Tintenstrahler ansteuern

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Hallo NG,

Mal eine Frage an die Experten:

Ich hab hier einen groDF%en A1-Tintenstrahldrucker mit Elektronik-Defekt.=

Das Teil wird nicht mehr hergestellt, und die auf Ebay angebotenen20%
Drucker sind entweder sauteuer oder haben ebenfalls Elektronikausfall.

Der Drucker ist an sich ganz einfach aufgebaut, die Sensoren und Motoren =

funktionieren alle und auch die Mechanik ist voll i.O.
Daher plane ich evtl. die Steuerung durch ein (altes) PC-Motherbord mit20%
ensprechender IO-Karte (muss dann wohl Selbstbau sein) zu ersetzen.

Einzige Frage: Wie wird ein Tintenstrahldruckkopf angesteuert?
Spannung, Impulsform, Impuls-Dauer?
Schon klar, dass jeder Drucker anders ist, mir gehts mehr ums Prinzip.

Danke und GruDF% an alle,
Wolfgang

--20%
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Re: Tintenstrahler ansteuern

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So ein Ottomotor ist an und für sich auch ganz aufgebaut.
Zylinder, Ventiele, Vergaser ... aber Scherz zur Seite:

Die gesammte Elektronik eines Druckers nachzubauen ist wohl
etwas utopisch weil du die gesammten Technischen Daten nicht
hast/bekommst. Mit viel Aufwand wäre es sicherlich möglich
irgendwas aus dem Drucker herauszubekomen. Aber sicher nicht
annährend in der Qualität in der du es gewohnt bist.

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Evt. kann man die besser helfen wenn du uns den Hersteller und den
Typ verrätst. Ansonsten wäre es doch auch mal einen Versuch wert die
Elektronik zu reparieren? Und da so ein A1 Drucker auch nicht gerade
preiswert ist könnte man (auch in unserer Wegwerfgesellschaft) daran
denken den Drucker zu Reperatur zum Hersteller zu schicken.
(Ich vertraue z.B. einmal reparierten Monitoren mehr als den
neuen.) Das lohnt sich u.U schon bei den besseren A4 Druckern.

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Es gibt verschiedene Druckkopftypren. Piezo Druckköpfe, Buble Jet,
Nadeldruckköpfe und bestimmt noch ein paar mehr. Aber welchen hast
du nun?
Es gab vor ein paar Monaten einen Thread genau über die Ansteuerung von
solchen Druckköpfen. Evt. suchst du mal bei google danach.

Tschüss
 Martin L.

Re: Tintenstrahler ansteuern
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Nachdem mir hp einmal für einen simplen Netzschalter 200DM berechnen
wollte - es handelte sich um einen A1-Drucker(!) - und darin lediglich der
Schalter samt Anschlußkabel und Stecker, aber nicht die Einbau- und
Transportkosten enthalten waren, wäre ich da sehr vorsichtig. Nicht dass der
Preis des Kostenvoranschlags schon den Zeitwert des Drucker überschreitet.
Da wird gerne einmal der damalige Neupreis des Druckers durch 2 geteilt und
als Pauschalpreis ausgeworfen. Diese Berechnung ist dann der
kostenpflichtige Kostenvoranschlag.

