Schaltnetzteile und Sicherungsautomaten

Jun 27, 2024 Last reply: 2 years ago 21 Replies

Gruß an die Gruppe, kennt das Problem außer mir noch jemand? Schaltet man über einen Hauptschalter eine Gruppe von Schaltnetzteilen ein, haut es mir gern mal den Sicherungsautomaten raus. In meiner Fernsehecke habe ich das schon länger. Nachdem ich ein Problemnetzteil entfernt habe, nur noch etwa alle 4 Wochen. Neuerdings schalte ich meine PC-Ecke mit einer Funksteckdose aus. Hier passiert das neuerdings auch, wenn ich den Monitor nicht am Gerät ausschalte. Hier meine Lösung:



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$/Strombegrenzung_Schaltnetzteile_R_Krause Das hat bis jetzt so 4-5 Einschaltvorgänge funktioniert. Kennt jemand ein kompaktere Lösung? Durch den Netztrafo bekommt man schon etwas Volumen.


Am 27.06.24 um 18:18 schrieb Roland Krause:

Hallo,

was für Sicherungsautomaten sind das?

Ich kenne das Problem bei veralteten Automaten.

Hier eine Übersicht der Typen:

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Ein Wechsel der überempfindlichen Sicherungsautomaten kann helfen. Ein Vorschaltgerät mit NTC ebenso.

Bernd Mayer

Am 27.06.2024 um 18:18 schrieb Roland Krause:

Einschaltstrombegrenzer gibt es doch fertig, auch im Hutschienengehäuse..

Am 27.06.2024 um 18:30 schrieb Eric Bruecklmeier:

Klar, die sind aber eher für schwer anlaufende Maschinen.

Am 27.06.2024 um 18:52 schrieb Roland Krause:

Ja und? Trotzdem evtl. eleganter als Deine Bastellösung.

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Nie gehabt. Inrush Current ist bei - insbesondere günstigen - Schaltnetzteilen Stand 2024 kein Problem mehr. Einfach immer mal wieder den abgerauchten Schalter der Steckdosenleiste tauschen oder die Sicherung wieder reindrücken.

Was ist denn die Ruhestromaufnahme von dem Teil? Die Primärwicklung des Netzteils ist ja 7/24 am Start. Statt des Linearwiderstands nimmt man neuerdings eher einen passend dimensionierten PTC, der nach einer gewissen Zeit natürlich auch gebrückt wird. Hoffentlich mit einem Relais, dessen Elektromagnet nicht soviel Strom zieht, daß die ganze Übung ad absurdum geführt wird.

Und wenn man das billig in Fernost produzieren läßt, kriegt man auch gleich noch ein lustiges Tischfeuerwerk mit dazu.

Man kann da bestimmt mit monolithischem Synchrongleichrichter, hocheffizientem Schaltwandler, ultra-low-quiescent-current Microcontroller der den Hut aufhat *) und TRIAC statt Brückungsrelais noch was rauskitzeln. Ob man das will? Wohl eher nicht.

Ich habe den "Hauptschalter" wegrationalisiert und trage die höheren Stromkosten mit stoischer Gelassenheit.

Vol"Wer Spuren von Sarkasmus findet, darf sie behalten"ker

*) Schon mal über Wiedereinschalt- und Fehlerszenarien nachgedacht und was bei Netzschwankungen, usw. passiert?

Am 27.06.2024 um 18:18 schrieb Roland Krause:

Wie groß ist denn Deine Lösung? Wäre das hier evtl. kleiner?

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Leider steht da nicht, wie das intern funktioniert, hoffentlich auch mit Relais zur Überbrückung des Begrenzungswiderstands.

Holger

In der Anleitung steht etwas von max. 10 Schaltvorgängen/Minute. Das könnte auf einen Heißleiter hindeuten.

Am 27.06.24 um 18:52 schrieb Roland Krause:

Was passiert bei so einer Maschine dann? Richtig, sie zieht zu lange zu viel Strom.

Bye/ /Kay

Hallo,

ist da nicht eher ein NTC (Heissleiter) angesagt?

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Ich hatte damals einen NTC aus einem alten PC-Netzteil vorgeschalten.

