-5V für Op-Amp erzeugen? - Page 2

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Hi,
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Und danach ggfs einen LM324/4 zur Impedanzwandlung ;-)

Marte



Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Bei 5V Single-Supply etwas muede, besser LMV321 oder so. Gibt's auch aus
Euren Gefilden:

http://www.st.com/stonline/products/literature/ds/11887/lmv321.pdf

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Der macht's eher schlimmer, der schon erwaehnte Kondensator ist besser.
Ueberlege: Der Eingang ist eingeschwungen, sagen wir auf 2.02V, es
fliessen 2uA in der A/D-Eingang hinein, der LM324 macht das.
Nun stoesst du intern eine A/D-Wandlung an, es wird ein (leerer)
kleiner Kondensator an den Ausgang des LM324 gelegt, der die Spannung
auf 0V runterzieht (gut, 0V ist uebertrieben, die externen Zuleitungen
haben auch Kapazitaet, die im Vergleich zum internen Kondensator des
A/D-Wandlers sogar gross ist, sagen wir es stellen sich 1.9V ein.
Der OpAmp entdeckt 'uups, ich muss nachregeln', und reisst den Ausgang
hoch, zu hoch, uups, braucht ja nur uA, runterregeln, noch ein paar
mal hin und her, uff, geschafft, wieder 2.02V. Dummerweise ist die
A/D-Wandlung schon gelaufen, die hat irgendeinen Spannungwert waehrend
der aus uC-Sicht ewig langsamen Nachregelei des LM324 genommen, das
koennen 1.8V oder 2.2V sein, auf jeden Fall sind es nicht 2.02V, die
gemessen worden waeren, wenn der externe Kondensator einfach wesentlich
groesser ist, als der interne. Und billiger ist das auch noch.

Aber der AVR kommt mit 10k klar, wir haben 8k, und die 10V Quelle kommt
mit 50k klar, als braucht es nicht mal einen Kondensator (der zur
Erhoehung der Stoerfestigkeit trotzdem klug sein kann).
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Hi Manfred,

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                                                      ___
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Du hast den Smiley übersehen

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Aufpassen mit der Grenzfrequenz, er wollte schon ein paar kHz haben.

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Der LM324 hätte in erster Linie Stress bei kleinen Ausgangsspannungen, den
Offset... Ob man beim AVR im Datenblatt gezeigt bekommt, wie man den
AD-Eingang vernünftig beschaltet, weiss ich nicht, mit dem hatte ich noch
nie zu tun. AD machts schön und TI IMHO auch.

Marte



Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Ok, dann sollte es ohne -5V gehen, aber einen Opamp wuerde ich dennoch
nehmen. Entweder die Schaltung von Manfred mit einem Folger hinten dran
oder meine, ist vom Aufwand her Pott wie Deckel.

Die ATMEGA kenne ich kaum. Ohne Opamp und mit Filter koennte gehen, aber
allein die Tatsache dass da drin ein "Noise Cancelling Mode" eingebaut
ist laesst Probleme ahnen, wenn man das nicht niederohmig treibt. Laut
Datenblatt ist da der uebliche S/H Kondensator drin. Kann man
theoretisch bei langsamen Signalen hochohmiger treiben und angeben tun
sie bei hoher Datenrate immerhin 10k, aber ich taete das nicht (fuer
Mitleser, Achtung, >5MB File):

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2466.pdf

--
Gruesse, Joerg

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Nachdem wir "Bibel lesen" schon hatten - "Datenblatt lesen" scheint
dein Ding auch nicht so recht zu sein. Das Datenblatt zeigt typisch
14pF Hold-Kondensator und 1.5 Zyklen (bei typisch 100kHz) Sampling-
dauer. Da sind 10K ohmsche Source-Impedanz und vermutlich etliche nF
extern für den ohnehin gewünschten Tiefpaß wirklich mehr als ausrei-
chend. Zumal Thorsten gar nicht die volle Auflösung braucht.

Das Noise-Cancelling bezieht sich übrigens explizit auf µC-interne
Störquellen. Und von "auf dem AIN Pin rumsauen" wie von dir anderer-
seits geschrieben kann ich da auch nichts erkennen. Dein Geschwurbel
ist ziemlich ätzend. Aber auf Besserung brauchen wir wohl nicht zu
hoffen...


XL

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Axel Schwenke schrieb:

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Aber Steigerung ist durchaus drin. Mal abwarten wann er EM-Wellen als
longitudinal erklärt.;-)


Gruß Dieter

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Dieter Wiedmann schrieb:
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Wo liegt das Problem?
*duck und wech*

--20%
mfg hdw

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Horst-D.Winzler schrieb:

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Der Bindel-Grosch-Effekt ist auf d.s.e nicht so bekannt.:-)


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Eh klar.


Gruß Dieter

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?

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      ^^^^^^
Ich kenne leider nur Bindl ;-)


---<(kaimartin)>---

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Kai-Martin Knaak schrieb:
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Du darfst ein -e kaufen.;-)


Gruß Dieter

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Kai-Martin Knaak schrieb:
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Du kennst auch Dieter Grosch, wetten ;-)

--
mfg hdw

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Daher hatte ich geschrieben dass ich die ATMEGA nicht gut kenne (hatte
aber schon gediegen EMV Zoff mit welchen).

Es ist i.d.R. nicht der Kondensator oder dessen wenige pF die Aerger
machen, sondern die FET-Zelle im uC die ihn schaltet, bzw. deren Spikes.