--
Wolfgang Horejsi



Re: Tintenstrahler ansteuern

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Es gibt Piezo und Thermo.
Im Prinzip werden beide mit einem elektrischen Impuls angesteuert :-)
Spannung und Kopplung (per Kondensator bei Piezo oder direkt bei Thermo)
findest du auf deinem Elektroniboard des Druckers. Ich wuerde die Bauteile
uebernehmen, denn sie werden ja wohl noch gehen (und wenn nicht, dann
ist die Reparatur besonders einfach, Ansteuerchips gibt es z.B  bei Allegro
UCN5832 und aehnlich)
Keine Besonderheiten waere bei Thermo, das man einen 'gerde geschossenen'
Punkt beim naechsten aufheizen kuerzer heizt. Problematisch sind die
Reinigungssequenzen die die Drucker so durchziehen, die sind ziemlich
komplex.
Ich wuerde erst mal gucken, wo beim Drucker der Fehler liegt.
Netzteil ? Reparieren.
Schnittstelle ? Reparieren.
Prozessor ? Dann muss man wohl wirklich Ersatz programmieren, aber besser
auf Basis einen uC als eines PC, denn der PC ist nicht zeitgenau: Durch Cache
und die Pipelines, durch Umwandlung des 8086-Code in Pentium-Code und dank
Interrupts sind dort kaum zeitkritische Programme zu bauen.
Du hast beim PC schon ein Problem, den Centronics-Drucker-Eingang zu
schnell genug zu realisieren.
Die Ansteuerelektronik (Motoren, Druckkopf, Netzteil, Schnittstelle) wuerde ich
dann auf jeden Fall vom alten Drucker uebernehmen, ist ja schon alles da, man
laesst es sogar auf der Platine und faedelt nur den neuen Prozessor rein..
--
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Re: Tintenstrahler ansteuern
Hallo MaWin,

MaWin schrieb:
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Das dachte ich mir auch so, erst mal das bestehende Ding analysieren.

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Hmm stimmt, daran hab ich noch gar nicht gedacht.

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Ja leider, es sieht so aus. Das Problem ist dass das Papier eingezogen20%
und dann wieder ausgeworfen wird. Ich dachte, da ist ein Sensor20%
verdreckt oder defekt, aber die laufen alle und bringen auch ein20%
sauberes Signal bis zur Steuerung.
Das Ding (HP Designjet 350) ist ziemlich alt (ca. 10 Jahre).
Er hat kFC%rzlich noch funktioniert, also wohl ein Wackelkontakt oder20%
schlechte LF6%ststelle oder so was in der Art :-(

NachlF6%ten wE4%r vielleich ne Option, aber die Platine ist riesig.

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Auf ner kleinen Kiste unter DOS vielleicht noch beherrschbar. Hatte so20%
was E4%hnliches schon mal gemacht und hatte da keine Probleme mit Timings=
2E%

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Kann bzw. soll seriell angesteuert werden. Schnell muDF% er ja nicht sein=
,20%
das ist der Drucker auch mit der Originalhardware nicht.

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Genau so.

Ich zerleg das Teil einfach mal und guck nach was da drin ist.

Vielen Dank,
Wolfgang

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Re: Tintenstrahler ansteuern

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Bei so einem Pipifaxdefekt wuerd ich mal die Ursache suchen gehen.
Du hast wohl noch einen Sensor uebersehen, oder der uC merkt, das
ein Motor (Druckkopf ?) nicht geht.
Wenn der uC komplett tot waere....oder wie ich es mal bei einem
Oki Laser hatte: Ein Eingangspin des uC wegen Elektrostatik
abgeschossen. Da lohnt es sich vielleicht ueber Austausch
nachzudenken (haben wir aber auch nicht gemacht, wir haetten
hoechstens das Board getauscht, hatten aber jahrelang kein
Gegenstueck gefunden).
--
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Re: Tintenstrahler ansteuern
On Sat, 07 Feb 2004 12:09:13 +0100, Wolfgang Mahringer

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Und was hat das Papiereinziehen mit dem Druckkopf zu tun?
Was macht der Drucker, wenn das Papier so zugeführt wird, als
sei es Rollenmaterial?
Sind die Sensoren *und* die LEDs wirklich frisch gereinigt?
Einige setzen sich mit Farbnebel zu und dann gibt es beim
Einfädeln von Rollenpapier die Meldung "Papierrand nicht
erkannt".

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Das Flachbandkabel zwischen der Platine und dem Wagen kann im Laufe
der Zeit verschleißen. Je nach Stelle des Kabelbruchs gibt's merk-
würdige Effekte. Aber das hat mit dem Papiereinlegen nichts zu tun.

Nun hat ja HP einen recht großen Marktanteil und daher gibt es auch
freie Techniker, die einen DJ350 reparieren. Ersatzteile gibt es auch
noch bei freien Händlern. Evtl. kann man dort auch das Servicehandbuch
kriegen.

