Theoriefrage Superposition

Aug 16, 2010 2 Replies

Hallo,



ich stehe gerade auf dem Schlauch. Und zwar stelle man sich ein Netzwerk mit - sagen wir - zwei (idealen) Spannungsquellen U1 und U2 vor. Außerdem ein paar Widerstände. Wie die angeordnet sind ist völlig egal - Hauptsache es gibt einen Widerstand Rl, der von beiden Spannungsquellen mit einem Strom (!=0) versorgt wird. Nun löst man so etwas ja mit der Superposition: Spannungsquellen zu Kurzschlüssen, Stromquellen zu Leerlauf und bestimmt für jede einzelne Quelle ihren Anteil an U und I und addiert die Ergebnisse vorzeichenrichtig auf. Alles kein Thema. Das geht so für Spannung und Strom. Aber wie geht das mit Leistungen? Leistungen sind nicht linear und damit lässt sich Superposition nicht anwenden. Ich kann zwar den Anteil der Quelle U1 an der Leistung Pl und auch den der Quelle U2 daran berechnen, jedoch darf ich die Werte nicht einfach addieren. Wie mache ich es dann?



Grüße!


Bei willkürlichen Voraussetzungen kommt man ganz gut zu willkürlichen Ergebnissen.

Warum nicht konkretes Beispiel:

=300 =400 +--R3---+---R2--+ | | | U1=20V R1=100 U2=10V | | | GND GND GND

Wenn man Strom und Spannung am Widerstand R1 hat kann man ja dessen Gesamtverlustleistung berechnen.

Spannung an R1 ist einheitlich. Man kann mit den beiden getrennten Strömen ( die überlagern sich ja problemlos ) zwei Teilverlustleistungen berechnen.

Es wäre sicher in der Literatur angegeben wenns für Leistung praktikabel wäre.

MfG JRD

Günther Fringsschrieb: "

Offensichtlich ist

P1 = (U1' + U1'') * (I1' + I1'') =>

P1 = U1'*I1' + U1''*I1' + U1'*I1'' + U1''*I1'' =>

P1 = P1' + P1'' + U1''*I1' + U1'*I1''

Man muss also Ströme und Spannungen noch über Kreuz multiplizieren.

Dirk

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