Schaltung für elektronische Zählkette gesucht!

Jul 16, 2008 72 Replies

"Security through obscurity" war noch nie ein gutes Konzept (

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), denn man muss davon ausgehen, daß ein potentieller Angreifer das System kennt, insbesondere wenn man es öffentlich in einer Newsgroup diskutiert :-) Daher hat man sich schnell durch die 100 Kombinationen mit ein wenig Geduld durchgeklickt.

Also 4 Ziffern nehmen, einen Tastaturblock (z.B.

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) und nicht vergessen, eine Timeout-Zeit, wenn man eine falsche Kombination eingetippt hat. Die Kombination in Abständen wechseln, was auch über den Tastaturblock geht.

Bei der empfohlenen Lösung mehrerer Newsgroup Teilnehmer handelt es sich nicht um Mikrocomputer, sondern Microcontroller. Das ist nur ein IC. Es gibt dabei Systeme, bei denen auch Nicht-Programmierer recht schnell so ein System wie von dir beschrieben implementieren können, siehe z.B.

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(bald werde ich stattdessen ein System von mir empfehlen können, wenn ich mal genug Zeit zum Entwickeln finde :-)

Ansonsten hat MaWin doch schon fast den Schaltplan fertig entworfen, wenn du es wirklich rein mit CMOS-Logikbausteinen bauen möchtest. Du kannst ja mal eine konrekte Schaltung damit versuchen zu entwerfen und hier posten (als Link, z.B. über einen freien Bilderdienst wie

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gehostet, wenn du keinen Webspace hast). Dann bekommst du bestimmt Tipps von hier, ob das so gehen wird.

Also rufe

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auf, suche z.B. nach CD4017, was dann diese Seite gibt:

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klicke auf das Datenblatt, speichere es lokal ab, mache das mit den anderen ICs und überlege dir dann, wie man daraus eine Schaltung bauen könnte. Die alten CMOS-Teile sind alle in Eagle drin (

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), was es für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos gibt und womit man die Schaltung gut zeichnen kann und später auch layouten kann, wenn du es nicht auf Lochraster aufbauen willst.

Wenn du noch gar keine Erfahrung mit CMOS-Bauteilen hast, kann es auch nicht schaden, sich mal ein paar zu kaufen und einzeln auszuprobieren, statt das rein theoretisch anhand der Datenblätter zu entwerfen.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Das stimmt durchaus für weitverbreitete Systeme, die Wikipedia spricht ja explizit von Computer- und Netzwerksicherheit; bei Einzelanwendungen ist Obscurity durchaus ein sicherer und gangbarer Weg. In meinem Umkreis gibt es jede Menge diesbezüglicher Beispiele.

Ein potentieller Einbrecher wird sich nicht mit sowas aufhalten. Auch dafür gibt es in meinem Umkreis Beispiele :-(

B, ich weiß daß Einzelfälle keine Allgemeingültigkeit erheben.

Der würde aber definitiv wollen dass die Klingel anspricht, also >1sec den Finger auf beiden drauf lassen.

Den Fall daß alle Klingeln betätigt werden ist auch gängig wenn Kinder Werbezeitungen austragen und durch die Haustür müssen um an die Briefkästen zu kommen. Wenn man Pech hat fliegt dann die Feinsicherung wenn der Hersteller den Fall noch nicht kannte.

MfG JRD

"Bernd Stolle" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@singnet.com.sg...

Wieso Einbrecher? Es eght um ein Gartentor. Drueberhuepfen.

Manfred Winterhoff

Kann schon sein. Nur wenn man in einer Newsgroup in aller Ausführlichkeit beschreibt, daß es da zwei Taster gibt, bei dem der erste beschriftet ist und daß die zwei Ziffern darstellen, vielleicht später auch noch mit Schaltungsentwurf, dann ist das nicht nur unsicher, sondern auch nicht mehr verschleiert.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Na gut, von mir aus ein unbefugter Eindringling.

Sachichdoch.

B

Egal. Die Chance daß sein Nachbar zugleich Usenet liest und böse Absichten hat, ist verschwindend gering. Dem potentiellen Angreifer muss ja schließlich auch die Lokalität bekannt sein und zugleich der Anreiseweg klein genug, um sich irgendeine Form von Gewinn zu erhoffen.

