Thermo-Druckkopf ansteuern

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Moin!

Wie verhält sich bei Thermo-Beleg-Druckern die "Heizung" am Druckkopf?

a) Darf nur mit kurzen Impulsen angesteuert werden und raucht im
Dauerbetrieb ab.
b) Verhält sich wie eine Glühlampe, der Widerstand nimmt mit steigender
Temperatur zu und das Teil nimmt bei Nennspannung im Dauerbetrieb keinen
Schaden.

Konkret geht es hier um einen MTP201 von Seiko. Ist ein nacktes Druckwerk
ohne Elektronik, also nur Mechanik mit Motor/Tacho und Kopf. Der Kopf hat
keinen Temperatursensor und ist 1*7 Pixel hoch, die 'Heizpixel' muss ich
direkt ansteuern. Seiko geizt leider mit den Daten, im Prospekt ist nur Imax
mit 3,2A angegeben, zur Ansteuerung des Kopfes findet sich nichts.

Die Mechanik ist übrigens genial einfach und schön klein, die Ansteuerung
(bis auf die fehlenden Daten zur Heizung) sollte einfach sein, weil der
Motortacho den Spaltentakt ausgibt.
Ich möchte mit dem Drucker kuze Messprotokolle über eine uC Schaltung
ausdrucken.

BTW, wo darf ich mir die Bitmuster für einen 5*7 Pixel ASCII-Zeichensatz
kopieren?
Findet sich sowas in den Linux-Sourcen?

MfG Bernd

PS: Wenns fertig ist gebe ich den C-Code vom 'Druckertreiber' gerne
weiter...


Re: Thermo-Druckkopf ansteuern
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Ja. Schmlimmer noch: Fuer eine sauberes Druckbild musst der Impuls kuerzer
werden,
wenn gerade zuvor dort schwarz gedruckt wurde. Ausserdem halten die Treiber
selten
Dauerstrom aus. UCN6817. Man will ja schnell aufheizen. Je mehr Spannung je
besser
geht das, je schneller kann der Drucker laufen. Wenn du ihn ganz langsam
arbeiten
laesst, druckt er vielleicht mir Dauerstrom an 5V.

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Jede alphanumerische LCD-Anzeige zeigt im Datenblatt den Zeichensatz.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Thermo-Druckkopf ansteuern

"MaWin" schrieb:


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werden,

Also das Druckbild ist mir erstmal nicht so wichtig, aber den Druckkopf
möchte ich beim rumprobieren auf keinen Fall gefährden.


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Ja, aber ich meinte wirklich als bitmuster:

00000
00100
01010
01110
10001
10001
00000

Also in den Quellcode (bzw direkt in ein eeprom) copy-paste-bar.
~4500 Bits abtippern und danach auch noch die Fehler suchen wollte ich
vermeiden.

MfG Bernd


Re: Thermo-Druckkopf ansteuern
Bernd Maier schrieb:

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Lang, lang ists her.:-) Mein AIM-65 hat so einen Drucker, falls du mit
6502 Assembler was anfangen kannst besorg dir die Literatur diesem
Steinzeit(;-))gerät.

http://highgate.comm.sfu.ca/~rcini/classiccmp/my_docs.htm


Gruß Dieter

Re: Thermo-Druckkopf ansteuern

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Besorg dir mal den Sourcecode für meinen MP3-Player von meiner Seite. Da
ist ein nettes Tool drin, mit dem man BMP-Bilder und PalmOS-Fonts in ein
eigenes Format konvertieren kann.. (Bei dem Font-Pack, was ebenfalls auf
meiner Seite zu haben ist, sollte man allerdings nochmal den Autor um
Erlaubnis bitten.)

Viel Spass,
--
snipped-for-privacy@gmx.de, www.kreapc.de

Re: Thermo-Druckkopf ansteuern


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Sehr praktisch. Danke!

MfG, Bernd


Re: Thermo-Druckkopf ansteuern
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Ja, werden i.d.R. mit sehr kurzen Impulsen. Es hängt stark vom Druckkopf und
dem verwendeten Papier (oder Medium) ab. Gängige mir bekannte Werte liegen
bei ca. 500 mikroSekunden. Von der Seite fange mit kurzen Impulsen an und
erhöhe diese dann kontinuierlich, bis auf dem Papier was zu sehen ist. Pause
dazwischen sollte etwa bei der doppelten Heizzeit sein (die
Thermodruckerbauer sprechen beim Heizen vom Bestromen).

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Nein, dafür ist er nicht gebaut.

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Imax

Den Drucker bzw. den Kopf kenne ich nicht. Die meisten Köpfe enthalten ein
Schieberegister, wo für die Druckzeile die Daten seriell eingeschoben
werden. Versuche mal den Kopf auszubauen und an die Bezeichnung zu kommen
(zumindestens den Hersteller). Vieleicht findest du dann im Web ein
Datenblatt. Hersteller von Köpfen sind z.B. Kyocera und ROHM (zumindestens
von denen habe ich Köpfe verwendet).
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Ein doch recht anspruchsvolles Projekt.

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Also ich habe mir damals so was unter Windows gebaut. Zeichensatz in eine
Bitmap ausgegeben und dann eingelesen und in meinen Quellen verarbeitet.
Geht sicherlich auch unter Linux.

Gruß

Torsten
--
www.goetzke-online.de



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