Und wenn man das Leck sucht, einfach nur der Spur der Kadaver folgen. Aber besser mit geeigneter Schutzausrüstung, sonst komplettiert man sie.
Man liest sich, Alex.
Und wenn man das Leck sucht, einfach nur der Spur der Kadaver folgen. Aber besser mit geeigneter Schutzausrüstung, sonst komplettiert man sie.
Man liest sich, Alex.
Ja, das ist aber alles bekannt und man weiss, wie man damit umgehen muss, um Probleme zu vermeiden - es gibt z.B. existierende (industrielle) Wasserstoffpipelines, u.a. 240km in NRW.
Für PKW macht Wasserstoff nicht viel Sinn (ausser zum Subventionen ab- zapfen), da die Speichersituation halt nicht so toll ist in dem beengten Volumen das man da hat.
Eh, "Biomethan" ist ... Methan. Das, was (nach der Aufbereitung zwischen Bohrloch und Pipeline) als Erdgas verkauft wird.
Das "Hauptproblem" bei Wärmepumpen ist halt, dass diese die Nachfrage nach Erdgas zu Heizzwecken reduzieren ...
Man liest sich, Alex.
Solange man es riecht und ausweichen kann m.W. eher harmlos. Das Zeug ist weit unangenehmer als giftig. Ich meine mich aber zu erinnern, bei sehr hohen Konzentrationen käme der Punkt, an dem man es nicht mehr riecht. Wer dann nicht sehr schnell den richtigen Schluß zieht, um den sieht es wohl eher schlecht aus.
Ja. Für die Bewertung (u.a. der Kosten) müßte man noch wissen wie viel. Erdgas emittiert 200 g/kWh CO2, eine Wärmepumpe mit Arbeitszahl 3 und dem Strommix der Wintermonate rund 150 g/kWh.
Eine kleine Gastherme mit Durchlauferhitzer hat keine Leitungsverluste. Unser gutisolierter Neubau mit Wärmepumpe hat rund jeweils ein Drittel Heizwärme, Nutzwärme Warmwasser und Verteilungsverluste Warmwasser. Ja, die Verluste sind beim Warmwasser größer als der Nutzanteil. Das gilt für alle Mehrfamilienhäuser, von denen mit Meßwerte vorliegen.
Damit ist die Gastherme sparsamer im Verbrauch und der Emission. Insgesamt natürlich nicht, der Heizwärmebedarf vieler älterer Häuser beträgt mehr als das Fünffache von unserem. Das gehört aber nicht zum Vergleich der Heizungsart.
Am 17.04.26 um 07:59 schrieb Axel Berger:
Hallo,
genau. Ein Haus hat einen Zeitlauf, bspw. tickt die Uhr für ein neues Dach.
So kommt es, dass aus ursprünglich 40.000 kWh jährlich nur noch 18.000 kWh oder weniger anstehen.
Wichtig ist ein konzertiertes Vorgehen der groben Maßnahmen:
1.) Das Ableben des Daches vor Ableben der alten Heizung abpassen 2.) Neuen E-Hauptverteiler einbauen, ein 50 Jahre alter ist ein übel riskant 2.) Photovoltaik zum Abschluß über den freigewordenen Kamin ins Haus ableiten. 3.) Uralte Fenster nach Bedarf etappenweise austauschenpeter
Wasserstoff ist für die Fossilpolitik doppelt praktisch: Erstens ist es so ineffizient dass der Verbrenner diesen Vergleich doppelt gewinnt, und außerdem kann man, nachdem man lange genug gesagt hat, man würde das jetzt auf "grünen" Wasserstoff umstellen¹, immer noch Krokodilstränen über Preis und Verfügbarkeit des "grünen" vergießen und bedauern, dass man jetzt doch grauen, braunen oder schwarzen Wasserstoff einspeisen muss.
Grüße Marc
Wohin geht die Verlustwärme Warmwasser in den Wintermonaten? Bei uns sind die Wände, in denen Warmwasserleitungen verlaufen, bei Warmwassernutzung meßbar wärmer, der Verlust geht also in die Hausheizung.
