- Windkraft wird auch bezahlt, wenn sie nicht erzeugt wird
- Die Versorger wollen Einspeiser abschalten können - ihnen hängt der Sommerstrom zum Hals raus
- Mann ey, wir brauchen viele Gaskraftwerke
- etc etc etc
Grüße, H.
PS Nur eine einzige Idee reicht nicht zum Regieren.
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H
Heinz Schmitz
Ohne Speicher ist der ganze Kram aber nix. Als ob Du ein wunderschönes Auto hättest, aber keinen Sprit. Oder ein e-Mobil ohne Ladesäule.
Ja, wenn wir die große Auswahl hätten, müßten wir nicht zum Sozialamt.
Doch. Es hat ja nur der Kohl gesessen. Die anderen haben gearbeitet und konnten ihm dann was bringen. Und wieder Andere mussten nicht nutzlos zahlen.
Grüße, H.
M
Marc Haber
Depp. Robert Habeck hatte mit ALLEM was er gesagt hat Recht, bei manchen Dingen hat es sogar die aktuelle Regierung verstanden und seine Ideen als ihre eigenen Werke verkauft.
P
Peter Thoms
Am 14.04.26 um 07:53 schrieb Marte Schwarz:
Hallo,
das verstehe ich, denn das ist wie mit den Hasen: Nach dem Pfeffer auf den Schwanz kann man sie einfangen.
(Ich hoffe die sind dann noch nicht tot)
peter
P
Peter Thoms
Hallo,
ein Befürworter für eine selbst gewählte Abwärstspirale. Zum Glück nicht tödlich, sonst wäre er des Darwin-Award würdig.
Wäre der Schmitze Milliardär und hätte Einfluß auf Geldbewegungen zum Vorteil seiner davor gesetzten Wetten, könnte ich ihn sogar gut verstehen.
peter
V
Volker Bartheld
Ignorance is bliss.
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Problem nur, dass man die Ursachen und Folgen des anthropogenen Klimawandels nicht aussitzen oder weglabern kann, selbst wenn man ein Laberexperte ist, wie der bayrische Fleischblogger, unser Kanzler aus dem Mittelstand, die E-Fuel- schnüffelnde Connemann, unsere Gaskathi, die verstrahlte Ahnungslos-Fickt- Deutschland-Entourage, der Heil!Wanger mit seiner kontrafaktischen Heizungssouveränität oder die ganzen endosymbiontischen Anhanggebilde der durch und durch rückständigen deutschen Automobilindustrie.
Aber mit dem Tankrabatt 2.0 und freiwilligen Krisen-Boni der Arbeitgeber (steuerfrei) sind ja ja schon wieder voll auf Kurs. Ins dunkelste Petrozän.
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"Damit werden wir sehr schnell die Lage für die Autofahrer und für die Betriebe im Land verbessern und vor allem für diejenigen, die [...] aus beruflichen Gründen sehr viel mit dem Auto unterwegs sind", so Merz.
Merke: Kennzeichen eines Idioten ist, bei dauernder Wiederholung derselben Vorgehensweise ein anderes Resultat zu erwarten:
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Volker
A
Alexander Schreiber
Bitte was? Selbst Blei-Schwefelsäure Akkus kommen auf 70..85% Energie- Effizienz, moderneres wie LiFePo4 auf 90..95%[1]. Wie kommt der auf
25% Effizienz?
Der power-to-liquid Pfad wird in [0] mit 55..64% Effizienz beschrieben, was allerdings der reine Synthese-Pfad ist. Für die CO₂-Beschaffung (via CO₂-aus-der-Luft konzentrieren, aus Kraftwerksabgasen fischen etc.) kommen dann nochmal Energieverluste dazu. Wenn dann der Treibstoff ideal effizient in einer Dieselmotor-Generator Kombination verstromt wird kommen wir auf höchsten 50% Effizienz, real eher weniger.
Wenn man sowas effizienter machen will, dann Strom-zu-Wasserstoff mit SOEC Zellen, die liegen derzeit wohl bei 68..82% Effizienz[3], dann per combined cycle Gasturbine verfeuern (60%)[4] oder per Brennstoff- zelle bei kleinerem Leistungsbedarf (60%)[3].
Das ist das generelle Problem aller Speicher für elektrische Energie auf Stromnetz-Grössenordnungen. Auch mit Pumpspeicherwerken kann man nicht mehrere Tage an Volllast vorhalten.
Mit Zuschaltzeiten im ms-Bereich - womit sie sich u.a. perfekt zur Netzstabilisierung eignen[2].
"Wer sagt, es etwas nicht machbar ist, soll den nicht stören, der es gerade erfolgreich tut".
Akkus als einzige Speicherform - klar, das wird nichts. Aber ausserhalb von Insellösungen (die sprichwörtliche Berghütte im Nirgendwo mit Solarpanels auf dem Dach und Akku in der Ecke) wird das auch nicht so gemacht, sondern Akkus sind eine Teillösung eines Gesamtsystems.
