Bzgl. stabil hast Du recht, aber ?simpel? ist es bzgl. der Bedienung nicht. Es wird ein manueller Eingriff erforderlich. Aber im Prinzip wäre das eine durchaus sinnvolle, wenn auch ?sehr arbeitsintensive?, Vorgehensweise. Aus den Daten des DWD schätzt man die Zieltemperatur für den Folgetag. Allerdings bewegen sich die Züge, hätten daher die Zieltemperatur im Abhängigkeit vom Standort, so man es genauer will.
MfG
Uwe Borchert
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U
Uwe Borchert
Hallo,
Am 13.09.2013 20:03, schrieb Axel Berger:
IIRC: Ja. Aber nach dem was ich so im Hinterkopf hatte waren diese verlängerten Intervalle immer noch in einem nicht ganz so kritischen Bereich in dem man noch keine schlechten Erfahrungen gesammelt hat.
Ok, man könnte jetzt sagen: Solange man noch so wenige Erfahrungen mit diesem System hat muss man auch die Wartungsintervalle wesentlich kürzer als berechnet festlegen. Aus dieser Sicht war das fahrlässig. Aber darüber kann man wirklich (sinnvoll) streiten ...
MfG
Uwe Borchert
J
Joerg
Das ist fuer mich keine Entschuldigung, denn das kann man durch ein kurzes Kuendigungsschreiben beheben.
[...]
Klar. _Analog_ Devices hat das auch im IC hingekriegt. Andere nicht.
[...]
^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Murks. Haette ich als Cheffe oder QA Leiter nicht durchgelassen.
Fuer jeglichen Hersteller mit Exportambitionen ist so ein Standardlehrstoff jedoch wertlos.
Warst Du schonmal in Yuma, Arizona? Oder gar im Death Valley? Da ist das locker erreichbar.
Oha ...
Ja, aber Eure Autos werden exportiert. Bei Mercedes soll das so gelaufen sein, als deren Manager meinten, man muesse keine Klimaanlage anbieten: Sie wurden am Flugplatz Phoenix (Arizona) abgeholt, in einem dunklen Benz ohne die hier frueher uebliche Nachruest-Klimaanlage. Als sie in voll durchgeoelten Anzuegen ankamen, revidierten sie ihre Meinung.
[...]
Gruesse, Joerg
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M
Michael Schwingen
Incl. EMV?
Ich kann nicht glauben, daß ein Hersteller das sinnvoll garantieren *kann*, es sei denn, der Chip wird mit exakt der gleichen maske gefertigt.
cu Michael
J
Joerg
Bei meinen Designs kann ich das guten Gewissens bejahen.
Wenn leichte Aenderungen an den Masken oder im Prozess (schnellere Flanken) ein Design EMV-maessig bereits kippen lassen, dann war es eindeutig zu knapp auf Kante genaeht.
Gruesse, Joerg
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G
gUnther nanonüm
"Michael Schwingen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@a-tuin.dascon.de...
Hi, üblicherweise legt man solche Randbedingungen nicht auf die kleinsten Details, sondern tut ne (black) Box drumherum, da ist dann auch mehr Platz für die vorgeschriebenen Aufkleber, Siegel und Stempel :-) Die Prüfer sind ja eh meist eher unfähig, Unterschiede zu sehen. Eine andere Maske liegt in der Auswirkung meist unter der einer leicht versetzt gelöteten SMD-Diode...man denke, allein die Leitungsinduktivität eines Querversatzes von 0,2µm! Dann die unsicheren Kontaktstellen unterm BGA. Jeder Chip klebt anders...
mfg,
gUnther
F
Frank Buss
Der Support hat wieder geschrieben, die arbeiten scheinbar sogar Sonntags. Da ich unvorsichtigerweise angefragt hatte, ob ich da selber was löten kann, habe ich nun auch eine Antwort bekommen, wo ich fünf neue Bauteile einlöten darf, darunter ein Transistor, eine andere Zener-Diode, und sowas merkwürdiges wie ein 100uF Kodensator in Serie mit einem 20k Widerstand. Aber zum Glück bin ich ja nur Programmierer und muß sowas nicht verstehen :-) Ich melde mich dann wieder, wenn ich alle Bauteile habe und es funktioniert.
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J
Joerg
Das sieht nach einem Kompensationsglied in einer Regelschleife aus, das sie vielleicht vergessen haben. 100uF ist allerdings extrem. Bist Du sicher, dass es nicht 100nF ist?
Mir geht es umgekehrt, wenn Real-time Sachen datenintensiver Art in uC muessen. Habe gerade ernuechtert festgestellt, dass das so sein kann, als ob man versucht, ein Klavier in einem Fiat 500 zu transportieren.