Ist das bei Mehrfamilienhäusern nicht so?
Beim heutigen Wintermonatestrommix, und Deinen Zahlen. Bei anständiger Politik könnte der Strommix sich noch verändern. Unsere Wärmepumpe läuft übrigens heute schon mit CO2-freiem Strom. Eine kWh Gas emittiert übrigens 240 g CO2, weil man ja die Vorkette noch berücksichtigen muss. Deine Zahlen vergleichen das Optimum der Gastherme mit dem Pessimum der Wärmepumpe, die gutmütig gerechnet bei nicht-CO2-freiem Strom bei eher 100 g CO2 /kwH liegt.
Grüße Marc
Vor 50 Jahren wurden viele Mehrfamilienhäusern mit Nachtspeicheröfen beheizt ("e-Heizung!"), so eine Elektroinstallation ist für heutigen Bedarf eher krass überdimensioniert.
Grüße Marc
Das mag manchmal funktionieren und wirtschaftlich sinnvoll sein, manchmal aber nicht. Bei uns hat der Fenstertausch eine Erneuerung der Fassade bedingt (Zustand vorher: Eternitplatten) und das macht man dann natürlich nicht stückweise, sondern in einem (Fenster+Fassade), wegen Gerüst und Skaleneffekten.
/ralph
Vor allen Dingen ist "Fenstertausch" als isolierte Einzelmaßnahme keine besonders gute Idee. So krasse Eingriffe in die Bauphysik haben Auswirkungen auf die gesamte Bausubstanz, das muss man immer ganzheitlich betrachten. Ich war mal Öffentlichkeit in einem Zivilverfahren, wo eine WEG mit erheblichsten Bauschäden geplagt wurde weil einer der Eigentümer seine Fenster getauscht hat und das eben nicht mit den notwendigen anderen Maßnahmen flankiert wurde. Das Ergebnis waren nasse Wände und Schaden im sechsstelligen Bereich.
Da die WEG die Maßnahme autorisiert hatte, war der betroffene Eigentümer dann fein raus.
Grüße Marc
Schlimm. Benzindämpfe hingegen... Und die vollkommen unbedenklichen Feinstäube, Stockoxide, Kohlenmonoxid und Ozon erst.
Ich hatte seinerzeit eine gewisse Menge Methanol aus $GRÜNDEN zur DSLR- Sensorreinigung bevorratet. Das war in einem PE-Fläschchen und diese noch zusätzlich in einem Nudelglas (Barilla Olive, für die, die es sicher ganz genau wissen wollen). War eine eher schlechte Idee, das Methanol hat sich aus dem PE- Fläschchen verpißt (wohl rausdiffundiert oder so) und die Dichtung des Deckels vom Soßenglas in Ekelkleb verwandelt.
Ich benutze nun meist Isopropanol oder dest. H2O mit eine mikroskopischen Menge Tensid. Ethanol wäre mir eigentlich lieber - auch weil es einen guter Kompromiss zwischen hydro- und lipophilem Sensordreck darstellt - aber kauf das mal als Privatbperson in hoher Konzentration, unvergäält und mit ausreichender Reinheit.
Irgendwas ist ja immer.
Volker
*LOL* Du bist ein böser alter Mann. Genau mein Humor!
Genau meinen Humor trifft auch Frau Reiche, aka. "Gaskathi":
Volker
On Fri, 2026-04-17 at 08:41 +0200, Marc Haber wrote:
Jup. Das ist auch der Hintergedanke bei der Technologieoffenheit...
In dem Zusammenhang:
Volker
Nö, in dem Fall glaube ich, dass die Ladestationen entstehen werden (schon jetzt scheint man ganz gut durchzukommen, die Situation in Österreich dürfte nicht viel anders als bei euch sein). Und die Hochspannungstrassen werden auch langsam (zwar mit einem Jahrzehnt Verspätung, dafür 3 mal so teuer unterirdisch), vor 2035 wird da noch einiges gehen.
