-5V für Op-Amp erzeugen?

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Gibt es eine einfache, billige und platzsparende Möglichkeit, -5V für
die Versorgung eines Op-Amps zu erzeugen? Im Elko habe ich eine Lösung
mit NE555 als Spannungsinverter gefunden. Das ist schon gar nicht so
verkehrt, allerdings würde ich gerne (größere) Elkos vermeiden.

Benötigt werden einige wenige mA. Ich muss ein +/-10V Signal auf einen
uC-verträglichen Spannungsbereich (0,5-4,5V) verschieben. Ich hatte mir
dazu überlegt, per Spannungsteiler auf +/-2V runterzugehen und per
Op-Amp 2,5V draufzuaddieren. Aber vielleicht gibt es elegantere
Lösungen? Die Spannung ist leider nicht potentialfrei zum Rest der
Schaltung...

Gruß
Thorsten
--
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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Thorsten Ostermann schrieb:
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ICL7660


Gruß Dieter

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?

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Diesen Klassiker wollte ich auch vorschlagen. Den gibt es übrigens nicht
nur von Intersil, sondern auch von einer ganzen Reihe anderer Hersteller.



Grüße,

Günther

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Günther Dietrich schrieb:

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Und es gibt natürlich auch modernere, und kleinere Chips, z.B. TPS60403
im SOT-23/5.


Gruß Dieter

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?

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Geht aber nur bis maximal 5,5V. Das würde im Fall des OP genügen.

Ansonsten passen -- finde ich -- die max. 10,5V besser zur Versorgung
von OpAmps.



Grüße,

Günther

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Ich dachte nur von Maxim, und da haette ich ernste Bedenken was
Lieferzeiten und Verfuegbarkeit angeht. M.W. kostet das Dingen auch rund
$.50 in mittleren Stueckzahlen, ziemlich viel Kohle wenn es billig sein
soll.

Charge Pumps sind aber nicht mein Dingen. Thorsten koennte sonst auch
einen MAX232 zweckentfremden, der waere billiger.

--
Gruesse, Joerg

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Hallo Joerg!

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Mist, darauf hätte ich selbst kommen können. Den habe ich selbst
schonmal irgendwo eingesetzt. Ist aber schon ein paar Jahre her...

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Das wäre für meine Zwecke billig genug. Und SO8 sollte auch gehen,
kleiner ist natürlich feiner ;)

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Dann habe ich aber wieder Elkos oder Tantals an der Backe, und der
Max202(oder wie heißt der, der mit 100nF auskommt) ist nicht mehr
wirklich billig.

Gruß
Thorsten
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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Huch? Der ist bei Euch teurer als der 7660? Digikey hat den 202 von TI
fuer $0.39/2500. Sage mal was ueber Quellimpedanz und ADC, vielleicht
brauchst Du das alles ja nicht.

--
Gruesse, Joerg

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Hallo Thorsten,
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Lass es lieber, Manfred hats beschrieben, zwischen der
Widerstandsbeschaltung und dem AD-Eingang kannst Du einen ganz einfachen
Impedanzwandler schalten, der mit 0-5 V auskommt. Derartige OPs gibts genug.

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Wozu? mit 100 nF tut der doch blendend.

Marte



Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Dieter Wiedmann schrieb:
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Der Klassiker. Manche nehmen auch einen MAX232&Co, falls man den grade
rumliegen hat.

Wenn es dafür ne richtige Beschaffung gibt und nicht unbedingt die
Grabbelkiste herhalten muss, sollte der 7660 aber heutzutage überall zu
kriegen sein.

- Carsten

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?

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kannst 7660 nehmen.

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dann addiere doch vor dem OP. Oder mache mal eine Kunsterde für den OP bei
2.5V durch Spannungsteiler.

Waldemar

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Thorsten Ostermannschrieb:
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http://www.chem.duke.edu/~boris/datasheets/icl7660%20-%20voltage%20inverter.pdf

Dirk

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Ok, wenn billig dann 74HC14 oder freien Port Pin am uC, einige hundert
kHz. Nach diesem Schema:

http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps_e/ivw_smps_e.html

Das vermeidet Elkos.

Bei niedriger Impedanz der Quelle koennte man vielleicht noch was mit
invertierenden Opamp-Schaltungen tricksen. Zu messendes Signal herunter
auf +/- 1V oder so teilen, ueber R in IN-, R von IN- nach OUT, Offset
auf IN+ geben. Wenn die Quelle aber "weich" ist, wird's nicht praezise.

