Ganz großes Kino. Popcorn steht bereit.
Ganz großes Kino. Popcorn steht bereit.
Ich hab nur Salzbrezeln und Cola.
Am 20.04.2020 um 14:29 schrieb Helmut Schellong:
Helmut Schellong, theoretische Nachrichtentechnik müssen wir aber noch etwas studieren ...
lol
echt lustig
Am 20.04.20 um 14:29 schrieb Helmut Schellong:
Ersetze Rechteck durch Dirac-Impuls.
Falsch.
Falsch. In einer idealen, symmetrischen Rechteckschwingung sind lediglich die ungeradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz enthalten, wie Rolf völlig richtig ausgeführt hat. Hier noch einmal kurz vorgerechnet:
^^^^^^^^^^^^^ Da haben wir ja auch schon prompt die erste Fehlerquelle.
HTH,
Sebastian
Am 20.04.20 um 15:12 schrieb Eric Bruecklmeier:
Das eine ist der Mangel an Fachkunde. Das andere der Mangel an Umgangsformen. Beides zusammen ist das Markenzeichen des Usenets. Ich lese Helmut Schellong seit der Geschichte mit der "Sicherung für Spannung" nicht mehr, weil er bereits an simplen Crowbar-Schaltungen scheitert. Als ich später einen Vorteiler für einen Fequenzzähler erwähnte, in dem eine Antiparallelschaltung zweier Si-Dioden den Eingang des Teiler-ICs schützt, fragte er mich nach dem Temperaturkoeffizienten der Dioden. Ich ließ die Frage offen. Die Schaltung funktioniert trotzdem. Dann war da was mit der Schichtdicke einer Wärmeleitpaste, die er mit einer Mikrometerschraube nachmißt, plus seiner Unfehlbarkeit beim Messen von was auch immer und überhaupt. Dem Mann will ich genausowenig an den Kragen wie Grosch und Bindl. Aber genausowenig mag ich gehässige Kommentare. Du kannst ihm also einen Link nennen:
Holger
Am 20.04.2020 um 14:39 schrieb Sebastian Wolf:
Ja vermutlich
Fourier[Rechteck[0,1]] = int_0^1 e^(i k x) dx = (e^(i k)-1)/( i k ) |Fourier[Rechteck[0,1]]|^2 = sin(k/2)^2/(k/2)^2
Man sollte halt irgendwie vorher definieren, wovon man spricht.
Solches kenne ich seit den 1980ern. Dazu muß man mich nicht belehren. Ich habe so etwas ausgedruckt, mit Spline-Interpolation. Schrieb ich doch.
Wer glaubt, im Rechteck seien absolut gesehen ALLE Frequenzen enthalten, ist ein Idiot, denn das wären ja unendlich viele. Die Fourier-Analyse gibt das nicht her.
Es geht hier darum, eine Frequenz von mindestens
115 MHz zu erzeugen (trimmbar). Das kann z.B. durch 74AS getan werden.Das wird leider mit großer Hartnäckigkeit eigentlich von fast allen außer mir vergessen.
Thus spoke Helmut Schellong:
Helmut, Du musst jetzt ganz stark sein: Auch wenn sich ein ideales, symmetrisches Rechtecksignal nur aus ungeradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz zusammensetzt, sind es dennoch unendlich viele Einzelfrequenzen. (Auch wenn die höheren Oberwellen nur noch sehr, sehr kleine Amplituden haben.)
Tschüs,
Sebastian
Das hat hier einer behauptet, nur einer.
Die sagt, dass da unendlich viele Frequenzen enthalten sind, aber nicht alle.
Nein, richtig. Nur Idioten glauben, im Rechteck steckten absolut ALLE Frequenzen.
Nein, richtig.
Ein Rechteck wurde im Kontext nicht definiert, sondern es wurde einfach nur 'Rechteck' geschrieben.
Solche Inhalte kenne ich alle, seit Jahrzehnten. Nichts davon zweifelte/zweifle ich an.
Idiotisch. Eine Spline-Interpolation wird allgemein benutzt, um schönere Kurvenzüge auszudrucken, anstatt Punkte.
Es wurde aber nicht genauer definiert, sondern die Definition lautet einfach 'Rechteck', zusammenhängend mit 74AS.
Mehr ist im Kontext auch nicht erforderlich. Mehr ist im Kontext sogar dummer, ablenkender Unfug.
Ich muß hier überhaupt nicht 'ganz stark' sein, sondern ich schreibe gewöhnlich im Kontext. Und im Kontext geht es darum, eine Frequenz von mindestens
115 MHz physisch zu erzeugen, um etwas messen zu können. Um Theorie geht es nicht.In der Praxis sind bereits Signale mit Frequenzen von einigen hundert MHz, die durch Rechteck generiert wurden, in ihrer Amplitude derartig winzig, daß sie nicht mehr meßbar sind. Aber etwa 100 MHz ist noch gut machbar auf ganz einfache Weise.
Wolfgang Allinger schrieb:
Klar, mann. McGyver hätte jetzt was selber gebaut. Ich hätte eine Bayard-Alpert-Röhre genommen und diese evakuiert und abgeschmolzen.
Der Heizstrom muss dann auf den gewünschten Anodenstrom geregelt werden, was mit drei Transistoren erledigt ist. Die Schaltungen dazu sind recht interessant. BTDT.
Bernd Laengerich schrieb:
Bei genügend steilen Flanken sieht man es im Dunkeln leuchten.
Am 20.04.2020 um 19:18 schrieb Rolf Bombach:
Aber Helmut geht kein Licht auf.
Ja oder nein? Deine obige Aussage ist unklar.
Wer ein Rechtecksignal numerisch transformiert, hat wohl was ganz fundamentales nicht kapiert. Numerisch machst du eh nur eine power spectrum estimation, aus diversen Gründen. Ich hoffe, du hast wenigstens die Schnellbleiche im Numerical Recipes, Press, Flannery et al. durchgearbeitet. Ich gebe allerdings zu, dass jemand, der selber eine FT-Software entwickelt, ein kräftiges Ego hat.
Helmut Schellong schrieb:
Die Fourier-Analyse gibt genau das her. Das eine diskrete Fourieranalyse an Systemgrenzen des Rechners stösst, ist was ganz anderes. Und der Rechner macht auch keine Fourier-Analyse im engeren Sinne.
Leo Baumann schrieb:
Ja, eben, das ist eine numerische DFT mit ungeeignetem Windowing, welches wegen des ungeeignet gewählten Fensters wohl nötig war.
Jetzt einfach noch die kleinen Hubbelchen wegdenken und die Linien senkrecht und unendlich dünn hinzeichnen.
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