Was halt passieren wird, ist dass eure Autoindustrie, die stark am Verbrenner festhängt, an Bedeutung verlieren wird, so wie die Büromaschinenindustrie beim Wechsel hin zum Computer, die deutsche Uhrennidustrie beim Wechsel zur Quarzuhr oder die deutsche Fotoindustrie beim Wechsel von reiner Feinmechanik hin zur Elektronik in der Kamera.
Technologischen Wandel kannm an halt nicht wegreden, auch die CDU/CSU nicht.
/ralph
Hi Ralph,
Das halte ich für ein Gerücht. Ich habe hier bei einer Art Carsharing Zugriff auf einen E-Mokka, der mich pro Tag nur 20 € kosten würde,voll entgegengenommen und gerne auch leer abgegeben. Was ich mehr als die 50 kWh, der Batterie verfahre muss ich irgendwoher nachladen. Daran scheitern einige meiner Einsatzszenarien:
Ich muss gelegentlich zu meiner Eigentumswohnung (demnächst Mieterwechsel, Versammlungen der WEG, ...) Einfache Wegstrecke 250 km. Also muss ich in Ravensburg nachladen. Aber eben nicht an der Wohnanlage, auch nicht bei der Hausverwaltung, wo die Sitzungen sind...
Wo tanken? Fußläufig ist ein Ladepunkt mit 22 kW, also realistische 2
1/2 Stunden nachladen. Schnellere Ladesäulen bringen mir da nichts, weil CCS kann der Mokka nicht. Also müsste ich zur Ladesäule fahren, da das Auto anschließen und nach 2 1/2 Stunden wieder hinlaufen und das Auto holen. Ist das zweckmäßig? Eine WEG-Versammlung dauert üblicherweise nicht so lange, dann muss ich warten oder woanders weitertanken... Was es an den Säulen kosten wird, ist ja noch viel intransparenter als an den normalen Tankstellen. Gerade chargemap.com gefunden. Die Ladesäulen in der Umgebung sind da nur mit 11 kW angegeben, und 77,3 ct für die angefangene kWh zzgl. 9,2 ct/min Parkgebühr. Bei 11 kW muss ich mindestens 4 Stunden rechnen, das sind locker 20 € on Top zu den 34 € für die eigentliche Ladung.Das ist nicht wirklich attraktiv, oder? Beim Aldi ginge es für angeblich
29 ct/kWh mit 22 kW aber das sind fast 20 Minuten zu Fuß und Weg.Wenn ich zu meinem Sohn nach Augsburg möchte, sieht es wenig anders aus. Für unterwegs mal tanken, ist das mit max. 22 kW echt zu langsam und vor Ort ist der Ladeplatz einfach nicht da, wo an ihn bräuchte.
Beim Schwiegervater gibts zum Glück eine Ladestelle in der Garage. Da nutze ich das E-Auto tatsächlich lieber als mein Diesel.
Gruß Marte
Eben. Bei Wind und Sonne braucht es einen Kinderbuchautor und Hellseherei.
Es ist nur immer wieder erstaunlich, dass die zufällige Existenz von erneuerbarter Energie kaum je ein Thema ist. ...
Natürlich kann das passieren, aber eben nicht verlässlich und vorhersehbar.
So ist es. Aber leider wurde fast ausschliesslich auf die Vermehrung von Quellen fokussiert.
Grüße, H.
Polnischen Vodka gibts auch als 80-Prozenter. Rektifikowany.
Grüße, H.
Hallo, abgesehen von Fassadenarbeiten ist das unmöglich. Neue Fenster machen Wände nicht "nass". Nur die Fehlnutzung einer Wohnung, wie:
- Wäsche im Wohnraum trocknen
- nicht lüften
- ...
peter
Das Problem bei solchen Leichtsiedern ist, dass sie den Luftsauerstoff verdrängen. Da hilft keine Gasmaske, da brauchst Du Atemgerät.
Grüße, H.
Hallo,
der Anschlußwert ist die eine Seite, die Sicherheit aber die andere der Realität.
peter
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