CIA-Geheimwaffe ist FakeNews?

Apr 10, 2026 Last reply: 1 month ago 156 Replies

Das ist richtig. Ich möchte deswegen den Heizungsbauer auch gerne anzünden. Aber manche Dinge kann man halt nicht nachrüsten ohne das halbe Haus abreißen zu müssen. Wir haben deswegen zusätzlich zur Wärmepumpe für die Hausheizung noch eine "normale" Klimaanlage.

Die Wärmpeumpe kann kühlen. Das wurde uns auch so verkauft. Was uns nicht verkauft wurde war eine dafür geeignete Verrohrung im Haus.

Grüße Marc

Das Problem sind die Wände und Decken rund um die Steigleitungen. Dort den Taupunkt über längerer Zeit zu unterschreiten ist keine sonderlich schlaue Idee.

Grüße Marc

Hi Axel,

Ja ja, ein einfacher billiger Wärmetauscher... Wenn die Anlage gleich von vorn herein auf den Betrieb in beiden Richtungen konstruiert wurde, geht das tatsächlich mit wenig Aufwand, viele Klimaanlagen, die heizen können zeigen das ganz gut, ansonsten siehts ziemlich mau aus.

Insbesondere mit Radiatoren. Kälte am Fußboden ist aber nicht besonders wirkungsvoll. Das muss verteilt werden, sonst gibts heiße Köpfe und kalte Füße.

Wasser auf Fliesen kann auch fies sein. Auf Parkett macht sich das dann ganz schlecht.

Marte

Höfer-Chemie wäre auch meine Standardempfehlung für Isoprop - vielleicht nicht unbedingt mit Amazon als Zwischenhändler.

Eine prozentual größere Reinheit bekommt man selbst beim auf Wissenschaft ausgerichteten Laden von Roth-Chemie nicht. Der (geldwerte) Vorteil dort besteht in dem Analyse-Zertifikat, das die gemessene Zusammensetzung der Verunreinigungen angibt.

Der größte Teil der Unreinheit ist Wasser. Das ist für die Reinigung von Sensoren und Spiegeln ein Problem, wenn sie beim Verdunsten als Tropfen zunächst zurückbleiben. Die Tropfen enthalten dann die weiteren gelösten Verunreinigungen des Isoprops, konzentrieren sie beim Verdunsten weiter und hinterlassen sie am Ende als dauerhaften Rückstand. Unter einen gewissen Schwelle verdunsstet das Restwasser so schnell wie das Propanol, wodurch sich keine Wassertropfen bilden.

Vor diesem Hintergrund ist es ratsam, das Propanol in Glasflaschen zu lagern. Der Kunststoff der Flaschen und Kanister, in denen dises Lösungsmittel außerhalb der Wissenschaft geliefert wird, hat für Luftfeuchtigkeit eine gewisse Durchlässigkeit. Das Propanol zieht auf diese Weise Wasser aus der Luft. Nach einem halben Jahr wird so aus 99.9% eher 99.5%. Irgendwann bekommt man dann die oben angedrohten Wassertropfen bei der Reinigung von Spiegeln.

Ja, fusselfreie Tücher sind wichtig. Bei der Arbeit setzen wir für Laserspiegel und sonstige optischen Oberflächen das von Thorlabs verkaufte Putzpapier:

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mit dem Spatel habe ich nicht ganz verstanden. Ich finde Arterienklemmen aus dem Medizinbereich ganz praktisch, um die mit Isoprop getränkten Putztücher zu halten.

---<)kaimartin(>---

Die 2x5L hatte ich damals halt mitbestellt:

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in deren Shop war der Literpreis höher:
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im Zweierpack rabattiert auf 4,30€/L - aber soviel brauche ich eben auch nicht.

