Marc Haber schrieb:
Holpriger Übersetzung, das Orischinaal(?):
Marc Haber schrieb:
Holpriger Übersetzung, das Orischinaal(?):
Am 20.05.20 um 21:56 schrieb Rolf Bombach:
Ich glaube, du vertust dich da um ein paar Generationen.
Z80 Pascal/MT+ und Turbopascal konnten beim Arbeiten eigentlich locker mit der LSI11-23 unter UCSD mithalten. Der Q-Bus war nicht gerade der Speedking und die PDP11 war halt ein 16-bitter mit 64 KB Adressraum und einer auch nicht sooo tollen MMU. Ja, ich hab' sie gemocht. Und Unix V6 lief gut drauf. (das war lange vor SystemV)
Aber nach 3 Stunden Turbopascal war man ziemlich fertig, keine Atempause, kein Ausbremsen durch den Rechner.
Bei den Olivetti M-20 (8086 ohne Schaumbremse) oder gar Compaq-286 war kein Vergleich mehr möglich der zu Gunsten von DEC ausgegangen wäre. Ja, für die uVaxen gab's alles, aber die Überperformer waren die auch nicht. Und der 200 MHz Pentiyummy war bald darauf der Sargnagel für den DEC Alpha. Motorola war schon vorher kein Gegner mehr, von NS32032 und dem Fairchild Clipper ganz zu schweigen. Die waren alle nur in Publicity gut.
Mein Z80 hatte einen 10 MHz-8086 mit fast voll ausgebautem RAM der nix anderes getan hat als Ramfloppy zu spielen. Und für Numerik den AM9511. Der ging gut ab.
OK, ich sollte eigentlich DOS 2.0 auf dem 86 zum Laufen bringen, aber der Kunde ging allzufrüh pleite. Finanzierung eines StartUps über die Köpenicker Volksbank war wohl nicht so der Bringer.
Gruß, Gerhard
Gerhard Hoffmann schrieb:
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
Es gab schon Grosscomputer ("Mainframes"), aber da durfte Hinz&Kunz nicht ran. Das änderte sich mit dem Aufkommen der Computer der zweiten Generation.
Klar, "mit dem Computer arbeiten" im heutigen Sinne konnte man mit den "Mini/Mikrocomputern" nicht. Dummes Terminal an 2400bd Serial, keine Grafikkarte, wer einen Zeilen-Editor hatte, war schon privilegiert. PDP-8 hatte in der Basisversion 4kx12bit und Lochstreifenleser. Die Trennung von App, Betriebssystem und Compiler/Linker war da gerade erst so in der Diskussionsphase. Später geborene erlebten diese Phase bei den Rechnern der dritten Generation am Beispiel der ersten Apple ][.
Wie schnell waren die hinsichtlich double-precision-Numerik?
Ja, DEC war da schon in der fat, dumb, and happy-Phase des Managements. Die meinten sogar, mit dem Alpha könnten sie eine Generation überspringen, also so was wie Arduino mit Alpha-chip. Rainbow war dann wohl der ultimative Flop. Mit dem Pentium III 667 MHz, thereabouts, war dann PC = personal cray, ab da begann das Massensterben.
Ich meinte. Mit einer 11/23 als Lab computer, real time single user single task, ohne MMU und brauchbarer FPU, war man gut bedient. Hab da schon einiges machen können. Zwei Schrittmotoren ab look-up-table synchron laufen lassen kann man auch mit weniger, aber gleichzeitig
20 Massenspektren pro Sekunde registrieren, binnen, kumulieren und abspeichern via DMA, da war man schon froh über MMIO und simplen Aufbau. Assemblerkenntnisse natürlich von Vorteil. Und nein, die nachfolgende Generation, die das parallel zu mir mit 286ern ff versuchten, haben das nie hingekriegt.Es ging lange, bis der PC das konnte, was anfangs versprochen wurde.
Ich behaupte sogar, diese direkten Anbindungen wurden, jedenfalls unter DOS/Windows und ähnlichen populären Krücken, nie wieder erreicht. Heute ist der PC eher SCADA für Geräte, die den früheren Computern ähneln, SPS-ähnliche Sachen halt.
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