Gruesse, Joerg
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F
Frank Buss
Stand so in der eMail, aber ich hatte sicherheitshalber nochmal nachgefragt, denn wäre auch recht teuer, wenn es kein Elko sein darf (4 Euro als 1206 bei Farnell, für 16V), aber noch keine Antwort.
Du bist aber nicht immer noch moderne uC mit ARM-Core am vermeiden? Wenn es nicht in ein Fiat passt, dann muss es eben ein Truck sein, die sind bei euch doch auch viel beliebter :-)
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J
Joerg
Wenn es ein Kompensationsknoten ist, da kann man so gut wie immer Elkos nehmen, denn dort liegt normalerweise eine geringe positive Gleichspannung an. Falls Du ein Schaltbild hast, kann ich mir die Stelle mal ansehen.
Hier gilt in der Tat bigger=better. Es muss auch nicht super-billig oder klein werden. Allerdings soll die Leistungsaufnahme im Rahmen bleiben, so bis 1W waeren ok, und es darf kein BGA-Gehaeuse sein. Was wir machen muessen ist in etwa:
Sinus einkanalig auf Sound Chip rausgeben, permanent, um die 10kHz.
Reinsaugen beider Audio-Kanaele vom Sound Chip (ueber SPI oder so), zweimal 16-bit mit 48ksps macht etwas ueber 1.5Mbit/sec seriell plus Overhead, staendig.
Zwei FFTs, mindestens alle 10msec durchlaufend. Dann noch diverses Peak-Detect Geraffel, was aber fuer den uC wenig Last bedeutet.
Ausgabe vermutlich analog, steht noch nicht ganz fest, aber die Ausgabe macht wenig Overhead.
Die Daten koennen jeweisl nach der FFT verworfen werden, d.h. wir muessten mit 15-20k RAM hinkommen.
Was nimmt man da heutzutage so? Heftig Reserven ist immer gut.
Oh ja, passt in unserer Gegend :-)
Gruesse, Joerg
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Frank Buss
Ich habe ein Screenshot des Board-Layouts bekommen, wo man die Leiterbahnen beider Seiten sieht, mit Anmerkungen was ich ändern soll, aber keine Schaltung. Werde mal nachfragen ob sie etwas dagegen haben, wenn ich es veröffentliche. Stehen aber leider nur die Namen und nicht die Werte an den Bauteilen. Die Regelschaltung scheint aber diskret mit zwei TL072C JFET OpAmps aufgebaut zu sein.
Da kann ich einen STM32F4 empfehlen. Hatte den mal getestet:
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Man kann also per DMA locker mit 8 MHz statisch Daten parallel ausgeben. Er hat aber auch zwei 12-Bit DACs drauf, die ebenfalls per DMA betrieben werden können. 10 kHz per Tabelle sollte fast keine Last erzeugen und da kannst du ganz ohne Tricks über das externe Memory-Interface wie bei meinem Beispiel arbeiten. Blieb auch kalt bei meinen Tests, wird also wohl weit weniger als 1W gewesen sein, und das obwohl ich den mit 168 MHz Takt betrieben habe.
SPI kann auch parallel dazu per DMA eingelesen werden. Der Chip hat 3 SPI-Kanäle, mit bis zu 42 MBit/s. Kann man alles über den 16-Kanal DMA Controller automatisch laufen lassen.
Für die FFT hängt natürlich von der Anzahl Punkte und Auflösung ab. Aber mal als Anhaltspunkt aus dem ARM System Developer's Guide Buch: Handoptimierter Assembler für ARM9TDMI: 3.524 Takte pro FFT bei 64 Punkten mit 16 Bit Auflösung pro Sample, 99.946 Takte pro FFT bei 1.024 Punkten.
Bei 10ms und 48kHz wären das 480 Punkte, aber vielleicht auch mehr, je nach Overlapping-Fenster. Nehmen wir an, 1024 Punkte. In 10 Millisekunden hat man 1,6 Millionen Takte zur Verfügung, sollte also gut ausreichen.
Ich weiß aber nicht, wie der ARM Cortex-M4 Core im Vergleich zum ARM9 Core ist, aber der STM32F4 Chip hat noch eine Floatingpoint-Einheit drauf. Am einfachsten wäre es wohl, wenn du so ein Discovery-Devboard kaufst und es mal ausprobierst, ob es zeitlich funktioniert. Ich würde aber vermuten, daß man das noch gemütlich alles in C schreiben kann.
Nachteil ist, der Chip kostet (einzeln) 10 Euro, fast genauso teuer wie das Discovery Dev-Board für 12,30 Euro mit Chip drauf :-)
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Joerg
Die Chinesen haben einen TL072 springen lassen? Wow! Von welchem Pin zu welchem anderen Pin geht denn diese RC Serienkombination?