--
Gruesse, Joerg

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?

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Natuerlich, vor allem billigere als den ICL7660

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Na dann musst du ja nicht versaterken, also brauchst du keinen OpAmp.
Von 10V auf 4.5V und von -10V auf 0.5V trifft sich in 3.125V.
Du brauchst also eine Referenzspannung von 3.125V dir du durch
enien Spannungsteiler herstellen kannst (angenommen die 5V der
versorgungsspannung sind dir exakt genug, ansonsten brauchst du
eh eine Referenzspannungsquelle).
Zwischen Eingangsspannung und Referenzspannung kommt noch ein
Spannungsteiler, von 5:1,
dann werden aus 10V ((10-3.125)/5*1+3.125=4.5V und aus -10 eben 0.5V.
Der Spannungsteiler koennte aus einen 4k und einen 1k Widerstand
bestehen, dann muesste aber der Spannungsteiler der die 3.125 auf 5V
macht sehr niederohmig dagegen sein, so 3.125 Ohm und 1.875 Ohm.
Uups.
Also eher 3.125k und 1.875k zu 400k und 100k ?
Nein, wir nehmen am EIngang 40k, und machen den Spannungsteiler der
3.125V so, dass er 10k Quellwiderstand fuer die Refenezspannung bietet,
der Widerstand nach +5V und der nach 0V haben also parallel geschaltet
10k. Also 17.0k und 24.15k. Hoffentlich habe ich mich nun nicht
verrechnet.

        +5Vref
          |
        17.07k
          |
in --40k--+-- uC analog in
          |
       24.15k
          |
         GND

Falls deine Quelle nicht mit 50k belastet werden darf (sondern z.B.
nur mit 500k) und dein uC lieber weniger als 8k Eingangsimpedanz
sehen will (weil das kurze Aufladen des A/D-Wandler Kondensators
sonst zu lange dauert, also in der Smaple-zeit nicht abgeschlossen
ist, alsod er Messwert falsch wird), dann schliss einen Kondensator
(sagen wir 10nF) parallel zum Eingang. Dann wird der niederimpedanter,
selbst wenn du 10 mal groessere Widerstandswerte verwendest, nur halt
auf Kosten der Anpassungsgeschwindigkeit, ueber die du nichts
geschrieben hast.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Danke Manfred, sonst hätte ich es noch zeichnen müssen (das mach ich ungern
;-)

Irgendwie war mir aber dann doch die Naheliegendste Methode auch nicht
gekommen, vor lauter OP und addieren...

Marte
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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Aber Vorsicht walten lassen. Da muesste Thorsten neben der Quellimpedanz
auch noch sagen was fuer ein ADC das ist. Viele lassen auf dem
Eingangspin eine gehoerige Sauerei raus, die nicht nur EMV produziert
sondern auch den Messwert verfaelscht. Meist muss man niederohmig
treiben. Besonders uC tun sich in dieser Hinsicht oft nicht gerade als
Musterknaben hervor.

--
Gruesse, Joerg

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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Hallo Joerg, hallo Mawin!

Erstmal danke für den wirklich einfachen und billigen Ansatz. Manmal
sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...

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Das Signal soll von einem Mega16A verarbeitet werden. 50kOhm sollte die
Signalquelle wohl treiben können. 8 bit Auflösung sind mehr als
ausreichend, das Signal wird mit "einigen" kHz abgetastet. Was mich
daran erinnert, das ich dem ganzen noch einen TP-Filter spendieren sollte...

Gruß
Thorsten
--
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Thorsten online: http://www.ostermann-net.de/electronic
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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Der hat doch eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V (ich dachte
1.1V, hab aber noch mal ins Datenblatt geguckt, woher hab ich nur die 1.1V ?
Vielleicht
irgendein 3.3V AVR),  da sollte man die Widerstandswerte auf einen Bereich von
0.1V-2.5V
anpassen.

Der TP ergibt sich durch einen Keramikkondensator am Analogeingang.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
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Der Tiny 44 hat wahlweise 2,56 oder 1,1V

Thomas

Re: -5V für Op-Amp erzeugen?
Thomas Meier schrieb:
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Die tinys kenne ich nicht, aber die gewöhnlichen AVRs haben da, wo 2,56V
steht 2,3V ... 2,7V.

HTH,
Falk

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