eher nein. Da brennt keine Hütte und erst recht kein irgendwie gepanzertes Fahrzeug.

Aber da die CIA ja auch das Magnetfeld der Herzschläge eines einzelnen Piloten aus dem Orbit separieren kann, sein EKG aufzeichnen, großes Blutbild anfertigen und Fernsteuerungsdaten direkt in seinen audiovisuellen Kortex übermitteln, werden sie bestimmt auch das Divergenzproblem und atmosphärische Streuungen mit einem polymimetischen KI-Spiegel gelöst haben.

Das wird ein ebenso großer Erfolg wie Kraftstoffmagnete, HHO-Motoren, Freie-Energie-Generatoren, Nanoflowzelltech, Solar Roadways, Solmove, Colas/Wattway, Sono Motors, Platio, THO, Solar Highways, The Ray Today, uBeam, unterirdische SMRs, den Solarcarport in Hegau, die Induktivladestrecke der A6, den Solarradweg in Erftstadt, Transrapid¹, 2 und 3 (aka. "Transportsystem Bögl" aka. "TSB"), Lilium, Volocopter, ERC System, Moosplatten von Green City Solutions, die Versorgung Deutschlands mit FFP2-Masken und natürlich Scheuers Funkloch-GmbH.

Volker, der sich gerade einen besseren Aluhut näht

Hehe. Viel Spass ..

Du denkst zu direkt. Auch wenn die Energiedichten am Boden nicht für sofortige destruktive Waffenwirkung reichen, etwas Sabotage sollte damit locker drin sein.

Natürlich. "Beamed power from space solar" ist eine Idee, die seit locker 20+ Jahren immer wieder mal auftaucht. Realistischer wird es trotzdem nicht.

Man liest sich, Alex.

Hallo Volker,

Du schriebst am Wed, 29 Apr 2026 09:28:36 +0200:

Nur ein kleines Detail dazu: "LASER" impliziert Monochromatismus, d.h. die Leistung ist in einer einzigen Wellenlänge konzentriert. Das ist schonmal was "bisserl anderes" als die thermische Sonnenstrahlungsdichteverteilung. Und der fehlende Lidschlußreflex "könnte" bei unvorsichtigen, weil nichtsahnenden Bodenbewohnern auch noch zu relativ heftigem und dauerhaftem Verlust der Sehfähigkeit auch in allen anderen Wellenlängenbereichen führen (aka "Erblindung" oder einfach "Blendung"). Und das wäre dann durchaus gefährlich, auch ohne kriegerische Absicht an vorderster Stelle...

Wenn unten soviel Platz ist wie oben hätte man eventuell die Talsperre größer gemacht?

Grüße, H.

Anders anders oder anders gefährlich? Wie unterschiedlich wäre denn die Absorptionskurve gängiger Körpergewebe von 400-700nm so und welches konkrete Schädigungsmodell sähest Du - mit Ausnahme von UV-A/B und dem von mir bereits thematisierten Problem mit dem Lidschlussreflex bei IR - denn?

Und würden mit handelsüblichen Werkstoffen versehen Bauwerke, Fahrzeuge, Geräte (auch PV-Zellen) und Pflanzen in Flammen aufgehen oder anderswie Fehlfunktionen zeigen, wenn man sie mit 4kW/m² Dauerstrich-Laserlicht von 800nm, 1000nm,

1250nm, 1600nm, 2200nm oder gerne auch experimentell am Absorptionsmaximum von Chlorophyll a, b, β-Carotin bestrahlt?

Also falls man das tatsächlich _könnte_, d. h. eine PV-Anlage mit 50GW im All zu installieren (Wirkungsgrad Laser von 50% und 80% atmosphärische Verluste angenommen) und ein 25GW-Laserarray entsprechend scharf fokussieren.

Also *dann* wäre das - außerhalb von Stammtischtheoretisiererei *) - durchaus gefährlich. Aber natürlich auch das nicht zu vernachlässigende Risiko herabfallender Konzertflügel.

Volker

*) Ich erwähne das extra, weil durchaus ein Dösbaddel Angst kriegen könnte, wenn man diese hypothetische Drohkulisse nur oft genug aufbaut. Wie auch bei der anderen CIA-Geheimwaffe, die ein genauso großer Bullshit ist.