Klar. Deswegen die u. g. Optiktücher, mit denen ich 1x feucht und 1x trocken über den Sensor wische. Das hält das Lithiumniobat vom Deckglas/AA-Filter mit seiner ITO-Beschichtung schon aus, wenn man diese Optiktücher in einem Druckverschlussbeutel aufbewahrt und nicht gerade im Kasten mit den gut gebrauchten Metallwerkzeugen. Vorher natürlich mit einem Blasebalg abblasen, Du willst keine losen BRösel auf dem Sensor hin- und herschieben.

Du meinst "Schwelle an Restfeuchtigkeit"? Ja, das Putztuch sollte man nicht unbedingt in Isoprop ertränkten, ein paar Tropfen reichen. Bei der Konzentration habe ich irgendwie instinktiv zu 99,9% gegriffen - mit destilliertem Wasser verdünnen kann ich auch selbst.

Meh. Ich hab keine so großen Glasflaschen, fülle mir aus dem Kanister immer wieder eine Portion in die normalen, großen Apothekerflaschen ab.

Die sind bestimmt nicht übel. Ich fürchte allerdings, Thorlabs verkauft nicht an Normalsterbliche - auch wenn Bergkirchen hier quasi um die Ecke wäre.

Du möchtest den deutlich hinter dem Bajonettring zurückgesetzten Sensor mit einem Instrument in einem Zug flächig abwischen, ohne an dessen Umgebung zu kommen, die meist aus schwarzen Fusseln oder entsprechend texturierten Kunststoffen zur Absorption von Streulicht besteht. Die routinierten Japaner im Kamerawerk schnitzen sich dazu irgendwelche Essstäbchen passend zurecht und wickeln das Optiktuch kunstvoll darum, mir ist das nie zuverlässig gelungen. Und wenn in Essstäbchen für den deutschen Markt irgendwelche Harze oder sonstige Verunreinigungen sind, die sich durchs Isopro herauslösen und dann auf dem Sensor wiederfinden, dann ist es mit ein paar Minuten zur Reinigung nicht mehr getan.

Dedizierte "Sensor Swabs" (also irgendwelche Spatel mit Rillen und fixfertig konfektioniertem Reinraumtüchlein) sind mir zu teuer für das, was sie leisten.

Wer's selber probieren will: Der Prozess sieht ungefähr so aus:

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Wichtiger Hinweis übrigens im Video, daß die Faserrichtung der Tücher senkrecht zur Spatelkante verlaufen soll. Warum der inwzischen nicht mehr erhältliche "Sensor Wand" Vollformatspatel
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allerdings satte 6mm schmäler ist, erschließt sich mir nicht. Bei der APS-C Variante für die Nikon D300 fehlen seitlich nur etwa je 1mm und das ist gut, weil das Reinigungstuch ja auch noch etwas aufträgt.

Ich würde zu einer Hin-und-Her-Reinigung raten, zunächst v.l.n.r. nahe an der unteren Kante des Sensors entlang und mit der einen Seite des Putztuchs und dann v.r.n.l. an der oberen Kante zurück, dieses Mal mit in die Gegenrichtung gekipptem Spatel. Das Ganze ohne Absetzen. Funktioniert bei mir halbwegs reproduzierbar, zwei Putztücher sollte man aber nach einiger Übung schon einkalkulieren.

Nikon-Partner Dostal und Rudolf

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reinigt angeblich nur mit Wasser und einem "Antistatikum", aber das konnte ich nicht verifizieren. In die Buddel mit Isoprop einen Tropfen Haushaltsspülmittel oder Klarspüler für die Spülmaschine zu geben, dürfte eine schlechte Idee sein.

Klar. Aber kannst Du damit auch tief im Inneren eines DSLR- oder Mirrorless-Body arbeiten? Mit Lupenbrille und Licht? Wenn Du die Variante aus Metall meinst: Das würde mir den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

Volker

Das wird so daher geredet.

Was in der Regel dabei nicht bedacht wird: Es gibt sehr wahr- scheinlich dann Probleme mit der Kondensation von Luftfeuchte an den "Heizkörpern".

Grüße, H.

Hast Du damit praktische Erfahrungen? In meinem Umkreis gibt es zwei Häuser die auf diese Weise gekühlt werden; die Bewohner sind hochzufrieden.