Norbert

Re: Tintenstrahler ansteuern
Hi Norbert,

Norbert Hahn schrieb:
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An sich nix, aber das Ansteuern des Druckkopfs ist das einzige was mir20%
nicht recht klar ist wie es funktioniert, und nachmessen kann ichs ja20%
nicht mehr.

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Dasselbe, d.h. zieht ein, fE4%hrt ein paar mal hin und her (ist normal be=
i20%
dem Drucker), misst dann die Papierbreite und wirft dann das Papier20%
wieder aus, verbunden mir ner Fehlermeldung.

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NatFC%rlich. Ausgebaut, gesE4%ubert und dann im eingebauten Zustand deren=
20%
Signal gemessen....alles perfekt. Es gibt sowieso nur 2 Sensoren:
der erste, der checkt sobald man Papier oder Rolle zufFC%hrt;
der zweite ist am Druckkopfwagen montiert und "misst" die Breite des20%
eingelegten Papiers.

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Das isses leider definitiv nicht.

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Richtig. Habe auch da die Kontakte geprFC%ft und gereinigt, leider hats20%
nix gebracht.

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Klar, gibts alles gegen Einwurf kleiner MFC%nzen....fFC%r einen 10 Jahre =

alten Plotter, da will ich nix mehr groDF% investieren.
Das Servicehandbuch werd ich mir aber kaufen. Danke fFC%r den Tip!

lG
Wolfgang

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Re: Tintenstrahler ansteuern
On Sun, 08 Feb 2004 15:50:04 +0100, Wolfgang Mahringer

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Ich habe einen etwas über 10 Jahre alten DJ 650c für ca. EUR 80.-
repaireren lassen (das was ich selbst machen konnte, habe ich vorher
gemacht) und in dann für EUR 1000.- an HP verkauft. Die nahmen im
letzten Jahr funktionsfähige Plotter jeglichen Alters und Hersteller
für diesen Betrag zurück, wenn man einen neuen kauft. Das musste
aber ohnehin sein.

Norbert


Re: Tintenstrahler ansteuern
On Sun, 08 Feb 2004 21:50:36 +0100, Norbert Hahn

Hi!

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Das bedeutet dann wohl, daß die armen Kunden, die nix zurückzugeben
hatten, EUR 1000,- zuviel für einen neuen Plotter zahlten?

Gruß,
Michael.

Re: Tintenstrahler ansteuern
Mahlzeit,

Wolfgang Mahringer schrieb:

Ich hab hier einen großen A1-Tintenstrahldrucker mit Elektronik-Defekt.
Das Teil wird nicht mehr hergestellt, und die auf Ebay angebotenen Drucker sind
entweder sauteuer
oder haben ebenfalls Elektronikausfall.

Du kannst es mit "social engineering" versuchen:

Hersteller anrufen (bei Abwimmelung versch. Abteilungen/Niederlassungen
probieren),
und nach einem(Service-) Techniker verlangen der für diese Drucker zuständig war.
Dann versuchen (natürlich alles nett und freundlich) diesem Informationen zu
entlocken.
Wenn man erstmal bei den richtigen gelandet ist erfährt man schonmal grosse
Hilfsbereitschaft.

Grösstes Problem wird heutzutage sein gerade _keine_ Hotlinenummer zu
bekommen. Über eine Solche kann man zwar versuchen (unter schilderung
dramatischer Umstände ("wenn wir den Drucker bis nächste Woche nicht am
laufen haben um die Pläne (besser: "Produktionsvorlagen") auszufertigen
droht Produktionsstillstand mit Schaden von xxxxxxxx €") eine interne
Nummer zu bekommen, aber meist dürfen die sich gar nicht drauf einlassen
und haben solche Nummern nicht zur Hand. Deren Cheffe u.U. schon.

Das ganze erfordert einfach ein wenig Geschick, Phantasie und kreativen
Umgang mit der Wahrheit (zumindest irgendwelchen Hotlinern gegenüber halte
ich das für vertretbar, die machen den ganzen Tag auch nichts anderes).

Jörg.


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