Hallo,

ungewöhnlich. Gewöhnlich blockiert der Druckminderer durch Druckschwankungen.

peter

Am 25.04.26 um 18:49 schrieb Rolf Bombach:

Hallo,

vielleicht hilft eine genossenschaftliche Vorrangfläche abseits der Nebelzone.

peter

Hallo,

war aus dem Grund die "SDI"

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so enorm erfolgreich?

peter

Ob Du Dich da nicht schon ein klitzekleinwenig im Bereich der Verschwörungestheorie befindest? Klar, 4x die Strahlungsleistung von Sonnenlicht monochromatisch auf 800nm, 1000nm, 1250nm, 1600nm, 2200nm _könnte_ was machen, genauso, wie 58V/m auf 1800MHz und 61V/m bei 3500-3600MHz bzw. 10W/m² oder 4W/kg "was machen" können. Nehmen etwa 70 Millionen Deutsche billigend in Kauf. Wie auch den locker 10-fach über dem Grenzwert für statische Magnetfelder liegenden Wert beim MRT, wo sich messbar Hirnströme, EKG, Blutfluss in der Aorta und die Dynamik in den Ionenkanälen verändern.

Da kannst Du sicher ein paar belastbare Studien zitieren? Ich schon:

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Konsens 5G: Unterhalb der Grenzwerte ist der einzige gesicherte Mechanismus Erwärmung. Nicht-thermische Effekte sind entweder nicht reproduzierbar oder extrem klein.

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Fazit: Die (Gleich)Felder im MRT erzeugen keine konsistenten gesundheitsschädlichen Effekte beim Menschen. Hauptprobleme eher Schwindel, Nystagmus (bei Bewegung im Feld), induzierte Ströme durch Gradienten aber keine stabile Evidenz für DNA-Schäden oder Krankheiten.

Bei Experimenten zur NIR-Bestrahlung/LLLT:

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man gewisse Effekte ~1690-2350nm in Form einer Erhöhung des oxygenierten Hämoglobins und der mitochondrialer Aktivität (Cytochrom-c-Oxidase) gefunden zu haben. Medizinische NIR-Messungen funktionieren natürlich, allerdings ohne messbaren Schadeffekt. 4000W/m² dabei überhaupt keine Seltenheit, meist dominant photothermische Effekte, vulgo "Erwärmung". 90% der NIR-Energie werden in den ersten Millimetern bis Zentimetern absorbiert, Hauptabsorber (in deser Reihenfolge): Wasser, Hämoglobin, Protein:
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In einem nassen biologischen System bringen Dir Photonen mit ~1eV angesichts einer Relaxationszeit von ~10⁻¹² bis 10⁻⁹ Sekunden herzlich wenig, auch wenn sie energetisch um fast zwei Größenordnungen über dem thermischen Rauschen (kT@37°C = ~0,025eV) liegen.

Der Punkt, den Du geflissentlich ignoriert hast: Space-Based Solar Power (SBSP) kostet aktuell so um die 10-40 Milliarden USD (heute) und in Zukunft optimistische ~3-10 Milliarden USD pro GW, wenn wir nicht in ein paar Jahren das Material an Carbon-Nanofäden raufkurbeln können. Daran ändert auch eine strenggeheimes CIA-Waffe nichts, die sich auch physikalischen und marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten beugen muss:

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Bei einer 25GW-Spacewaffe darf man also getrost 200 Mrd. USD annehmen, so das Problem der Fokussierung (nur dann kommen wir überhaupt auf 4kW/m²) gelöst wäre. Um die 5.000-250.000 Tonnen ins Orbit zu schießen, kommt nochmal die optimistische Kleinigkeit von 10 Mrd. USD Launchkosten dazu, die der Trump möglicherweise aus seinem Sparstrumpf an den BUdgetkommitees vorbei zaubert. Aktuell wären das eher 250 Mrd. USD.

Kosten für die SciFi-Optik (wir erinnern uns: 100-1000x besser als die heute möglichen ~1°) sind schwer abschätzbar, dürften aber auch ein paar 100 Mrd. USD beitragen.