Wird ohne den Rest der Schaltung aber schwierig.
Kalt ist auf jeden Fall gut, denn es soll in ein Gehaeuse ohne jegliche Lueftung. Muss mit Wasserschlauch abspritzbar sein.
Dieser ST Micro hat laut Datenblatt eine hostfaehige USB Schnittstelle. Das waere u.U. noch besser, denn ich habe in Sachen Audio mit der PCM29xx Serie gute Erfahrungen gemacht und die gibt es m.W. nur in USB Varianten. In der Hoffnung dass es Library Routinen gibt, mit denen man die Daten da rauskriegt.
Wir muessen zwei FFTs a 1024 mit Real- und Imaginaerteil laufen lassen, das nutzt diesen uC dann schon ueber 25% aus, wenn man den Overhead mit einrechnet. Sollte reichen, selbst wenn parallel noch die Sound-Daten reingeholt werden muessen.
Codesourcery scheint auch noch halbwegs im Preisrahmen zu liegen, aehnlich wie frueher die Keil Compiler fuer 8051.
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Im Grossgebinde liegen sie bei Digikey unter $6, das waere bei diesem Projekt ok.
Dann muesste ich natuerlich noch einen Programmierer hier in der Naehe finden, bei dem Projekt kann eine Zusammenarbeit vor Ort schnell wichtig werden. Bei 8051 ist sowas nie ein Problem, mal sehen ob sie die ST Serie hier kennen. Bei den Hardware-Leuten ist es so, dass Thomson hier kaum bekannt ist.
Selbst programmieren waere aetzend. C kann ich nur so gut bzw. schlecht wie Spanisch. Durchwurschteln kann ich mich irgendwie, aber das war's dann schon.
Gruesse, Joerg
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F
Frank Buss
Von Pin 1 zu Pin 2. Ist aktuell nur ein kleiner Kondensator drin, ohne Widerstand. Kann man sogar in der Schaltung messen, wenn es ausgeschaltet und ausgesteckt ist: 105nF sagt mein Hameg dazu. Ist sowas üblich, einen Kondensator zwischen den differentiellen Eingängen eines OpAmps zu schalten? Was macht da dann 100uF in Serie zu 20k?
Mag sein, aber wenn es nur darum geht, einen Audio-Codec anzubinden, dann würde ich sehr davon abraten, das per USB zu machen. Gibt viele gute Audio Codecs mit I2S-Interface, was der Microcontroller auch unterstützt und was um Längen einfacher zu programmieren ist, weniger CPU-Last bedeutet und auch von der Latenz viel besser ist, falls das wichtig ist.
Das Daten reinholen geht automatisch per DMA im Hintergrund. Blockiert natürlich immer etwas die CPU, wenn gerade mal was geschrieben werden muß und die CPU will auch gerade auf RAM zugreifen, aber bei 48 kHz Samplerate nicht wirklich ein Problem.
Ja, preiswert ist das. Ich habe bisher nur die kostenlose Version verwendet :-)
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J
Joerg
1 anch 2 ist IN- zu Ausgang, das wirkt integrierend und ist normal. Aber sie schlugen ja auch noch einen kleinen Kondensator von 2 nach 3 vor. Letzteres sieht schwer "hingebastelt" aus. Es sei denn, sie verwenden den TL072 als Comparator, doch das kann ich mir kaum vorstellen.
Die Latenz ist nicht so wichtig, solange die Eingangskanaele schoen synchron zueinander laufen. Wichtig ist eher, dass es moeglichst einfach wird und nicht in ein hoellisches Gebastel mit dem Protokoll ausartet.
Es waere auch kein Problem, eine FFT kurz zu unterbrechen. Die Ausgangsdaten koennen heftig zeitversetzt rauskommen, allerdings muessen sie fluessig bleiben und ohne Ruckeln kommen. D.h. sie muessten wieder zeitlich aufgereiht werden. RAM hat dieser uC ja ohne Ende, im Vergleich zu den uC, mit denen ich sonst so zu tun hatte.
Kosten darf das ruhig, solange die nicht so ein elendes Lizenzverfahren mit MAC-Lock verwenden wie Cadence.
Gruesse, Joerg
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Frank Buss
Die Probleme mit dem dritten Kanal sind jetzt auch behoben:
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Die erste Reperaturanleitung hatte beim Kurzschlußproblem nicht viel gebracht, aber ich hatte beim hilfsbereiten Support nochmal nachgefragt und das Problem wurde dann von den Siglent Entwicklern auch gelöst.
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