Da sehe ich eher noch "Chancen", daß ein beliebiges ferngesteuertes Garagentor geknackt wird; angeblich läßt sich ja heutzutage auch Rolling Code mit überschaubarem Hard/Softwareaufwand knacken. Sowas macht für $BöserBube mehr Sinn, Garagentore sind schließlich "überall" zu finden, es gibt nicht nur ein einziges solches, dessen Standort auch noch unbekannt ist.

Was hätte es einem bösartigen Usenet-Leser genutzt, wenn er gewusst hätte daß ich früher einen Ersatzschlüssel in der Leuchte direkt neben meiner Haustür deponiert hatte? Nichts, denn er hätte erst mal rausfinden müssen wo ich wohne. Das mag zwar noch möglich sein, aber dann noch 500km quer durch die Republik fahren für eine unbekannte "Ertragslage"? Das war Obscurity in Reinform und hat bestens funktioniert, eben weil es ein Einzelfall war.

Obscurity funktioniert dann nicht dauerhaft, wenn es in einem Massensystem angewandt wird, da wird sich immer jemand finden der sowohl Zugriff als auch Motivation zum Knacken hat, und sei es nur aus sportlichen Gründen.

B

Hallo Rafael.

Nun, es gibt Sch=F6ngeister, die haben einen Gong oder eine elektronische Gongsimulation, die nur einmal beim "Ein" -Tasten anspricht (manche mechanischen auch noch beim "Aus"). Schon als Kind wusste ich, das man den Effekt verst=E4rkt, indem man ein Stakkato dr=FCckt. Auch bei durchlaufenden L=E4utewerken gibt das einen netten Tremolo-effekt. :-)

Richtig. Alles was Kn=F6ppe hat, und wo jeder Zugang hat, sollte auch bei schr=E4geren Formen der missbr=E4uchlichen Benutzung nicht kaputt gehen. Ok, es gibt immer Grenzen, aber Schellem=E4nchen und Zeitungsverteiler sind schon so h=E4ufig, das diese F=E4lle zu ber=FCcksichtigen sind.

Qualit=E4t bei Klingeln zu bekommen ist auch nicht einfach. Ich habe unter den g=E4ngigen Anbietern nichts gefunden, und mir dann mit Br=FCckengleichrichter und Spannungsbegrenzung eine 110db Piezosirene innen in den Flur geh=E4ngt. Zum Gl=FCck liefert der Trafo genug Leistung.

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung.

Stimmt, aber warum muß man es denn absichtlich unsicher machen, wenn es leicht sicher zu machen ist? Auch ohne daß es offensichtlich als Codeschloss erkennbar ist könnte man einiges machen.

Ich würde z.B. einen iButton nehmen, wenn ich sowas bauen wollte. Gibt es für alles mögliche zum Einbauen, wie Schlüsselanhänger, oder in Ring-Form:

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Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Sehe ich auch so, ist halt eine Frage der vorhandenen Hardware. Anscheinend soll ja nichts zusätzlich angebaut werden.

Das wäre z.B. nichts für mich, mich nervt schon der Umfang meines Schlüsselbundes so wie er jetzt ist. Am liebsten hätte ich einen einzigen Zentralschlüssel oder noch besser eine Transponderkarte für alles.

B
[...]

Schoen. Damit lernen die Schueler strukturiertes Programmieren. Es gibt zuviele Ingenieure, die einfach drauflos gehen und dann versteht hinterher nur noch der Autor selbst die Software.

Vermutlich gibt es PAP aber nur in Deutsch.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Ja, ist aktuell nur in deutsch, soweit ich weiß. Aber Friedrich ist ja jetzt Lehrer und hilft bestimmt gerne, das Programm in englisch zu übersetzen, falls du meinst, daß das auch z.B. in USA gut verwendbar wäre. Sollte mit dem verwendeten .NET-Framework auch nicht allzu aufwendig sein. Kannst ihm viele Grüße von mir bestellen, falls du anfragen solltest.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

"Wiebus" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@c65g2000hsa.googlegroups.com... ..