Grüße Marc

Deswegen laufen solche Installationen auch mit Luftfeuchte und Temperatur- sensoren wo dann die Kühlleistung abgeregelt wird um Kondensation zu vermeiden.

Klappt halt bei hinreichend schrägen Bedinungen nicht immer:

Ich kenne die Kombination aus "Kühlflächen an der Decke" und ein Raum mit deutlich erhöhter (im Vergleich zum Rest des Gebäudes) Luft- feuchtigkeit (mehrere offene, warme Aquarien). Gibt gelegentlich "Regen im Raum" ;-)

Eine klassische Klimanlage hat da den Vorteil, das sie die Luft nicht nur kühlt, sondern auch entfeuchtet.

Man liest sich, Alex.

Am 17.04.26 um 14:53 schrieb Heinz Schmitz:

Hallo,

gut so.

So bin ich beim jährlichen Einkauf von 18.000 kWh runter auf 2.100 kWh, natürlich ohne PKW.

peter

Das ist komplett falsch. Wenn es so wäre, könnte man 99.9-prozentigen Alkohol durch simples Verdunsten und Kondensieren weiter aufkonzentrieren. Der azeotrope Punkt liegt bei 95.6 %. Höher kann man Alkohol durch Verdampfen und Destillation nicht konzentrieren

Einen auf niedriger Stufe laufenden Ventilator hat man im Hochsommer oft ohnehin. eine stabile Schichtung ist in Gas leicht und mühelos gestört.

Am 18.04.26 um 16:50 schrieb Alexander Schreiber: ...

in den Scheibensprinkler damit.

"Putzmittel!" Der Schauspieler neben mir im Flughafen-Store hatte es plötzlich sehr eilig, Abstand zu gewinnen.

peter

Marc Haber schrieb:

Ahja, also ein Brandstifter ist er. Also ich würde sowas keinesfalls öffentlich ankündigen.

Die alte Weisheit ist immer "Der Feind weiss nie" :-)

Zentimeter haetten uns in diesem Fall nichts gebracht.

Nix sub-kHz, sondern einstelliger GHz-Bereich.

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An solche Artikel komme ich als Fast-Rentner jedoch nicht mehr ran, ueber Unis sollte das aber machbar sein. Inzwischen soll das sogar mit billigen Modulen fuer Fahrzeugabstandsmessung im 60GHz Bereich funktionieren, dann allerdings nur ueber rund einen Meter:

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[...]

Nachtrag, hier ist eine zugaengliche Veroeffentlichung:

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[...]

Volker Bartheld schrieb:

Fahrraddynamo in 100 m Entfernung.

Ja, man kann mit SQUIDs Hirnströme messen. In wenigen cm Entfernung in massiven Multilayer-Abschirmkammern.

Oder in Trumps Echokammer.

Volker

Peter Thoms schrieb:

Hmm. 1000 Liter setze ich jetzt mal mit 1000 kg gleich. Mal g gibt das etwa 10'000 N Gewicht. Mal 6 Meter wären das dann 60'000 Ws oder 1 kW-Minute.

Wo habe ich mich verrechnet?

Ne mittelmässige Gartenpumpe bräuchte etwa 15 kW-Minuten um das wieder raufzupumpen. Berechne eta.

Oder wieviele Güterzüge müsste man auf die Zugspitze schleppen, um wirklich Energie zu speichern? So was wie Gigawatt-Tage.

Sieghard Schicktanz schrieb:

Molekulargewicht Luft ca. 29, Methanol 32. Klar, die Dämpfe sacken ab wie Blei. Man(n) muss nur daran glauben.

Es ist eine weit verbreitete Wahnvorstellung, dass Gase selektiv den Luftsauerstoff verdrängen. Wenn also 20% Argon freigesetzt werden, sind nachher 20% Argon und 80% Stickstoff übrig und man erstickt. Höre ich öfter als die korrekte Antwort.

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