Man liest sich, Alex. [0]
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H
Heinz Schmitz
Du hast ja recht. Viele sind überzeugt, dass der Deutsche Wähler ein Idiot ist, weil er Habeck nicht wiedergewählt hat, aber manche sehen das eben anders. Grüße, H.
Ach ja,
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"28.05.2024, 06:17 ... Er gestand dabei ein, dass das Gesetz zu weit gegangen sei."
A
Axel Berger
Vieles ist nicht einmal falsch.
Wird gemacht. Der Tagesgang in der Verbrauchskurve spricht eine deutliche Sprachen. Da haben viele ihre Prozesse an die Preiskurve angepaßt. Das Problem sind Politiker, die etwas als Zukunftslösung anpreisen, was lange gemacht wird und weitgehend ausgereizt ist. Für genau sowas gibt es viele Beispiele.
Könnte sie sein, ohne Zweifel. Das Problkem ist, sie kostet pro Ladezyklus und keiner sagt, wer es bezahlen soll. Anderer Leute Eigentum verbrauchen und verschleißen können manche gut.
Auch die Berufsfeuerwehr bekommt ein Gehalt ud wird nicht nach einsatz bezahlt. Das Problem hier ist allein, es taucht in Kostenvergleichen nie auf oder an einer völlig anderen Stelle.
Ja und. Braun-und Steinkohlekraftwerke werden auch heruntergefahren , wenn keinr den Strom haben will und besitzen kein Recht auf Dauereinspeisung zur Profitmaximierung der Betreiber. Parteien machen Klientelpolitik, da hat leider keine ein Monopol darauf.
Den wertvollsten Chemierohstoff und saubersten Brennstoff für Kleinstanlagen in Großkraftwerken zu verfeuern ist ein Verbrechen. Will keiner hören, stimmt trotzdem.
A
Axel Berger
Ein Speicher wird es erst, wenn es wieder Strom ist.
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A
Alexander Schreiber
Und genau die Beschreibung des liquid-to-power Pfades hast Du ganz clever weggekürzt ...
Man liest sich, alex.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Alexander,
Du schriebst am Tue, 14 Apr 2026 10:35:32 +0200:
Und auch der nicht vollständig, wie Du ja schreibst:
Für _diese_ Stufe, und Effizienzwerte multiplizieren sich. Also insgesamt
44...64% * 50% * <irgendwas < 100%> = 22%..32% * <irgendwas < 100%>, also was eher unter den von Dir oben kritisierten 25%.
Naja, und auch da endet man, "mit derzeitiger Technologie", nicht grade weit über den ominösen 25% von oben.
...
Könnte man schon, ein paar Speicher in aufgelassenen Tagebauen a la "Hambacher Loch" oder ein paar zig bis hundert km² Windparkeinfassungen mit Auspumpwerken böten schon ein paar 100 bis 1000 GWh Kapazität; damit ließe sich schon mal was anfangen.
Akkus, ja, bestenfalls.
Die könn(t)en dann die Zuschaltzeiten der Speicherwerke überbrücken, dafür wären sie eine gute Ergänzung. ...
Eben, da muß schon bisserl weitläufiger gedacht, dann aber auch geplant und _vor allem_ _GEMACHT_ werden. Wenn's schon bei Schritt 1 hakt und Schritt 2 garnicht erst angegangen wird, wie soll dann jemals mit Schritt 3 eine Lösung zustande kommen? "Aber _wir_ hatten wenigstens eine angenehm ruhige Zeit"...
H
Heinz Schmitz
Das netzdienliche Laden betraf nicht nur die Uhrzeit, sondern auch die Geschwindigkeit und das Volumen. Zwecks Zurechtkommen mit der viel zu geringen Netzkapazität.
Vor allem wird dem Kunden seine Autarkie genommen. Er will morgens zur Arbeit fahren, aber über Nacht hat man ggf die Batterie entladen.
Es KANN nicht geliefert werden, auch wenn die Mühle geht. Wegen unzureichendem Netz.
Wenn der Bedarf nicht da wäre, hättest Du Recht. Und kein Braun- oder Steinkohlekraftwerk wird wegen eines vorüberziehenden Wolkenfeldes runtergefahren.
Ja, das stimmt. Aber das in ein paar Legislaturperioden ändern zu wolllen konnte wohl nur dem Hirn eines Kinderbuchautors entspringen.
Eine solche Transformation kann man nicht mir ein paar Schreihälsen, die grüne Poster schwenken, vom Zaun brechen. Da ist Wissen um die Abläufe und Möglichkeiten nötig. Wenn das fehlt, passiert genau das, was passiert ist.
Grüße, H.
A
Alexander Schreiber
Das war mein Punkt: die Strom-zu-Brennstoff-zu-Strom Variante hat lausige Effizienz und fällt unter "uns fällt _wirklich_ nichts besseres ein."
Mit bis zu 400m hat man da ein schönes Unterbecken, da braucht es nur noch einen passenden Berg auf den man das Oberbecken pflanzen kann ...
Man braucht nicht nur Speichervolumen, man braucht auch einen brauchbaren Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterbecken, sonst lohnt sich der Aufwand nicht.
