Tristate-fähige Audio-Endstufe

Dec 25, 2007 496 Replies

Falk Willberg schrieb:

Und was steht da nun? Vermutlich was anderes. Ich hatte es so erklärt bekommen.

- Henry

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Henry Kiefer schrieb:

Soll ich Dir das jetzt vorlesen?

Falk

Falk Willberg schrieb:

Das Stichwort Blei ist dort nicht zu finden.

Aber wenn ich so jetzt drüber nachdenke: Wie kommt das Blei an die Nockenwelle?

- Henry

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Henry Kiefer schrieb: ...

Besser gar nicht. Es hatte wohl angeblich die Aufgabe, die Ventilsitze in Guss-Zylinderköpfen zu schützen. Mein R4 ist aber auch lange bleifrei gefahren, ohne daß _da_ ein Schaden aufgetreten wäre.

Falk

Henry Kiefer schrieb:

Überhauptnicht. Das mit dem Schmiereffekt war wohl mehr ein Ablenkungsmanöver wg. Giftigkeit des Bleizusatzes. Wenn Schmierung dann des Auslaßventils.

Hier etwas über Bleizusatz:

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mfg hdw

Falk Willberg schrieb:

Ja genau, die Ventilsitze. Jetzt kommt es mir wieder in den Sinn.

- Henry

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Bei mir fing die Angst in der Jugend erst bei 5kV an, die Anodenspannung meiner zuletzt gebauten HF-Endstufe. Wenn ich heute daran zurueckdenke, bekomme ich Albtraeume.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Ach was ;) Daher habe ich für mein Diplomgebastel ja auch mit Mischern herumgemacht. Ein Sampler wäre viel eleganter gewesen, dafür aber wohl akademisch (weil dysfunktional) geblieben ;)

Eh? So ganz Tristate ist das aber nicht - oder haben die US-MOSFETs keine Body-Diode

Achso, von solchen Restriktionen bin ich nicht ausgegangen. Wenn man unabhängig von dem, was am Verstärkereingang anliegt, am Ausgang gefahrlos frei schalten und walten möchte, reicht das nicht. Muss man halt mal die realen Anforderungen checken...

Joerg schrieb:

Fast wäre die Welt komplett digital geworden ;-)

- Henry

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Henry Kiefer schrieb:

"Digital" ist doch "Analog" ohne Spannungen zwischen L und H dafür mit unerschütterlichem Vertrauen in die Herstellerangaben ;-)

Falk

Falk Willberg schrieb:

Im Datenblatt eines typischen 74er sind aber viel mehr analoge als digitale Angaben?!

- Henry

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Henry Kiefer schrieb:

Naja, das hängt davon ab. Der '04 läßt sich digital ja mit I O

0 1 1 0 vollständig beschreiben. So ein '164, '374[0] oder MSP430F164 ist da schon komplizierter. Falk [0]Damit wurden noch haltbare LPTs gemacht.

Falk Willberg schrieb:

OK, ich sehe schon, da ist Nachhilfe vonnöten:

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und dort dann beispielsweise 74HCT00 eingeben. Und dann Bytes in Klassen zählen ;-)

- Henry

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Henry Kiefer schrieb:

Sechs Seiten:

1 - Dat is ein data sheet 2 - Gemischt 3 - Digitales 4 - Analoges 5 - Analoges 6 "This datasheet has been downloaded..."

^^^^^^^ Is jetzt Java?

Zusammengefasst könnte man sagen: Die Welt (eigentlich eher "Technik") ist ja schon digital. Dank derjenigen, die die _ganze_ Elektronik beherrschen[0];-)

Falk [0]Ich nicht

Falk Willberg schrieb:

Ich gebs auf! Du hast nicht Vth, VCC, mA und MHz mit pF gefunden? Alles analog!

- Henry

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*Henry Kiefer* wrote on Thu, 07-12-27 13:04:

Nein, nur Klopffestigkeit. Und es machte unglaubliche Probleme an Ventilen, Auspuff, Zündkerzen und einigem mehr - ich habe dazu Artikel aus der Zeit um 1950. Noch in meiner Kindheit (frühe Sechziger) warb Aral mit "das BLEIFREIE Benzolgemisch". Nur höhertourige Motoren aus den Siebzigern mit ohne Sitzring billig direkt in den Graugußkopf geschnittenen Ventilsitzen und den durch das Blei erforderlichen hohen Flächenpressungen bekamen ohne Blei das Problem mit Mikroverschweißungen, die Material ausreißen.

Das allerdings. Staudruck im Auspuff ist so ziemlich der einzige Konstruktionsparameter, der für alle erdenklichen Eigenschaften und Werte nur Nachteile bringt.

*horst-d.winzler* wrote on Thu, 07-12-27 14:52:

Benzol aus Kohle. ARomaten und ALiphate.

Ein SW Ingenieur sagte mir mal, seit Max Planck sei sie erwiesenermassen digital.

Ahem, ich hatte 74HCU04 und HC04 auch schon mal als analoge Verstaerker benutzt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

In meiner Diplomarbeit hatte ich Sampler eingebaut. Alles selbst gezimmert, Dioden, Ringkerne gewickelt und so. So Mitte der 80er.

Na ja, man muss hochohmig auf VCC ziehen. Wird dann aber billisch.

Muss man, und oft stellt sich heraus, dass man sich das Leben leichter machen kann als angenommen. Ansonsten bliebe noch diskretes Design und beide Arbeitspunkte wegziehen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Henry Kiefer schrieb:

Schrub ich doch.

Falk

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