Grüße

Bernd Mayer

Sag das meinem Maschinenpark. PC-Netzteile, Netzteile von Switches und ein Sack Wandwarzen. Inrush current insgesamt (ja, alles am selbem Strang, derjenige, der die Stromverkabelung dieser Wohnung verbrochen hat, gehört gelyncht[1][2]) zuverlässig über den 16A bei denen die Sicherung fliegt. Steady state current _deutlich_ darunter (geschätzt < 5-6A, jedenfalls ist dann noch genug Luft für den 2kW Wasserkocher in der Küche (ja, am selben Strang, siehe vorher)).

Auf die harte Tour rausgefunden: Maschinenpark am Laufen plus Kärcher auf der Terasse plus Wasserkocher in der Küche (ja, die Terassen-Steckdose[0] ist _auch_ am selben Strang, siehe vorher) wirft zuverlässig die Sicherung.

Da ist dann Anfahren des Maschinenparks in Etappen angesagt ...

Man liest sich, Alex.

[0] Als Nicht-Elektriker hätte ich einer von Aussensteckdose ja einen eigenen Kreis mit eigener Sicherung spendiert. Aber ich bin ja kein Elektriker. [1] "Mehr als 'ne Lampe und vielleicht 'nen Fernseher wird da eh nicht laufen" scheint die Idee gewesen zu sein. Und dann zieht da ein Informatiker mit homelab ein ... [2] Gebaut in 2006.

Am 27.06.2024 um 18:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Außerdem mache ich das doch gern ;)

Ja. Hatte gerade mit einem PTC zu tun (beheizbarer Scheibenspritzi an musealem Audi durchgebrannt), daher der Fehler.

Volker

Am 28.06.2024 um 17:45 schrieb Roland Krause:

Es existieren Datenblätter.

Das ist was anderes...

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Das Ding ist speziell für Schaltnetzteile.

Bisschen Basteln ist dafür aber doch noch nötig. Ich hab es bei mir in einem kleinen Hutschienen-Gehäuse, in das ich Kabelverschraubungen montiert habe und da dann eine Wieland-Verlägerung durchgeführt habe.

Wichtig allerdings: Das Teil muss nach dem Hauptschalter sitzen. Aber das ist bei dienem Eigenbau ja auch der Fall.

Wenn man nun zuschaltet wird alles was dran hängt erst über einen Widerstand versorgt und kurze Zeit später überbrückt das Relais den Widerstand.

Vorteil der Meanwell-Lösung: Das Modul hat auch eine Abfall-Verzögerung. Da muss wohl einiges an Kapazität drin sein die reicht um das Relais noch so um eine Sekunde halten zu können. Das war mir wichtig weil ein PC-Netzteil ja durchaus einen kleinen "Dip" in der Netzspannung verkraften kann. Das klappt aber nicht mehr wenn so ein Begrenzer-Relais sofort beim kleinsten "Huster" wieder abfällt.

Gruß

Manuel

Oh, vermutlich eine vergleicbare Lösung!

Roland Krause schrieb:

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Verwende ich seit Jahren, seither kein Gebrutzel mehr in Schaltern oder auslösende Automaten. Von Selbstbau möchte ich abraten. Obiges Gerät hat etwa die gleiche Schaltung eingebaut wie die von dir gezeigte. Hat aber definierte Schaltzeiten und Freiwerdezeiten und Temperatursicherung.

Wie hast du das mit dem Schutzleiter gelöst? Oder hast du nur schutzisolierte Geräte dran?

Auf dem ersten Blick scheint die Bauform tatsächlich attraktiv. Einfach in die Zuleitung integrieren und gut. Aber gerade die "größeren Schaltnetzteile" haben halt oft auch einen PE und dafür fehlt diesem Teil die Klemme.

Das war auch der Grund warum ich mich dann für die Hutschienen-Variante entschieden hatte. Zusammen mit einem passenden Gehäuse bekommt man da dann auch den Schutzleiter anständig wieder durchverbunden.

Gruß

Manuel

Die Variante für Hutschiene hat doch auch keine PE-Klemme. Klar, da kannst Du einfach daneben auf die Hutschiene noch eine PE-Durchgangsklemme setzen.

Das von Rolf empfohlene Teil würde ich natürlich auch in ein Gehäuse einbauen, dann kannst Du PE aber mit einer WAGO-Klemme z.B. ebenso einfach durchschleifen.

Holger

Am 27.06.2024 um 18:18 schrieb Roland Krause:

Ich habe inzwischen eine Idee für eine reine Halbleiterlösung. Version 2 unter

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$/Strombegrenzung_Schaltnetzteile_R_KrauseDas sollte doch funktionieren?

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