Es gibt eine ganze Menge von Speicherprojekten in verschiedensten Technologievarianten, einige davon erscheinen durchaus sinnvoll, z.B. die "CO₂ dome" Variante (CO₂ als Speichergas unter Druck), da scheint eine RTE (Round Trip Efficiency) von 60+% drin zu sein und man muss keine neue "magische" Technik erfinden.
Vielleicht ..
Man liest sich, Alex.
M
Marte Schwarz
Hi Alexander & al.
ist schon mal solange Unfug, wie es (noch) höher angereicherte CO2-Quellen zum Anzapfen gibt. Zementwerke, Gaskraftwerke, Hochöfen...
Vielleicht sollten wir weniger in Diesel als in leichteren Fraktionen denken, die man effizienter in Brennstoffzellen verwerten kann. Selbst da gibt es Flüssigbrennstoffe, die deutlich besser Lagerbar sind, als ausgerechnet H2.
Als saisonaler Langzeitspeicher mag das trotzdem sinnvoll sein. Dazu eignen sich die Lithiumakkus leider nicht wirklich. Ich hatte mal von Redox-Akkus gelesen, die im die elektrochemischen Speicherkomponenten schlicht in Speichertanks auslagerten und beim Abruf wieder in die Akkukammer leiten. So was geht doch in eine sinnvolle Richtung. Leider scheinen solche Anlagen nicht besonders billig Leistung abzugeben. Aber die ersten Akkus waren auch noch nicht wirklich gut.
Man muss nicht nur auf die Nachteile sehen. Den Vorteil der recht kostengünstigen Lagerfähigkeit darf man auch mal was kosten lassen. Wenn man dann nicht gerade die blödesten Komponenten zusammenrechnet, dann wird auch besser. Wie war das noch gleich mit den hohen Wirkungsgraden der E-Autos? Wenn man nicht gerade einen Zoe hat, dessen Ladewirkungsgrad bei unter 75% liegt, mag das vielleicht stimmen, aber wenn Du da noch die Kraftwerksverluste auf der Generatorseite betrachtest, siehts auch schnell weniger schön aus.
Ich weiß nicht so recht, ob ich in meiner Nachbarschaft einen solchen CO2-Druckspeicher haben will.
Marte
A
Axel Berger
Wolf von Fabeck favorisierte immer Methanol und ich stimme ihm darin zu.
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A
Alexander Schreiber
Klar. Gibt aber trotzdem genug clevere Leute die mit "Wir fischen das CO₂ direkt aus der Luft und retten damit den Planeten" auf Jagd nach Förder- und sonstigen Geldern gehen.
Man kann natürlich auch das H₂ durch den Sabatier werfen und Methan draus machen, da eröffnet sich dann die Einspeisung ins Gas-Netz als weitere Nutzungsmöglichkeit.
Es gibt auch Projekte, die aus H₂ und CO₂ dann Methanol kochen.
Flow batteries, ja. Die lohnen aber wirklich nur für grid scale (also ab einige MWh Kapazität und mehrere Stunden Zyklenzeit). In China steht da eine 200MW / 1GWh Anlage um die örtliche 1GW Solarfarm zu puffern, ausgeführt als Vanadium flow battery.
Der Strom dafür _muss_ nicht aus Braunkohle gewonnen werden. Hier (.ch) z.B. ist massiv Wasserkraft aufgebaut und mein lokaler Händler leicht gebrauchter Elektronen meint: 100% erneuerbar, davon 93% Wasserkraft.
Man sollte das vielleicht nicht direkt neben eine in einer Senke liegende Siedlung bauen, klar. Einmal der Nyos-See Effekt reicht.
Man liest sich, Alex.
V
Volker Bartheld
Im Vergleich zu dem, was jetzt kommt, ganz sicher.
Volker
V
Volker Bartheld
Kann man alles machen, wenn uns der Strom buchstäblich zu den Ohren rauskommt,
99% der PKW-Flotte elektrisch fährt, alle energieintensiven Betriebe auf elektrisch umgestellt haben und die chemische Industrie, die darauf angewiesen ist, vollumfänglich mit Elektrolyse-Wasserstoff bedient wird.
Aber danach sieht es gegenwärtig nicht aus, eher werden weiter Anreize für eine Rückkehr ins dunkelste Petrozän geschaffen.
Der ist im Vergleich zu Verbrennern und auch unter Berücksichtigung von Erzeugung-, Transport- und Speicherverlusten ziemlich hoch. Selbst, wenn man den größeren Ressourceneintrag bei der Herstellung und die Entsorgung von BEV im Rahmen einer LCA mit einrechnet.
Kraftwerke, die hoffentlich CO2-neutral betrieben werden. Aber auch danach sieht es gegenwärtig nicht aus.
Ein Zwischen- oder Endlager für Atommüll aber bestimmt. Aber danach sieht es - zumindest in Bayern - eher nicht aus.
Volker
V
Volker Bartheld
Hrhr. *DER* war gut. YMMD. Auch Plainly-Difficult-Abonnent, was?
Volker
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