Unterm Strich: ~300 Milliarden bis >1 Billion USD - also etwa 2-10x teurer als die inflationsbereinigten Kosten der Strategic Defense Initiative (SDI), nachdem dieses Stichwort ja auch gefallen war.

Über das Problem, im Vakuum des Alls auch nur ein GW an Abwärme zu dissipieren (Laserwirkungsgrad 95%) haben wir noch gar nicht gesprochen. Übrigens wäre ein System dieser Größe eines der größten Bauwerke der Menschheit und demnach absolut nicht geheim, wo sich Astronomen schon über Musks Starlink- Flotte beschweren.

Da wird kein Blitz abgeschossen. Eben noch sprachen wir von 4kW/m² monochromatisch Dauerstrich durchs atmosphärische Fenster. Pulslaser lägen natürlich im Größenordnungen höher, aktuelle Rekorde um die 5PW bei ~100-150fs (10⁻¹³s), was optimistisch ca. 100J entspricht.

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Das ist ungefähr die Energie eines fallenden Apfels oder ein Schluck heißer Tee.

Diese Strahlungsleistung, die sich im Labor bei kurzen Distanzen auf 10²¹W/cm² bündelt, verteilst Du dann wieder mit 1° aus dem geostationären Orbit.

Nein.

Je nun. Wo kommt denn die Energie für Deinen 25GW-Laser her? Oder möchtest Du ein Atomkraftwerk ins All schießen?

So? Naja, die notwendigen 800 Falcon-Heavy-Starts oder ~500x das SLS der Artemis-Klasse kann man schon mal übersehen, stimmt. 30-80 große Kernkraftwerke im Orbit oder um die 250 SMRs (die es nicht gibt) ändern an der Absurdität wenig.

Ich beginne langsam zu verstehen, wo deutsche Bedenkenträgerei herkommt und warum deswegen die geistige Energie fehlt, selbst die simpelsten Projekte mit Experten geschissen zu kriegen.

Na hard Feelings, aber ich verabschiede mich jetzt aus dem Thema. Wir können gerne über andere Debunking-Elfmeter reden, wo es wenigstens einen blinden Torwart gibt.

Volker

na, daraufhin eine goldene Perücke.

peter

Beim Standort von Talsperren zur Stromerzeugung hat das gespeicherte Wasservolumen üblicherweise nicht die höhste Priorität. Viel wichtiger ist die Höhe des nach Füllung erreichten Wasserstands im Vergleich zum Abfluss. Im Idealbetrieb lässt man immer genau so viel Wasser durch die Turbienen ab, wie von oben nachfließt. Das heißt, das Speichervolumen spielt für die Menge der gewonnen Energie keine Rolle. Außerdem baut man Staumauern bevorzugt dort, wo das Tal besonders schmal ist - weil je breiter desto teurer, ohne dass man davon mehr Energie bekommen würde.

--<)kaimartin(>---

Hallo Volker,

Du schriebst am Fri, 01 May 2026 09:36:45 +0200:

... ... ...

Danke, das wollte ich grade auch schon vorschlagen. Dann sind wir uns ja einig, warum hast Du Dich bloß grad'noch so echauffiert?

Das Konzept des Pumpspeicherwerks ist Dir unbekannt?

Grüße Marc

Nicht das Magnetfeld, sondern elektromagnetischer Fingerabdruck. Zitat vom OP: ""Ghost Murmur'" soll der Zeitung zufolge Quantenmagnetometrie nutzen, "um den elektromagnetischen Fingerabdruck eines menschlichen Herzschlags zu erfassen" "

HF-Echo, was wir damals gemacht haben, kann sowas, aber nur ueber kurze Entfernung. Qnantenmagnetometrie? Man sollte nicht alles glauben, was in Zeitungen steht. Jedenfalls nicht in allen.

Kilometerweit kann ich mir das auch nicht vorstellen. Unsere Chose ging nur vom Labor durch die Wand ins Foyer der Firma, paar Meter.

Das koennen sie fast alle, egal wer gerade Praesident ist.

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