Hi, Bauvorschlag: Kleiner Gleichstrommotor mit Gleichrichter am Klingelstrom wickelt eine Schnur auf seine Achse, beim Loslassen zieht der angebundene Klöppel "gebremst" ab und schlägt an einen Gong....Schellemänne muß ne Weile warten, bis es nutzt. Und es klingt (je nach Gong) viel angenehmer. Anstatt die Klingel abzustellen, tuts ein Topflappen auf dem Gong :-)

mfg, gUnther

Wie wäre es, die Geheimzahl als Binärzahl einzugeben? Klingeltaster1=0, Klingeltaster2=1. Ein kurzer Druck auf KT1 bildet das Startbit und schaltet auf "Eintasten" um. Danach kann die Geheimzahl auf KT1 und KT2 eingegeben werden. KT1 und KT2 triggern jeweils ein Monoflop mit ca. 200ms. Die fallende Flanke von KT1 oder KT2 schiebt dann eine "0" oder eine "1" in ein Schieberegister. Ein weiteres nachtriggerbares Monoflop mit ca. 1s wird bei einem Druck auf KT1 oder KT2 getriggert. Wird 1 s lang keine Taste gedrückt, ist die Eintastung beendet und die eingetastete Binärzahl kann mit der Geheimzahl verglichen werden. Je nach geforderter Sicherheit können 8 Bit oder 16 Bit verwendet werden. In CMOS-Logik dürfte das mit ca. 10 ICs zu erstellen sein. Eine noch einfachere, aber für den Bediener kompliziertere Möglichkeit, ist die Verwendung von KT1 als "Clock" und KT2 als "Data". Um z.B. 1001 0011 einzutasten, muß der Bediener erst KT2 drücken und KT1 kurz drücken, dann KT2 loslassen und KT1 zweimal kurz drücken usw.

Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, snipped-for-privacy@rz.uni-regensburg.de HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Hallo gUnther.

Ich bin kein Sch=F6ngeist und h=F6re auch gerne Grind Core und Death Metall. :-)

Warum sollte ich meine Klingel abstellen wollen? Wenn mich einer freiwillig Besucht, ist es bestimmt sehr Dringend. Auch Vertreter kommen im allgemeinen nur einmal..... *l=E4chel*

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung.

Moin,

G. de Gerloch schrieb:

Vielleicht passt ja das hier:

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Ist zwar nicht CMOS sondern LS-TTL aber klein und an einem WE bestimmt aufzubauen.

Viele Grüße

Kai

Dies ist vermutlich meine erste und letzte Frage an ein Forum, das sich auch

Platz.

Also:

Falls jemand mir genau zu meiner ersten Anfrage (vom 16.7.2008 um 16:02 Uhr)

man das Thema beerdigen.

Danke!

Ich brauche es selber nicht, werde es aber mal an jemanden weiterleiten, der Lehrer an einem Community College ist.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Mit der Lernfähigkeit ist ja auch nicht weit her.

  • kompletter Realname ist erwünscht.
  • das Thema wird im ursprünglichen thread behandelt, es wird nicht laufend ein neuer aufgemacht.
  • "alles hört auf mein Kommando" ist hier nicht: daß das Thema breitgetreten wird muß man wohl oder übel tolerieren.
  • kostenloser Komplett-Entwicklungsservice wird eh nicht geboten, sinnvolle Anregungen schon.

MfG JRD

Hallo G. de Gerloch.

Halt Deine Betablocker bereit.....

uch

Was erwartest Du? Eine konkrete Bauanleitung? F=FCr alles was sich lohnend veraufen l=E4sst, findest Du was passendes im Baumarkt oder bei Conrad. Findest Du das nicht, bist Du schon ein Sonderfall. :-)

Na also! Was jammerst Du?

Das h=E4ttest Du expliziet vorher erw=E4hnen sollen. Weil mir pers=F6nlich erscheint in diesem Falle sogar die Unterlassensalternative sinnvoller. :-)

Auch das h=E4ttest Du vorher konkret darlegen sollen.

fehl am

=DCber den Motorhebdrehw=E4hler k=F6nnte man Tats=E4chlich streiten. RFID h=E4tte ja sinnvoll sein k=F6nnen. Klingelm=E4nnchen sicher sollte Deine L=F6sung schon sein. Egal was Du machst. Sorry, das Leben ist kompliziert. :-)

hr)

Mit einem dekadischen Z=E4hler z.B. CD4017 k=F6nnte man die Pulse Z=E4hlen. Der hat einen Eingang. Bei jedem Puls springt an den 10 Ausg=E4ngen ein Signal einen Pin weiter. R=FCcksetztbar ist er auch, geht =FCber einen breiten Spannungsbereich und ist robust und billig.....

So in der Art? :-)

Ich hatte ja bereits gesagt, das ich die Unterlassensalternative f=FCr auch eine sinnvolle L=F6sung halte. :-)

So, und jetzt die Betablocker......:-)

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung.

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