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Das war fuer uC im allgemeinen geschrieben. Halte man den Spektrum
Analyzer an den Pin ;-)

Ich mache seit >20 Jahren EMV ...

--
Gruesse, Joerg

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Ist wohl mal wieder Zeit für ein Dieter-Nuhr-Zitat.

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Mit aus dem Analog-Input kommenden Störungen? Du beliebst zu scherzen.

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Ah ja. Und wieviel Energie steht da dahinter? Und wie vergleicht sich
das mit dem schaltenden Ausgangspin nebenan? Oder dem Oszillator-Pin,
der den Quarz antreibt?

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Au contraire. Noise Cancelling bezieht sich explizit auf den ATMEGA.

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Ich habe keinen. Brauch ich aber auch nicht. Ein 1nF Kerko von AIN
nach GND (wie er praktisch überall empfohlen wird) kappt jegliche
Sauerei, die Analog-MUX oder S/H erzeugen könnten. Und sorgt für die
gewünschte niedrige dynamische Quellimpedanz.

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In Anbetracht deiner Schwurbeleien macht mir das eher Angst, als daß
es mir Respekt einflößt.


XL

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Axel Schwenke schrieb:

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Könnte man für Joerg auch einen Bot erledigen lassen.


Gruß Dieter (nicht Nuhr)

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Wuesste nicht warum, das war als Hinweis gedacht, dass es Aerger geben
kann, Und schon hat.


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Oh ja. Zuletzt geschehen bei einer Anlage, wo die obere Grenzfrequenz
unter 20Hz lag und jeder davon ausging, dass das daher EMI-maessig
unbedenklich sein muesse. Bis der Tag X kam und hier das Telefon
klingelte. Was rauspfiff haetten wir noch sogar irgendwie mit
Abschirmmassnahmen in den Griff bekommen, aber nicht das Problem des
"Hubbels" im Datenstrom, wenn jemand in der Naehe sein iPhone einschaltete.

Was haben wir getan? Richtig, passive Beschaltung rausgeworfen, Opamp
unmittelbar vor den Pin, RC zwischen Opamp-Ausgang und Pin, Problem
weggepustet.


Du beliebst zu scherzen.
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Oh nein :-)


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Es ist weniger, aber: Viele Leute (Wink mit dem Zaunpfahl ...) glauben,
dass der ADC Pin rein analog ist und haengen da ueber
Widerstandsnetzwerke oder auch mal einfach als Leiterbahn irgendwas
langes dran, waehrend sie beim Quarz und dergleichen natuerlich die
uebliche Vorsicht walten lassen und alles kurz halten.


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Klar, den will Thorsten ja nehmen. Noise Cancelling ist ein deutliches
Indiz dafuer dass es intern Uebersprechen gibt und es steht im
Datenblatt m.W. auch nichts darueber, wo das alles draufpfeift. Z.B. auf
den Bereich unmittelbar am Bond Pad fuer den Pin.


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Mir reicht es, wenn meine Kunden nach neuem Design im EMV Labor
himmlische Ruhe vorfinden ;-)

Aber ok, denn blieb mal beim 1nF Kerko ;-)

--
Gruesse, Joerg

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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 > einem Folger hinten dran
OP halte ich typisch für A/D-Wandler-Eingängen an
Controllern auch für wünschenswert.
Manche 5V OPs machen aber nur 0 - 4V CMV am Eingang
aber 0 - 5V am Ausgang sodaß simpler Impedanzwandler
nicht geeignet ist.
Mögliche Variante mit T912:

   5V                   5V
   |   +-------+         |
   |   |       |        R2
   R1  -|-  \  | 2,5V    |
   |    |    >-+         +----R5---+
   +----|+  /  |         |         |
   |           R3  +---- +--|-  \  |
   R2          |   |        |    >-+--
   |           +---+   2,5V-|+  /
   GND         |
               R4
               |
       Uin ----+

MfG   JRD

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Hi Rafael,
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gut, ich sehe en, dass der TS921 2 OPs mitbringt, aber Prinzipiell brauchst
den ersten OP nicht. R3 an die Versorgungsspannung legen und den Teiler
direkt an den nichtinvertierenden Eingang des zweiten hängen und gut ists.
Mit dem zweiten OP könnte man die Arbeitsgerade dann wieder in die richtige
Richtung spiegeln, so man das nicht digital machen möchte.

Marte



Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Vermutlich so:

     5V
      |              5V
      R7              |
      |              R2     +----R4---+
      +-- 2,5V        |     |         |
      |        Uin-R1-+---- +--|-  \  |
      R7              |        |    >-+--
      |              R3   2,5V-|+  /
     GND              |
                     GND

Wirds wohl auch tun.
Ich komme in Mathcad für R1 = 100k
auf R2 = 8,4605k , R3 = 9,2425k , R4 = 20k
Für Uin = +/-10V, Uout = 0,5 ... 4,5V

MfG  JRD


Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Geht auch mit einem. Und richtig, Opamp ist allein schon wegen interner
und externer EMV angesagt. Vom letzten an den Port Pin sollte allerdings
noch ein RC liegen. Einige hundert Ohm in Serie und einige zig oder
hundert pF vom Port Pin nach Masse. Zufaelligerweise steht hier gerade
auch so was an, muss aber noch mir dem Kunden diskutieren, welchen uC
wir reinsetzen. Vielleicht wieder 8051, dann kriegt Oliver die Krise ;-)

--
Gruesse, Joerg

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