Ja, ist vorgesehen, 15 nF Folie (600..700 Vac) oder sowas in der Größenordnung.
Nun habe ich den Doktoranden nochmal gefragt, es ist wohl nicht direkt eine Pockels-Zelle, sondern ein Lasermodulator.
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Der hat 82 pF. Die dort ebenfalls erhältlichen Pockels-Zellen haben deutlich weniger Kapazität (<10 pF).
Ein anderer, in Erwägung gezogener Einsatzzweck für das ganze, ist eine Paul-Falle. Welche Kapazitäten da auftreten, konnte er momentan nicht rausfinden.
Hm, langsamer schalten dürfte schwierig werden. Das Brückenmodul hat ja den Gatetreiber integriert und reagiert nur auf die Signale an seinen Schmitt-Trigger-Eingängen.
Holger
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Am 19.08.2023 um 09:25 schrieb Marte Schwarz: Ich hätte zumindest erwartet,...
H
Holger Schieferdecker
Hallo,
vielen Dank für eure Anmerkungen, inzwischen habe ich einen Schaltplanentwurf fertig.
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Unsicher bin ich noch, wo das Verzögerungsglied am besten aufgehoben ist (high side/low side bzw. auch vor oder nach der galvanischen Trennung). Ich habe es mal auf direkt nach dem Signaleingang in den low side Zweig gesetzt, da dürften wohl (hoffentlich) die wenigsten Störungen ankommen.
Die Widerstände in den Lastleitungen sind 1W, damit sollten sie kurze Strompulse beim Umladen einer Kapazität aushalten, für Dauerstrom ist das natürlich nicht ausgelegt.
Sind da noch grobe Schnitzer drin?
Ist bei dem Projekt ein zweiseitiges Layout ausreichend, oder sind da zwingend 4 Lagen nötig?
Danke und Gruß Holger
M
michael.woestenfeld
Hallo Holger,
sieht ja erst mal ganz gut aus. Einige Anmerkungen habe ich aber :-)
Du arbeitest an einer Uni, ich gehe mal davon aus, dass es keine größere Serie wird. Sonst könnte man noch mit einer Bootstrap-Schaltung einen DC/DC-Wandler sparen. Die DC/DC-Wandler hätten dann auch gerne noch etwa Entstörung, siehe die Applikation (Drossel,Gleichtaktdrossel und ein paar C´s)
Dein HV-Netzteil liefert eine symetrische Spannung und die Last geht dann auf die Mitte? Sollte so sein, dann passt es auch.
Bei Supply-In würde ich noch eine Transil als Verpolschutz spendieren.
4-lagig ist besser, 2-lagig könnte aber auch gehen. (Abstände!) Bei 4-lagig keine Planes verwenden, die Abstände in den Innenlagen werden dann schnell zu gering.
Totzeit: Das geht m.E. so nicht. Es knallt entweder vorne oder hinten, die Verzögerung eines Signals reicht nicht. Ich habe mir das gerade mal aufgemalt. Zum simulieren habe ich heute keine Lust, das solltest Du machen :-) Die Plazierung vor der Trennung ist ok.
Ich würde Signal-In vor den Trennern noch mit einem externen Enable-Signal verknüpfen, sonst leitet immer ein Teil der Brücke und Du kannst sie nie komplett abschalten. (Deine Last sagt mir nix, ich habe nur Servoverstärker gebaut. Bei kapazitiver Last vielleicht nicht unbedingt nötig)
Gruß
Michael
Am Dienstag, 26. November 2019 17:24:42 UTC+1 schrieb Holger Schieferdecker:
H
Holger Schieferdecker
Hallo Michael,
Am 26.11.2019 um 19:45 schrieb snipped-for-privacy@gmail.com:
Bei dem speziellen Wandler steht folgendes:
THM 10 and THM 10WI series meet EN 55032 conducted and radiated emissions Class A without external components.
Umgebung sein will.
Genau, so ist das gedacht. Wobei es auch eine angedachte zweite Schaltungsvariante gibt, als T sozusagen, um die Last auf eine negative Spannung zu setzen.
o VCC1 | |-+ ->| |-+ | +----o Last | |-+ ->| |-+ | GND1 o | GND2 o-+ +--+--+ +-o VCC2 = GND1 --- --- ^ ^ | |
Plus Sicherung. Wieso eine Transil und keine normale Diode?